SG-Herren wollen Relegationsrang verteidigen


Am vorletzten Spieltag der Bezirksklasse Rastatt empfängt die erste Herrenmannschaft der SG Freudenstadt/Baiersbronn am Samstag um 20 Uhr den TuS Memprechtshofen in der Murgtalhalle Baiersbronn. In der Partie gegen den Tabellensiebten möchte die Lisiecki-Sieben nach der Niederlage im Spitzenspiel wieder in die Erfolgsspur zurückfinden.
Zwei Wochen hatten die Akteure der Weiß-Schwarzen nun Zeit, das verlorene Duell gegen den designierten Meister TuS Helmlingen II zu verdauen. Nun hat es sich die Mannschaft um Kapitän Höfler zum Ziel gesetzt, in den verbleibenden zwei Partien den zweiten Tabellenplatz zu halten und sich damit für die Relegation zur Landesliga zu qualifizieren.
Die Schwarzwald-SG sieht indes keinen Anlass zur Sorge. Obwohl die Mannschaft gegen Helmlingen ihre Grenzen aufgezeigt bekam, ist die Moral und Einsatzbereitschaft innerhalb des Teams unverändert. Auch Trainer Krzysztof Lisiecki lobte unter der Woche die Einstellung seiner Spieler, die mit Fokus auf das bevorstehende Programm eine konzentrierte Leistung in den Trainingseinheiten der vergangenen zwei Wochen zeigte.
Mit dem TuS Memprechtshofen gastiert eine Mannschaft aus dem gesicherten Mittelfeld in der Murgtalhalle Baiersbronn. Das Team von Spielertrainer Benjamin Geibel hat sich bereits frühzeitig den Klassenerhalt gesichert und dürfte bei einer Ausbeute von 20:20 Punkten sehr zufrieden mit der Saison sein. Die „Römer“, wie die Akteure des TuS sich bezeichnen, schielen allenfalls noch auf eine Platzierung in der oberen Tabellenhälfte.
Rückraum-Akteur und Trainer Geibel spielt die Hauptrolle im Spiel des TuS. Mit 130 Treffern ist er zum wiederholten Male erfolgreichster Schütze seiner Farben. Die SG-Defensive tut gut daran, den erfahrenen und individuell starken Geibel über die komplette Spielzeit zu bearbeiten.
Im Kollektiv zeichnen sich die Badener durch eine robuste Mannschaft aus, die über die nötige Erfahrung verfügt, um enge Spiele in der Schlussphase für sich zu entscheiden. Daher möchten die Weiß-Schwarzen der Partie früh ihren Stempel aufdrücken, um es gegen Ende der Partie nicht unnötig spannend zu machen.
Speziell das Tempospiel soll am Samstag forciert werden. Das durchschnittliche Alter der TuS-Spieler liegt deutlich über dem der Gastgeber, sodass sich die Mannschaft von Trainerduo Lisiecki-Kammer vorgenommen hat, den Gegner über eine hohe Spielgeschwindigkeit unter Druck zu setzen.
Nach der abgehakten Meisterschaft möchten die Weiß-Schwarzen wieder zurück in die Erfolgsspur finden und den nächsten Sieg einfahren. Ein Erfolg ist Pflicht, denn mit Muggensturm und Kappelwindeck sitzen der Schwarzwald-SG gleich zwei Verfolger im Nacken.

Entscheidungsspiel im Abstiegskampf

Im letzten Heimspiel der Saison müssen die Damen der SG Freudenstadt/Baiersbronn gegen den Tabellenführer TuS Schutterwald antreten. Am Samstag um 18 Uhr wird in der Baiersbronner Murgtalhalle entschieden, ob die Mannschaft von Trainergespann Bauer/Sättler auch in der kommenden Saison in der Landesliga Nord auflaufen wird.
Nach zuletzt zwei bitteren Niederlagen in Folge sind die Weiß-Schwarzen vor dem entscheidenden letzten Spieltag akut abstiegsbedroht. Derzeit befindet sich die Schwarzwald-SG auf dem Relegationsrang. Diesen teilt man sich allerdings mit der punktgleichen HSG Murg. Der Lokalrivale befindet sich jedoch in der besseren Ausgangsposition, da sich die HSG-Damen gegen den Tabellenletzten TS Ottersweier gute Siegchancen ausrechnen können, während die Schwarzwälderinnen gegen den ungeschlagenen Tabellenführer als ganz klarer Außenseiter antreten werden.
Schon vor Beginn der Saison galt der TuS als ganz heißer Aufstiegsaspirant und wurde diesen Erwartungen mehr als gerecht.  Seit dem ersten Spieltag führt der TuS Schutterwald die Liga mit einer beeindruckenden Souveränität und Konstanz an. Am vergangenen Spieltag konnte die Mannschaft von Trainer Stefan Junker die Meisterschaft in der Landesliga durch einen klaren Sieg gegen den Tabellenzweiten perfekt machen.
Zwar geht es für die Schuttenwalderinnen somit im letzten Spiel tabellarisch um nichts mehr, allerdings werden die Gäste ihre bis dahin perfekte Saison nicht mit einer Auswärtsniederlage abschließen wollen. Der Schlüssel zum Erfolg ist für die TuS-Damen ohne Zweifel der breite Kader. Obwohl sie mit Nadja Kaufmann eine der besten Shooterinnen der Liga in den Reihen haben, verteilt sich die Last auf viele Leistungsträgerinnen, wodurch sich die enorme Konstanz über sechzig Minuten hinweg erklären lässt.
Die SG-Coaches dagegen können kaum auf eine breite Bank zurückgreifen. Durch den Umbruch vor Saisonbeginn und einige verletzungsbedingte Ausfälle ist der SG-Kader aktuell sehr dezimiert. Fast immer verlor man Partien daher erst in der zweiten Halbzeit. Auch im Hinspiel gegen Schutterwald lag man zur Halbzeit lediglich mit zwei Toren zurück und musste den Ligaprimus in der zweiten Halbzeit ziehen lassen.
Trotzdem brachten die SG-Damen über eine stabile Abwehrleistung den TuS zu einem der knappsten Saisonsiege. Zudem werden die Gäste am Samstag vermutlich nicht in Bestbesetzung auflaufen. Der Einsatz von Leistungsträgerin Dana Hodapp ist ungewiss, da sie sich im Duell gegen die HSG Meißenweier/Nonnenweier eine Verletzung am Knie zuzog.
Obwohl die Chancen natürlich gering sind, ist die Lage daher nicht aussichtslos. Auch Coach Ludwig Sättler stellt fest: „Der Abstiegskampf hat seine eigenen Gesetze und am letzten Spieltag kann immer viel passieren. Wir müssen daher alles in die Waagschale werfen und auf unsere kleine Außenseiterchance hoffen.“

Tabellenführer zu stark für die SG-Herren

Überraschend deutlich unterlag die erste Herrenmannschaft der SG Freudenstadt / Baiersbronn im Spitzenspiel beim TuS Helmlingen II mit 38:27 (15:12). Bei der ersten Niederlage nach 13 Siegen in Serie konnten die Weiß-Schwarzen zu keinem Zeitpunkt ernsthaft zu den starken Gastgebern aufschließen und musste sich somit trotz couragierter Leistung vor großer Kulisse geschlagen geben.

 

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SG-Damen nach erneuter Niederlage akut abstiegsbedroht

Im engen Abstiegskampf der Landesliga Nord unterlagen die Damen der SG Freudenstad/Baiersbronn dem TuS Altenheim mit 26:21 (11:13). Die Mannschaft von Trainergespann Bauer/Sättler gab die Partie aufgrund einer Schwächephase zu Beginn der zweiten Halbzeit aus der Hand und steht nun mit dem Rücken zur Wand.

 

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