Die SG Freudenstadt/Baiersbronn musste sich am Samstagabend in der heimischen Murgtalhalle dem TV Weilstetten II knapp mit 31:32 (14:16) geschlagen geben. Nach einer starken Aufholjagd in der Schlussphase verpasste es die SG, sich für ihren kämpferischen Einsatz zu belohnen, und stand am Ende mit leeren Händen da.
Dabei erwischten die Gastgeber zunächst einen ordentlichen Start in die Partie. Die kompakte 6:0-Abwehr stand weitgehend stabil und ließ wenig zu. Häufiger scheiterte die SG am gegnerischen Torhüter oder am Aluminium und verpasste es so, sich frühzeitig abzusetzen. Dadurch fand auch Weilstetten zunehmend besser ins Spiel. Besonders Außenspieler Leon Abermeth erwischte einen starken Abend und stellte die SG-Abwehr mit insgesamt elf Treffern immer wieder vor Probleme.
Die Gastgeber reagierten mit einer Umstellung auf eine offensivere 5:1-Deckung, fanden jedoch über weite Strecken nicht die nötige Konstanz. Während die individuell stark besetzten Gäste immer wieder erfolgreich ins Eins-gegen-Eins gingen und sich so gute Möglichkeiten erarbeiteten, setzte die SG im Angriff vor allem auf ihre einstudierten Spielzüge. Diese führten durchaus zu Chancen, doch die mangelnde Chancenverwertung blieb ein Problem. Mit zunehmender Spieldauer machte sich Frustration breit, sodass die Hausherren teilweise zu viel erzwingen wollten. Mit einem 14:16-Rückstand ging es schließlich in die Halbzeitpause.
Dort forderte das Trainerteam vor allem mehr Leidenschaft und Entschlossenheit in der Defensive. Jener unbedingte Wille, mit dem die Mannschaft in der Vorwoche in Steißlingen noch gemeinsam um jeden Ball gekämpft hatte, war bis dahin zu selten zu erkennen gewesen. Doch auch nach dem Seitenwechsel fand die SG zunächst nicht richtig in ihren Rhythmus. Zeitstrafen unterbrachen den Spielfluss, während die Gäste ihren Vorsprung zwischenzeitlich auf vier Treffer ausbauen konnten (23:27).
Aufgeben kam für die Gastgeber vor heimischem Publikum allerdings nicht infrage. Mit zunehmender Spieldauer kämpfte sich die SG zurück in die Begegnung. Im Angriff agierte man nun zielstrebiger, nutzte die entstandenen Lücken konsequenter und zeigte auch im Abschluss die nötige Sicherheit. Besonders Maurice Thomas auf Linksaußen setzte in dieser Phase wichtige Akzente. Angeführt von Nico Käser, der mit zehn Treffern erfolgreichster SG-Werfer war, gelang es den Hausherren, den Rückstand Tor um Tor zu verkürzen. In der 57. Minute fiel schließlich der Ausgleich zum 29:29. Wenig später brachte Hannes Benzing seine Mannschaft sogar mit 31:30 in Führung. Doch die Schlussphase sollte aus Sicht der SG bitter enden. Weilstetten gelang zunächst der schnelle Ausgleich. Nach einer Auszeit des Trainerteams spielten die Hausherren einen angesagten Spielzug erfolgreich bis an den Kreis aus, wo Hannes Benzing den Ball erhielt. Durch den Kontakt mit einem gegnerischen Verteidiger konnte er den Ball jedoch nicht im Tor unterbringen. Ein aus Sicht der SG eigentlicher Siebenmeterpfiff blieb dann aus. Stattdessen nutzten die Gäste ihren letzten Angriff und erzielten mit der Schlusssirene durch Leon Abermeth den entscheidenden Treffer zum 31:32-Endstand.
Anders als in der Vorwoche in Steißlingen war es diesmal nicht die SG, die sich in letzter Sekunde die Punkte sicherte. Die Niederlage zeigt, dass die Mannschaft noch an ihrer Konstanz und Abgeklärtheit arbeiten muss. In der Landesliga reicht es nicht immer aus, erst in der Schlussphase aufzudrehen und auf eine erfolgreiche Aufholjagd zu hoffen. Gleichzeitig bewies die SG erneut, welche Qualität und welcher Kampfgeist in ihr stecken. Nun gilt es, die bittere Niederlage gemeinsam aufzuarbeiten, schnell abzuhaken und den vollen Fokus auf die kommende Aufgabe zu richten.
Tore für die SG Freudenstadt/Baiersbronn: Nico Käser 10, Mika Philipp 5/1, Patrick Sandelmann 5, Paul Eisele 3, Hannes Benzing 2, Maurice Thomas 2, Lars Sandelmann 2, Fabian Decker 1, Maximilian Baur 1, Ben Barth, Alexander Schächtel, Caleb Appel, Max Zeibig
Nach dem dramatischen 31:30-Auswärtserfolg beim TuS Steißlingen II steht für die SG Freudenstadt/Baiersbronn am kommenden Samstag die nächste Herausforderung in der Landesliga an. Um 20:00 Uhr empfängt die Mannschaft in der Murgtalhalle in Baiersbronn die zweite Mannschaft des TV Weilstetten. Gegen einen zuletzt überzeugenden Gegner will die SG ihre gute Ausgangsposition in der Tabelle weiter festigen.
Mit drei Siegen aus den ersten vier Saisonspielen und 6:2 Punkten rangiert die SG aktuell auf dem vierten Tabellenplatz. Zuletzt bewies die Mannschaft beim knappen Auswärtssieg in Steißlingen große Moral, als sie einen zwischenzeitlichen Vier-Tore-Rückstand aufholte und die Partie in den Schlusssekunden noch zu ihren Gunsten drehte. An diesen Erfolg möchte die SG nun vor heimischem Publikum anknüpfen.
Mit dem TV Weilstetten II wartet allerdings ein keineswegs zu unterschätzender Gegner. Die Reserve des Oberligisten belegt mit 5:5 Punkten aus fünf Begegnungen derzeit den sechsten Tabellenplatz. Dabei verlief der Saisonstart wechselhaft, die bisherigen Ergebnisse unterstreichen jedoch das Potenzial der Mannschaft. Gegen den Tabellenzweiten HK Ostdorf/Geislingen erkämpften sich die Weilstetter ein 26:26-Unentschieden, während sie sich dem bislang ungeschlagenen Tabellenführer HSG Fridingen/Mühlheim nur knapp mit 22:25 geschlagen geben mussten. Am vergangenen Wochenende setzte der TVW mit einem deutlichen 40:21-Heimerfolg gegen die SG Gutach/Wolfach ein weiteres Ausrufezeichen.
Für die SG wird es daher vor allem darauf ankommen, defensiv wieder geschlossen aufzutreten. Gerade gegen die offensivstarken Gäste gilt es, einfache Gegentore zu vermeiden und besonders Spieler wie Dominik Bodmer und Leon Abermeth nicht in Spiel kommen zulassen. Dass die Offensive jedoch breit aufgestellt ist, zeigte zuletzt der deutliche Erfolg gegen Gutach/Wolfach, bei dem sich gleich 14 Spieler in die Torschützenliste eintragen konnten. Gleichzeitig muss es der Mannschaft gelingen, die Konzentration über die gesamte Spielzeit hochzuhalten. Dass die SG auch in schwierigen Phasen als Team zusammensteht, hat sie zuletzt in Steißlingen eindrucksvoll bewiesen.
Personell entspannt sich die Situation im Vergleich zur vergangenen Woche etwas. Mit Hannes Benzing und Paul Eisele kehren zwei Spieler in den Kader zurück, die beim Auswärtserfolg in Steißlingen gefehlt hatten. Dadurch gewinnt die SG zusätzliche Wechselmöglichkeiten. Abwehrspezialist Hannes Benzing kann aufgrund beruflicher Umstände allerdings nur noch sporadisch für die SG auflaufen.
Vor heimischem Publikum möchte die Mannschaft den Schwung aus den vergangenen Begegnungen mitnehmen und den nächsten Sieg einfahren. Mit einem weiteren Erfolg könnte die SG ihren Platz in der Spitzengruppe der Landesliga festigen. Anpfiff ist am Samstag, den 31. Oktober 2026, um 20:00 Uhr in der Murgtalhalle in Baiersbronn.
Die SG Freudenstadt/Baiersbronn hat sich in einer hart umkämpften Landesligapartie beim TuS Steißlingen II mit 31:30 (15:15) durchgesetzt. Trotz eines zwischenzeitlichen Vier-Tore-Rückstands bewiesen die Gäste Moral und sicherten sich mit einer starken Aufholjagd in den Schlussminuten zwei wichtige Auswärtspunkte.
Mit einem auf lediglich elf Spieler begrenzten Kader reiste die SG am Sonntagnachmittag zum TuS Steißlingen II. Davon ließ sich die Mannschaft jedoch zunächst wenig beeindrucken und erwischte einen guten Start in die Begegnung. Besonders die bewegliche 5-1-Abwehr bereitete den Gastgebern Probleme. Die Mannschaft verschoben gut im Verbund und konnten immer wieder Ballgewinne erzwingen. Besonders Rückkehrer Lars Sandelmann überzeugte dabei auf der vorgezogenen Abwehrposition.
Dennoch entwickelte sich im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit ein offener Schlagabtausch, bei dem sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Nach einer zwischenzeitlichen 5:3-Führung der SG fanden auch die Gastgeber zunehmend besser ins Spiel und gingen ihrerseits mit 9:7 in Führung. Die Gäste kämpften sich jedoch zurück und hielten die Begegnung bis zur Pause offen. Beim Stand von 15:15 wurden schließlich die Seiten gewechselt.
Auch nach dem Wiederanpfiff blieb die Partie zunächst ausgeglichen, ehe die Steißlinger zunehmend die Kontrolle übernahmen. Die SG erlebte mal wieder einen ihrer bekannten „Blackouts“, bei dem man kollektiv einbrach. Angeführt vom zehnfachen Torschützen Philipp Schäffer setzte sich der TuS bis zur 45. Minute auf 26:22 ab. Zwar gelang es den Gästen zwischenzeitlich, den Rückstand etwas zu verkürzen, doch beim Stand von 30:27 in der 53. Minute schien die Partie bereits zugunsten der Hausherren entschieden.
Mit einer taktischen Umstellung in der Abwehr, Philipp Schäffer wurde nun konsequent Manngedeckt, gelang es den Gästen, den Spielfluss der Gastgeber entscheidend zu stören. Gemeinsam nutzte man im Angriff konsequente Eins-gegen-eins-Aktionen und schnelles Weiterspielen. Hinzu kam eine starke Leistung von Torhüter Max Zeibig, der mit zahlreichen wichtigen Paraden, zum entscheidenden Rückhalt seiner Mannschaft wurde.
In den letzten sieben Minuten ließ die SG dann keinen einzigen Gegentreffer mehr zu. Tor um Tor kämpften sich die Gäste heran, ehe Nico Käser schließlich 46 Sekunden vor dem Ende den umjubelten Führungstreffer zum 31:30 erzielte.
Trotz des kleinen Kaders bewies die Mannschaft gerade in der entscheidenden Schlussphase Moral und Teamgeist.
Tore für die SG Freudenstadt/Baiersbronn: Nico Käser (8), Mika Philipp (8/2), Patrick Sandelmann (8), Maximilian Baur (4), Lars Sandelmann (3), Fabian Decker, Marco Nübel, Alexander Schächtel, Maurice Thomas; Torhüter: Caleb Appel, Max Zeibig.
Am kommenden Sonntag, den 25. Oktober, steht für die SG Freudenstadt/Baiersbronn die nächste Auswärtsaufgabe in der Landesliga an. Um 16:00 Uhr trifft die Mannschaft im Sportpark Mindlestal auf die zweite Mannschaft des TuS Steißlingen. Nach dem Heimerfolg am vergangenen Wochenende möchte die SG nun auch in fremder Halle wieder punkten.
Die Begegnung mit dem TuS Steißlingen ist für die Spielgemeinschaft keine gänzlich unbekannte. Noch vor einigen Jahren traf man in der damaligen Südbadenliga auf die erste Mannschaft des TuS, die mittlerweile in der Regionalliga Baden-Württemberg spielt. Am Sonntag wartet nun die zweite Mannschaft der Steißlinger, die aktuell mit 3:5 Punkten auf dem siebten Tabellenplatz steht. Als Unterbau der Regionalligamannschaft bietet das Team vor allem jungen Spielern die Möglichkeit, sich im Aktivenbereich weiterzuentwickeln. Einer der bislang auffälligsten Akteure ist dabei Philipp Schäfer, der in der vergangenen Saison noch für die HSG Konstanz auflief und auf der rechten Angriffsseite bereits mehrfach seine Torgefahr unter Beweis stellte.
Dass die Aufgabe im Mindlestal alles andere als einfach wird, zeigen auch die bisherigen Heimauftritte der Gastgeber. Mit einem Sieg und einem Unentschieden sind die Steißlinger vor eigenem Publikum noch ungeschlagen. Zuletzt musste sich das Team allerdings auswärts bei der SG Gutach/Wolfach mit 25:29 geschlagen geben. Die Freudenstädter und Baiersbronner treffen damit auf einen Gegner, der vor heimischer Kulisse wieder in die Erfolgsspur zurückkehren möchte.
Die SG selbst reist mit 4:2 Punkten und dem vierten Tabellenplatz an den Bodensee. Nach dem enttäuschenden ersten Auswärtsauftritt bei der SG Allensbach/Dettingen-Wallhausen zeigte die Mannschaft am vergangenen Wochenende die richtige Reaktion und setzte sich in einer umkämpften Partie mit 33:28 gegen die HSG Dunningen/Schramberg durch. An diese Leistung gilt es nun anzuknüpfen und insbesondere die zuletzt über weite Strecken stabile Abwehrarbeit auch auswärts auf die Platte zu bringen.
Die lange Anreise sowie die zumindest für die Freudenstädter ungewohnte Ansetzung am Sonntagnachmittag sollen dabei keine Ausrede sein. Vielmehr möchte die SG zeigen, dass sie auch abseits der heimischen David-Fahrner-Halle bestehen kann. Gegen die junge und heimstarke Steißlinger Mannschaft wird dafür eine konzentrierte Leistung über die gesamten 60 Minuten notwendig sein. Das Ziel ist dennoch klar: Nach dem ersten Auswärtsspiel ohne Punkte soll im zweiten Anlauf auch in fremder Halle wieder Zählbares herausspringen.
Die SG Freudenstadt/Baiersbronn setzte sich in einer über weite Strecken ausgeglichenen und hart umkämpften Landesligapartie mit 33:28 (15:11) gegen die SG Dunningen/Schramberg durch.
Von Beginn an entwickelte sich eine intensive Begegnung, in der beide Mannschaften auf eine aktive 6:0-Abwehr setzten und sich gegenseitig immer wieder zu Fehlern zwangen. Besonders die Defensive der SG Freudenstadt/Baiersbronn präsentierte sich zunächst aufmerksam und kompakt. Immer wieder gelangen Ballgewinne, während die Schramberger vor allem über Würfe aus dem Rückraum zu Torerfolgen kamen. Trotz der guten Abwehrarbeit gelang es den Gastgebern jedoch lange nicht, sich abzusetzen. Zu hektisch versuchte man, die eroberten Bälle nach vorne zu tragen und schnell zum Torabschluss zu kommen. Häufig waren überhastete Abschlüsse und Fehlwürfe die Folge. Erschwerend kam der verletzungsbedingte Ausfall von Kapitän Nico Käser hinzu, der insbesondere im Rückraum fehlte. Das Trainerteam um Mario Dropuljic musste deshalb kreativ werden. Mit Rückkehrer Lars Sandelmann und eigentlich Linksaußen Mika Philipp, die beide auf der Spielmacherposition zum Einsatz kamen, fand die junge SG-Mannschaft zunehmend auch offensiv ihren Rhythmus. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase setzten sich die Gastgeber über 8:5 und 10:7 nach gut 20 Minuten auf 11:7 ab.
Doch die Gäste bewiesen ihre Comeback-Qualitäten und ließen sich nicht abschütteln. Kurz vor der Halbzeit kämpften sich die „Luchse“ wieder auf 14:11 heran. Mit einem sehenswert herausgespielten Kempa-Treffer, bei dem Mika Philipp Patrick Sandelmann bediente, setzte die SG jedoch den Schlusspunkt der ersten Hälfte und ging mit einer 15:11-Führung in die Kabine.
Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild zunehmend. Die zuvor stabile Abwehr der SG verlor an Kompaktheit und ließ den Schrambergern deutlich mehr Räume. Gleichzeitig stellte deren offensive Deckung, bei der einzelne Akteure zeitweise in Manndeckung genommen wurden, die Schwarz-Weißen vor Probleme. Die zweite Halbzeit war auf beiden Seiten zunehmend von technischen Fehlern und Ballverlusten statt von spielerischer Finesse geprägt. Dunningen/Schramberg nutzte diese Phase konsequent aus. Nachdem Freudenstadt/Baiersbronn zunächst noch mit 18:13 geführt hatte, schmolz der Vorsprung innerhalb weniger Minuten dahin. In der 44. Minute erzielte Tim Haas schließlich den 20:20-Ausgleich. Die „Luchse“ übernahmen nun zunehmend die Kontrolle und gingen wenig später sogar mit 23:21 in Führung.
Das Trainerteam der SG reagierte mit einer Auszeit und taktischen Anpassungen, die besonders im Angriff Wirkung zeigten. Anstatt weiter auf die gewohnten Spielzüge zu setzen, nutzte man nun gezielt die großen Räume, die durch die teilweise Manndeckung entstanden. Insbesondere die wendigen Sandelmann-Zwillinge Lars und Patrick sorgten mit energischen Durchbrüchen für Gefahr und ermöglichten einfache Treffer.
So kämpfte sich die SG zurück in die Partie, glich beim 24:24 aus und übernahm anschließend wieder die Führung. In der hektischen Schlussphase zeigten sich die Gastgeber nun deutlich effizienter. Rund fünf Minuten vor dem Ende sorgten Paul Eisele und Hannes Benzing mit zwei schnellen Treffern zum 29:26 für eine wichtige Vorentscheidung.
Auch eine weitere Auszeit der Schramberger konnte die Partie nicht mehr drehen. Die „Luchse“ fanden keine entscheidende Antwort mehr. Die SG Freudenstadt/Baiersbronn baute den Vorsprung weiter aus und sicherte sich nach 60 intensiven Minuten einen hart erkämpften 33:28-Heimsieg.
Entsprechend zufrieden mit dem Ergebnis, aber auch selbstkritisch mit Blick auf die gezeigte Leistung, äußerte sich Co-Trainer Drazen Dropuljic nach der Partie: „Heute haben wir sicherlich nicht unser bestes Spiel gezeigt und trotzdem gewonnen. Entscheidend war, dass wir als Mannschaft zusammengehalten haben. Daran wollen wir anknüpfen und nächste Woche auch spielerisch wieder eine Schippe drauflegen.“
Am kommenden Sonntag, den 25. Oktober, ist die SG Freudenstadt/Baiersbronn um 16:00 Uhr bei der zweiten Mannschaft des TuS Steißlingen zu Gast.
Tore für die SG Freudenstadt/Baiersbronn: Mika Philipp 10/4, Patrick Sandelmann 7, Paul Eisele 5, Hannes Benzing 3, Lars Sandelmann 3, Fabian Decker 2, Maurice Thomas 1, Marco Nübel 1, Ludwig Sättler 1, Sascha Frank, Alexander Schächtel, Maximilian Baur, Leon Coric, Max Zeibig, Caleb Appel
Nach der enttäuschenden 26:30-Auswärtsniederlage bei der SG Allensbach/Dettingen-Wallhausen steht für die SG Freudenstadt/Baiersbronn am kommenden Samstag die nächste Herausforderung in der Landesliga an. Um 20:00 Uhr empfängt die Mannschaft in der heimischen David-Fahrner-Halle die SG Dunningen/Schramberg.
Mit der SG Dunningen/Schramberg wartet allerdings ein anspruchsvoller Gegner auf die Gastgeber. Die als „Luchse“ bekannten Gäste stehen aktuell mit 3:3 Punkten auf dem vierten Tabellenplatz und zählen zu den stärkeren Mannschaften der Liga. Ihre bisherigen Begegnungen verliefen allesamt knapp. Lediglich gegen den aktuellen Tabellenführer HSG Fridingen/Mühlheim mussten sich die Luchse bislang geschlagen geben.
Besonders auffällig ist dabei die defensive Stabilität der Gäste. In keiner ihrer bisherigen Partien kassierten sie 30 oder mehr Gegentore. Die kompakte Abwehr bildet damit eine wichtige Grundlage für die bisherigen Leistungen der Mannschaft. Auch offensiv verfügt Dunningen/Schramberg über gefährliche Akteure. Im vergangenen Spiel konnten insbesondere Angelo Broghammer und Laurin Kugler mit jeweils fünf Treffern auf sich aufmerksam machen.
Für die SG Freudenstadt/Baiersbronn wird es deshalb entscheidend sein, im Angriff wieder mehr Struktur und Geduld an den Tag zu legen. Gerade die zahlreichen technischen Fehler und überhasteten Einzelaktionen hatten in Allensbach dazu geführt, dass eine komfortable Führung verspielt wurde. Auch in der Defensive muss die Mannschaft wieder zu jener Kompaktheit zurückfinden, die sie im ersten Spiel noch ausgezeichnet hatte.
Trotz der jüngsten Niederlage geht die SG mit Zuversicht in die Begegnung. Vor allem auf die eigene Heimstärke möchte sich die Mannschaft verlassen. Mit der Unterstützung der Zuschauer im Rücken soll von Beginn an eine andere Körpersprache und Einstellung auf die Platte gebracht werden. Gerade der junge Kader hat bereits gezeigt, welches Potenzial in ihm steckt. Nun gilt es, dieses über die gesamten 60 Minuten abzurufen.
Die Voraussetzungen für eine spannende Landesligapartie sind damit gegeben. Am Samstagabend ab 20:00 Uhr möchte die SG Freudenstadt/Baiersbronn in einer vollbesetzten David-Fahrner-Halle die nächsten Punkte einfahren.
Die SG Freudenstadt/Baiersbronn musste sich am Samstagabend bei der SG Allensbach/Dettingen-Wallhausen mit 26:30 geschlagen geben. Nach einem starken Start und einer zwischenzeitlichen Fünf-Tore-Führung verlor die SG zunehmend den Zugriff auf die Partie und musste sich am Ende den kämpferisch stärkeren Gastgebern geschlagen geben.
Dabei erwischten die Gäste zunächst den deutlich besseren Start. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase bis zum 3:3 setzte sich die SG mit einem 6:1-Lauf auf 9:4 ab. Vor allem in der Defensive stand die 6:0-Abwehr zunächst kompakt, während man sich im Angriff immer wieder gute Möglichkeiten erspielte.
In der Folge schlichen sich bei Freudenstadt/Baiersbronn jedoch zunehmend Fehler ein. Eine Kombination aus technischen Fehlern und teilweise haarsträubenden Ballverlusten brachte die Gastgeber zurück ins Spiel. Dass auch Allensbach im eigenen Angriff immer wieder Fehler produzierte, verhinderte zunächst einen noch deutlicheren Einbruch der SG. Gleichzeitig fehlte im Angriff zunehmend die Struktur. Zu oft suchte man Einzelaktionen, während einige freie Abschlüsse entweder an der Latte oder beim Allensbacher Torhüter landeten. So schmolz der Vorsprung Stück für Stück und bis zur Pause verkürzten die Gastgeber auf 13:16.
Mit entsprechend viel Rückenwind kam Allensbach aus der Kabine und erhöhte den Druck. Die 6:0-Abwehr der SG fand im zweiten Durchgang kaum noch Zugriff. Immer wieder gelang es den Gastgebern, zu klaren Abschlüssen zu kommen. Knapp zehn Minuten vor dem Ende kippte die Begegnung schließlich vollständig. Beim 24:23 ging Allensbach nun in Führung. Die SG gab sich zwar noch nicht geschlagen und kämpfte sich beim 27:26 in der 57. Minute noch einmal auf einen Treffer heran. In der Schlussphase waren es jedoch die Gastgeber, die mehr Entschlossenheit zeigten. Mit drei Treffern in Folge machten sie den 30:26-Heimsieg perfekt.
Für die SG bleibt damit vor allem die Erkenntnis, dass eine starke Anfangsphase nicht ausreicht, wenn anschließend über weite Strecken die nötige Konsequenz und Ruhe fehlen. Nach einer deutlichen Führung brachte man den Gegner durch eigene Fehler zurück in die Partie und konnte in der entscheidenden Schlussphase nicht mehr dagegenhalten.
Tore für die SG Freudenstadt/Baiersbronn: Patrick Sandelmann 7, Mika Philipp 6, Marco Nübel 3, Paul Eisele 3, Nico Käser 3, Maximilian Baur 2, Joel Rothfuß 1, Fabian Decker 1, Maurice Thomas, Alex Schächtel, Caleb Appel, Florian Thomas.
Nach dem deutlichen 35:24-Erfolg zum Saisonauftakt gegen die SG Gutach/Wolfach steht für die SG Freudenstadt/Baiersbronn am kommenden Samstag das erste Auswärtsspiel der neuen Landesligasaison an. Um 19:30 Uhr trifft die Mannschaft in der Riesenberg-Sporthalle auf die SG Allensbach/Dettingen-Wallhausen.
Die Gastgeber stehen nach drei absolvierten Spielen mit 0:6 Punkten und einem Torverhältnis von 80:118 am Tabellenende. Damit hat Allensbach/Dettingen-Wallhausen allerdings bereits zwei Partien mehr bestritten als die SG Freudenstadt/Baiersbronn. Zuletzt musste sich das Team auswärts bei der SG Gutach/Wolfach geschlagen geben. Bis zum Ende der ersten Halbzeit hielten die Allensbacher die Begegnung offen, brachen nach der Pause jedoch ein und verloren letztlich deutlich. Gegen denselben Gegner war die SG Freudenstadt/Baiersbronn zum Saisonauftakt noch zu einem souveränen Heimsieg gekommen.
Von diesen Ergebnissen darf sich die Mannschaft von Trainer Mario Dropuljic allerdings nicht täuschen lassen. Die Saison befindet sich noch in ihrer Anfangsphase und die Gastgeber werden alles daransetzen, vor heimischem Publikum die ersten Punkte einzufahren. Zudem könnten sowohl die rund 120 Kilometer lange Anreise als auch das für die SG in dieser Saison erste Spiel mit Harz dem Gastgeber in die Karten spielen.
Die Maßgabe des Trainerteams ist dennoch klar: die SG muss die Favoritenrolle annehmen und mit dem Anspruch nach Allensbach fahren, beide Punkte mit nach Freudenstadt und Baiersbronn zu bringen. Dafür gilt es, von Beginn an konzentriert aufzutreten und dem Gegner keine Möglichkeit zu geben, Selbstvertrauen aufzubauen. Gerade defensiv möchte die junge Mannschaft an die starke Leistung aus dem ersten Saisonspiel anknüpfen.
Personell kann die SG auf einen fitten Kader zurückgreifen. Erfreulich ist zudem, dass Lars Sandelmann nach seinem Außenbandriss wieder ins Training eingestiegen ist und zumindest individuell arbeiten kann. Künftig verzichten muss die Mannschaft dagegen auf Abwehrchef Hannes Benzing, der Freudenstadt berufsbedingt endgültig verlässt. Besonders in der Defensive gilt es nun, die dadurch entstehende Lücke gemeinsam aufzufangen.
Umso motivierter ist die junge Mannschaft, sich auch auswärts zu beweisen und zu zeigen, dass sie in der Landesliga weiter eine gute Rolle spielen kann. Mit einem konzentrierten Auftritt möchte die SG den erfolgreichen Saisonstart bestätigen und die nächsten beiden Punkte einfahren.
Anpfiff ist am Samstag, den 10. Oktober, um 19:30 Uhr in der Riesenberg-Sporthalle in Allensbach.
Nach intensiven Wochen der Vorbereitung steht für die SG FDS/Baiers der Start in die Landesliga-Saison 2026/27 unmittelbar bevor. Seit Mitte Juli arbeitete die Mannschaft auf die neue Spielzeit hin.
Zum offiziellen Vorbereitungsauftakt standen zunächst drei intensive Trainingswochen auf dem Programm, bei denen vor allem die konditionellen und körperlichen Grundlagen im Mittelpunkt standen. Bereits früh folgte das erste Testspiel gegen den Bezirksoberligisten aus Nagold. Trotz noch deutlich erkennbarer Defizite bei Ballsicherheit und Abschlussqualität konnte die Partie mit 31:25 gewonnen und damit ein positiver Start in die Vorbereitung gefeiert werden. Mit dem ASV Ottenhöfen wartete anschließend eine deutlich schwierigere Aufgabe. Der Aufsteiger aus der Landesliga in die Verbandsliga zeigte der SG klar auf, wo die Mannschaft zu diesem frühen Zeitpunkt der Vorbereitung noch stand und in welchen Bereichen weitergearbeitet werden musste. In den folgenden Wochen standen weitere Testspiele auf dem Programm. Gegen die HSG Kinzigtal endete das Aufeinandertreffen beider Mannschaften mit einem Unentschieden. Auch im zweiten Test gegen Nagold setzte sich die SG verdient durch.
Einen Vorgeschmack auf die bevorstehende Saison bot das Testspiel gegen Altensteig II. In einer hitzigen und intensiv geführten Partie war deutlich zu spüren, dass sich beide Mannschaften bereits in Richtung Saisonstart bewegten. Die SG konnte auch diese Begegnung für sich entscheiden und überzeugte dabei insbesondere mit einer stabilen Leistung in der 6:0-Abwehr.
Den Höhepunkt der Vorbereitung bildete das Trainingslager am ersten Septemberwochenende. In mehreren intensiven Einheiten arbeitete die Mannschaft intensiv und schwor sich gemeinsam auf die anstehende Landesliga-Saison ein. Gleichzeitig erhielten mit Hannes Haug und Joel Rothfuß zwei der A-Jugendlichen die Möglichkeit, sich im Umfeld der ersten Mannschaft zu zeigen und einen weiteren Schritt in Richtung Herrenbereich zu machen.
Ohnehin geht die SG mit einem nochmals verjüngten Kader in die neue Spielzeit. Zwei Spieler stehen der Mannschaft aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung. Neu hinzugekommen ist Rückraumspieler Fabian Decker vom ASV Ottenhöfen. Decker spielte bereits in der Jugend gemeinsam mit Lars und Patrick Sandelmann und konnte sich dadurch schnell in die Mannschaft integrieren. Zusätzlich sollen fünf junge Spieler aus dem eigenen Jugendbereich schrittweise an die erste Mannschaft herangeführt werden.
Wie jung das Team inzwischen ist, zeigt auch ein Blick auf Kapitän Nico Käser: Mit gerade einmal 28 Jahren ist er bereits der Älteste im Kader.
Zum Saisonstart muss das Trainerduo zunächst noch auf Lars Sandelmann verzichten, der weiterhin mit einem Außenbandriss zu kämpfen hat. Dafür konnte Maurice Thomas nach längerer Verletzungspause wieder ins Mannschaftstraining einsteigen.
Nach einer langen und intensiven Vorbereitung richtet sich der Blick nun endgültig auf die neue Saison. Am Samstag, den 26. September, steht um 20:00 Uhr direkt ein besonderes erstes Heimspiel auf dem Programm: In der David-Fahrner-Halle empfängt die SG FDS/Baiers die SG Gutach/Wolfach. Aufgrund der geografischen Nähe darf dabei durchaus von einem kleinen Derby gesprochen werden.