Damen  (Landesliga)

Saisonziel früh erreicht

Die Damen der SG Freudenstadt/Baiersbronn blicken zurück auf eine ereignisreiche Saison in der Landesliga Nord, in der die Integration junger Spielerinnen im Vordergrund stand. Für die kommende Spielzeit wurden bereits viele wichtige Entscheidungen getroffen.


Vieles war ungewiss für die SG-Damen nach dem Abstieg aus der Südbadenliga. So ging die Mannschaft von Stefan Lorenz, der das Team in der schwierigen Abstiegssaison übernahm, mit einem komplett umgekrempelten Kader und dem Ziel Klassenerhalt in die Runde.


In der ersten Hälfte der Saison überraschten die Weiß-Schwarzen auf ganzer Linie. Mit 15:5 Punkten stand die SG zum Jahreswechsel auf dem zweiten Tabellenplatz und somit in der dicht gestaffelten Verfolgergruppe des Ligaprimus HR Rastatt/Niederbühl.


Der zuvor als Saisonziel ausgegebene Klassenerhalt geriet also zu keiner Zeit in Gefahr und konnte bereits sehr früh gesichert werden. Dazu trug auch das überaus gut gelungene Zusammenwachsen zwischen den Jugendspielerinnen und den etablierten SG-Damen bei. Viele Youngsters schafften den Sprung in das Landesliga-Team und spielten bisweilen tragende Rollen.
Die Rückrunde hingegen lief aus Sicht der Schwarzwälder nicht rund. Sei es aufgrund des bereits früh erreichten Klassenerhalts, oder der Doppelbelastung der A-Jugend-Spielerinnen. Den SG-Damen schien zum Ende der Saison die Luft auszugehen, weshalb das Lorenz-Team noch auf den sechsten Platz der Tabelle und damit ins Mittelfeld zurückfiel.


Trotz der verkorksten Rückrunde kann die SG mit dem Abschneiden ihres Damenteams zufrieden sein. Bereits eine Woche nach Saisonende wurden bereits viele Weichen für die kommende Saison gestellt.


Trainer Stefan Lorenz, der die Mannschaft durch eine zweifelsohne schwierige Zeit führte, legte sein Traineramt mit Ende der Saison nieder. Sein Team, sowie SG-Leiter Oliver Balle dankten ihm im Rahmen des letzten Heimspieltages für sein Engagement und wünschten ihm für die Zukunft alles erdenklich Gute.
Als neues Gesicht an der Spitze unserer Damenmannschaft konnte mit Ludwig Sättler ein erfahrener Spieler und Trainer aus den eigenen Reihen gewonnen werden, der das Team bestens kennt und durch sein Engagement auf und abseits des Spielfeldes ideale Voraussetzungen für das Traineramt hat.


Unterstützt wird er von niemand geringerem, als Kevin Bauer, der bereits zu Südbadenliga-Zeiten das Damenteam führte und in der vergangenen Saison als Coach der ersten Damenmannschaft der SG Kappelwindeck/Steinbach den Aufstieg in die dritte Liga feierte. Somit ist auch Bauer mit dem Verein und den Spielerinnen bestens vertraut.


Auch der Kader der SG-Ladies erhält Zuwachs. Während der bestehende Kader in weiten Teilen erhalten bleibt, kehrt Ina Klisch von vom Südbaden-Ligist SG Dornstetten zurück zu den Weiß-Schwarzen. Auch Kreisläuferin Marleen Finkbeiner gibt nach ihrem Auslandaufenthalt ihr Comeback im Schwarzwald.
Auch wenn auf das neue Trainerduo viel Arbeit zu kommt, überwiegt bereits die Vorfreude auf die Vorbereitung und die kommende Saison.

SG-Damen unterliegen mit kleinem Kader

Trotz einer starken Anfangsphase reichte es den Handballerinnen der SG Freudenstadt/Baiersbronn nicht zu einem Sieg im letzten Auswärtsspiel der Saison. Beim TuS Altenheim unterlag das Team von Trainer Stefan Lorenz mit 25:27 (14:14) obwohl man im Vergleich zu den vergangenen Spielen in gegnerischen Hallen diesmal losgelegt hatte, wie die Feuerwehr.


Mit 22:20 Punkten rangieren die Schwarzwälderinnen dennoch im gesicherten Mittelfeld der Liga und werden sich nach dem abschließenden Heimspiel am kommenden Wochenende entweder auf Rang sechs oder sieben im Endklassement einreihen.


Dass sich die Weiß-Schwarzen für den letzten Auftritt auf fremdem Parkett noch einmal einiges vorgenommen hatten, zeigten sie in der Altenheimer Herbert-Adam-Halle von Anfang an. Aufgrund von Verletzungen und Verhinderungen war man zwar nur mit gerade einmal einer Auswechselspielerin angereist, trotzdem bescherten frühe Treffer von Katja Günter, Nicole Knödler und Svenja Bertiller der Gäste-Sieben nach acht Minuten eine 2:6-Führung.


Der Trainer der Gastgeberinnen reagierte mit einer frühen Auszeit auf den Angriffswirbel der SG. Und tatsächlich kamen im Anschluss daran auch die Einheimischen, die im Kampf um den Klassenerhalt noch jeden Zähler benötigen, besser in Spiel.


Bis zum 5:9 nach Jana Klischs Treffer in der 12.Minute änderte sich an der klaren SG-Führung zunächst noch nichts. Nach einem Torhüterinnen-Wechsel auf Altenheimer Seite schmolz der Vorsprung aber schnell und der TuS konnte beim 10:10 wieder ausgleichen. Die Damen aus Baiersbronn und Freudenstadt vergaben in dieser Phase reihenweise gute Einwurfmöglichkeiten und machten es den stetig stärker werdenden Gastgeberinnen in der Abwehr zum Teil auch viel zu einfach.


Nach insgesamt sechs Toren für den TuS in Folge lag man daher folgerichtig auf einmal mit 10:13 (23.) hinten. Kurz vor dem Halbzeitpfiff beendete Katja Günter dann einen erfolgreichen Schlussspurt der SG mit dem Ausgleichstreffer zum 14:14.


Nach Wiederbeginn machte sich neben den nach wie vor vorhandenen Defiziten in Sachen Abwehraggressivität dann nach und nach auch die dünne Spielerinnendecke bemerkbar. Zusätzlich geschwächt durch eine Zeitstrafe gegen Christina Wacker musste man direkt nach dem Anpfiff in Durchgang zwei binnen sechs Minuten erneut fünf Treffer in Serie hinnehmen und rannte fortan dem Rückstand hinterher.


An diesem änderte sich lange Zeit dann nichts mehr, über die Zwischenstände von 22:17 (47.) und 26:21 (52.) ging es in die Schlussphase. Hier zeigten die SG-Damen aber noch einmal tolle Moral. Youngster Jana Klisch und vor allem Mittespielerin Nicole Knödler, die die letzten drei Treffer für ihre Farben erzielte, verkürzten zwei Minuten vor dem Abpfiff auf 26:25. Zum Ausgleich reichte es am Ende dann aber doch nicht mehr. In der Schlussminute vergaben gleich beide Teams noch einmal einen Siebenmeter, so dass die Partie unterm Strich mit 27:25 an den TuS Altenheim ging.


Am kommenden Samstag (28.4.) steht das letzte Heimspiel für die Damen an. Um 18 Uhr empfängt das Team in der Freudenstädter David-Fahrner-Halle mit Rastatt/Niederbühl keinen geringeren als den derzeitigen Tabellenführer.


Für die SG spielten:


Tor: Jessica Möhrle


Feld: Eva Raster (1), Jana Klisch (5), Ines Welle, Svenja Bertiller (3/2), Nicole Knödler (7), Katja Günter (7), Christina Wacker (2)

Damen lassen gegen Letzten nichts anbrennen

Ihrer Favoritenrolle gerecht wurden die Damen der SG Freudenstadt/Baiersbronn beim Heimauftritt gegen das Schlusslicht der HSG Hardt. Vor allem dank einer starken zweiten Hälfte konnte ein 33:23 (17:14) Heimsieg bejubelt werden.


Die Partie begann zunächst sehr ausgeglichen. Beide Teams hielten das Tempo hoch und kreierten viele Wurfchancen. Erst nach knapp einer viertel Stunde konnte sich die Heim-SG durch zwei Treffer der zehnfach erfolgreichen Jana Klisch erstmals einen drei-Tore-Vorsprung erarbeiten.


Die Außenseiterinnen aus dem Badischen hingegen ließen nicht abreißen. Sie kamen vor allem über die großgewachsenen Rückraumspielerinnen zum Erfolg, auf die sich die SG-Defensive im ersten Spielabschnitt noch nicht ideal eingestellt hatte. Beim Stand von 17:14 zugunsten der Gastgeberinnen wurden die Seiten gewechselt.


Trainer Stefan Lorenz fand in der Kabine scheinbar die richtigen Worte für sein Team, denn dieses sorgte in Halbzeit zwei schnell für eine Vorentscheidung. Vor allem in der Abwehr zeigten sich die Weiß-Schwarzen nun stark verbessert und konnten zudem auf eine gute Torhüterleistung des Duos Roscher/Leins vertrauen. Katja Günter und Kim Höfler schraubten den SG-Vorsprung in der 40. Minute erstmals auf sechs Tore (21:15).


Mit dieser vorentscheidenden Führung im Rücken präsentierten sich die Schwarzwälderinnen, wie man es von ihrer Favoritenrolle erwarten konnte. Die SG ließ die Gäste nicht mehr näher heranrücken und somit nicht an einer Überraschung schnuppern. Stattdessen baute das Team um Kapitän Katja Günter den Vorsprung weiter aus. Nicole Knödler setzte nach einer guten Partie den Schlusspunkt zum 33:23 Endstand.


Zum Ende der Saison stehen die SG-Damen nun im Mittelfeld der Tabelle, in welchem es allerdings eng zugeht. Bei zwei verbleibenden Saisonspielen geht es für die Weiß-Schwarzen also darum, die sechste Tabellenposition zu verteidigen und die Saison zu einem guten Ende zu bringen.


SG: Tanja Leins (Tor), Benita Roscher (Tor), Jana Klisch (10), Kim Höfler (7), Nicole Knödler (6), Katja Günter (5/1), Eva Raster (2), Svenja Bertiller (2), Ines Welle (1/1), Clara Züfle, Gina-Maria Cusa, Isabel Wanke

SG-Damen gelingt der Befreiungsschlag

Endlich ist der Knoten geplatzt! Nach fünf sieglosen Spielen in Serie landeten die Handballerinnen der SG Freudenstadt/Baiersbronn dank des 30:19 (15:6) gegen den BSV Phönix Sinzheim II einen echten Befreiungsschlag. Mit dem klaren Erfolg gegen die Badenerinnen wiederholte man damit nicht nur den Hinrundensieg aus dem Januar sondern festigte auch den Mittelfeldrang in der Landesligatabelle.


Dass man sich im Lager der Damen im Vorfeld der Partie einiges vorgenommen hatte, war von Beginn an zu spüren. Die SG legte los wie die Feuerwehr und überzeugte vom Anpfiff weg mit einer kompromisslosen Abwehrarbeit. Gleich drei Mal in Folge nahm man den völlig überraschten Gegnerinnen den Ball in den ersten drei Minuten ab und lief schnelle Tempogegenstöße, die allesamt durch Nicole Knödler erfolgreich abgeschlossen wurden.


Und es kam noch besser: Nach einer Zeitstrafe gegen die Gäste schraubten Katja Günter, Jana Klisch und erneut Nicole Knödler das Ergebnis auf 6:0 in die Höhe. Sinzheim reagierte mit einer Auszeit und kam fortan etwas besser ins Spiel. Die Tore fielen nun nicht mehr wie die reifen Früchte, am klaren Vorsprung der Gastgeberinnen ändert sich aber auch nach den ersten Treffern für die Gäste nichts.


Die Defensive vor der gut haltenden Tanja Leins stand weiterhin sehr sicher, ein gehaltener Siebenmeter des Nachwuchstalents im Kasten der SG und weitere Strafzeiten gegen Sinzheim führten dazu, dass die Führung bis zur Halbzeit auf neun Treffer ausgebaut werden konnte. Vor allem Eva Raster und Youngster Jana Klisch, mit neun Toren beste Werferin des Abends, konnten mehrfach einnetzen und sorgten angesichts des 15:6 für zufriedene Mienen im Lager der Einheimischen.


Erfreulich dann auch, dass das Team von Coach Stefan Lorenz nach Wiederbeginn weitgehend da weiter machte, wo es vor dem Pausentee aufgehört hatte. Zwar hatten sich die Gäste nun etwas besser auf die SG-Defensive eingestellt und kamen öfters zu Toren, dennoch ändert sich nichts am klaren Vorsprung der Weiß-Schwarzen.

 

Dies lag am deutlich verbesserten Angriffsspiel der SG-Damen an diesem Abend. Immer dann, wenn die Aktionen geduldig ausgespielt wurden, ergaben sich Lücken in der Mitte oder auf den Außenpositionen, die – ebenfalls im Kontrast zu den vergangenen Partien der Rückrunde – wesentlich öfters auch genutzt werden konnten.


Spannend wurde es daher zu keinem Zeitpunkt mehr. Spätestens nach dem zwischenzeitlichen 25:14 durch Jana Klisch war die Vorentscheidung angesichts der Elf-Tore-Führung knapp zehn Minuten vor dem Abpfiff gefallen. Besonders erfreulich am Auftritt der Gastgeberinnen war auch die Tatsache, dass sich bis zum Abpfiff fast alle Akteurinnen in die Torschützenliste eintragen konnten.


Nach der Osterpause geht es mit einem weiteren Auswärtsspiel weiter. Im vorletzten Auftritt in der Fremde gastiert das Team am 07.04. bei der SG Muggensturm/Kuppenheim II.


Für die SG spielten:


Tor: Tanja Leins, Jessica Möhrle


Feld: Eva Raster (2), Jana Klisch (9), Ines Welle (2), Clara Züfle (1), Nicole Knödler (7), Katja Günter (4/2), Julia Kilgus (1), Gina-Maria Cusa (1), Hannah Frei, Christina Wacker (3)

 

Damen bleiben erneut unter ihren Möglichkeiten

Mit einer erneuten deutlichen Niederlage kehrten die Handballerinnen der SG Freudenstadt/Baiersbronn vom Auswärtsspiel in Schutterwald zurück. Beim gastgebenden Tabellendritten gab es beim 13:33 (5:13) nichts zu holen. Waren schon in der ersten Hälfte die Kräfteverhältnisse zugunsten des TuS klar ersichtlich, so führte eine ganz schwache zweite Halbzeit am Ende zu einer empfindlichen Schlappe.


Eine echte Siegchance hatte man zwar zu keiner Zeit, allerdings verkaufte man sich aber über die 60 Minuten betrachtet auch weit unter Wert, so die einhellige Meinung von SG-Trainer Stefan Lorenz und seinem Team. Dass es am Ende so klar wurde hatten sich die Damen der Schwarzwald-SG selbst zuzuschreiben.


In der Offensive blieb vieles einfach Stückwerk. Wie schon in den vergangenen Partien fehlten den Angriffsbemühungen der nötige Druck und einfach auch das Selbstvertrauen in den einzelnen Aktionen, das nach zuletzt 1:9 Punkten schlicht derzeit nicht mehr da ist. Auf der Gegenseite traf man mit dem TuS Schutterwald zudem auf ein Team, das sich bei entsprechendem Saisonverlauf in den letzten Spielen durchaus noch Hoffnungen auf den eventuellen Relegationsplatz machen darf.


In der torarmen Anfangsphase konnte Katja Günter die erste Gastgeberführung zunächst noch ausgleichen. Bis zur zehnten Minute konnten die Einheimischen dann aber mit einem 5:0-Lauf gleich einmal für klare Verhältnisse sorgen. Das zwischenzeitliche 9:2 konnten Ines Welle und Katja Günter durch ihre Treffer beim 10:4 zumindest wieder etwas verkürzen. Die insgesamt zehnfache TuS-Torschützin Lisa Imhoff drehte dann vor der Pause aber noch einmal auf und erhöhte für die Badenerinnen bis zum Pausentee auf 13:5.


Für eine ernsthafte Aufholjagd in Durchgang zwei fehlten den Gästen dann schlicht die spielerischen Mittel. Hatte man im Hinspiel, das in überzeugender Manier noch mit 27:20 gewonnen werden konnte, noch ein deutliches spielerisches Übergewicht, so führten diesmal viele technische Fehler und überhastete Torwürfe zu einfachen Ballgewinnen und Tempogegenstößen für Schutterwald.


Die „Roten Teufel“ aus der Ortenau nahmen die Gastgeschenke dankend an und zogen über 17:8 (39.Minute) bis auf 29:10 (54.) auf und davon. Erst in den Schlussminuten konnte die SG dank Treffern von Youngster Jana Klisch und Katja Günter den Rückstand wenigstens konstant halten.


Am kommenden Samstag (24.3.) steht nun endlich wieder ein Heimspiel auf dem Spielplan. Zu ungewohnter Zeit um 18.30 Uhr empfängt man dann in der Baiersbronner Murgtalhalle des BSV Phönix Sinzheim II.


Für die SG spielten:


Tor: Benita Roscher, Tanja Leins


Feld: Eva Raster, Jana Klisch (4), Clara Züfle, Ines Welle (2), Nicole Knödler, Nele Eisele, Katja Günter (7/1), Gina-Maria Cusa, Isabel Wanke, Christina Wacker

 

Formkurve der Damen zeigt weiterhin nach unten

Die Handballerinnen der SG Freudenstadt/Baiersbronn stecken weiterhin im Formtief. Auch im fünften Spiel in Folge gelang der Landesligatruppe kein Sieg, mit 17:29 (10:15) musste man bei der TS Otterweier II sogar eine recht empfindliche Schlappe hinnehmen. Trotz der mittlerweile sechsten Saisonniederlage belegt das Team von Trainer Stefan Lorenz aber weiterhin den sechsten Tabellenplatz und rangiert damit im gesicherten Mittelfeld der Liga.


Der Spielverlauf der Partie bei der Südbadenligareserve in Ottersweier ähnelte denen der vergangenen Partien deutlich. Konnte man zu Beginn noch mithalten und sogar leicht in Führung gehen, so brachte man sich spätestens zur Mitte der ersten Halbzeit vor allem durch eigene Unzulänglichkeiten früh fast schon um alle Siegchancen.Das anfängliche 3:3 konnte Nicole Knödler durch zwei Treffer bis zur 9.Minute noch in eine 5:3-Gästeführung umwandeln.


Fortan fehlten den Schwarzwälderinnen dann aber zusehends die zündenden Ideen im Angriffsspiel. Das Tempo des SG-Offensivspiels reichte nicht mehr aus, um die defensiv stehende Hintermannschaft der TSO entscheidend ins Wanken zu bringen. So fielen eigene Treffer mit Fortdauer der Spielzeit immer schwerer, zudem wurden einige Torchancen auch noch überhastet vergeben.


Die Gastgeberinnen kamen schnell wieder ins Spiel und konnten bis zum 12:8 (22.Minute) ihrerseits erstmals deutlich in Führung gehen. SG-Trainer Lorenz reagierte mit einer Auszeit auf den Rückstand und stellte sein Team neu ein. Und die kleine Systemumstellung trug dann zunächst auch Früchte: Eine Überzahlsituation spielte den Weiß-Schwarzen in die Karten. Christina Wacker und Julia Kilgus konnten einnetzen und verkürzten wieder auf 10:12.


Die letzten vier Minuten vor der Halbzeitpause gingen dann aber wieder klar an die Einheimischen, die sich nach einem 3:0-Lauf beim 15:10 erstmals mit fünf Treffern absetzen konnten.


Am Fünf-Tore-Rückstand änderte sich auch nach Wiederbeginn recht wenig. Auf Seiten der SG erzielten Katja Günter und vor allem die erfolgreichste Werferin Kim Höfler (8 Tore) die Tore, auf der Gegenseite waren aber auch die Gastgeberinnen immer wieder erfolgreich. Knapp zehn Minuten vor Spielende fiel dann aber die endgültige Entscheidung zugunsten der Gegnerinnen.


Sechs Minuten lang gelang der SG kein Treffer mehr. Zudem offenbarte die Defensive der Schwarzwälderinnen vor dem Kasten von Torhüterin Jessica Möhrle nun einige Abstimmungsprobleme und lud Ottersweier förmlich zum Tore schießen ein. Sieben Mal in Folge schlug es im SG-Gehäuse ein und mit dem 17:29 musste eine letztlich zwar verdiente, dennoch aber etwas zu hoch ausgefallene Niederlage hingenommen werden.

 

Zudem verlor man nach einer roten Karte in der Schlussminute auch noch Kreisläuferin Kim Höfler, die dem Team aller Voraussicht nach nun einige Partien fehlen wird.


Schon am kommenden Samstag ist ein schlagkräftiger Kader allerdings wieder von Nöten. Dann steht in Schutterwald gleich die nächste Auswärtsbegegnung beim Tabellenvierten an.


Für die SG spielten:


Tor: Jessica Möhrle, Tanja Leins


Feld: Jana Klisch (1), Ines Welle, Svenja Bertiller (1), Nicole Knödler (2), Nele Eisele, Katja Günter (2), Julia Kilgus (1), Hannah Frei (1), Kim Höfler (8), Christina Wacker (1)

 

SG-Aktive wollen auswärts punkten

Am kommenden Wochenende sind die Teams der SG Freudenstadt/Baiersbronn in der Fremde gefordert. Nach den Punktverlusten der vergangenen Wochen sollen nun wieder Siege gefeiert werden.


Zunächst trifft das Damenteam von Trainer Stefan Lorenz am Samstag um 18 Uhr auf die Zweitvertretung der TS Ottersweier. Nach erst einem Sieg aus fünf Rückrundenpartien sind die Weiß-Schwarzen auf Platz sechs der Tabelle abgerutscht. Im Duell gegen die Panthers Gaggenau wurde zwar immerhin ein Unentschieden errungen, doch an die Leistungen aus der Hinrunde konnten die Schwarzwälderinnen noch nicht anknüpfen.
Die Gastgeberinnen aus Ottersweier rangieren aktuell einen Platz hinter der SG. Die Südbadenliga-Reserve um Trainer Paulus hat einen breiten Kader und ist gespickt mit Kräften, die bereits in der ersten Mannschaft Erfahrung sammeln konnten. Dieses Team werden die Weiß-Schwarzen in der Sporthalle Ottersweier über die volle Spielzeit unter Druck setzen müssen, um einen Erfolg zu feiern. Vor allem die Einstellung der Truppe um Katja Günter wird entscheidend im Kampf um den Punktgewinn sein.

 


Am Sonntag um 16:30 Uhr geht es für die erste Herrenmannschaft der SG dann gegen den TVS Baden-Baden III. In der Vorwoche hatte sich das Team um Trainer Krzysztof Lisiecki dem Spitzenteam auf Gaggenau geschlagen geben müssen und möchte nun das zwischenzeitliche Abrutschen auf Platz sechs der Tabelle schnellstmöglich korrigieren. Daher hat man einen doppelten Punktgewinn in der Fremde fest im Blick.
Der Aufsteiger aus Sandweier steckt als Tabellenelfter mitten im Abstiegskampf. Viele Spieler aus den Reihen der Armbruster-Truppe sind jung und durch das gemeinsame Training mit der Landesliga-Mannschaft des TVS entsprechend athletisch. Vor eigenem Publikum ist den Badenern alles zuzutrauen, weshalb die Weiß-Schwarzen, die im Hinspiel noch mit 35:21 deutlich die Oberhand behielten, gewarnt sein sollten. Nicht zuletzt möchte die SG eine kleine Serie beenden, denn seit 2010 konnte unsere erste Herrenmannschaft keine Punkte mehr aus der Rheintalhalle Sandweier entführen.

Dezimierte Damen in Ohlsbach chancenlos

Irgendwie scheint derzeit die Luft bei den Handballerinnen der SG Freudenstadt/Baiersbronn raus zu sein. Nach der ersten Heimniederlage am vergangenen Wochenende gegen Willstätt kam die Landesligatruppe nun auch auswärts deutlich unter die Räder. Bei den heimstarken Frauen der SG Ohlsbach/Elgersweier unterlagen die Schwarzwälderinnen mit 20:36 (6:16) und tauschten dadurch den fünften Tabellenplatz mit den gastgebenden Badenerinnen.


Von Beginn an fanden die Mannschaft und Trainer Stefan Lorenz in der Ohlsbacher Brumathalle kein richtiges Konzept gegen die stark aufspielenden Einheimischen. Bis zur 12.Minute blieben die Weiß-Schwarzen ohne eigenen Treffer, auf der Gegenseite hatte es bis dahin aber schon sechs Mal geklingelt. Die aggressive Abwehrarbeit der Gastgeberinnen schmeckte der SG auch in der Folgezeit gar nicht und auch das Zusammenspiel im Angriff, das in der Vorwoche zumindest in der zweiten Halbzeit im Spiel gegen Willstätt noch für einige Lichtblicke hatte sorgen können, fand kaum statt. Schmerzlich vermisst wurden hier mit Nicole Knödler und Jana Klisch gleich beide etatmäßigen Taktgeberinnen im Spiel der SG, die erkrankt bzw. verhindert fehlten.


Ohlsbach nutzte die sichtliche Verunsicherung in Reihen der Gäste-Sieben und baute den Vorsprung beim 13:2 nach nicht einmal 25 Minuten auf elf Treffer aus. Dieser fehlte über weite Strecken der Begegnung einfach der Offensivdruck, um die Hintermannschaft des Gegners in Bedrängnis zu bringen. Obwohl Tanja Leins und Jessica Möhrle im Kasten der SG eine ordentliche Leistung zeigten, mussten die Spielerinnen aus Freudenstadt und Baiersbronn schon zur Halbzeit beim 6:16-Zwischenstand einen klaren Zehn-Tore-Rückstand mit in die Kabine nehmen.


Spätestens mit den drei weiteren Treffern in Folge nach Nele Eiseles zwischenzeitlichem Tor zum 7:18 (33.) machten die Badenerinnen dann gleich zu Beginn von Hälfte zwei den Deckel drauf. In der Phase bis zur 54.Minute konnte man dann den Rückstand zumindest gleich halten oder zeitweise wenigstens bis auf elf Treffer verkürzen. Spannung kam aber zu keiner Phase der Begegnung mehr auf.


In den letzten fünf Minuten gestattete man den Gegnerinnen dann durch erneut schwache Würfe und zu langsames Rückzugsverhalten, die Führung noch einmal deutlicher auszubauen. Mit einem 5:1-Lauf beendeten diese die einseitige Partie und revanchierten sich somit klar für die 24:29-Hinspielniederlage aus dem Oktober.


Lange Zeit für die Fehleranalyse hat man auf Seiten der SG Freudenstadt/Baiersbronn nicht: Schon am kommenden Samstag (03.03.) empfängt man um 20 Uhr die Panthers-Damen aus Gaggenau in der Baiersbronner Murgtalhalle. Mit einer ähnlichen Leistung wie in Ohlsbach wird auch dann nichts zu holen sein.


Für die SG spielten:

 

Tor: Tanja Leins, Jessica Möhrle

 

Feld: Eva Raster (1), Ines Welle, Svenja Bertiller (2), Clara Züfle (1), Nele Eisele (1), Katja Günter (4/3), Julia Kilgus (5), Kim Höfler (6/1), Christina Wacker

In Nonnenweier einen gebrauchten Tag erwischt

Einen rabenschwarzen Tag erwischten die Handballerinnen der SG Freudenstadt/Baiersbronn beim Gastauftritt in der Burkhard-Michael Halle in Nonnenweier. Im Spiel gegen die SG Meißenheim/Nonnenweier enttäuschten die Schwarzwälderinnen vor allem im Angriff, aber auch in der Abwehr war man ein ums andere Mal die entscheidenden Schritte zu spät.

 

Folgerichtig setzte es eine am Ende deutliche 20:33 (8:15)-Klatsche beim unmittelbaren Tabellennachbarn, gegen den es schon im wesentlich umkämpfteren Hinspiel nur zu einem Unentschieden gereicht hatte.


Lag es an der eigenen Unkonzentriertheit im Torabschluss oder an der recht offenen Deckung der Einheimischen? Im Ergebnis führten die Defizite im Angriffsspiel der SG-Damen im dritten Auswärtsspiel in Folge dazu, dass man eigentlich von Beginn an einem Rückstand hinterherrennen musste. War es bis zum 4:3 (7.Minute) noch relativ knapp, so sorgte ein 6:1-Lauf der Badenerinnen zu einem klaren 10:4 zur Halbzeitmitte.


Coach Stefan Lorenz versuchte, seine Truppe in einer Auszeit neu einzustellen und stellte die bis dahin defensiv agierende Abwehr ebenfalls auf eine etwas offensivere Variante mit einer vorgezogenen Deckungsspielerin um. In dieser Formation traten die Spielerinnen des Tabellenvierten dann fortan zwar etwas gefährlicher auf, trotzdem war man gegen die Gastgeberinnen, allen voran die 13-fache Torschützin Dana Wilhelmi immer wieder zu spät dran.


So kassierte man entweder viel zu einfache Tore aus dem Spiel heraus oder per verwandelten Strafwürfen, die von den Unparteiischen konsequent für die zu späten SG-Abwehraktionen ausgesprochen wurden. Katja Günter und Kim Höfler sorgten vor des Gegners Tor mit ihren Treffern wenigstens dafür, dass der Vorsprung bis zum Pausentee nicht mehr nennenswert anwuchs.


Nach dem 8:15-Zwischenstand beim Kabinengang konnte man auch in der ersten Viertstunde von Durchgang zwei zunächst mithalten. Nachdem Katja Günter und Jana Klisch zwei Mal einnetzen konnten, schmolz der Rückstand beim 15:20 sogar etwas zusammen. Die zarten Hoffnungen auf eine eventuelle Wende machte man sich dann aber in der Schlussphase der Begegnung wieder selbst zunichte.


Nach der dritten Zeitstrafe musste Abwehrstrategin Christina Wacker schon gegen Mitte der zweiten Halbzeit das Spielfeld endgültig verlassen. Meißenheim/Nonnenweier hatte nun wieder viel zu leichtes Spiel und schaffte schon zehn Minuten vor dem Ende beim 26:16 die Vorentscheidung. Viele Würfe der SG landeten dagegen am Pfosten des Gastgeber-Gehäuses oder in den Händen der gegnerischen Torhüterin.

 

In den Schlussminuten hatte man daher nur noch wenig entgegenzusetzen, ein erneuter 6:1-Lauf bescherte den Einheimischen schließlich einen klaren 33:20-Erfolg.


Nach nun drei Auftritten in der Fremde freut man sich im Lager der SG nun endlich auch wieder auf eine Partie vor heimischem Publikum: Dabei empfängt man nach dem Fasnetswochenende am Samstag (17.02.) um 18 Uhr in der Freudenstädter David Fahrner Halle mit dem Tabellenzweiten SG Willstätt/Auenheim ein absolutes Spitzenteam.


Für die SG spielten:


Tor: Tanja Leins, Benita Roscher

 

Feld: Eva Raster, Jana Klisch (2), Clara Züfle (1), Nicole Knödler (5), Katja Günter (6/3), Kim Höfler (4), Gina-Maria Cusa, Hannah Frei (1), Christina Wacker (1)

Gelungener Start ins neue Jahr 2018

Mit einem Erfolgserlebnis starteten die Handballerinnen der SG Freudenstadt/Baiersbronn ins neue Kalenderjahr. Trotz der langen Pause, die der Spielplan dem Landesligateam beschert hatte, fanden die Spielerinnen von Coach Stefan Lorenz in ihrem ersten Spiel zumindest streckenweise wieder in den Rhythmus der erfolgreichen Hinrunde zurück. Am Ende reichte es zu einem denkbar knappen 22:21 (10:10) bei der Südbadenligareserve des BSV Sinzheim.


Nachdem über fast zwei Monate kein Punktspiel mehr anstand, fiel der Auswärtssieg im Badischen für die Schwarzwald-SG am Ende ziemlich glücklich aus. Da die Einheimischen mit der letzten Aktion des Spiels – einem Strafwurf nach Ablauf der regulären Spielzeit – scheiterten, nahmen die Gäste nicht nur einen sondern gleich beide Zähler mit. Über ein vermeintliches Remis hätte man sich sicherlich auch nicht beschweren dürfen, zwischendurch sah es sogar nach einer Niederlage beim BSV aus.


Nur in der ersten Halbzeit zeigte man sich in der eher schwachen Begegnung etwas besser aufgelegt als der gastgebende Tabellenachte. Angetrieben von der starken Nicole Knödler auf der Mitteposition bescherten Treffer von Youngster Gina-Maria Cusa und Katja Günter (2) der SG nach gerade einmal fünf Zeigerumdrehungen eine 0:3-Führung. Im Anschluss hatten es die Schwarzwälderinnen vor allem ihrer starken Torhüterin Tanja Leins zu verdanken, dass die Gastgeberinnen nicht mehr als den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielen konnten (4:4, 15.Minute).


Die Nachwuchskeeperin zwischen den Pfosten der Weiß-Schwarzen parierte neben zwei Siebenmetern auch weitere klare Chancen der Sinzheimerinnen. Daher hatte sie großen Anteil daran, dass die keineswegs überzeugenden Spielerinnen aus Freudenstadt und Baiersbronn beim 8:10 erneut leicht vorlegen konnten. Beim 10:10 zur Halbzeit war die Partie allerdings weiterhin völlig offen.


In alte Strickmuster verfiel die Lorenz-Truppe dann nach dem Wiederanpfiff. Wie schon in einigen Partien der Hinrunde verlor man in dieser Phase zeitweise völlig den Faden und baute die Gegnerinnen durch technische Fehler und Fehlwürfe auf. Sinzheim nutzte die Gunst der Stunde und ging beim 19:16 knapp zehn Minuten vor dem Abpfiff verdientermaßen in Führung.
Dennoch war die Vorentscheidung noch nicht gefallen.

 

Gestützt auf die weiterhin glänzend haltende Tanja Leins legten die Gäste nämlich noch einen wahren Schlussspurt aufs Parkett: Kim Höfler und Katja Günter (jeweils 2 Tore) netzten binnen sieben Minuten vier Mal in Folge ein und brachten die SG beim 20:21 etwa zwei Minuten vor der Schlusssirene wieder in Front.


 Außenspielerin Eva Raster erzielte mit dem 21:22 den letzten Treffer für ihre Farben, der Vorsprung wackelte aber noch einmal ganz gewaltig, als die Gastgeberinnen kurz vor Ende einen Siebenmeterwurf zugesprochen bekamen. Dieser fand jedoch nicht den Weg ins Netz und somit feierten die Akteure des Tabellendritten ihren achten Saisonsieg.


Am kommenden Sonntag steht das zweite von drei Auswärtsspielen in Serie an. Dann gastiert man bei der HSG Meißenheim/Nonnenweier.


Für die SG spielten:


Tor: Tanja Leins, Benita Roscher

 

Feld: Eva-Maria Raster (1), Ines Welle, Svenja Bertiller (3), Clara Züfle, Nicole Knödler (4), Katja Günter (7/4), Julia Kilgus, Gina-Maria Cusa (1),Hannah Frei,
Kim Höfler (5), Christina Wacker (1)

Ohne Chance beim Spitzenreiter

Nichts zu bestellen hatten die Handballerinnen der SG Freudenstadt/Baiersbronn beim Gastspiel in Rastatt. Dort unterlag das Team dem souveränen Tabellenführer HR Rastatt/Niederbühl sehr deutlich mit 14:36 (8:18) und musste nach sieben Siegen in Folge erstmals wieder eine Schlappe hinnehmen. Dennoch liegen die Schwarzwälderinnen mit den derzeit erreichten 15:5 Punkten nach dem letzten Spiel im Kalenderjahr 2017 weit über den Erwartungen vor der Runde.


Für die nun fast achtwöchige spielfreie Zeit offenbarte die klare Niederlage in Rastatt aber einige kommende Trainingsschwerpunkte. Zum einen fanden die SG-Damen in keiner Phase der Begegnung zu ihrem Tempospiel, das in den vergangenen Spielen noch oft der Garant für die letztlichen Siege gewesen war. Zum anderen präsentierte man sich im Angriff über weite Strecken zu ideenlos. Aus dem gebundenen Spiel heraus fehlte bei der vor Rundenbeginn stark verjüngten Gäste-Sieben noch die Eingespieltheit und Torgefahr. Zudem scheiterte man bei den wenigen guten Torchancen dann auch noch ein ums andere Mal an den starken Torhüterinnen der Badenerinnen.


Diese Defizite sorgten daher von Beginn an zu einem einseitigen Spielverlauf: Die ersten vier Treffer erzielten gleich einmal die Gastgeberinnen, die weiterhin ohne Verlustpunkt an der Tabellenspitze der Landesliga stehen. Bis zur Mitte der ersten Halbzeit konnte man zwar annähernd mithalten, nach einer Zweiminutenstrafe gegen Nicole Knödler nutzten die Einheimischen dann aber auch die numerische Überlegenheit und machten aus dem zwischenzeitlichen 9:4 (16.Minute) binnen acht Minuten beim 16:6 erstmals eine Zehn-Tore-Führung. Die SG konnte schlicht nicht mithalten und ging zur Halbzeit mit einem klaren 8:18-Rückstand in die Kabinen.


Richtig happig wurde es dann nach Wiederbeginn: Die Weiß-Schwarzen fanden in den ersten zehn Minuten überhaupt kein richtiges Rezept gegen die wie entfesselt agierenden Gastgeberinnen. Auf Ballverluste und vergebene Torwürfe folgten meist Tempogegenstöße des Tabellenersten, der das ebenfalls ausbaufähige Rückzugsverhalten der SG mit neun Treffern in Serie bestrafte.


Die Entscheidung war dadurch natürlich längst gefallen, trotzdem ergab sich die Truppe aber nicht völlig in ihr Schicksal. Erfreulicherweise trugen sich in der etwas ausgeglicheneren Schlussphase auch noch einige Nachwuchsspielerinnen in die Torschützenliste ein. Am klaren 14:36 konnten aber auch diese Treffer nichts mehr ändern.


Nach der nun beginnenden Weihnachtspause steht für die Mannschaft von Trainer Stefan Lorenz erst Ende Januar die nächste Partie an. Beim  BSV Sinzheim tritt man dann zum letzten Spiel der Vorrunde an.


Für die SG spielten:


Tor: Tanja Leins, Benita Roscher


Feld: Hannah Frei, Christina Wacker (1), Jana Klisch (2), Ines Welle (1), Eva-Maria Raster (1), Gina-Maria Cusa, Nicole Knödler (2), Nele Eisele, Katja Günter (1), Julia Kilgus (3), Svenja Bertiller (3/1)

 

Damen bleiben auf Erfolgskurs

Die Handballerinnen der SG Freudenstadt/Baiersbronn bleiben auch nach dem 9. Spieltag weiter in der Erfolgsspur. Beim 27:24 gegen den TuS Altenheim war allerdings nicht alles Gold, was glänzte. Viele Schwächephasen auf Seiten der Gastgeberinnen ermöglichten dem badischen Gast immer wieder gefährlich aufzukommen.

 

Gleich zu Beginn der Partie genehmigte sich die Heimmannschaft solch eine Phase. Bis zur 7. Minute war Altenheim mit 1:4 in Führung gegangen, was vor allem an vielen technischen Fehlern auf Seiten der Spielgemeinschaft lag.
Dann war es wieder einmal Katja Günther, die Verantwortung übernahm und mit ihren Treffern aus dem Rückraum und vom Siebenmeterpunkt entscheidend zum Ausgleich von 4:4 und der anschließenden 5:4 Führung in der 12.Minute sorgte. Danach war die Partie bis zur 22.Minute recht ausgeglichen und keine der beiden Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen. Der zweite Routinier im SG Team, Nicole Knödler, trieb dann ihr Team in gewohnter Manier nach vorne und leitete eine der stärksten Phasen der Spielgemeinschaft ein. Immer wieder schaffte die Lenkerin im SG Team Platz in der Abwehr und so bescherten Christina Wacker und Ines Welle bis zur Pause ihrem Team einen 13:8 Halbzeitvorsprung.
Nach dem Wechsel hatte das Team von Trainer Stefan Lorenz zunächst den besseren Start, doch der TuS Altenheim ließ sich nicht abschütteln. Die Gäste fanden immer wieder Lücken in der Freudenstädter und Baiersbronner Abwehr, so dass der Vorsprung in der 41. Minute auf zwei Tore geschrumpft war. Wieder waren es die erfahrenen Wacker, Günther und Knödler, die ihr Team aus dem Tiefschlaf weckten und innerhalb von 5 Minuten auf 20:15 erhöhten. Doch Altenheim präsentierte sich kampfstark und versuchte durch schnelle Tempogegenstöße zum Erfolg zu kommen. In dieser Phase war es wichtig dass Torfrau Tanja Leins zwei Siebenmeter abwehren konnte. Das Ergebnis pendelte sich nun bei einem 3 bis 5 Tore Vorsprung für die Gastgeberinnen ein und am Ende gewann man nicht unverdient mit 27:24 Toren.
Im nächsten Spiel muss sich das Lorenz Team allerdings deutlich steigern, denn man reist zum derzeitigen Tabellenzweiten nach Niederbühl, die bisher komplett verlustpunktfrei sind, allerdings zwei Spiele weniger wie die Spielgemeinschaft aufweisen.
Für die SG spielten:
Tor: Benita Roscher, Tanja Leins
Feld: Eva Raster 2, Nicole Knödler 5, Ines Welle 1, Hannah Frei 1, Christina Wacker 4, Gina Maria Cusa, Julia Kilgus 1, Nele Eisele, Katja Günther 14/5
 

Damen haben einen Lauf!

Ihre Erfolgsserie weiter ausbauen konnten die Handball-Damen der SG Freudenstadt/Baiersbronn. Im Auswärtsspiel beim Liga-Schlusslicht HSG Hardt siegte das Team von Trainer Stefan Lorenz mit 34:30 (17:12) und sicherte sich damit auch in der sechsten Partie in Folge beide Zähler. Mit einem bzw. zwei mehr ausgetragenen Spielen als die direkten Verfolger liegt man momentan an der Spitze des Landesliga-Klassements.


Wie ein spielerisch überzeugender Spitzenreiter agierte man in der Bietigheimer Sporthalle allerdings nur in wenigen Phasen. Dem Team reichte dort eine allenfalls durchschnittliche Leistung zum erneuten Erfolg. Über weite Strecken offenbarte man vor allem in der Abwehr einige Defizite, die ein deutlicheres Endergebnis verhinderten.


Dabei lief es zu Beginn eigentlich zunächst einmal wie am Schnürchen: Innerhalb von sechs Minuten trafen die Schwarzwälderinnen gleich sechs Mal und konnten sich beim 2:6 rasch etwas absetzen. Nach einer frühen Auszeit fingen sich die Einheimischen aber wieder und nutzten bis zur Mitte der ersten Halbzeit vor allem Lücken am Kreis zu einfachen Treffern. Beim 10:10 gelang der HSG wieder der Ausgleich und SG-Coach Lorenz sah sich nun zur ersten Auszeit gezwungen.


Die stärkste Waffe der Gäste-Sieben, das schnelle Tempogegenstoßspiel meist über Mittespielerin Nicole Knödler ließ im Anschluss dann aber das Pendel wieder zugunsten der Weiß-Schwarzen ausschlagen. Die routinierte Akteurin im Dress der Spielgemeinschaft aus Baiersbronn und Freudenstadt war gemeinsam mit Katja Günter dafür verantwortlich, dass die Führung zur Halbzeit beim 12:17 wieder auf fünf Treffer anwuchs.


Formuliertes Ziel während der Kabinenansprache war dann, möglichst schnell nach Wiederbeginn für klare Verhältnisse zu sorgen. Trotz der anhaltenden Probleme mit dem Spiel der Gegnerinnen über den Kreis und einer weiterhin zu hohen Fehlerquote im gebundenen Spiel konnte die Führung in Hälfte zwei tatsächlich auch weiter ausgebaut werden.


Neben der weiterhin treffsicheren Nicole Knödler und der erfolgreichsten SG-Werferin Katja Günter (10 Tore) trugen sich erfreulicherweise auch mehrere Nachwuchsspielerinnen in die Scorerliste ein:  Nele Eisele, Gina-Maria Cusa und Jana Klisch trafen für ihre Farben und spätestens als Eva Raster zum 20:28 einnetzen konnte (46.), bog die Gäste-Sieben auf die Siegerstraße ein.


Erst in den letzten fünf Minuten konnten die Gastgeberinnen noch einmal deutlicher verkürzen und nach dem zwischenzeitlichen 25:32 kurz vor Spielende noch ihren 30.Treffer erzielen. So fiel der 30:34-Erfolg der SG zwar eher knapp aus, gefährdet war der dritte Auswärtssieg aber nicht mehr.


Am kommenden Samstag (18.11.) empfängt das Team von Trainer Lorenz um 18 Uhr in der David-Fahrner-Halle in Freudenstadt mit dem TuS Altenheim ein weiteres Team aus der hinteren Tabellenhälfte.


Für die SG spielten:


Tor: Tanja Leins, Benita Roscher


Feld: Eva-Maria Raster (2), Jana Klisch (4), Svenja Bertiller (1), Julia Kilgus (1), Nicole Knödler (8), Nele Eisele (2), Katja Günter (10/3), Gina-Maria Cusa (1), Hannah Frei, Christina Wacker (5)

 

 

Damen sind Tabellenführer

Die Handballerinnen der SG Freudenstadt/Baiersbronn bleiben weiterhin in der Erfolgsspur. Im Landesliga Nord Heimspiel gegen die zweite Mannschaft der SG Muggensturm/Kuppenheim kam das Team von Trainer Stefan Lorenz zu einem sicheren 30:26 Erfolg. Damit übernahm die Mannschaft um Katja Günther die Tabellenführung mit 11:3 Punkten und ist damit deutlich über dem Plan, welchen man vor der Runde ausgegeben hatte.

 

Im Heimspiel am Sonntagnachmittag taten sich die Gastgeberinnen allerdings zunächst sehr schwer. Die Gäste aus Muggensturm hatten den eindeutig besseren Start und lagen nach drei Minuten mit 0:3 in Führung. Nur mühsam fand die Schwarzwälder Spielgemeinschaft in die Partie. Zwar konnte man in den nächsten Minuten durch Tore von Svenja Bertiller, Nicole Knödler und Katja Günther ausgleichen, doch die Gäste konterten postwendend und lagen in der achten Spielminute wiederum mit 3:6 Toren in Führung. Viele Ballverluste und eine nicht sattelfeste Abwehr waren die Hauptgründe für den Rückstand. Doch dann fing sich das Lorenz Team. Angetrieben von den Routiniers Günther und Knödler holte man Tor um Tor auf und ging in der 13. Minute erstmals in Führung. Bis zur zwanzigsten Minute verlief die Partie ausgeglichen, Freudenstadt/Baiersbronn lag zwar immer in Führung, doch die Gäste kamen vor allem über Linksaußen zum Torerfolg. Die letzten zehn Minuten der ersten Hälfte waren dann spielentscheidend.
Die Gastgeberinnen zogen nun merklich das Tempo an und standen nun zudem kompakt in der Abwehr, die von Christina Wacker sehr gut organisiert war. Somit baute am den Vorsprung von 12:8 über 17:11 bis zum Halbzeitstand von 19:11 aus. Dies schien eine Vorentscheidung zu sein, doch wie zu Beginn der Begegnung verschliefen die Gastgeberinnen den Start in die zweite Hälfte total. Innerhalb von drei Minuten hatte Muggensturm/Kuppenheim auf 20:15 verkürzt, ehe ein sehenswerter Konter durch Ines Welle abgeschlossen wurde. In den nächsten Minuten war die Partie sehr ausgeglichen, allerdings auf recht schwachem Niveau, denn viele individuelle Fehler ermöglichten den Teams einfachen Toren. Die junge Jana Klisch behielt in dieser Phase die Übersicht und hielt ihr Team bis zum 24:17 in der Spur.
Ab der 45. Minute fanden die Schwarzwälderinnen immer weniger Zug zum gegnerischen Tor und verrannten sich so oft in der Abwehr von Muggensturm. Diese wiederum versuchten dies auszunutzen und kamen bis zur 55. Minute auf 28:24 heran. Nicole Knödler und Jana Klisch waren es dann die für das 30:24 sorgten und die Gäste konnten in den letzten drei Spielminuten nur noch eine Ergebniskorrektur erzielen. Schlussendlich gewannen die Gastgeberinnen verdient, müssen sich aber gegen die nächsten Gegnerinnen erheblich steigern, denn 15 starke Minuten werden dort nicht reichen, um die Tabellenführung verteidigen zu können.
 

Für die SG spielten:
Tor: Benita Roscher, Melinda Rauser
Feld: Eva-Maria Raster 3 , Jana Klisch 5, 5 Ines Welle 3, Svenja Bertiller 4, Nicole Knödler 5, Nele Eisele, Katja Günter 9/4, Julia Kilgus, Gina-Maria Cusa, Christina Wacker 1.

Damen bleiben zu Hause ungeschlagen

Einen unerwartet deutlichen 27:20 (13:8)-Erfolg konnten die Handballerinnen der SG Freudenstadt/Baiersbronn gegen den TuS Schutterwald einfahren. Im zweiten von drei Heimspielen in Folge gelang dem Team von Trainer Stefan Lorenz damit der vierte Saisonsieg, mit dem vor der Partie gegen den Tabellenzweiten vor allem in dieser Klarheit aber nicht zu rechnen war.


Mit aktuell 9:3 Zählern hat man sich nun vorerst einmal in der oberen Tabellenhälfte der Landesliga eingenistet und damit eines der Saisonziele, als Absteigerinnen möglichst rasch in der neuen Liga anzukommen, erreicht.

 

Dabei reichte den Gastgeberinnen im Spiel gegen die Badenerinnen eine eher nur durchschnittliche Leistung zum Sieg. Trotz einer Vielzahl technischer Fehler konnte man nach der letztmaligen Gästeführung (3:4, 7.Minute) die Kontrolle übernehmen und im Anschluss an den zwischenzeitlichen Ausgleich durch Treffer von Svenja Bertiller, Ines Welle und der gleich drei Mal in dieser Phase erfolgreichen Christina Wacker beim 8:5 klarer vorlegen.


Schutterwald, mit einigen seiner ambitionierten A-Jugend-Oberligaspielerinnen angereist, fand auch in den Folgeminuten kein richtiges Rezept gegen die recht gut stehende SG-Abwehr. Die Einheimischen nutzten die Ballgewinne zwar auch nicht immer konsequent, bauten ihre Führung bis zur Halbzeit aber dennoch dank Toren von Christina Wacker, Hannah Frei und der erfolgreichsten Werferin Nicole Knödler (7 Treffer) in den letzten fünf Minuten von Durchgang eins auf 13:8 aus.


In der Kabine forderte Coach Lorenz von seiner Mannschaft, das Tempo weiterhin hoch zu halten und selbst auf die Gefahr weiterer technischer Fehler mit schnellen Tempogegenstößen schon frühzeitig für klare Verhältnisse zu sorgen. Schließlich war man nach den Erfahrungen der letzten Spiele gewarnt, in denen die SG-Damen ein ums andere Mal klare Führungen in den Schlussminuten fast noch einmal aus der Hand gegeben hatten oder gar noch verloren.


Seine Spielerinnen hatten offensichtlich gut zugehört, denn auch in Halbzeit zwei setzten die Weiß-Schwarzen von Beginn an wieder die Akzente. In der 37.Minute vollendete Nicole Knödler einen gelungenen Tempogegenstoß und brachte ihre Farben beim 17:10 erstmals mit sieben Treffern in Führung.
Damit war an diesem Abend bereits die Vorentscheidung gefallen.

 

Schutterwald konnte zwar noch einmal etwas verkürzen, ernsthaft in Gefahr geriet der vierte Saisonsieg der Schwarzwälderinnen aber zu keiner Phase. Auch alle Nachwuchsspielerinnen auf SG-Seite kamen zu ihren Einsatzzeiten und konnten sich auch alle in die Torschützenliste eintragen. Trotz des Fehlens der Stammkräfte Barbara Günter und Kim Höfler und zwei vergebener Siebenmeterwürfe im zweiten Spielabschnitt reichte es so am Ende zu einem souveränen 27:20-Erfolg.


Dennoch darf man sich auf dem erreichten Zwischenergebnis nicht ausruhen. Vor allem die Anzahl der technischen Fehler im Spielaufbau der SG muss unbedingt minimiert werden. Sonst wird es im nächsten Spiel am kommenden Sonntag (05.11. um 16 Uhr in der David-Fahrner-Halle Freudenstadt) gegen die Südbadenligareserve der SG Muggensturm/Kuppenheim ganz schwer werden, weiterhin in eigener Halle ungeschlagen zu bleiben.


Für die SG spielten:


Tor: Tanja Leins, Benita Roscher


Feld: Eva Raster, Jana Klisch (2), Ines Welle (3/1), Svenja Bertiller (4/1), Nicole Knödler (7), Nele Eisele (1), Katja Günter (3/1), Gina-Maria Cusa (2), Hannah Frei (1), Christina Wacker (4)

 

SG-Damen landen Auswärtssieg

Zwei wichtige Zähler im Kampf um den Klassenerhalt sicherten sich die Handballerinnen der SG Freudenstadt/Baiersbronn. Mit 25:24 (15:13) eroberte man  bei den Panthers Gaggenau in der noch jungen Landesligasaison die ersten Auswärtspunkte und kann sich damit erst einmal im vorderen Mittelfeld der Tabelle einreihen.


Dass es am Ende des Spiels noch einmal knapp wurde und das Team von Trainer Stefan Lorenz schlussendlich mit nur einem Treffer Vorsprung gewinnen konnte, lag am selben Problem, wie schon in den vergangenen drei Partien: Scheinbar beruhigend in Führung liegend, brachte man die Gegnerinnen gegen Mitte der zweiten Halbzeit durch eigene Fehler vor allem im Offensivspiel wieder zurück in die Partie. Anders als im ersten Auswärtsspiel in Willstätt vor zwei Wochen rappelte man sich diesmal aber rechtzeitig noch einmal auf und konnte unterm Strich betrachtet auch hochverdient die Zähler vier und fünf einfahren.


Voll konzentriert gestaltete man die Anfangsminuten in der Sporthalle in Rotenfels. Die Abwehr vor SG-Keeperin Tanja Leins stand und auf der Gegenseite bescherten Barbara Günter, Christina Wacker und Nicole Knödler nach gerade einmal drei Zeigerumdrehungen eine erste Führung (0:3). Trotz zwei vergebener Siebenmeterwürfe blieben die Gäste aus dem oberen Murgtal auch bis zur Mitte der ersten Halbzeit das spielbestimmende Team. Folgerichtig lag man beim 6:9 (14.Minute) auch weiterhin vorn.


In den Folgeminuten ließ man aber das bis dahin ordentliche Zusammenspiel etwas vermissen und gestattete dem gastgebenden Vorjahresfünften beim 10:10 erstmals den Ausgleich. Auch bis zum 12:12 konnten die Panthers-Damen immer wieder ausgleichen.


Coach Lorenz besprach in einer Auszeit die Defizite vor allem im Aufbauspiel der SG. Sein Team steigerte sich wieder etwas, Routinier Nicole Knödler erzielte die letzten beiden Gästetreffer in Abschnitt eins zur 13:15-Pausenführung.


Ihre beste Phase läutete die Gäste-Sieben direkt nach Wiederanpfiff ein. Gestützt auf eine nach wie vor recht sattelfeste Hintermannschaft konnten teilweise sehenswerte Tempogegenstöße gestartet werden. Neben Nicole Knödler und Barbara Günter zeigte in diesem Abschnitt vor allem auch Katja Günter, warum sie so wichtig für das Team ist. Einen 2:6-Lauf beendete die Leistungsträgerin im Dress der SG mit dem Treffer zum 15:21 (44.) und einer damit scheinbar mehr als beruhigenden Führung.


Doch die Panthers hatten sich noch nicht aufgegeben. Sie nutzten den kleinen anschließenden Einbruch der Gäste zu vier Treffern in Folge und machten die Partie spätestens beim 22:23 (54.) wieder absolut offen. Die SG aus Freudenstadt und Baiersbronn behielt diesmal aber die Nerven und gestattete den Einheimischen den Ausgleichstreffer nicht mehr. Nachdem Christina Wacker zwei Minuten vor dem Abpfiff zum 23:25 einnetzen konnte, bog man endgültig auf die Siegerstraße ein.


Am kommenden Samstag (21.10.) empfängt das Team mit der TS Ottersweier II eine Südbadenligareserve. Die Badenerinnen verloren bislang nur ihre Partie gegen Spitzenreiter Schutterwald und werden sicherlich eine ganz harte Nuss sein. Anpfiff ist um 20 Uhr in der Baiersbronner Murgtalhalle.


Für die SG spielten:


Tor: Tanja Leins, Benita Roscher


Feld: Eva Raster (3), Ines Welle (1), Svenja Bertiller, Nicole Knödler (6), Nele Eisele, Katja Günter (7), Julia Kilgus, Gina-Maria Cusa, Hannah Frei, Barbara Günter (6), Christina Wacker (2)

 

Erster Landesligasieg für die SG-Damen

Mit dem ersten Heimsieg konnten die Handballerinnen der SG Freudenstadt/Baiersbronn die englische Woche gleich zu Rundenbeginn abschließen. Dank des 29:24 (16:11) gegen die SG Ohlsbach/Elgersweier gelang dem Team nicht nur ein erfolgreicher Abschluss des dritten Spiels binnen sieben Tagen sondern vor allem auch der erste doppelte Punktgewinn in der Landesliga.


Dabei erwiesen sich die Gegnerinnen aus dem Badischen allerdings über weite Strecken als Gegner auf Augenhöhe. Vor allem in der ersten Viertelstunde sah es zunächst noch gar nicht nach einem letztlich klaren Heimerfolg aus. Hüben wie drüben begannen beide Teams sehr hektisch und die Angriffe wurden teilweise überhastet abgeschlossen.


Erst nach vier Minuten fiel der erste Treffer der fairen Begegnung. Die einzige Gästeführung drehten Svenja Bertiller von Linksaußen und die zehnfache Torschützin Nicole Knödler über die Mitteposition in den ersten eigenen Vorsprung (2:1).


Bis zum 3:3 konnte sich keine der Mannschaften nennenswert absetzen. Zwei Tempogegenstoßtore durch Nicole Knödler und die erfolgreichste SG-Werferin Katja Günter, die insgesamt elf Mal einnetzen konnte, konnten sich die Gastgeberinnen beim 6:3 erstmals etwas absetzen. In dieser Phase bescherte die recht offensive Deckungsvariante auf der Mitteposition einige Ballgewinne, die auf der Gegenseite nach schnellen Kontern meist erfolgreich genutzt werden konnten.


Die freien Räume am eigenen Kreis bescherten der Gäste-Sieben mit zunehmender Spieldauer aber auch immer wieder viel Platz und somit gute Einwurfmöglichkeiten. Beim 7:6 war Ohlsbach/Elgersweier wieder dran und die Partie erneut absolut offen.


Ab der 20 Minute begann dann halbzeitübergreifend die stärkste Phase der Einheimischen. Das zwischenzeitlliche 9:8 (19.) konnte zunächst bis zum Halbzeitpfiff der souverän leitenden Unparteiischen auf 16:11 ausgebaut werden. Viele Pässe der Gegnerinnen konnten in diesen Schlussminuten des ersten Spielabschnitts herausgefangen und auf der Gegenseite in Tempogegenstoßtreffer umgesetzt werden.


Und auch nach Wiederanpfiff war es zunächst ausnahmslos die Truppe von SG-Coach Stefan Lorenz, die nach dem gleichen Strickmuster Tore erzielte. Folgerichtig verschafften sich die Einheimischen beim 20:11 nach 37 Minuten ein beruhigendes Neun-Tore-Polster.


Dass die Gäste wieder besser ins Spiel kommen konnten, lag vor allem an zunehmenden Nachlässigkeiten in der SG-Defensive und einer zu hektischen Spielweise vor dem gegnerischen Tor. Hier wurde allzu oft über Kreisanspiele agiert, die aber fast alle in den Händen der Gäste-SG landeten. Auf der Gegenseite hatte man vor allem gegen die agile Halblinke so seine Probleme und kassierte vier Treffer in Serie.


Erst nach einer Auszeit fand man wieder besser ins Spiel und konnte zumindest im Angriff wieder Akzente setzen. Nach Toren von Christina Wacker, Nicole Knödler und Katja Günter verschaffte man sich beim 26:18 knapp zehn Minuten vor Spielende wieder etwas Luft. Starker Rückhalt war auch die junge Tanja Leins im Gehäuse der SG, die zahlreiche Würfe der Gegnerinnen, darunter auch zwei Siebenmeter entschärfen konnte.


Trotz der dritten Zeitstrafe und der damit verbundenen Disqualifikation von Nicole Knödler brannte am Ende nichts mehr an. Allerspätestens mit dem vielumjubelten Treffer zum 27:20 von Youngster Nele Eisele war die Entscheidung endgültig gefallen.


Für die SG geht es bereits am kommenden Wochenende weiter. Im zweiten Auswärtsspiel ist man im unteren Murgtal bei den Panthers Gaggenau zu Gast. Beim aktuellen Tabellenzehnten kämpft man dann um die ersten Punkte in der Fremde.


Für die SG spielten:


Tor: Tanja Leins, Benita Roscher


Feld: Eva Raster, Ines Welle (1), Svenja Bertiller (1), Clara Züfle, Nicole Knödler (10), Nele Eisele (1), Katja Günter (11/1), Julia Kilgus, Gina-Maria Cusa, Barbara Günter (2), Christina Wacker (3)

 

Damen kassieren erste Niederlage

Mit einer Niederlage im Gepäck mussten die Handballerinnen der SG Freudenstadt/Baiersbronn die Heimreise vom ersten Auswärtsspiel der noch jungen Saison antreten. Mit 25:28 (11:14) zog man bei der SG Willstätt/Auenheim am Ende den Kürzeren und verpasste somit die Chance auf weitere Punkte.


Nur zwei Tage nach dem Auftaktspiel gegen Meißenheim (22:22) hatten die Gäste aus dem Schwarzwald erneut durchaus die Chance auf den ersten Saisonsieg. Ähnlich wie schon beim Auftritt im ersten Spiel in eigener Halle versäumte man es, in der Schlussphase in Willstätt eine eigene Führung kurz vor Spielende ins Ziel zu retten.


Die Anfangsminuten verliefen zunächst noch komplett ausgeglichen. Die frühe Führung der Gastgeberinnen konnten Eva Raster, Kim Höfler und Christina Wacker wieder ausgleichen. Bis zum 8:7 (17.Minute) blieb man ergebnistechnisch an der SG Willstätt/Auenheim dran.


Deutlich sichtbar waren aber auch schon in dieser Phase Defizite im Angriff der SG: Zum einen fehlte den Aktionen phasenweise die nötige Torgefahr, zum anderen führten technische Fehler immer wieder zu einfachen Ballverlusten. Gegen Mitte der ersten Halbzeit schlugen die gastgebenden Badenerinnen dann daraus auch mehr und mehr Kapital.


Mit drei Treffern in Folge baute der Tabellensechste den Vorsprung beim 11:7 erstmals deutlicher aus. Youngster Jana Klisch, Kim Höfler und Nicole Knödler gaben aus Sicht der SG aber direkt die richtige Antwort und stellten durch ihre Treffer beim 11:10 wieder den Anschluss her.


Die Schlussminuten des ersten Spielabschnittes gingen dann aber erneut an Willstätt/Auenheim. Dementsprechend ging es mit einem 14:11 in die Kabinen.


Die stark verjüngte SG-Truppe bewies nach Wiederbeginn tolle Moral. Der Rückstand konnte peu á peu verkürzt werden und als Nicole Knödler in der 44.Minute zum 18:18 einnetzen konnte, war die Partie wieder völlig offen.
Angesichts der 23:24-Führung gut vier Minuten vor dem Abpfiff schien zumindest ein Punktgewinn im Bereich des Möglichen. Doch der Treffer der erfolgreichsten SG-Werferin Nicole Knödler (6 Tore) sollte zunächst einmal der letzte gewesen sein.


Wie schon im ersten Saisonspiel  verschenkte man in den Schlussminuten durch Fehler im Offensivspiel und zu große Passivität in der Abwehr die Chance auf Zählbares in der Fremde. Willstätt nutzte die Schwächephase gekonnt aus und erzielte spätestens mit dem Treffer zum 27:24 gut eine Minute vor dem Abpfiff die endgültige Vorentscheidung.


Trotz der ersten Niederlage muss man im Lager der SG die Köpfe nicht hängen lassen. Bereits am kommenden Wochenende hat die junge Truppe die nächste Gelegenheit, spielerisch weiter zusammen zu wachsen. Zu ungewohnter Zeit empfängt man dann am Sonntag (8.10.) um 16.30 Uhr in der Freudenstädter David-Fahrner-Halle die SG Ohlsbach/Elgersweier, die bislang noch kein Spiel ausgetragen hat.


Für die SG spielten:


Tor: Tanja Leins, Inken Brehmert


Feld: Eva Raster (1), Jana Klisch (5), Ines Welle, Svenja Bertiller, Nicole Knödler (6), Nele Eisele, Katja Günter (5/4), Julia Kilgus, Hannah Frei, Kim Höfler (4), Barbara Günter (1), Christina Wacker (3)

Unentschieden der Damen zur Rundenpremiere

Mit einem Unentschieden starteten die Handballerinnen der SG Freudenstadt/Baiersbronn in die neue Saison. Nach dem Abstieg aus der Südbadenliga trennten sich die Schwarzwälderinnen bei der Premiere in der Landesliga mit einem 22:22 (12:11)-Remis von der HSG Meißenheim/Nonnenweier.


Unterm Strich kann man wohl von einem leistungsgerechten Ergebnis sprechen, gemessen am Spielverlauf ist der erreichte erste Zähler in der neuen Liga allerdings eigentlich zu wenig. Abgesehen von den Anfangsminuten lagen die Schwarz-Weißen nämlich ausnahmslos in Führung und hatten angesichts eines Drei-Tore-Vorsprungs acht Minuten vor dem Abpfiff (21:18) beste Chancen auf einen Auftaktsieg.


Dass es dazu nicht reichte, hatte man sich in erster Linie selbst zuzuschreiben: In der entscheidenden Schlussphase verzettelten sich die SG-Damen gleich mehrfach in ihren Angriffsbemühungen und verhalfen den Gästen aus dem Badischen nach technischen Fehlern und vergebenen Torchancen zu schnellen Ballgewinnen.


Auf der Gegenseite profitierte das Team aus Meißenheim/Nonnenweier, das seine Auftaktbegegnung eine Woche zuvor deutlich hatte gewinnen können, zudem von Lücken im Mittelblock der Gastgeberinnen. Drei Treffer über diese Position brachten die Gäste-Sieben noch einmal zurück ins Spiel und nach dem zwischenzeitlichen 21:21-Ausgleich (56.) zum letztlich nicht unverdienten Remis.


Doch auch der Teilerfolg der gastgebenden SG-Damen darf durchaus als Erfolg gewertet werden. Zum einen muss das Team sicherlich erst einmal in der neuen Umgebung der Landesliga ankommen. Zum anderen wird der Prozess der radikalen Verjüngung einfach noch seine Zeit benötigen.

 

Ein Blick auf den Kader des Teams bei der Saisonpremiere zeigte dies deutlich: Gleich sechs der 14 Spielerinnen gehören dem A-Jugend-Kader der SG an, die Nachwuchs-Spielerinnen zeigten aber in ihrem ersten Spiel für die Damen schon viele positive Ansätze. Mit der zweifachen Torschützin Clara Züfle konnte sich auch gleich eine der Youngster in die Trefferliste einreihen.

 

Erfolgreichste Werferin auf Seiten der SG war einmal mehr Katja Günter (14 Tore), die vor allem in der Anfangsphase kaum von den Gegenrinnen unter Kontrolle gebracht werden konnte. Die Hälfte ihrer Treffer erzielte sie in den ersten gut zehn Minuten, in der die SG den 3:4-Rückstand (6.Minute) in eine eigene 7:6-Führung umwandeln konnten.


Nach dem knappen 12:11 zur Halbzeit waren es dann auch Nicole Knödler, Eva Raster und Barbara Günter, die für den scheinbar beruhigenden 21:18-Vorsprung hatten sorgen können.


Für die SG spielten:


Tor: Tanja Leins, Inken Brehmert


Feld: Eva-Maria Raster (1), Clara Züfle (2), Julia Kilgus, Svenja Bertiller, Hannah Frei, Nicole Knödler (2), Katja Günter (14/4), Nele Eisele, Jana Klisch, Kim Höfler (2), Barbara Günter (1), Christina Wacker