Die Weiß-Schwarzen ringen Schuttern nieder

Mit einem 38:34 (15:15) Heimsieg über den TuS Schuttern hat die erste Herrenmannschaft der SG Freudenstadt/Baiersbronn sowohl die weiße Weste in eigener Halle als auch Tabellenplatz vier verteidigt. In einer hart geführten und hitzigen Partie setzte sich die Lisiecki-Sieben erst kurz vor Spielende entscheidend ab.
Die Gäste aus Schuttern standen nach vier Niederlagen in Folge unter Druck und hatten sich vorgenommen, den Gastgebern nach über zwei Jahren wieder eine Heimniederlage zufügen zu wollen. Nachdem die Schwarzwald-SG zunächst besser in die Partie kam und zwischenzeitlich mit drei Treffern in Front war, stabilisierte sich der TuS und konnte in der 13. Spielminute zum 6:6 ausgleichen.
Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch zwischen zwei offensivstarken Teams. Sowohl die Hausherren als auch die Gäste konnten mit sehenswerten Angriffen überzeugen, fanden jedoch in der Defensive nur selten Zugriff auf die gegnerischen Schützen. Die Mannschaft von Trainerduo Lisiecki/Kammer hatte insbesondere Probleme, Gäste-Spielmacher Florian Kopf zu bändigen, der immer wieder als Torschütze oder Vorbereiter glänzen konnte.
Bis zur Pause wechselte die Führung mehrmals zwischen den Kontrahenten. Nico Käser erzielte mit der Sirene den 15:15 Ausgleich für seine Farben. Somit war die Partie nach der Hälfte der Spielzeit noch völlig offen. Dieses ausgeglichene Bild setzte sich auch im zweiten Spielabschnitt fort, in dem sich bis zur 50. Spielminute keines der beiden Teams auf mehr als einen Treffer absetzen konnte.
Beide Mannschaften führten die Partie mit großer Leidenschaft und immensem Einsatz. Dies schlug jedoch phasenweise in übermäßige Härte um. Die Folge waren insgesamt 19 Zeitstrafen im kompletten Spielverlauf. Insbesondere die Gäste schlugen in puncto Körpereinsatz über die Strenge, sodass zwei Spieler mit einer direkten roten Karte des Feldes verwiesen werden mussten.
Eine der zahlreichen Überzahl-Situationen nutzte die Mannschaft um den erneut starken Kapitän Marcel Bauer für einen spielentscheidenden 4:1-Lauf. In dieser Phase zwang die SG-Abwehr die Gäste zu Fehlern und münzte diese konsequent in Gegenstoß-Treffer um. So setzte sich die Lisiecki-Sieben in der 55. Spielminute auf 35:32 ab.
In der Schlussphase erreichte die aufgeheizte Atmosphäre ihren Höhepunkt, als SG-Spieler Nico Käser während eines Gegenstoßes gefoult wurde, was einen Bruch des Schlüsselbeins zur Folge hatte. Dennoch behielt die Schwarzwald-SG die Nerven und brachte den Vorsprung über die Zeit. Letztendlich stand mit dem 38:34 ein verdienter Sieg fest. Es war der 23. Heimerfolg in Serie für die Weiß-Schwarzen.
Head-Coach Krzysztof Lisiecki war die Erleichterung im Anschluss der Partie anzusehen, die den Beteiligten alles abverlangte: „Es war sicherlich defensiv nicht unsere beste Leistung. Dennoch haben wir bis zum Schluss nicht den Kopf verloren und in meinen Augen verdient gewonnen. Die Verletzung von Nico ist natürlich äußerst ärgerlich“, resümiert der Cheftrainer.
Mit dem zehnten Heimsieg der Saison hat die SG den vierten Tabellenplatz in der Landesliga Nord verteidigt. Der Abstand zur Gefahrenzone ist mit sechs Punkten jedoch geringer, als es die Position nahelegt. Darum möchte die Schwarzwald-SG nach der Faschingspause mit einem Erfolg ins letzte Saisondrittel starten. Die Schwaben gastieren am 29. Februar beim Tabellenzehnten aus Ohlsbach.
SG: Sven Wissmann (Tor), Florian Thomas (Tor), Marcel Bauer (13/8), Drazen Dropuljic (6), Nico Käser (5), Pascal Baur (5), Patrick Waller (4), Dominik Schwab (2), Tobias Harastko (1), Hannes Benzing (1), Ludwig Sättler (1), Nicolas Seeger, Marinko Tuka

SG-Herren wollen Serie und Tabellenplatz verteidigen

Am Samstag um 20 Uhr empfängt die erste Herrenmannschaft der SG Freudenstadt/Baiersbronn den TuS Schuttern in der heimischen Murgtalhalle Baiersbronn. Im Duell gegen den Sechsten der Landesliga Nord streben die Weiß-Schwarzen den 23. Heimsieg in Folge an.
Auch wenn die Auswärts-Niederlage beim Titelaspiranten aus Baden-Baden am vergangenen Wochenende verschmerzbar war, so möchte die Lisiecki-Sieben nicht nachlassen und sich weiterhin unter den Top Fünf im Klassement festsetzen. Der TuS Schuttern ist mit 18:16 Punkten nur zwei Zähler hinter der Schwarzwald-SG, weshalb das Team um Kapitän Marcel Bauer den direkten Konkurrenten mit einem doppelten Punktgewinn auf Distanz halten möchte.
Die Gäste spielen bislang eine Saison mit Licht und Schatten. Die Badener haben vor der Spielzeit eine Platzierung im vorderen Drittel als Saisonziel ausgegeben und wurden nach zwischenzeitlich sechs Spielen ohne Niederlage auch zurecht zum erweiterten Kreis der Aufstiegskandidaten gezählt.
Zuletzt jedoch musste der TuS vier Niederlagen in Serie einstecken und rangiert in der Rückrunden-Tabelle somit auf dem letzten Platz. Um das Saisonziel nicht aus den Augen zu verlieren, ist ein Sieg bei der heimstarken SG quasi Pflicht.
Die Mannschaft von Trainer Axel Schmidt ist jedoch auch vor heimischer Kulisse ein echter Prüfstein. Nur zwei Teams in der Landesliga holten in der Fremde mehr Zähler, als der TuS und somit dürfen die Gastgeber nicht leichtsinnig oder gar mit angezogener Handbremse in die Partie gehen. Dabei steht das Hinspiel als warnendes Beispiel, als die Weiß-Schwarzen aufgrund einer zu hohen Fehlerquote und vieler Unkonzentriertheiten mit 28:35 in Schuttern unterlagen.
Die Schwaben empfangen zudem die drittbeste Defensive der Liga, in der Abwehr-Chef Jannik John herausragt. Er ist der „Bad Boy“ im Team und in der Strafen-Statistik der Landesliga aktuell auf Rang zwei. Die Heim-SG möchte dem kompakten Abwehrverbund des TuS mit hohem Spieltempo und sicherem Passspiel begegnen, um sich gute Torchancen zu erarbeiten.
Nicht zuletzt möchte die Schwarzwald-SG aber auch selbst mit der gewohnten Heimspiel-Mentalität verteidigen. Weiterhin kassiert das Team von Trainerduo Lisiecki/Kammer vor eigenem Publikum über zehn Treffer weniger als bei Gastspielen und legt somit regelmäßig in der Defensive den Grundstein für seine Heimsiege. So soll auch am Samstag eine aggressive Deckung gespielt werden, um den Angriffsbemühungen der Gäste Herr zu werden.
Im Lager der SG erwartet man ein spannendes Duell zweier Teams auf Augenhöhe. Die Weiß-Schwarzen machen jedoch kein Geheimnis um ihre Ambitionen, den zehnten Heimsieg der Saison einfahren und damit den vierten Tabellenplatz zementieren zu wollen.

Spitzenteam mit längerem Atem

Am Samstagnachmittag musste sich die erste Herrenmannschaft der SG Freudenstadt/Baiersbronn dem TVS Baden-Baden II mit 39:31 (21:19) geschlagen geben. Trotz eines couragierten Auftritts fanden die Weiß-Schwarzen über weite Strecken kein Mittel gegen die Offensive der Gastgeber.
Auch wenn sich die Mannschaft von Trainerduo Lisiecki/Kammer beim heimstarken Tabellenzweiten von vornherein in der Außenseiterrolle sah, wollte man dem TVS einen harten Kampf bieten und hoffte auf die ganz große Überraschung. Mit der dazu passenden Einstellung ging die Schwarzwald-SG in die Partie und führte nach zehn Minuten durch einen Doppelschlag von Kapitän Marcel Bauer mit 4:6.
In der Folge entwickelte sich ein ausgeglichener erster Durchgang, in welchem die Führung mehrmals wechselte. Das Spiel war auf beiden Seiten von immensem Tempo geprägt, sodass sich die Zuschauer in der Rheintalhalle Sandweier zahlreiche Torraumszenen zu sehen bekamen. Den Schwaben gelang es dabei nicht, das schnelle Angriffsspiel der Gastgeber zu unterbinden und ermöglichte ihnen somit viele einfache Treffer über den Gegenstoß.
Nichtsdestotrotz erwies sich die Spielgemeinschaft als unangenehmer Gegner für den TVS. Insbesondere Kapitän Marcel Bauer erwischte einen glänzenden Tag und war der herausragende Akteur auf Seiten der Gäste. Bis zum Ende der Partie erzielte der erfahrene Rückraum-Akteur ganze 16 Treffer für seine Farben. Beim 21:19 Halbzeitstand schien die Überraschung weiterhin möglich.
Doch zu Beginn der zweiten Hälfte leistete sich die Lisiecki-Sieben einige unnötige Fehler im Angriff, welche die Oberliga-Reserve gnadenlos zu nutzen wusste. Die Schwarzwald-SG offenbarte gegen die schnellen Spieler der Hausherren vor allem im Rücklaufverhalten große Schwächen. Nach 36 Spielminuten konnte sich der Tabellenzweite erstmals deutlicher absetzen (26:21).
Das Trainerduo versuchte in der Folge alles, um das Ruder nochmals zugunsten der SG herumzureißen. Doch trotz einer offensiv ansprechenden Leistung, konnte in der Abwehrarbeit nicht der Grundstein für eine Aufholjagd gelegt werden. Auch das Torhütergespann der Weiß-Schwarzen erwischte nicht seinen besten Tag. Die Badener hingegen nutzten jeden Fehler der Gäste im Sinne eines echten Aufstiegs-Aspiranten und hatten spätestens beim Stand von 35:28 nach 51 Minuten die Partie entschieden.
Schlussendlich mussten die SG-Akteure mit einer 39:31 Niederlage im Gepäck die Heimreise ins Württembergischen antreten. Noch nie im bisherigen Saisonverlauf kassierte die Lisiecki-Sieben so viele Treffer. Auch Keeper Sven Wissmann sieht die Defensivleistung als Knackpunkt: „An sich wäre auf jeden Fall etwas drin gewesen, doch wir haben es nicht geschafft, eine kompakte Defensive zu stellen“, so Wissmann.
Das Team von Trainerduo Lisiecki/Kammer verharrt auf Rang vier in der Landesliga Nord und ist somit nach wie vor weit entfernt von Abstiegssorgen. Am nächsten Wochenende präsentieren sich die Weiß-Schwarzen wieder vor eigenem Publikum. Gegner am Samstag um 20 Uhr in der Baiersbronner Murgtalhalle ist der Tabellensechste TuS Schuttern.
SG: Sven Wissmann (Tor), Florian Thomas (Tor), Marcel Bauer (16/6), Pascal Baur (4), Patrick Waller (3), Nico Käser (2), Drazen Dropuljic (2), Hannes Benzing (1), Ludwig Sättler (1), Christian Gubler (1), Tobias Harastko (1), Nicolas Seeger, Marinko Tuka, Dominik Schwab

SG-Herren treffen auf heimstarkes Spitzenteam

Am Samstag um 16 Uhr gastiert die erste Herrenmannschaft der SG Freudenstadt/Baiersbronn beim TVS Baden-Baden II. Gegen den heimstarken Tabellendritten sehen sich die Weiß-Schwarzen klar in der Außenseiter-Position, hoffen aber dennoch auf den großen Coup.
Die Schwarzwald-SG zählt auch nach 16 Spieltagen zu den Überraschungs-Teams der Landesliga Nord. Mit 20:12 Punkten rangiert sie auf Rang vier und auch wenn der Klassenerhalt rein rechnerisch noch nicht gesichert ist, so befindet sich die Mannschaft um Kapitän Marcel Bauer in unerwartet ruhigem Fahrwasser.
Mit dem aktuellen Tabellennachbarn aus Sandweier wartet nun eine hohe Auswärtshürde auf die Schwaben. Die Oberliga-Reserve kann ein Punktekonto von 21:9 Zählern aufweisen und steht lediglich aufgrund der weniger absolvierten Partien nicht an der Tabellenspitze. Damit übertrifft das Team von Trainer Frank Schulmeister bislang ebenfalls die Erwartungen und ist völlig zurecht einer der ganz heißen Aufstiegs-Kandidaten.
Insbesondere in der heimischen Rheintalhalle ist der TVS bislang eine Macht. Der Tabellendritte ist als einziges Team neben der Lisiecki-Sieben vor eigenem Publikum noch ohne Punktverlust. Allein deshalb wird stehen die Weiß-Schwarzen vor einer Herkules-Aufgabe. Zu Gute könnte den Gästen dabei kommen, dass ein gewisser Druck auf den Hausherren lastet. Zuletzt mussten die Badener zwei Auswärtsniederlagen in Folge einstecken und würden bei einer weiteren Niederlage ihre exzellente Ausgangsposition einbüßen.
Die Gast-SG reist am Samstag einmal mehr als Underdog in die Fremde. Dies liegt auch an der Tatsache, dass das Team von Trainerduo Lisiecki/Kammer seit September vergeblich um Auswärtspunkte kämpfte und zuletzt fünf Mal in Serie mit leeren Händen die Heimreise antrat. Um dieser Serie ausgerechnet beim heimstarken TVS Baden-Baden II ein Ende zu setzen, benötigen die Weiß-Schwarzen ohne Frage eine ihrer besten Saisonleistungen.
Das Hinspiel in der Baiersbronner Murgtalhalle kann hierbei nur bedingt als Gradmesser gelten. In diesem behielt die SG gegen die ersatzgeschwächte Reserve mit 34:19 deutlich die Oberhand. Es ist jedoch auszugehen, dass gegen einen TVS in Bestbesetzung und in eigener Halle ohne Harzverbot wohl kaum eine Wiederholung dieses Ergebnisses möglich ist.
Die Gäste wollen insbesondere in der Defensive überzeugen und sich dabei auf die Top-Scorer David Fritz und Simon Bornhäußer fokussieren. Zusammen erzielten sie im bisherigen Saisonverlauf bereits über 170 Treffer. Die SG muss sich ein Beispiel am Hinrunden-Duell nehmen. Es war die einzige Partie der Spielzeit in der Bornhäußer ohne Feldtor blieb.
Für die Weiß-Schwarzen wird die Partie in der Rheintalhalle ein echter Härtetest. Die Schwarzwald-SG kann ohne Druck befreit aufspielen und möchte dem Favoriten über die komplette Spielzeit einen großen Kampf bieten. Dabei träumen die SG-Akteure von einer riesigen Überraschung, die sie mit einem Mal in die Spitzengruppe der Liga katapultieren könnte.

 

SG-Herren springen auf Rang vier

Mit einem 33:27 (17:13) Sieg über das Schlusslicht BSV Phönix Sinzheim II feierte die erste Herrenmannschaft der SG Freudenstadt/Baiersbronn am Samstagabend den 22. Heimerfolg in Serie. Damit konnten die Weiß-Schwarzen den Vorsprung auf die Abstiegsränge weiter ausbauen.
Im Vorfeld deklarierte das Trainerduo die Partie gegen die Verbandsliga-Reserve aus Sinzheim als Pflichtaufgabe zur Sicherung des Klassenerhalts. Bei den Gästen jedoch war das Selbstvertrauen aus dem überraschenden Sieg gegen Hofweier in der Vorwoche deutlich spürbar, sodass diese mit großem Eifer in die Partie starteten. Die Hausherren benötigten ihrerseits etwas Anlaufzeit. Erst in der achten Spielminute brachte Patrick Waller seine Farben erstmals in Front (4:3). 
In der Folge jedoch zeigte die Lisiecki-Sieben, dass sie vor eigenem Publikum keine Spannung aufkommen lassen möchte. Mit einem 12:3-Lauf schraubte die Schwarzwald-SG den Vorsprung auf 14:6 nach oben. Dabei profitierte die Mannschaft um Kapitän Marcel Bauer einmal mehr von ihrem schnellen Umschaltspiel. Im Gegensatz zur Partie in Ottersweier am vergangenen Spieltag wurden auch die Chancen konsequent genutzt.
Die Gäste aus dem Badischen jedoch gaben sich nicht auf und kämpften sich mit ihrer individuellen Klasse zurück in die Partie. In dieser Phase hatten die SG-Akteure insbesondere im 1-gegen-1 immer wieder das Nachsehen. So konnte das Polster der Heim-SG noch auf vier Tore zum 17:13 Pausenstand dezimiert werden.
Im zweiten Durchgang wollten die Schwaben möglichst schnell die Weichen für einen doppelten Punktgewinn stellen. Drei Treffer in Serie durch Drazen Dropuljic direkt nach Wiederanpfiff ließen den Vorsprung erneut anwachsen. Auch im weiteren Verlauf der zweiten Hälfte ließen die Hausherren nicht nach und so war spätestens nach dem zwischenzeitlichen 30:20 durch Nico Käser die Entscheidung gefallen.
Das Trainerduo Lisiecki/Kammer nutzte die Partie für einige Experimente. So agierten die Weiß-Schwarzen beispielsweise über weite Strecken mit dem siebten Feldspieler und erprobten somit diese taktische Maßnahme erstmals unter Wettkampfbedingungen. Auch von den Wechselalternativen machte das Trainerteam großzügig Gebrauch.
Da nicht alle dieser Experimente von Erfolg gekrönt waren und die Gäste aus dem Badischen bis zum Schlusspfiff tapfer kämpften, schmolz der Vorsprung der Schwarzwald-SG noch auf sechs Treffer. In der Endabrechnung stand ein glanzloser, aber dennoch niemals gefährdeter 33:27 Heimsieg zu Buche. Damit ist die SG nun seit exakt fünf Jahren in der Freudenstädter David-Fahrner-Halle ungeschlagen. Das Trainerteam zieht ein gemischtes Fazit aus der Partie: „Klar sind wir heute vielfach unter unseren Möglichkeiten geblieben. Wir müssen aber auch nicht in jedem Spiel ein Feuerwerk zünden“, schildert Krzysztof Lisiecki und stellt das Endergebnis in den Vordergrund. 
In der Tabelle der Landesliga Nord springt die SG auf Rang vier und hat den Vorsprung auf die Abstiegsregion auf bis zu sieben Zähler ausgebaut. Gleichzeitig hat sie die „20-Punkte-Marke“ durchbrochen, die seit Einführung der aktuellen Ligastruktur stets zum Klassenerhalt reichte. Am kommenden Wochenende steht für die Lisiecki-Sieben eine sehr hohe Hürde auf dem Programm. Das Team gastiert am Samstag um 16 Uhr beim Tabellennachbarn TVS Baden-Baden II.
SG:  Sven Wissmann (Tor), Florian Thomas (Tor), Marcel Bauer (9/5), Drazen Dropuljic (6), Pascal Baur (4), Nico Käser (3), Ludwig Sättler (3), Hannes Benzing (2), Tobias Harastko (2), Patrick Waller (2), Christian Gubler (1), Dominik Schwab (1), Nicolas Seeger

 

Schlusslicht gastiert in der Kurstadt

Am Samstag um 20 Uhr empfängt die erste Herrenmannschaft der SG Freudenstadt/Baiersbronn den BSV Phönix Sinzheim II in der heimischen David-Fahrner-Halle Freudenstadt. Für die Weiß-Schwarzen ist das Duell gegen den Tabellenletzten eine Pflichtaufgabe zur Sicherung des Klassenerhalts.
Das Klassement in der Landesliga Nord ist seit dem Rückrundenstart näher zusammengerückt. Zahlreiche Spitzenteams mussten bei vermeintlichen Abstiegskandidaten überraschende Rückschläge einstecken. Durch die Niederlage in Ottersweier vergangene Woche ist auch das Polster der SG zur Gefahrenzone auf sechs Zähler geschmolzen. Nichtsdestotrotz ist dies kein Grund zur Sorge, denn die Schwaben rangieren nach wie vor auf einem exzellenten sechsten Rang.
Am 16. Spieltag gastiert die Verbandsliga-Reserve des BSV Phönix Sinzheim im Württembergischen. Das Team von Trainer Michael Rauber ist seit dem Saisonauftakt im Besitz der roten Laterne und stand bis zum vergangenen Wochenende noch ohne Zählbares am Tabellenende. Die Gäste benötigen ein Wunder, um den Klassenerhalt noch aus eigener Kraft zu schaffen.
Das Schlusslicht jedoch kann nicht über mangelnde Moral klagen. Am letzten Spieltag fuhr der BSV seine ersten zwei Zähler sensationell gegen den bis dato Tabellenzweiten aus Hofweier ein. Sicher werden die Badener versuchen, das Selbstvertrauen aus diesem Erfolgserlebnis in die Kurstadt mitzunehmen. Die Hausherren müssen also gewarnt sein.
In welcher Besetzung der BSV den Weg in den Schwarzwald antreten wird, ist noch unklar. Keine Mannschaft der Landesliga Nord setzt so viele unterschiedliche Akteure ein, wie die Zweitvertretung Sinzheims. Wie für Reserve-Teams üblich, werden immer wieder Spieler in anderen Klassen eingesetzt. Der Heim-SG könnte hierbei zu Gute kommen, dass die Südbadenliga-Mannschaft des BSV zeitgleich gefordert ist und somit keine höherklassige Verstärkung zu erwarten ist.
Das Trainerduo Lisiecki/Kammer gibt vor der Partie ein klares Ziel aus. „Mit Blick auf die Tabelle und unsere Heimstärke ist das eine Pflichtaufgabe“, formuliert Co-Trainer Ralph Kammer. Die Mannschaft um Kapitän Bauer teilt diese Auffassung und möchte sich nicht vom erstarkten Abstiegskandidaten in Bedrängnis bringen lassen.
Im Vergleich zur Vorwoche möchten die Weiß-Schwarzen insbesondere defensiv wieder zu ihrer gewohnten Stärke zurückfinden. Mit einer kompakten Abwehrreihe sollen die Angriffsbemühungen der Gäste im Keim erstickt werden, um anschließend über das Tempospiel zu einfachen Toren zu gelangen. Ein Hauptaugenmerk wird die SG-Defensive dabei auf Dirk Herbert legen müssen. Der erfahrene Rückraum-Akteur ist der Top-Scorer und Dirigent im Spiel des BSV.
Die Schwarzwald-SG hat die Punkte 19 und 20 fest im Blick und möchte mit einer souveränen Vorstellung das heimische Publikum überzeugen. Der 22. Heimsieg in Folge wäre wichtig, um den Abstand zur Gefahrenzone wieder anwachsen zu lassen, sodass der Klassenerhalt möglichst rasch auch rechnerisch gesichert werden kann.

 

SG-Herren gehen auswärts erneut leer aus

Auch im neuen Jahr setzt sich der Auswärts-Fluch für die erste Herrenmannschaft der SG Freudenstadt/Baiersbronn fort. Bei der TS Ottersweier mussten sich die Weiß-Schwarzen knapp mit 32:31 (17:16) geschlagen geben.
Die Schwarzwald-SG hatte sich gegen die abstiegsbedrohte Turnerschaft vorgenommen, erstmals seit September einen Sieg in fremder Halle einfahren zu wollen. Dementsprechend engagiert ging die Mannschaft von Trainerduo Lisiecki/Kammer in die Partie und führte nach Treffern von Drazen Dropuljic und Patrick Waller nach drei Spielminuten mit 1:3.
Anschließend jedoch kamen die Gastgeber besser ins Spiel. Die SG ließ in der Defensive die nötige Beinarbeit vermissen und ermöglichte so den Hausherren zahlreiche Treffer über die Außenpositionen. Auch das Torhüter-Duo des Teams um Kapitän Marcel Bauer hatte sich noch nicht auf die gegnerischen Schützen eingestellt. So erarbeite sich die TS in der 19. Minuten erstmals eine Zwei-Tore-Führung (10:8).
Bis zum Halbzeitpfiff blieb die Partie ausgeglichen. Dass die Gäste nicht selbst wieder in Front gehen konnten, lag neben einer behäbigen Defensivarbeit vor allem an einer schwachen Chancenauswertung. Selbst Strafwürfe oder Tempogegenstöße konnten die Weiß-Schwarzen nicht mit der gewohnten Sicherheit im Gehäuse der Gastgeber unterbringen. Beim 17:16 zugunsten der Badener wurden die Seiten gewechselt.
Im zweiten Durchgang setzte sich das Bild aus den ersten 30 Minuten fort. Die SG verpasste es weiterhin, sich für die gelungenen Ballstafetten zu belohnen und konnte den TS-Akteuren defensiv nur selten mit Stabilität entgegentreten. In dieser Phase waren es die Keeper der Gäste, die mit ihren Paraden ihr Team im Spiel hielten.
Zwischen der 45. und 55. Minute nahm die Partie an Hektik und Dramatik zu. Die Folge waren insgesamt drei Rote Karten und zahlreiche Unter- und Überzahlsituationen. Dies konnten die Hausherren besser für sich nutzen und zogen auf 30:26 davon. In der Schlussphase versuchte die Schwarzwald-SG, das Ruder nochmals herumzureißen, doch die Turnerschaft konnte den hauchdünnen Vorsprung clever über die Zeit retten.
Schlussendlich traten die Weiß-Schwarzen nach 60 umkämpften Minuten erneut mit leeren Händen den Weg zurück in den Nordschwarzwald an. Umso bitterer wiegt die Niederlage beim Blick auf die Konkurrenz. Nahezu alle Teams der oberen Tabellenhälfte mussten am Wochenende Federn gegen Mannschaften aus dem Tabellenkeller lassen. Die SG verpasste somit die Chance, überraschend auf Rang zwei zu springen und verharrt auf Position sechs.
Am kommenden Samstag um 20 Uhr möchte die Lisiecki-Sieben dem Klassenerhalt wieder ein großes Stück näher rücken. Gegen das Schlusslicht BSV Phönix Sinzheim II visiert die Schwarzwald-SG vor eigenem Publikum den zehnten Saisonsieg an.
SG: Sven Wissmann (Tor), Florian Thomas (Tor), Marcel Bauer (7/2), Nico Käser (6), Patrick Waller (4), Drazen Dropuljic (4), Pascal Baur (3), Tobias Harastko (2), Marinko Tuka (2), Ludwig Sättler (1), Christian Gubler (1), Dominik Schwab (1), Nicolas Seeger, Hannes Benzing

„Wir können einen riesen Schritt machen“

Am 15. Spieltag der Landesliga Nord gastiert die erste Herrenmannschaft der SG Freudenstadt/Baiersbronn am Samstag um 20 Uhr bei der TS Ottersweier. Mit einem Sieg gegen die abstiegsbedrohten Badener können die Weiß-Schwarzen dem Klassenerhalt ein großes Stück näherkommen.
Für die Gastgeber verläuft die bisherige Saison bislang alles andere als zufriedenstellend. Erstmals seit dem Aufstieg 2016 ist die Turnerschaft in den Abstiegskampf geraten und rangiert aktuell mit 8:20 Zählern auf dem vorletzten Tabellenplatz. Insbesondere durch zwei Niederlagen gegen die direkten Konkurrenten aus Ohlsbach und Schutterwald steht die Turnerschaft aktuell mit dem Rücken zur Wand.
Ganz anders dagegen die Stimmung im Lager der Schwarzwald-SG, die als Aufsteiger mit 18:10 Punkten sensationell auf Rang fünf steht. Auch wenn der Vorsprung auf die Abstiegszone bereits beträchtlich ist, bleibt die Mannschaft von Trainerduo Lisiecki/Kammer bodenständig: „Zunächst wollen wir den Klassenerhalt sichern und dann bis zum Saisonende möglichst viele weitere Punkte einfahren“, so Chef-Trainer Krzysztof Lisiecki.
Ein Erfolg am Samstag in der Sporthalle Ottersweier würde die Weiß-Schwarzen ihrem Ziel ein großes Stück näherbringen. In zehn Jahren seit Einführung der aktuellen Ligastruktur reichten 20 Zähler stets zum Klassenerhalt in der Landesliga Nord. Im Wissen um diese symbolische Grenze hebt Lisiecki hervor: „Wir können am Samstag einen riesen Schritt machen und dafür möchten wir 110 % geben.“
Dass dieses Unterfangen kein Spaziergang wird, muss allen Akteuren in den Reihen der SG bewusst sein. Auch wenn das Team um Kapitän Marcel Bauer in eigener Halle stets zu überzeugen wusste, wartet man mittlerweile seit Ende September auf einen Auswärtssieg. In der Fremde konnten die Schwaben bislang nur äußerst selten ihr komplettes Potential abrufen. Dies soll sich am Samstag ändern.
Nur ein Team in der Landesliga Nord wirft mehr Tore als die Schwaben. Der Grund hierfür liegt im schnellen Umschaltspiel der Gäste, welches wiederum auf einer soliden Defensive beruht. Daher möchte man der Turnerschaft mit einer beherzten Defensivleistung entgegentreten, um sich mittels der ersten und zweiten Welle einfache Treffer zu erarbeiten.
Die Stärke der Gastgeber liegt zweifelsohne in der Ausgeglichenheit des Kaders. Die fünf erfolgreichsten Torschützen trennen gerade einmal zwölf Treffer, weshalb sich die Weiß-Schwarzen nicht auf einen Akteur fokussieren können. Umso wichtiger werden daher die Absprache sowie die Beinarbeit sein.
Die Schwarzwald-SG möchte nach vier Auswärts-Pleiten in Folge endlich wieder Zählbares ins Württembergische entführen. Gegen den TS Ottersweier, der in eigener Halle ohne Harzverbot auf den Heimvorteil baut, wird dies eine ambitionierte Aufgabe, der sich die Weiß-Schwarzen mit Selbstvertrauen und Kampfgeist stellen möchten.

 

SG-Herren überzeugen zum Rückrundenstart

Mit 38:30 (18:10) besiegte die erste Herrenmannschaft der SG Freudenstadt/Baiersbronn am Samstagabend den TuS Ottenheim. Vor eigenem Publikum spielten die Weiß-Schwarzen erneut stark auf und stellten bereits im ersten Durchgang die Weichen für einen doppelten Punktgewinn.
Die Gäste aus Ottenheim reisten mit einer Empfehlung von fünf Siegen in Folge in den Schwarzwald und wollten der Heim-SG die erste Heimniederlage der Saison zufügen. Den besseren Start in die Partie jedoch erwischten die Hausherren, die nach nur drei Minuten bereits mit 3:0 führten.
Insbesondere in der Defensive konnte das Team von Trainerduo Lisiecki/Kammer von Beginn an überzeugen. Mit einer aggressiven 6:0-Formation stellte man sich dem Tabellenzweiten entgegen und sorgte somit für zunehmende Ratlosigkeit bei den TuS-Akteuren. Beim Stand von 9:3 zugunsten der Schwaben nach zwölf Minuten sah sich Gäste-Trainer Ulf Seefeldt zu einer Auszeit gezwungen.
Zwar kam der Angriffsmotor der Badener in der Folge etwas besser ins Rollen, doch die Weiß-Schwarzen erwiesen sich als die gewohnt unangenehmen Gastgeber. Sukzessive bauten sie den Vorsprung weiter aus und profitierten dabei sowohl von ihrem schnellen Umschaltspiel, als auch vom druckvollen Positionsangriff. Vor allem Rückraum-Akteur Pascal Baur erwischte einen glänzenden Tag und trug sich mit acht Treffern in die Torschützenliste ein.
Beim 18:10 Pausenstand hatte die Schwarzwald-SG nach 30 Minuten bereits fast so viele Tore erzielt, wie im Hinspiel (19). Zu Beginn des zweiten Durchgangs legte die Mannschaft um Kapitän Marcel Bauer weitere Treffer nach und hielt die Ottenheimer somit auf Distanz. Nach 40 Spielminuten war beim Stand von 25:16 bereits eine Vorentscheidung gefallen.
In der Schlussphase ließ auf Seiten der Weiß-Schwarzen die Konzentration in der Defensive etwas nach, sodass man den versierten Akteuren des TuS zu viel Spielraum gewährte. Nichtsdestotrotz geriet der Heimsieg nicht mehr in Gefahr – auch weil sich die Gäste mit insgesamt zehn Zeitstrafen und zwei roten Karten zunehmend selbst schwächten. Am Ende einer tor- und temporeichen Partie stand ein 38:30 Heimsieg zugunsten der SG zu Buche.
Dass die zwei Punkte zurecht in der David-Fahrner-Halle Freudenstadt blieben ist unbestritten. Zum wiederholten Male dominierte die Schwarzwald-SG eine Heimpartie gegen einen vermeintlich favorisierten Gegner. Kapitän Marcel Bauer hebt in seinem Fazit das Tempospiel hervor: „Wir haben viele einfache Treffer aus der ersten und zweiten Welle erzielt. Das war heute der entscheidende Faktor.“, so Bauer.
Mit dem 21. Heimsieg in Folge verteidigt die Lisiecki-Sieben die fünfte Position in der Landesliga Nord und baute den Vorsprung auf die Abstiegszone auf sieben Zähler aus. Zudem übernahmen die Schwaben in der Heimtabelle der Landesliga die Spitzenposition. Am kommenden Wochenende jedoch möchte die SG wieder auswärts punkten. Am Samstag um 20 Uhr gastiert man bei der TS Ottersweier, welcher im Tabellenkeller gegen den Abstieg kämpft.

 

SG: Sven Wissmann (Tor), Florian Thomas (Tor), Pascal Baur (8/4), Marcel Bauer (6), Nico Käser (6), Patrick Waller (5), Dominik Schwab (4), Drazen Dropuljic (3), Marinko Tuka (2), Hannes Benzing (2), Tobias Harastko (1), Marc Wissmann (1), Tim Steffen, Christian Gubler

Rückrundenstart mit Topspiel-Charakter

Am Samstag um 20 Uhr startet die erste Herrenmannschaft der SG Freudenstadt/Baiersbronn in der heimischen David-Fahrner-Halle Freudenstadt in die Rückrunde der Landesliga-Saison. Dabei gastiert mit dem TuS Ottenheim ein Team im Nordschwarzwald, dessen Formkurve zum Jahresende steil nach oben zeigte.
Über einen Monat liegt die letzte Partie der SG-Herren mittlerweile zurück. Dank eines Heimsieges gegen den TuS Schutterwald II beendete die Mannschaft um Kapitän Bauer die Hinrunde auf einem sensationellen fünften Tabellenrang. Für die kommenden Spiele haben sich die Weiß-Schwarzen vorgenommen, den Klassenerhalt möglichst rasch unter Dach und Fach zu bringen.
Hierfür zog das Trainerduo Lisiecki/Kammer direkt zu Jahresbeginn die Daumenschrauben an. Um auf keinen Fall unvorbereitet in die bevorstehenden Aufgaben zu gehen, wurden mehrere Trainingseinheiten sowie zwei Freundschaftsspiele absolviert. Aus den Vergleichen mit der HSG Neckartal und der SG Schenkenzell/Schiltach ging die SG jeweils als Sieger hervor und somit konnte das Trainerteam ein positives Fazit der Wintervorbereitung ziehen.
Am Samstag hat die Schwarzwald-SG direkt einen harten Prüfstein vor der Brust. Der TuS Ottenheim zählt zu den absoluten Spitzenteams der Liga und hat sich einen Platz unter den ersten drei als Saisonziel gesetzt. Nach einem holprigen Saisonstart war die Mannschaft von Trainer Ulf Seefeldt zuletzt fünf Spiele in Folge siegreich, rückte auf Rang zwei der Tabelle vor und ist somit klar das Team der Stunde in der Landesliga.
Die Gäste verfügen über einen individuell starken Kader, aus dem Top-Scorer Chris Berchtenbreiter herausragt. Der Allrounder kann auf Erfahrung in der 2. Handball-Bundesliga zurückgreifen und ist sowohl offensiv, als auch defensiv der Dreh- und Angelpunkt im Spiel des TuS.
Am Samstag treffen die Weiß-Schwarzen auf die aktuell beste Defensive der Liga. Nur 24 Treffer lässt der TuS Ottenheim durchschnittlich zu. Am ersten Spieltag der aktuellen Saison bekam die SG diese Stärke zu spüren: Lediglich 19 Treffer gelangen den Schwaben bei der 26:19 Niederlage zum Auftakt. Ein druckvolles Angriffsspiel mit einer konsequenten Chancenverwertung ist die Grundvoraussetzung für einen Heimsieg am Samstag.
Personell ist die Schwarzwald-SG gut aufgestellt. Neben den Langzeitverletzten Max Kneißler und Bruno Dopuljic befindet sich Jakob Benzing nach seiner Fußverletzung noch im Aufbautraining. Ansonsten kann das Trainerteam auf den kompletten Kader zurückgreifen und auch wieder auf die Dienste von Linksaußen Dominik Schwab setzen, der nach auskurierter Handfraktur wieder zur Mannschaft gestoßen ist.
Die Heim-SG blickt dem Duell mit Respekt, jedoch ohne Furcht entgegen und verlässt sich auf seine Heimstärke. 20 aufeinanderfolgende Heimsiege und 24 Siege in Serie in der David-Fahrner-Halle seit Januar 2015 sind die beeindruckenden Zahlen. Mit einem weiteren Erfolg wäre die Lisiecki-Sieben ganze fünf Jahre in Freudenstadt ungeschlagen. Dies sorgt auch bei den Gästen für Eindruck und so betitelte der TuS das Duell im Vorfeld als „das schwerste Auswärtsspiel der Saison“.
Zu erwarten ist eine Partie auf Augenhöhe, bei dem aus Sicht der Hausherren die Favoritenrolle klar bei den Gästen aus dem Badischen liegt. Dennoch möchte man mit den eigenen Fans im Rücken einen weiteren Spitzenclub in eigener Halle besiegen. Die Kulisse in der David-Fahrner-Halle wird dem Anlass angemessen sein, denn die Gäste haben sich mit einem Fan-Bus angekündigt.

 

Zwei Testspielsiege für SG-Herren

Die erste Herrenmannschaft der SG Freudenstadt/Baiersbronn befindet sich mitten in der Vorbereitung auf die Rückrunde der Landesliga Nord. Im Rahmen zweier Testspiele gegen die HSG Neckartal und die SG Schenkenzell/Schiltach konnten dabei zwei Siege eingefahren werden.

Zunächst traf die Lisiecki-Sieben am vergangenen Dienstag auf die HSG Neckartal. Gegen die Spielgemeinschaft aus Sulz und Oberndorf, welche in der Bezirksliga Neckar-Zollern spielt, errangen die Weiß-Schwarzen einen deutlichen 45:23 Erfolg. Die Schwarzwald-SG konnte insbesondere über ihr Tempospiel viele einfache Treffer erzielen und auch die „zweite Garde“ des Teams um Kapitän Marcel Bauer wusste zu überzeugen.

Am gestrigen Freitag gastierte die SG dann bei der SG Schenkenzell/Schiltach. Gegen den vierten der Landesliga Süd konnte ein beachtlicher 24:20 Auswärtssieg gefeiert werden. Gestützt auf ein bärenstarkes Torhüter-Duo Wissmann/Thomas und einer starken Defensivleistung zwangen die Weiß-Schwarzen die Badener in einer umkämpften Partie in die Knie. Einzig mit der Chancenverwertung konnte man im SG-Lager nicht zufrieden sein.

Nachdem die Lisiecki-Sieben mit zwei Erfolgserlebnissen ins Jahr 2020 gestartet ist, bleibt der Mannschaft nun noch eine Woche Zeit, um sich auf den Rückrundenstart vorzubereiten. Mit dem Tabellenzweiten TuS Ottenheim wartet dabei ein harter Prüfstein auf die SG. Anwurf ist am nächsten Samstag um 20 Uhr in der David-Fahrner-Halle Freudenstadt

SG-Herren feiern 20. Heimsieg in Folge

Mit 35:28 (15:13) besiegten die Herren der SG Freudenstadt/Baiersbronn am Samstagabend den TuS Schutterwald II. Im letzten Spiel der Hinrunde setzen sich die Weiß-Schwarzen kurz nach der Halbzeit spielentscheidend ab und überwintern so auf einem hervorragenden fünften Tabellenplatz.
Die Mannschaft um Kapitän Marcel Bauer hatte sich zum Jahresabschluss Einiges vorgenommen, wusste jedoch auch, dass mit dem Aufsteiger aus der Ortenau keine Laufkundschaft den Weg ins Schwäbische angetreten hatte. Dementsprechend selbstbewusst gingen die Gäste in die Partie und ließen sich auch von der Rekordkulisse in der restlos ausverkauften Murgtalhalle nicht beeindrucken.
In der Offensive konnten die Hausherren von Beginn an überzeugen und erspielten sich sehenswert ihre Treffer. In der Defensive hingegen ließ man noch die nötige Konsequenz vermissen. Zu häufig fehlte den SG-Akteuren der Zugriff auf die schnellen Ballstafetten der Gäste. So konnte die Oberliga-Reserve der Schwarzwald-SG erfolgreich Paroli bieten und immer wieder in Führung gehen.
Den Gastgebern gelang es erst gegen Ende der ersten Halbzeit, sich defensiv auf den TuS einzustellen und zu stabilisieren. Marinko Tuka und Pascal Baur sorgten kurz vor dem Pausenpfiff für das zwischenzeitliche 15:13 zugunsten der Heim-SG, was die erste Zwei-Tore-Führung im Spielverlauf und gleichzeitig den Halbzeitstand markierte.
Im zweiten Durchgang stellte das Trainerduo Lisiecki/Kammer ihre Mannschaft um und agierte mit einer wesentlich offensiveren Deckungsformation. Diese Maßnahme erwies sich als äußerst wirksam. Den Weiß-Schwarzen gelang ein 6:1-Lauf in den ersten sechs Minuten nach Wiederanpfiff, was den Vorsprung auf 21:14 nach oben schraubte und Gäste-Coach Wiedenmann zu einer Auszeit zwang.
Doch auch diese tat der Drangphase der SG keinen Abbruch, die nun insbesondere mit aggressiver Defensivarbeit und einem schnellen Umschaltspiel überzeugte. Auch das Torhüterduo Wissmann/Thomas erwies sich nun wieder als der gewohnt starke Rückhalt. So setzten sich die Gastgeber immer weiter ab und hatten spätestens beim zwischenzeitlichen 28:19 durch Marc Wissmann 14 Minuten vor Spielende die Partie für sich entschieden.
In der Schlussphase gaben sich die Schutterwälder jedoch nicht auf und nutzten einige Konzentrationsfehler der SG konsequent aus. So gelang es ihnen, den Rückstand noch auf sieben Treffer zu verringern. Schlussendlich stand mit 35:28 ein leistungsgerechtes Ergebnis auf der Anzeigetafel.
Das Trainerduo zeigte sich durchaus zufrieden mit der Partie. „Es war sicherlich nicht unsere beste Saisonleistung, aber das Ergebnis hat gepasst“, resümiert Co-Trainer Kammer. Für die Weiß-Schwarzen war es der 20. Heimsieg in Serie und der Abschluss eines Jahres 2019 ohne Punktverlust vor eigenem Publikum. Die Heimstärke ist längst zum Markenzeichen der Lisiecki-Sieben geworden.
Die Schwaben gehen damit als Fünftplatzierter und mit 16:10 Zählern in die Winterpause. Kaum jemand hatte dem Aufsteiger eine solche Bilanz zugetraut, zumal die Spielgemeinschaft vor der Spielzeit als Abstiegskandidat Nummer eins gehandelt wurde. Nach dem Jahreswechsel möchte man schnellstmöglich den Klassenerhalt unter Dach und Fach bringen, wofür in der ausgeglichenen Landesliga noch einige Punkte vonnöten sind. Rückrunden-Auftakt ist am 18. Januar mit dem Heimspiel gegen den TuS Ottenheim.
SG: Sven Wissmann (Tor), Florian Thomas (Tor), Marcel Bauer (11/4), Nico Käser (7), Pascal Baur (7/4), Marc Wissmann (3), Marinko Tuka (3), Tobias Harastko (2), Ludwig Sättler (1), Christian Gubler (1), Nicolas Seeger, Drazen Dropuljic, Hannes Benzing

„Es kann nur ein Ziel geben“ – SG empfängt die roten Teufel

Im letzten Spiel des Jahres 2019 gastiert am Samstagabend um 20 Uhr der TuS Schutterwald II bei der ersten Herrenmannschaft der SG Freudenstadt/Baiersbronn in der Murgtalhalle. Die Weiß-Schwarzen haben sich einen doppelten Punktgewinn fest vorgenommen und möchten in der oberen Tabellenhälfte überwintern.
Die Stimmung im Lager der SG war in den vergangenen Tagen hin und hergerissen. Auf der einen Seite ärgerte sich die Mannschaft um Kapitän Bauer über die neuerliche Auswärtsniederlage gegen die HR Rastatt/Niederbühl. Andererseits gilt man weiterhin als Überraschungsteam der Liga und rangiert mit 14:10 Punkten auf einem hervorragenden fünften Tabellenplatz. Diesen möchte die Schwarzwald-SG am Samstag gegen die Oberliga-Reserve aus Schutterwald verteidigen.
Der TuS sicherte sich in der vergangenen Spielzeit souverän mit 48:4 Punkten die Meisterschaft in der Bezirksklasse Offenburg/Schwarzwald und ist daher Mitaufsteiger. Aktuell rangieren „die roten Teufel aus der Ortenau“ mit 9:13 Zählern auf Rang elf der Tabelle. Die Mannschaft von Andreas Wiedemann ist somit ein direkter Konkurrent um den Klassenerhalt, von dem man sich im direkten Duell weiter distanzieren möchte. 
Das Prunkstück des TuS ist die Abwehrarbeit. Nur zwei Mannschaften in der Landesliga Nord stellen eine solidere Defensive, als die Gäste. Sie verteidigen variabel, aggressiv und mit viel Beinarbeit, weshalb es für die Hausherren darum gehen wird, sich Chancen zu erspielen und sich nicht in Einzelaktionen aufzureiben. 
Nach anfänglichen Schwierigkeiten kam auch der Angriffsmotor der roten Teufel zuletzt immer besser in Fahrt. Wiedemanns junge Spieler sind technisch versiert, lassen den Ball schnell laufen und haben dazu eine exzellente Ausbildung beim TuS Schutterwald genossen. Hierbei profitiert das Team von der guten Jugendarbeit sowie der Verzahnung des Reserveteams mit der ersten Mannschaft. Diese ist am Samstag jedoch zeitgleich gefordert, sodass nicht von einer personellen Verstärkung auszugehen ist.
Die Weiß-Schwarzen indes legen den Fokus auf die Defensive, die zuletzt nur in eigener Halle überzeugen konnte. Mit durchschnittlich 22 Treffern kassiert das Team von Trainerduo Lisiecki/Kammer daheim ganze elf Treffer weniger, als in der Fremde. Auch am Samstag möchte man an die starken Abwehrleistungen der zurückliegenden Heimspiele anknüpfen.
Grundlage dieser Statistik ist zweifelsfrei die Heimstärke der SG, deren letzte Heimniederlage aus dem März 2018 datiert. Mit einem weiteren Erfolg gegen den Mitaufsteiger würde die Lisiecki-Sieben den 20. Heimsieg in Folge einfahren und damit ein „perfektes Jahr“ ohne Punktverlust vor eigenem Publikum beenden. 
Im letzten Heimspiel des Kalenderjahres erwarten die Weiß-Schwarzen eine beeindruckende Kulisse in der Murgtalhalle Baiersbronn. Co-Trainer Ralph Kammer gibt für das Duell gegen Schutterwald eine klare Stoßrichtung vor: „Es kann nur ein Ziel geben: Einen Heimsieg.“ Mit diesem würden die Schwaben in der oberen Tabellenhälfte überwintern und damit eine erfreuliche Hinrunde mit einem weiteren Erfolg abschließen.

 

SG-Herren enttäuschen in Niederbühl

Mit einem 36:32 (16:14) bei der HR Rastatt/Niederbühl kassierte die erste Herrenmannschaft der SG Freudenstadt/ Baiersbronn am Samstagabend die vierte Auswärtsniederlage in Folge. Insbesondere in der Defensive ließen die Weiß-Schwarzen den nötigen Biss vermissen.

Die Gäste hatten sich für das Duell gegen die HR Einiges vorgenommen. Nach zuletzt zwei Heimsiegen ins Serie sollte endlich der zweite Auswärtssieg her. Damit wollte die Mannschaft um Trainerduo Lisiecki/ Kammer allen voran beweisen, dass sie auch auswärts attraktiven Handball spielen kann.

Der Start in die Partie verlief zunächst vielversprechend: Nico Käser und Patrick Waller brachten die SG mit 1:2 in Front. Dies sollte im weiteren Spielverlauf jedoch die letzte Führung für die Schwaben bleiben. Die Hausherren fanden zunehmend besser in ihr Offensivspiel, welches die Defensive der Lisiecki-Sieben nicht unterbinden konnte.

Die Badener legten in der Folge stets vor und verhinderten die neuerliche Führung der Gäste. Insbesondere Andreas Fahrländer, den aktuell Führenden in der Torschützenliste, bekam die Schwarzwald-SG nicht in den Griff. So sollte der Rückraum-Akteur bis Spielende ganze 13 Treffer erzielen. Nichtsdestotrotz blieb man den Gastgebern bis zum Pausenpfiff auf den Fersen und ging mit lediglich zwei Treffern Rückstand in die zweite Hälfte.

Diese begann für die Mannschaft um Kapitän Bauer mehr als suboptimal. Binnen fünf Spielminuten konnte die HR ihren Vorsprung auf 21:16 ausbauen. Die Weiß-Schwarzen waren auch im zweiten Durchgang zu passiv und zeigten nicht die nötige Aggressivität in der Defensive. Hinzu kamen eine hohe Fehlerquote im eigenen Ballbesitz sowie einige schwache Torabschlüsse

So liefen die Lisiecki-Schützlinge konstant einem Rückstand hinterher. Erst in der 57. Minute brachte Drazen Dropuljic das Team nochmals bis auf einen Treffer heran. HR-Coach Picag reagierte mit einer Auszeit und stellte seine Mannschaft neu ein. Diese Maßnahme zeigte Wirkung und zwei Treffer der Hausherren in Serie entschieden die Partie zugunsten der Badener.

Schlussendlich musste sich die Schwarzwald-SG mit 36:32 geschlagen geben. Trotz eines couragierten Auftritts müssen sich die Akteure vorwerfen lassen, in fremder Halle erneut unter ihren Möglichkeiten geblieben zu sein. Dies gilt insbesondere für die Abwehrarbeit, die für das schnelle Umschaltspiel der SG von zentraler Bedeutung ist. Ohne eine solide Defensive wird es für die Weiß-Schwarzen schwer, bei Auswärtsspielen Punkte zu erringen.

Durch die Niederlage in Niederbühl ist die SG auf Rang fünf abgerutscht und hat den Anschluss zur Spitzengruppe vorerst verloren. Das Punktekonto von 14:10 Zählern ist dennoch ausgezeichnet, wenn man bedenkt, dass die Schwarzwälder vor der Saison als der Underdog der Liga gehandelt wurden. Die schwache Leistung vom Samstag ist daher kein Grund zur Panik.

Nun gilt es für die Spielgemeinschaft, den Blick rasch wieder nach vorne zu richten. Am kommenden Samstag um 20 Uhr steht nochmals eine wichtige Partie auf dem Programm. Vor eigenem Publikum empfängt man den Mitaufsteiger TuS Schutterwald II in der Murgtalhalle Baiersbronn. Die Spieler um Kapitän Bauer haben das klare Ziel, sich mit einem Heimsieg aus dem Jahr 2019 zu verabschieden und in der oberen Tabellenhälfte zu überwintern.

SG: Sven Wissmann (Tor), Florian Thomas (Tor), Michael Rettig (Tor), Nico Käser (8), Patrick Waller (5), Pascal Baur (5/1), Ludwig Sättler (4), Tobias Harastko (4), Drazen Dropuljic (3), Nicolas Seeger (1), Christian Gubler (1), Marcel Bauer (1), Hannes Benzing, Marc Wissmann

SG will mit Heimspiel-Mentalität punkten

Nach zuletzt zwei Heimsiegen in Folge sind die Herren der SG Freudenstadt/ Baiersbronn am Samstag um 20 Uhr auswärts bei der HR Rastatt/Niederbühl gefordert. Dabei möchten die Weiß-Schwarzen endlich auch in fremder Halle ihr volles Potential entfalten.
Mit 14:8 Zählern rangiert die Schwarzwald-SG aktuell auf einem hervorragenden fünften Tabellenrang in der Landesliga Nord. Vor allem aufgrund der starken Heimauftritte wird das Team von Trainerduo Lisiecki/ Kammer vielerorts als die Überraschungsmannschaft der Saison gehandelt. Eine Rolle, mit der der Aufsteiger gut leben kann.
Doch bei aller Euphorie: Wer die SG in der Auswärts-Tabelle sucht, wird erst im unteren Tabellendrittel fündig. Einem Sieg in der Fremde stehen vier Niederlagen gegenüber. Nun ist diese Problematik gewiss kein Neuland für die Schwaben. Dennoch möchte man sich in Mannschaftskreisen dieser Schwäche stellen, um langfristig bessere Bilanzen vorweisen zu können.
„Zuhause haben wir durch unser Publikum und das Harzverbot klare Vorteile“, urteilt Co-Trainer Ralph Kammer und fährt fort: „Zusätzlich treten wir auch anders auf, sind giftiger und holen nochmals ein paar Prozente heraus“. Diese Mentalität möchten die Weiß-Schwarzen nun im bevorstehenden Duell mit der HR Rastatt/Niederbühl herauskitzeln.
Insbesondere ist dabei auf die Abwehrarbeit acht zu geben. Während sich die SG inzwischen zur drittbesten Offensive gemausert hat, musste sie in den letzten drei Auswärtsspielen jeweils über 35 Gegentreffer hinnehmen. Die Mannschaft um Kapitän Marcel Bauer möchte sich ein Beispiel am Heimerfolg vor einer Woche nehmen, als man den Tabellenführer aus Hofweier unter 20 Treffern hielt.
Der Kontrahent in der Sporthalle Niederbühl ist am Samstag kein unbeschriebenes Blatt für die Lisiecki-Sieben. Bis zur Saison 2017/18 spielte man gemeinsam in der Bezirksklasse. Seitdem ist der Kader der Hausherren zu weiten Teilen unverändert geblieben und besticht daher durch eingespielte Abläufe und einen guten Teamgeist.
Die Gastgeber stellen eine körperlich präsente Defensive und versuchen in langen Angriffen, sich ihre Chancen zu erarbeiten. Das Spiel ist dabei zugeschnitten auf Rückraum-Akteur Andreas Fahrländer. Er ist mit 85 Treffern aktuell führend in der Torschützenliste der Liga und erzielte bislang doppelt so viele Tore, wie der zweitbeste Werfer seines Teams. Die Defensive der SG muss die Kreise von Fahrländer klein halten.
Die Zielsetzung für sein Team fasst Head-Coach Krzysztof Lisiecki kurz und bündig zusammen: „Wir müssen nicht, aber wir können“. Im Wissen darum, einen Erfolg nicht eingeplant und andererseits bislang viele Zähler gesammelt zu haben, geht die SG ohne großen Druck in die Partie. Dennoch möchte sie endlich auch auswärts ihr ganzes Gönnen auf die Platte bringen.

SG-Herren überrennen Tabellenführer

Die erste Herrenmannschaft der SG Freudenstadt/ Baiersbronn hat in der Landesliga Nord für eine weitere Überraschung gesorgt. Gegen den amtierenden Tabellenführer HGW Hofweier II fuhren die Weiß-Schwarzen einen über weite Strecken ungefährdeten 31:19 (17:9) Sieg in eigener Halle ein.
Vor dem Duell zwischen den heimstarken Gastgebern und dem Ligaprimus erwarteten beide Seiten eine enge Partie auf Augenhöhe. Dies war jedoch nur in der Anfangsphase der Fall. Die ersten zehn Spielminuten waren von vielen technischen Fehlern auf beiden Seiten geprägt. Während sich der HGW noch an das Harzverbot gewöhnen musste, zeigte sich bei der Mannschaft um Kapitän Marcel Bauer eine leichte Nervosität.
Bis zum Stand von 5:5 konnte die SG das Ruder noch nicht zu ihren Gunsten herumreißen. Nachdem jedoch nach und nach die Nervosität abgelegt wurde, kamen die Schwarzwälder immer besser in die Partie. Insbesondere in der Defensive rührte das Team von Trainerduo Lisiecki/ Kammer nun den Beton an und münzte die Ballgewinne konsequent in Tore um. So gelang den Hausherren ein 8:1 Lauf zum zwischenzeitlichen 13:6.
Der Tabellenführer versuchte durch eine Auszeit sowie die Umstellung der Abwehrformation, den Kontakt zu den Weiß-Schwarzen wieder herzustellen. Es gelang jedoch lediglich, den Rückstand nicht noch größer werden zu lassen. Die zahlreichen Zuschauer in der gut gefüllten David-Fahrner-Halle Freudenstadt staunten nicht schlecht, als zum Seitenwechsel ein Zwischenstand von 17:9 zugunsten der Gastgeber auf der Anzeigetafel stand.
Im zweiten Spielabschnitt konnte die Schwarzwald-SG nahtlos an ihre Leistung aus den ersten dreißig Minuten anknüpfen. Gestützt auf eine weiterhin überragende Defensive um ein gut aufgelegtes Torhüterduo Wissmann/ Thomas wurde die Oberliga-Reserve mit dem schnellen Umschaltspiel ein ums andere Mal förmlich überrannt. Drei Treffer in Serie durch Nico Käser und Ludwig Sättler entschieden die Partie nach 42 Minuten endgültig zugunsten der Lisiecki-Sieben (23:13).
In der Schlussviertelstunde zeigte sich zudem die Breite des SG-Kaders. Head-Coach Krzysztof Lisiecki nutzte die vielen Wechselmöglichkeiten und gab allen Akteuren ausreichend Spielanteile. Der HGW indes versuchte, die Gastgeber mit dem siebten Feldspieler vor neue Probleme zu stellen. Doch auch diese Maßnahme brachte den Aufsteiger nicht ins Wanken und eröffnete Keeper Florian Thomas sogar die Möglichkeit, sich mit einem Wurf in das leere Tor der Gäste in die Torschützenliste einzutragen.
Schlussendlich siegte die Spielgemeinschaft auch in der Höhe verdient mit 31:19 und ließ sich von den Fans gebührend feiern. Auch wenn die Gäste aus dem Badischen ersatzgeschwächt den Weg ins Württembergische antraten, ist ein so deutlicher Erfolg gegen den Spitzenreiter das nächste Ausrufezeichen der Weiß-Schwarzen gegenüber der Konkurrenz. Für die Lisiecki-Sieben war es der 18. Heimsieg im Ligabetrieb in Serie.
Mit 14:8 Zählern hat sich die SG in der oberen Tabellenhälfte eingenistet und den Vorsprung auf die Gefahrenzone weiter vergrößert. In den verbleibenden zwei Partien bis Jahresende möchte die Mannschaft nochmals punkten, um mit möglichst vielen Zählern in die Winterpause zu gehen.
SG: Sven Wissmann (Tor), Florian Thomas (Tor, 1), Marcel Bauer (7/3), Pascal Baur (5), Nico Käser (4), Drazen Dropuljic (4/1), Marinko Tuka (3), Ludwig Sättler (3), Patrick Waller (1), Tobias Harastko (1), Hannes Benzing (1), Nicolas Seeger (1), Christian Gubler

Weiß-Schwarz empfängt Grün-Weiß

Am Samstag um 20 Uhr gastiert mit dem HGW Hofweier II der Tabellenführer bei der ersten Herrenmannschaft der SG Freudenstadt/Baiersbronn in der David-Fahrner-Halle Freudenstadt. Vor dem Duell zweier starker Offensivreihen legte das Trainerduo Lisiecki/Kammer das Augenmerk speziell auf die Abwehrarbeit und möchte somit dem Favoriten ein Bein stellen.
Nach zehn Spielen an zehn aufeinanderfolgenden Wochenenden hatte die Mannschaft um Kapitän Marcel Bauer zuletzt erstmals spielfrei. Die kleine Zwangspause nutzte die Schwarzwald-SG, um einerseits die Reserven wieder aufzufüllen, aber auch um sich auf die letzten drei Spiele des Jahres 2019 vorzubereiten. Dabei beginnt der Endspurt gleich mit einer Herkules-Aufgabe.
Die Zweitvertretung des Handballvereins Grün-Weiß Hofweier grüßt sicherlich etwas überraschend mit 15:5 Zählern vom Platz an der Sonne. Die vergangene Spielzeit beendete der HGW als Aufsteiger auf Rang neun und zählte daher im Vorfeld dieser Saison nicht direkt zum Kreis der Favoriten. Dennoch mauserten sich die Gäste über zahlreiche, teils deutliche Erfolge zu einem Titelaspiranten und wollen sich auch vom Aufsteiger aus Württemberg nicht vom Thron stoßen lassen.
Die Badener gingen mit einem neuen, jungen Trainergespann in die Saison. Stefan See und Georg Fischinger, die selbst noch vor kurzer Zeit aktiv waren, fügten sich blitzschnell in ihre neue Rolle ein und haben großen Anteil am Höhenflug der Südbadenliga-Vertretung. Der Kader des Trainerduos hat eine ähnliche Altersstruktur, wie der der SG und verfügt über einige erfahrene Kräfte, aber auch viele junge Spieler.
Die Zuschauer in der David-Fahrner-Halle Freudenstadt können sich auf zwei starke Angriffsreihen freuen. Während der HGW aktuell die beste Offensive der Liga stellt, rangiert die SG in dieser Statistik auf Rang drei. Das Trainerduo jedoch hebt die Defensivarbeit in den Vordergrund: „Die Abwehr ist ein Schlüssel unseres Spiels. Wir müssen hinten stabil sein, um zum Erfolg zu kommen“, mahnt Head-Coach Krzysztof Lisiecki.
Wie man dem Tabellenführer ein Bein stellt, zeigte am vergangenen Wochenende der Tabellenzweite aus Sandweier, der den Grün-Weißen über gnadenloses Tempospiel den Zahn zog. Dies kann auch ein Rezept für die Schwarzwald-SG sein, die ebenso das schnelle Umschaltspiel als ein zentrales Spielelement aufgreift.
Mut macht den Weiß-Schwarzen zudem der Heimvorteil. „Wir sind sicher nicht der Favorit, aber wissen, dass wir daheim jeden schlagen können – auch einen Tabellenführer“, fügt Trainer Lisiecki an. Dass der HGW bislang lediglich drei von zehn Partien in fremder Halle bestreiten und beide bisherigen Niederlagen ebendort hinnehmen musste, unterstützt den vermeintlichen Heimvorteil der Hausherren.
Somit gibt sich die Lisiecki-Sieben gewohnt kampfbewusst, möchte mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung für eine große Überraschung sorgen und den Tabellenführer zu Fall bringen. Bei diesem ambitionierten Vorhaben kann das Trainerduo auf die Dienste des kompletten Kaders mit Ausnahme der verletzten Dominik Schwab und Jakob Benzing bauen.

 

SG-Herren entscheiden Krimi für sich

Die Herren der SG Freudenstadt/Baiersbronn bleiben in eigener Halle weiterhin eine Macht. In einer spannenden und emotionalen Partie gegen den ASV Ottenhöfen behielten die Weiß-Schwarzen mit 33:32 (17:17) denkbar knapp die Oberhand.
Die Gäste, die als Vizemeister der Vorsaison den Weg in die Kurstadt angetreten hatten, machten kein Geheimnis aus ihrer Ambition, der Schwarzwald-SG erstmals seit 2015 eine Niederlage in der David-Fahrner-Halle Freudenstadt zufügen zu wollen. Dementsprechend motiviert und engagiert trat der ASV über die komplette Spielzeit auf.
Den besseren Start in die Partie jedoch erwischten die Hausherren. Insbesondere das Zusammenspiel des Rückraums mit Pascal Baur am Kreis bereitete den Gästen Probleme. Unterstützt durch eine solide Defensivarbeit konnte sich die Mannschaft von Trainerduo Lisiecki/Kammer eine 9:4-Führung erarbeiten, was ASV-Coach Zimmermann zu einer Auszeit zwang.
Zimmermann reagierte auf die Spielweise der Hausherren und stellte seine Mannschaft auf eine offensive Deckung um. Diese Maßnahme zeigte Wirkung, sodass die Achertäler in der Folge besser in die Partie fanden. Den Gastgebern fiel es zunehmend schwer, sich gegen die aggressive Deckung des ASV Torchancen zu erspielen.
In der letzten Phase der ersten Hälfte fehlte der Lisiecki-Sieben zudem der nötige Zugriff in der Abwehr, sodass der Vorsprung auf die Gäste kontinuierlich schmolz und diese kurz vor dem Pausenpfiff zum 17:17 ausgleichen konnten. Somit konnte keine Mannschaft einen Vorteil für den zweiten Durchgang erringen.
Dieser entwickelte sich zu einem wahren Handball-Krimi. Die zahlreichen Zuschauer in der David-Fahrner-Halle, unter denen sich auch viele Gäste-Fans befanden, sahen mehrere Führungswechsel, doch keiner Mannschaft gelang es, die Partie spielentscheidend auf ihre Seite zu ziehen. Daran konnten auch eine doppelte Unterzahl der Gastgeber sowie eine rote Karte für ASV-Akteur Schmälzle nichts ändern.
Nachdem die Weiß-Schwarzen zwischenzeitlich mit 28:30 zurückgelegen hatten, übernahm in der Schlussphase Rückraum-Akteur Dropuljic die Verantwortung und erzielte vier der letzten sechs Treffer für seine Farben. Die Hausherren gingen in der 59. Spielminute mit 33:32 in Führung, mussten allerdings den Gästen die letzte Wurfchance überlassen. Keeper Sven Wissmann war es, der mit seiner Parade den vielumjubelten Sieg der SG sicherte.
So entscheiden die Gastgeber eine dramatische Partie für sich, die im Grunde genommen keinen Sieger verdient hatte. „Dieses Spiel hätte genauso mit einem Unentschieden oder einer Niederlage enden können“, formuliert Kapitän Marcel Bauer im Anschluss an die Partie. Nichtsdestotrotz war die Freude über zwei weitere Zähler für den Klassenerhalt riesig.
In der engen Tabelle der Landesliga Nord rangiert die SG mit 12:8 Zählern auf Rang drei, hat jedoch bereits mehr Spiele absolviert, als die Konkurrenz. Erstmals seit dem Saisonstart im September steht nun ein spielfreies Wochenende auf dem Programm. Die kommenden Einheiten wird die Mannschaft von Trainerduo Lisiecki/Kammer für die Vorbereitung auf das Heimspiel gegen den Tabellenführer aus Hofweier nutzen.
SG: Sven Wissman (Tor), Michael Rettig (Tor), Marcel Bauer (11/8), Drazen Dropuljic (8), Dominik Schwab (4), Pascal Baur (4), Nico Käser (3), Nicolas Seeger (1), Hannes Benzing (1), Patrick Waller (1), Marinko Tuka, Ludwig Sättler, Tobias Harastk

Vizemeister gastiert in der Kurstadt

Am kommenden Samstag um 20 Uhr empfängt die erste Herrenmannschaft der SG Freudenstadt/ Baiersbronn den ASV Ottenhöfen in der heimischen David-Fahrner-Halle Freudenstadt. Im Duell der beiden Teams aus dem Schwarzwald geht es für beide Kontrahenten darum, die gute Position im engen Klassement der Landesliga Nord zu wahren.
Ein Blick auf die Tabelle nach dem ersten Saisondrittel verdeutlicht die Ausgeglichenheit der Staffel. Gleich fünf Teams haben zehn Zähler auf dem Konto und zwischen Rang drei und Rang elf bestehen lediglich vier Pluspunkte Unterschied. Kein Wunder also, dass das Klassement nach jedem Spieltag bunt durchgewürfelt wird.
Mit der SG (10:8 Punkte, Platz 6) und dem ASV (10:6 Punkte, Platz 3) kommt es am Samstag zu einem Vergleich auf tabellarischer Augenhöhe, auch wenn die Vorzeichen im Duell zwischen Aufsteiger und Vizemeister nicht unterschiedlicher sein könnten.
Die Gäste aus dem Achertal spielten eine starke Saison 2018/19, wurden Vizemeister, verpassten aber letztlich knapp den Aufstieg in der zweiten Relegationsrunde. Auch in dieser Saison möchte man unter dem neuen Trainer Thomas Zimmermann zu den Spitzenteams der Liga gehören. Trotz anhaltendem Verletzungspech konnte der ASV wichtige Erfolge feiern und damit seinen Ambitionen größtenteils gerecht werden.
Dass die Personalsorgen nicht zu stark ins Gewicht fallen, verdanken die Badener allen voran ihrem breiten und ausgeglichenen Kader. Erst auf Rang 27 der Torschützenliste ist mit Christopher Münz der erste Akteur des ASV zu finden. Seit Jahren baut Ottenhöfen auf das Kollektiv anstatt auf die Klasse individueller Einzelspieler. Daher ist die Zimmermann-Sieben ein gefährlicher und schwer auszurechnender Gegner.
Für die Heim-SG wird es daher wichtig sein, den Gästen mit einer kompakten Defensive entgegenzutreten und die Lücken klein zu halten. Zudem gilt es, das passsichere Spiel des ASV zu unterbinden. Auf einen Vorteil aufgrund des Haftmittelverbots dürfen die Gastgeber nicht setzen, da auch die Achertäler in eigener Halle ohne Harz trainieren und spielen.
In der Vorwoche gelang es den Weiß-Schwarzen nicht, einem Favoriten ein Bein zu stellen. Die Mannschaft um Kapitän Marcel Bauer erlaubte sich zu viele technische Fehler und ließ die nötige Konzentration im Abschluss vermissen. Um den Spitzenteams der Liga ernsthaft gefährlich werden zu können, müssen die Gastgeber zu jeder Zeit einen kühlen Kopf bewahren und dürfen weder hektisch, noch übermotiviert auftreten.
Auch wenn das Trainerduo die Favoritenrolle klar auf Seiten des ASV sieht, so gibt es sich im Vorfeld der Partie gewohnt kämpferisch. „Wir haben zwei tolle Serien zu verteidigen“, sagte Co-Trainer Ralph Kammer und spielt dabei darauf an, dass die SG zuletzt 16 Liga-Heimspiele in Folge gewinnen konnte und am Spielort Freudenstadt in der David-Fahrner-Halle zuletzt im Januar 2015 eine Niederlage hinnehmen musste.
Head-Coach Krzysztof Lisiecki fügt hinzu: „Wir wissen, dass hier der Aufsteiger gegen den Vizemeister spielt. Das ist für uns jedoch kein Grund, die Punkte zu verschenken.“ Damit gibt er die Marschrichtung klar vor und hofft auf das nächste Ausrufezeichen seiner mutigen und selbstbewussten Mannschaft gegen ein etabliertes Landesliga-Team.

SG-Herren unterliegen Verbandsliga-Absteiger

Mit leeren Händen musste die erste Herrenmannschaft der SG Freudenstadt/Baiersbronn am Samstagabend den Rückweg aus dem badischen Sulz antreten. Bei der HSG Ortenau Süd erlaubten sich die Weiß-Schwarzen zu viele Fehler und unterlagen schlussendlich deutlich mit 37:29 (15:10).
Die Rollen vor dem Anpfiff waren klar verteilt. Die Gastgeber mussten gewinnen, um ihre Aufstiegsambitionen nach dem Abstieg aus der Verbandsliga zu untermauern. Die Schwarzwald-SG indes wollte dem Favoriten ein unangenehmer Gegner sein und hoffte auf den großen Coup.
In einer verhaltenen Anfangsphase kam das Tempospiel der SG noch kaum zur Geltung. Vielmehr suchte das Team von Trainerduo Lisiecki/ Kammer sein Glück im Positionsangriff. Gegen die körperlich starken Gastgeber fand man dabei nur selten ein Durchkommen, sodass man beim Stand von 5:2 nach zehn Spielminuten bereits früh einem Rückstand hinterherlief.
Auch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit konnte die SG ihre Stärken nicht ausspielen. Immer wieder unterliefen den Akteuren technische Fehler, die die Hausherren im Sinne eines Spitzenteams zu nutzen wussten. Head-Coach Krzysztof Lisiecki versuchte mittels einer Auszeit, die Offensive seines Teams neu einzustellen.
Diese Maßnahme verhinderte zwar, dass die SG frühzeitig abreißen lassen musste, leitete jedoch keine Aufholjagd ein. Die HSG hatte stets eine Antwort auf das Spiel der Gäste parat und kam speziell über den bärenstarken Oliver Fimm zum Erfolg. Dieser glänzte sowohl als zehnfacher Torschütze, als auch als Vorbereiter. Mit einem 15:10 zugunsten der Hausherren wurden die Seiten gewechselt.
Im zweiten Spielabschnitt kamen die Weiß-Schwarzen zunehmend über ihr Tempospiel zum Erfolg. In der 35. Spielminute verkürzte Kapitän Marcel Bauer auf 18:16, womit die Schwarzwald-SG den Kontakt wiederherstellte und der Ausgang der Partie weiterhin offen war.
Dass es in der Folge nicht zu einem Führungswechsel kam, lag an der unvermindert hohen Fehlerquote im Spiel der Lisiecki-Sieben. Anders als in der Vorwoche beim Sieg gegen die HSG Hanauerland fehlte es dem Angriffsspiel der Gäste an der nötigen Konzentration, wodurch die Gastgeber förmlich zu einfachen Toren eingeladen wurden.
Nichtsdestotrotz blieb man bis zur 55. Spielminute zumindest auf Tuchfühlung mit dem Favoriten. Die große Schlussoffensive jedoch blieb der HSG Ortenau Süd vorbehalten. Bis zum Abpfiff erzielte die Mannschaft von Trainer Steponavicius noch ganze sieben Treffer und entschied somit die Partie mit 37:29 für sich.
Obwohl man dem Spitzenteam einen langen Kampf geboten hatte, sind die Spieler um Kapitän Bauer weitestgehend unzufrieden mit dem Spielverlauf. „Die Niederlage ist einerseits unnötig hoch ausgefallen. Andererseits haben wir zu viele einfache Fehler gemacht, um wirklich etwas mitnehmen zu können“, fasst Keeper Sven Wissmann seine Eindrücke zusammen.
So erfreulich die Heimstärke der Schwarzwald-SG ist, so konnte im vierten von fünf Auswärtsspielen nichts Zählbares ins Schwäbische entführt werden. Eine wichtige Aufgabe für die Mannschaft wird es sein, zukünftig auch in fremder Halle mit der entsprechenden Konzentration und Einstellung zu Werke zu gehen, um vermehrt Erfolge feiern zu können.
Die Niederlage beim Spitzenteam aus Sulz darf jedoch auch kein Anlass zu schlechter Stimmung sein. Die Weiß-Schwarzen rangieren auf Rang sechs der Landesliga und sind mit 10:8 Zählern weit entfernt von der Abstiegsregion. Am kommenden Wochenende erwartet die Lisiecki-Sieben direkt das nächste Spitzenteam. Zu Gast am Samstag in der David-Fahrner-Halle Freudenstadt ist der Vizemeister der Vorsaison, der ASV Ottenhöfen.
SG: Sven Wissmann (Tor), Florian Thomas (Tor), Marcel Bauer (11/6), Nico Käser (7), Drazen Dropuljic (5), Pascal Baur (2), Hannes Benzing (1), Ludwig Sättler (1), Dominik Schwab (1), Patrick Waller (1), Marinko Tuka, Nicolas Seeger, Christian Gubler, Tobias Harastko

SG-Herren wollen auch auswärts die Großen ärgern

Am Samstag um 20 Uhr gastiert die erste Herrenmannschaft der SG Freudenstadt/Baiersbronn bei der HSG Ortenau Süd. Trotz Ihrer Außenseiterrolle möchten die Weiß-Schwarzen dem Absteiger aus der Verbandsliga die Stirn bieten und hoffen auf eine kleine Sensation.
Auch nach acht Spieltagen mischt der vermeintliche Underdog aus dem nördlichen Schwarzwald die Landesliga auf. Mit 10:6 Punkten rangiert die Mannschaft von Trainerduo Lisiecki/Kammer auf dem dritten Tabellenrang und übertraf somit auch die eigenen Erwartungen. Diesen Schwung möchte das Team in die bevorstehenden, schweren Aufgaben mitnehmen.
Mit dem Gastspiel bei der HSG Ortenau Süd hat die Schwarzwald-SG eine sehr ambitionierte Aufgabe vor der Brust. Die seit 2015 bestehende Spielgemeinschaft aus Sulz, Seelbach und Mietersheim musste nach nur einem Jahr in der Südbadenliga den Gang zurück in die Landesliga Nord antreten und formulierte vor der Saison das klare Ziel des direkten Wiederaufstiegs.
Bisher jedoch bliebt das von Aurelijus Steponavicius trainierte Team hinter den eigenen Erwartungen zurück und liegt mit 8:6 Zählern lediglich im Mittelfeld der Tabelle. Einen weiteren Punktverlust gegen den Aufsteiger dürfen sich die Hausherren daher nicht erlauben, um nicht schon früh den Anschluss an die Aufstiegsplätze zu verlieren.
Ungeachtet der Tabellensituation sind die Aufstiegsambitionen der HSG nicht unbegründet. Zweifelsfrei zählt sie zu den besten Teams der Liga. Speziell über die Defensive konnten die körperlich starken Gastgeber zuletzt überzeugen. Zudem verfügen sie über eine Reihe von Spielern, welche in der Offensive das Spiel an sich reißen können.
Auch wenn beide Mannschaften in der Vorsaison noch zwei Ligen trennten, so trafen sie dennoch aufeinander. In der ersten Runde des Südbadischen Verbandspokals behielten die Weiß-Schwarzen im September 2018 vor eigenem Publikum mit 34:22 deutlich die Oberhand. Ein solcher Ausgang ist keinesfalls erneut zu erwarten. Die Gastgeber jedoch werden diese empfindliche Niederlage nicht vergessen haben.
Die Weiß-Schwarzen dämpfen vor dem Duell mit der HSG die Erwartungen. Die Lisiecki-Sieben ist sich ihrer Außenseiterrolle bewusst und so sind die Punkte im Badischen keinesfalls fester Bestandteil des Projekts Klassenerhalt. Nichtsdestotrotz hat die SG keinen Grund, sich vor den Hausherren zu verstecken und kann befreit aufspielen.
In jedem Fall dürfte klar sein, dass das Team um Kapitän Bauer mit der Breite ihres Kaders überzeugen muss. Insbesondere in der Defensive, die sich in den vergangenen zwei Partien phasenweise als wacklig erwies, muss es den Akteuren gelingen, kompakt zu stehen und mit hoher Aggressivität gegen die körperlich überlegenen Spieler aus der Ortenau zu Werke gehen.
Bei eigenem Ballbesitz muss die Schwarzwald-SG geduldig agieren und sich die Chancen in langen Angriffen erarbeiten. Überhastete Torabschlüsse waren bei den vergangenen beiden Auswärtsniederlagen in Helmlingen und Schuttern ein ausschlaggebendes Manko, sodass die Sensation nur dann möglich ist, wenn alle Spieler bis zur letzten Sekunde einen kühlen Kopf bewahren.

 

SG-Herren etablieren sich in der oberen Tabellenhälfte

Die erste Herrenmannschaft der SG Freudenstadt/Baiersbronn hat mit einem 37:27 (18:12) Erfolg gegen die HSG Hanauerland einen weiteren Heimsieg eingefahren. Gegen tapfer kämpfende Gäste blieben die Weiß-Schwarzen über weite Strecken die spielbestimmende Mannschaft und springen somit auf Rang drei der Landesliga Nord.
Die Hausherren erwischten vor guter Kulisse in der David-Fahrner-Halle Freudenstadt einen idealen Start in die Partie. Durch eine solide Defensivarbeit konnten einige Bälle gewonnen und in einfache Tore umgemünzt werden. So konnte die Schwarzwald-SG bereits früh mit 5:1 in Führung gehen.
Auch in der Folge hielten die Gastgeber die Zügel fest in der Hand. Die Akteure der HSG Hanauerland hatten sichtlich Probleme mit dem fehlenden Haftmittel und leisteten sich einige Fehler, die seitens der SG konsequent genutzt wurden. Gegen Mitte der ersten Hälfte hatte sich der Vorsprung bei sechs Treffern eingependelt.
Nicolas Seeger gelang der letzte Treffer für seine Farben im ersten Durchgang, sodass beim Stand von 18:12 zugunsten der Mannschaft um Kapitän Marcel Bauer die Seiten gewechselt wurden. In der Kabinenansprache forderte das Trainerduo Lisiecki/Kammer, die Partie zu einem möglichst frühen Zeitpunkt im zweiten Durchgang endgültig zu entscheiden.
Gästetrainer Roll stellte seine Mannschaft nach der Pause um, ließ eine offensive Deckungsformation spielen und Kapitän Bauer in Manndeckung nehmen. Diese Maßnahme zeigte zunächst Wirkung. Die Spieler der SG ließen sich zu einigen Fehlern hinreißen und brachten somit die HSG wieder in die Partie. Nachdem der Vorsprung in der 43. Spielminute auf drei Treffer geschmolzen war, sah sich Head-Coach Lisiecki zu einer Auszeit gezwungen.
Diese Maßnahme erwies sich als durchaus wirkungsvoll. Die Weiß-Schwarzen agierten nun druckvoller im Angriff und nutzten die Lücken, die sich durch die offensive Abwehr der Gäste boten. Nico Käser beendete einen 7:2-Lauf der Hausherren und sorgte mit seinem Treffer zum 30:22 für die Entscheidung.
In den Schlussminuten versuchte die HSG, die Niederlage im Rahmen zu halten, musste sich jedoch trotz großer Moral mit 37:27 deutlich geschlagen geben. Die Schwarzwald-SG ihrerseits konnte zum wiederholten Male vor eigenem Publikum ihr komplettes Potential abrufen und bleibt auch im 16. Heimspiel in Serie ohne Punktverlust.
Freudig blickt man in den Reihen der SG nun auf die Tabelle in der Landesliga Nord. Mit dem fünften Saisonsieg springt die Lisiecki-Sieben auf Rang drei des Klassements und distanziert sich somit weiter vom Dunstkreis der Abstiegsregion. Wenn die Mannschaft ihre Leistungen über die komplette Spielzeit auf diesem Niveau halten kann, sollte der Klassenerhalt früh gesichert sein.
Am kommenden Samstag reisen die Schwaben zur HSG Ortenau Süd. Gegen den Absteiger aus der Südbadenliga hat das Team eine schwierige, jedoch nicht unlösbare Aufgabe vor der Brust. Ziel ist es, auch in der Fremde ein Schwergewicht der Liga zu ärgern.
SG: Sven Wissmann (Tor), Florian Thomas (Tor), Nico Käser (7), Pascal Baur (7/1), Drazen Dropuljic (6), Marcel Bauer (4), Nicolas Seeger (3), Dominik Schwab (3), Marinko Tuka (2), Patrick Waller (2), Tobias Harastko (1), Hannes Benzing (1), Ludwig Sättler (1), Christian Gubler.

Gäste sind ein unbeschriebenes Blatt

Am Samstag um 20 Uhr empfängt die erste Herrenmannschaft der SG Freudenstadt/Baiersbronn die HSG Hanauerland in der David-Fahrner-Halle Freudenstadt. Für die Weiß-Schwarzen geht es im Duell gegen den Tabellennachbarn darum, eine beachtliche Serie fortzuführen.
Knapp ein Viertel der Saison ist vorüber und die Schwarzwald-SG rangiert mit 8:6 Punkten auf dem sechsten Tabellenrang der Landesliga Nord. Auch wenn das Zwischenfazit von Trainerduo Lisiecki/Kammer positiv ausfällt, so waren speziell die Punktverluste bei den Gastspielen in Helmlingen und Schuttern durchaus vermeidbar und kosteten eine noch komfortable Position im Klassement.
Mit der HSG Hanauerland reist eine neue Spielgemeinschaft nach Freudenstadt. Die HSG übernahm den Startplatz des Vorjahres-Siebten aus Kehl und ist ein Zusammenschluss des Kehler TS, des TuS Marlen, des TV Auenheim sowie des TV Willstätt. Als eigenständiges Organ soll sie den Unterbau des TV Willstätt in der dritten Liga bilden.
Die HSG, welche einen Großteil des Kaders der Kehler Turnerschaft übernommen hat, ist so etwas wie die große Unbekannte der Liga. Von einigen Fachleuten als Titelfavorit gehandelt, gab Trainer Roll an, sein Team in dieser Saison zunächst in der Liga stabilisieren zu wollen. Mit 8:6 Zählern sind die Gäste Tabellennachbarn der SG.
Da selbst das letzte Aufeinandertreffen mit dem Vorgängerverein Kehler TS fast neun Jahre zurück liegt, sind die Badener ein unbeschriebenes Blatt für die Mannschaft um Kapitän Marcel Bauer. In der Spielvorbereitung konzentrierte sich das Team daher auf die Behebung der Mängel aus der Niederlage in der Vorwoche gegen den TuS Helmlingen II.
Speziell die Passivität und das Blockverhalten waren ausschlaggebend für die Pleite der Lisiecki-Sieben. Am Samstag müssen die Weiß-Schwarzen wieder über ihre stabile und aggressive Deckung überzeugen. Zudem müssen die SG-Akteure Passfehler vermeiden und dürfen sich nicht blind auf ihren Kapitän Marcel Bauer verlassen. Dessen Einsatz ist aufgrund einer Oberschenkelverletzung derzeit fraglich.
Ein Blick auf die Tabelle der Landesliga offenbart die Bedeutung der Partie. Auch wenn die Gäste favorisiert in die Partie gehen, will die SG als heimstarker Aufsteiger wichtige Zähler sammeln. Im Fall einer weiteren Niederlage droht im engen Klassement das Abrutschen ins untere Mittelfeld. Damit würde man sich erstmals im Dunstkreis der Abstiegsränge bewegen, was die Schwarzwald-SG verhindern will. 
Traditionell bauen die Hausherren dabei auf ihre Heimstärke. Die SG ist nicht nur seit 15 Ligaspielen vor eigenem Publikum in Baiersbronn oder Freudenstadt ungeschlagen. Speziell die David-Fahrner-Halle Freudenstadt ist eine Bastion der Weiß-Schwarzen. Wettbewerbsübergreifend blicken die Schwaben auf 21 Siege in Folge in der Kurstadt zurück. Die letzte Niederlage in dieser Halle datiert vom Januar 2015 und liegt damit fast fünf Jahre zurück.
Nicht zuletzt wegen des Heimvorteils gehen die Weiß-Schwarzen zwar als Außenseiter aber dennoch mit Selbstvertrauen in die Partie gegen die HSG Hanauerland. Die Mannschaft will nicht nur die beachtlichen Serien verteidigen, sondern sich auch vom Tabellenkeller und den Abstiegsrängen distanzieren.

 

Revanche nicht geglückt

Mit 36:31 (18:17) mussten sich die Herren der SG Freudenstadt/Baiersbronn am Samstagabend dem TuS Helmlingen II  geschlagen geben. Im Duell gegen den Mitaufsteiger zeigten die Weiß-Schwarzen ihre schwächste Defensivleistung der bisherigen Saison und mussten somit verdient einen Dämpfer hinnehmen.
Die Gäste gingen mit viel Selbstvertrauen und einem klaren Ziel in die Partie. Die Mannschaft von Trainerduo Lisiecki/ Kammer wollte beim TuS punkten, um sich weiter im oberen Bereich der Tabelle festzusetzen und sich zudem für die Niederlage im Titelkampf der Vorsaison zu revanchieren.
Wie erwartet wurde die Partie von Beginn an mit hohem Tempo geführt, sodass die Zuschauer in der nur spärlich besetzten Rhein-Rench-Halle ein attraktives Handballspiel geboten bekamen. Trotz einiger Fehler auf beiden Seiten waren nach acht Spielminuten bereits zehn Treffer gefallen. Pascal Baur glich für seine Farben per Siebenmeter zum 5:5 aus.
In der Folge konnten die Gastgeber sich eine knappe Führung erarbeiten. Unterstützt wurde der TuS dabei vom zu passiven Deckungsverhalten der Schwarzwald-SG. Die guten Schützen um Top-Scorer Julian Lasch kamen somit immer wieder zu einfachen Treffern aus der zweiten Reihe, bei denen auch das Torhüterduo Wissmann/Rettig selten eine gute Abwehrchance hatte.
Im eigenen Ballbesitz fanden die SG-Akteure immer wieder die Lücken in der Helmlinger Defensive und konnten somit den Anschluss halten. Mit einem knappen Rückstand von 18:17 wurden die Seiten gewechselt. Die zweite Halbzeit begann für die Schwaben mit einer schlechten Nachricht, als Kapitän Marcel Bauer signalisierte, dass er aufgrund einer Oberschenkelverletzung nicht mehr in das Spielgeschehen eingreifen kann.
Auch im zweiten Spielabschnitt konnte die SG nicht zu den Hausherren aufschließen und lief stetig einem Rückstand hinterher. Analog zur ersten Hälfte bekam die Hintermannschaft der Gäste den individuell starken Rückraum der Verbandsliga-Reserve nicht in den Griff. Obwohl als zweitbeste Defensive der Landesliga angereist, ließ man über die komplette Spielzeit die nötige Beinarbeit und das Blockverhalten vermissen.
Bis zur 45. Spielminute blieben die Weiß-Schwarzen in einer weiterhin temporeichen Partie auf Tuchfühlung. Dann jedoch unterliefen der Lisiecki-Sieben unnötige Passfehler im Tempospiel oder gegen im Positionsangriff. Somit wurde der Mitaufsteiger zu einfachen Toren eingeladen und setzte sich auf vier Treffer ab.
Bis zuletzt versuchte die SG, sich mit aller Macht gegen die drohende Niederlage zu stemmen. Schlussendlich jedoch musste man mit 36:31 die dritte Auswärts-Pleite im vierten Spiel hinnehmen. Im Anschluss an die Partie zeigten sich die Spieler unzufrieden mit ihrer Leistung. Ihnen war bewusst, dass sie die große Chance verpasst hatten, gegen einen durchaus schlagbaren Gegner wichtige Punkte für den Klassenerhalt zu holen und für eine Nacht sogar sensationell an die Tabellenspitze zu springen.
Durch die Niederlage in Helmlingen rutscht die Schwarzwald-SG mit 8:6 Punkten ins Mittelfeld der Tabelle ab. Am kommenden Wochenende wartet vor eigenem Publikum die nächste schwere Aufgabe auf die Mannschaft. Mit der HSG Hanauerland gastiert eine frisch gegründete Spielgemeinschaft mit Aufstiegsambitionen in Freudenstadt.
SG: Sven Wissmann (Tor), Michael Rettig (Tor), Pascal Baur (7/5), Nico Käser (6), Drazen Dropuljic (4), Patrick Waller (3), Dominik Schwab (3), Hannes Benzing (3), Ludwig Sättler (2), Nicolas Seeger (1), Marcel Bauer (1), Tobias Harastko (1), Marinko Tuka, Christian Gubler

SG-Herren reisen zum Mitaufsteiger

Am kommenden Samstag um 19:30 Uhr tritt die erste Herrenmannschaft der SG Freudenstadt/ Baiersbronn beim TuS Helmlingen II an. In der vergangenen Spielzeit hatten die Gastgeber im Kampf um die Meisterschaft die Nase vorne, weshalb die Weiß-Schwarzen noch eine Rechnung zu begleichen haben.

Die Vorgeschichte der Partie beginnt bereits in der Saison 2018/19. Damals kämpften die Verbandsliga-Vertretung und die Schwarzwald-SG um den Meistertitel in der Bezirksklasse Rastatt. Im direkten Duell am drittletzten Spieltag behielt der TuS mit 39:27 deutlich die Oberhand und sicherte sich schlussendlich die Meisterschaft. Die SG musste „nachsitzen“ und stieg in einer dramatischen Relegation in die Landesliga Nord auf.
Im bisherigen Saisonverlauf erwiesen sich beide Teams als starke Aufsteiger. Der TuS Helmlingen II rangiert mit 4:8 Punkten auf Rang elf der Tabelle. Im Rahmen eines schwierigen Auftakt-Programmes musste man sich zwar den Top-Teams der HSG Ortenau Süd, des ASV Ottenhöfen und der HSG Hanauerland geschlagen geben, konnte allerdings gegen Ohlsbach und Sandweier jeweils ein Unentschieden erringen. Am vergangenen Spieltag wurde gegen Ottersweier schließlich der erste Saisonsieg eingefahren.
Die Schwaben wissen, welch schwierige Aufgabe sie am Samstag in der Rhein-Rench-Halle Helmlingen erwartet. Die Mannschaft von Trainer Detlef Ludwig ist jung und exzellent ausgebildet. Viele Spieler entstammen der eigenen Jugendarbeit, welche regelmäßig Teams in den höchsten Ligen des Deutschen Nachwuchshandballs stellt. 
Die Mannschaft um Kapitän Marcel Bauer muss sich also darauf einstellen, dass sie analog zur Vorsaison auf eine körperlich, athletisch und taktisch hochklassige Mannschaft trifft, welche trotz des Aufstiegs keinesfalls als Underdog in der Liga gehandelt wird. Nichtsdestotrotz erwarten die Weiß-Schwarzen ein Duell auf Augenhöhe.
Abseits der Erfahrungen aus dem letzten Duell reist die Schwarzwald-SG mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen ins Badische. Mit 8:4 Punkten und als zweitbeste Defensive der Liga steht die Lisiecki-Sieben vollkommen überraschend auf Rang zwei der Tabelle. Speziell vor eigenem Publikum konnte die SG bisher überzeugen.
Möchte das Team jedoch auch gegen den TuS Helmlingen einen Erfolg feiern, muss es beginnen, die Leistungen aus den Heimspielen auch auswärts abzurufen. Dieses beinahe historische Problem wird auch am kommenden Samstag entscheidend sein. Der zweite Auswärtssieg der Saison würde die Position der SG im oberen Tabellendrittel festigen und damit den Abstand zu den Abstiegsrängen weiter ausbauen.
Bei diesem Vorhaben kann das Trainerteam Lisiecki/ Kammer wieder auf die Dienste von Drazen Dropuljic vertrauen. Nach überstandener Knieverletzung steht der Rückraum-Akteur wieder zur Verfügung. Verzichten muss die Schwarzwald-SG hingegen auf die Langzeit-Verletzten Max Kneißler, Jakob Benzing und Bruno Dropuljic.

 

SG-Herren lassen Ohlsbach keine Chance

Mit einem 32:20 (18:7) Heimerfolg über den SV Ohlsbach setzte die erste Herrenmannschaft der SG Freudenstadt/Baiersbronn ein weiteres Ausrufezeichen in der Landesliga Nord. In einer bisweilen hitzigen Partie stellte die Lisiecki-Sieben bereits in der ersten viertel Stunde die Weichen zu ihren Gunsten.
Der SV Ohlsbach reiste mit einem gewissen Druck in die Murgtalhalle Baiersbronn, denn die Mannschaft von Trainer Eisele konnte noch keinen Sieg in den ersten vier Partien erringen. Die Gastgeber indes gingen mit dem vielversprechenden Saisonstart und der Serie von 16 Heimsiegen in Folge in das Duell.
Die ersten fünf Minuten waren von Nervosität geprägt. Ballverluste und Fehlwürfe auf beiden Seiten sorgten dafür, dass nach sechs Spielminuten gerade einmal zwei Treffer gefallen waren. Anschließend jedoch fand die Schwarzwald-SG besser ins Spiel und konnte mit 3:1 in Führung gehen.
Die Gäste aus Ohlsbach hingegen konnten ihre Verunsicherung nicht ablegen. Sie verzweifelten buchstäblich an der Defensive der Schwaben, die im Anschluss konsequent in den Gegenstoß über den schnellen Nico Käser gingen. Bis zum Ende der Partie sollte der bärenstarke Allrounder der SG ganze 13 Treffer erzielen, von denen er eine Vielzahl frei vor dem gegnerischen Keeper erzielte.
Bereits in dieser frühen Phase der Partie schienen sich die Gäste aufgegeben zu haben. Beim zwischenzeitlichen 10:1 zugunsten der Heim-SG drohte dem SV ein wahres Debakel. Bis zum Halbzeitpfiff konnten die Badener jedoch zumindest dafür sorgen, dass der Abstand nicht noch größer wurde und beim Stand von 18:7 die Seiten gewechselt wurden.
In der zweiten Hälfte zeigte sich ein nahezu unverändertes Bild. Die Weiß-Schwarzen stellten eine solide Defensive um ein gut aufgelegtes Torhüter-Duo Wissmann/ Thomas und überzeugten mit einer konsequenten Chancenauswertung. Der SV Ohlsbach war sichtlich um Schadensbegrenzung bemüht und kam vor allem gegen Ende der Partie noch zu einigen sehenswerten Treffern.
Offensichtlich gefrustet ob der drohenden Niederlage ließen sich die Gäste zu einigen Unsportlichkeiten hinreißen, was die Zuschauer in der Murgtalhalle in Aufruhr versetzte. Völlig zu Recht wurden daher auch die Spieler Lehmann und Richter mit direkten roten Karten des Feldes verwiesen. Letzterer erhielt gar eine blaue Karte, welche einen Bericht an den Verband und eventuell eine weiterführende Strafe zur Folge hat. Zu einer weiteren Schrecksekunde kam es, als sich SG-Spieler Jakob Benzing im Kampf um den Ball schwer verletzte. Spätere Untersuchungen im Krankenhaus ergaben einen Bruch des Wadenbeins, weshalb Benzing wohl bis Jahresende ausfallen wird.
Die Mannschaft um Kapitän Marcel Bauer behielt im zweiten Spielabschnitt einen kühlen Kopf und verfolgte weiter ihr Spiel. Auf diese Weise konnte sie den Vorsprung bis zum Spielende noch auf zwölf Treffer erhöhen und fuhr somit einen auch in der Höhe verdienten 32:20 Heimsieg ein. Er ist ein weiteres Zeichen in Richtung der Konkurrenz, dass die Weiß-Schwarzen in eigener Halle eine Macht sind.
Mit 8:4 Zählern und als zweitbeste Abwehrreihe der Liga beißt sich die Mannschaft von Trainerduo Lisiecki/Kammer in der oberen Tabellenhälfte fest. Am kommenden Wochenende trifft die Schwarzwald-SG  auf den Mitaufsteiger TuS Helmlingen II und möchte dabei die offene Rechnung aus der Vorjahres-Niederlage im Kampf um die Meisterschaft begleichen.
SG: Sven Wissmann (Tor), Florian Thomas (Tor), Nico Käser (13), Dominik Schwab (4), Marcel Bauer (4), Patrick Waller (4/2), Hannes Benzing (2), Pascal Baur (2), Marinko Tuka (1), Jakob Benzing (1), Tobias Harastko (1), Nicolas Seeger, Drazen Dropuljic, Christian Gubler

SG-Herren wollen über die Defensive überzeugen

Am Samstag um 20 Uhr trifft die erste Herrenmannschaft der SG Freudenstadt/Baiersbronn in der Murgtalhalle Baiersbronn auf den SV Ohlsbach. Während die Hausherren mit ihrem Saisonstart zufrieden sein konnten, warten die Gäste noch auf den ersten Saisonsieg und wollen die imposante Heimserie der SG beenden.
Am vergangenen Wochenende musste die Schwarzwald-SG die zweite Niederlage der Saison hinnehmen. Im Nachgang der Partie gegen den TuS Schuttern haderten die Spieler um Kapitän Marcel Bauer vor allem mit ihrem Abwehrverhalten. Somit war es nicht verwunderlich, dass die SG erstmals in dieser Spielzeit mehr als 30 Gegentreffer zuließ.
Nichtsdestotrotz rangiert das Team von Trainerduo Lisiecki/Kammer mit 6:4 Punkten auf einem erfreulichen sechsten Tabellenplatz und kann damit sehr zufrieden mit dem bisherigen Saisonverlauf sein. Im bevorstehenden Duell mit dem SV Ohlsbach möchte die Mannschaft dabei ebenso selbstbewusst auftreten wie zuletzt.
Dies liegt nicht auch an der vielfach zitierten Heimstärke der Weiß-Schwarzen, die auf 16 Siege in Serie vor eigenem Publikum zurückblicken können. Im Wissen darum, einen Großteil der zum Klassenerhalt benötigten Punkte in heimischer Halle einfahren zu müssen, haben sich die Schwaben einen Punktgewinn fest vorgenommen und pochen auf einen Fortbestand ihrer Serie.
Mit dem SV Ohlsbach reist eine Mannschaft in die Murgtalhalle Baiersbronn, die noch keinen Sieg aus den ersten vier Partien holen konnte. Nach zwei Unentschieden und zwei Niederlagen rangiert der SV mit 2:6 Zählern auf dem zehnten Tabellenrang und blieb daher bisher hinter den eigenen Erwartungen zurück.
Wer nun vermutet, der Heim-SG in diesem Duell die Favoritenrolle zuschreiben zu können, irrt jedoch. Bei einem genaueren Blick auf das Auftaktprogramm des SV wird deutlich, dass dieser bislang auf eine ganze Reihe an Top-Teams traf. So mussten sie sich beispielsweise dem Vizemeister der Vorsaison, dem ASV Ottenhöfen, lediglich mit zwei Treffern geschlagen geben.
Es gilt also, sich von dem aktuellen Klassement der Landesliga Nord nicht blenden zu lassen. Der SV Ohlsbach verfügt über einen eingespielten Kader mit langjähriger Erfahrung in der Landesliga. Zudem verlieren sie auch in engen und hitzigen Partien nicht die Ruhe, was sie nicht zuletzt am vergangenen Sonntag bewiesen, als sie in letzter Sekunde durch einen sehenswerten Kempa-Treffer gegen den TuS Ottenheim den Ausgleich erzielten.
Für die Hausherren ist klar, dass die Favoritenrolle beim Gast aus dem Badischen liegt. Daran ändert weder die Tabellensituation noch die Heimstärke der SG etwas. Vielmehr geht es für die Lisiecki-Sieben darum, im Duell mit dem SVO zu alten Tugenden zurückzukehren und über eine stabile Defensive in das gewohnte Tempospiel zu gelangen.
Offensiv kommt Kapitän Marcel Bauer, der aktuell mit 35 Treffern erfolgreichster Schütze seines Teams ist, eine Schlüsselrolle zu. Es ist jedoch wichtig, dass die Akteure der SG von jeder Position aus torgefährlich sind und sich nicht auf die Dienste von Bauer verlassen. Ferner wird die Chancenverwertung ein wichtiger Erfolgsfaktor sein.

SG-Herren ärgern sich über Defensivleistung

Im Freitagsspiel des fünften Spieltags in der Landesliga Nord mussten sich die Herren der SG Freudenstadt/Baiersbronn dem TuS Schuttern mit 35:29 (16:14) geschlagen geben. Als Knackpunkt erwiesen sich allen voran Unkonzentriertheiten in der Abwehrarbeit der Weiß-Schwarzen.
Die Schwarzwald-SG war sich der schwierigen Aufgabe in der mit 200 Zuschauern gut gefüllten Offo-Halle Schuttern bewusst. Mit dem Selbstvertrauen von drei Siegen in Serie gingen die Gäste jedoch mutig in die Partie. Drei Treffer in Serie von Kapitän Marcel Bauer sorgten nach zehn Minuten für eine 3:5 Führung zugunsten der Württemberger.
Die Gastgeber kamen erst im Anschluss richtig ins Spiel. Speziell mit dem starken Mittelmann der Hausherren bekam die SG-Defensive ihre Probleme. Immer wieder gelang es ihm, seine Mannschaftskollegen sehenswert in Szene zu setzen und glänzte auch als Torschütze. Beim Stand von 10:7 für die Gastgeber sah sich das Trainerduo Lisiecki/Kammer zu einer Auszeit gezwungen.
In dieser gab der Head-Coach seinem Team wichtige Tipps auf den Weg und sorgte somit dafür, dass es dem TuS nicht weiter gelang, sich abzusetzen. Bis zum Pausenpfiff erwiesen sich die Weiß-Schwarzen somit als unangenehmer Aufsteiger und konnten von einem überraschenden Punktgewinn träumen. Beim Stand von 16:14 wurden die Seiten gewechselt.
Auch zu Beginn des zweiten Spielabschnitts konnten die Gastgeber noch nicht für eine Entscheidung sorgen. Im Anschluss an das zwischenzeitliche 21:19 durch Nico Käser jedoch verloren die Gäste den Faden. Mittels eines 8:3-Laufs zwischen der 38. Und 47. Spielminute zogen die Schutterner spielentscheidend davon.
Zur Verwunderung der SG erwies sich vor allem die zuletzt so stabile Defensive als Schwachstelle. Trotz erneut überragender Torhüterleistung gelang es den Akteuren der SG nicht, das druckvolle Angriffsspiel der Gäste zu unterbinden. Zudem schlichen sich bei Abprallern und in der Außenverteidigung unnötige Konzentrationsfehler ins Spiel ein.
Die erfahrenen Spieler des TuS Schuttern nutzten diese Schwächen im Stile eines Spitzenteams eiskalt aus und sorgen somit für die Entscheidung zu ihren Gunsten. Im Insgesamten verfügten sie an diesem Tag über den breiteren Kader und über eine niedrigere Fehlerquote. In der Schlussviertelstunde ließen sie trotz des aufopferungsvollen Kampfes der Schwarzwald-SG nichts mehr anbrennen.
Schlussendlich stand mit dem 35:29 die zweite Auswärtsniederlage der Saison fest. Unterm Strich hat sich die Mannschaft um Kapitän Bauer gegen den Favoriten teuer verkauft. Nichtsdestotrotz hadern die Akteure selbstkritisch mit der eigenen Leistung. Mit einem ähnlichen Deckungsverhalten wie in den Vorwochen, wäre der nächste Coup möglich gewesen.
Mit 6:4 Punkten aus fünf Spielen stehen die Weiß-Schwarzen als Underdog und Aufsteiger dennoch exzellent dar, sodass die Niederlage in Schuttern keinen Anlass zur Sorge darstellt. Am kommenden Samstag um 20 Uhr möchte die SG in der Murgtalhalle Baiersbronn gegen den SV Ohlsbach wieder punkten.
SG: Sven Wissmann (Tor), Florian Thomas (Tor), Marcel Bauer (7/3), Nico Käser (6), Pascal Baur (4), Tobias Harastko (4), Dominik Schwab (3), Hannes Benzing (2), Patrick Waller (2), Nicolas Seeger (1), Marinko Tuka, Jakob Benzing, Christian Gubler, André Stölzle

SG-Herren reisen zum Freitagsspiel nach Schuttern

Bereits zum zweiten Mal in dieser Spielzeit sind die Herren der SG Freudenstadt/Baiersbronn Freitagabends in der Fremde gefordert. Zum Auftakt des fünften Spieltags in der Landesliga Nord treffen die Weiß-Schwarzen um 20:30 Uhr auf den TuS Schuttern.
Die Weiß-Schwarzen reisen mit breiter Brust in die Offo-Halle nach Schuttern. Mit 6:2 Punkten grüßt die Schwarzwald-SG von Position zwei der Tabelle und konnte nach der Niederlage in Ottenheim zuletzt drei Siege in Serie feiern.
Am Freitagabend kommt es zu einer kleinen Premiere: Erstmals in der Vereinshistorie kommt es zum Aufeinandertreffen des TuS und der SG. Keinem der beiden Kontrahenten dürften besonders viele Informationen über die Gegenseite vorliegen und somit fokussiert sich auch das Team um Kapitän Marcel Bauer im Vorfeld auf sich selbst.
Fakt ist jedoch, dass die Gastgeber für die SG ein echter Prüfstein sind. In der vergangenen Saison belegte die Mannschaft von Trainer Axel Schmidt den vierten Platz in der Landesliga. Auch in dieser Spielzeit will der TuS „etwas reißen“, so Abteilungsleiter Bernhard Eble und peilt eine Platzierung im oberen Tabellendrittel an.
Dass diese Ambition nicht grundlos ist, zeigte der TuS bereits in den ersten Spielen. Zwei Siege konnten die Badener bisher einfahren, darunter ein Erfolg gegen den Verbandsliga-Absteiger aus Ottenheim. Lediglich dem Tabellenführer und Top-Favoriten der HSG Hanauerland musste man sich denkbar knapp mit einem Treffer geschlagen geben.
Die Weiß-Schwarzen erhielten zuletzt nicht nur Lob aus dem eigenen Umfeld. Auch bei den anderen Clubs der Liga hat sich die Mannschaft von Trainerduo Lisiecki/Kammer aufgrund der starken Auftritte vor eigenem Publikum Respekt verschafft. Es ist also nicht davon auszugehen, dass die SG am Freitagabend von den Gastgebern unterschätzt wird.
Das junge Team geht einerseits als Außenseiter und daher mit weniger Druck in die Partie. Nichtsdestotrotz wollen die Schwaben ihren positiven Eindruck fortsetzen und zeigen, dass sie auch in fremder Halle in der Lage sind, als Underdog der Liga die Favoriten ins Wanken zu bringen.
Hierfür muss speziell die Defensive der Schwarzwald-SG funktionieren. Mit unter 25 Gegentreffern pro Partie stellt man aktuell die zweitbeste Abwehrreihe der Liga. Angeführt wird diese Statistik übrigens vom Gegner, dem TuS Schuttern, der in seinen bisherigen drei Partien lediglich 23 Tore zuließ. Da sich demzufolge zwei starke Defensiven gegenüberstehen, wird es für die Schützen der SG umso wichtiger sein, ihre Chancen mit ähnlicher Konsequenz wie am vergangenen Wochenende gegen den TVS Baden-Baden II zu nutzen.
Auch wenn die Spielzeit den Akteuren der SG nur eine kurze Vorbereitung auf die Partie erlaubt und die Rollen in der Offo-Halle klar verteilt sind, sind die Stimmen im Lager der Weiß-Schwarzen durchweg zuversichtlich. Mit einem ähnlich couragierten und konzentrierten Auftritt wie in den vergangenen Wochen kann gegen den TuS Schuttern die nächste große Überraschung gelingen.

SG-Herren erwischen einen Sahnetag

Mit 34:19 (15:8) schlug die erste Herrenmannschaft der SG Freudenstadt/Baiersbronn am Samstag den TVS Baden-Baden II in der heimischen Murgtalhalle. Über alle Mannschaftsteile hinweg zeigten die Weiß-Schwarzen eine überragende Vorstellung und zeigten somit der Oberliga-Reserve mit Ambitionen ins obere Tabellendrittel deutlich ihre Grenzen auf.
Zu Beginn der Partie begegneten sich beide Teams noch auf Augenhöhe. In den ersten zehn Minuten, welche arm an Toren waren, lagen die Gäste aus dem Badischen stets mit einem Treffer in Front. Die Hausherren fanden noch nicht in gewünschter Manier zu ihrem Tempospiel und benötigten lange, um sich gute Wurfchancen zu erarbeiten. Dennoch wurde direkt klar, dass die SG dem Favoriten Paroli bieten konnte.
Anschließend rührte die Schwarzwald-SG in der Defensive den Beton an. Obwohl die spielstarken Akteure des TVS den Ball druckvoll durch die eigenen Reihen spielten, war die Abwehrreihe der Mannschaft um Kapitän Marcel Bauer mit guter Absprache und schneller Beinarbeit stets zur Stelle. Auf dieser Grundlage ging man in der 17. Spielminute erstmals in Führung und schraubte mittels eines 8:1-Laufes vor der Halbzeit den Vorsprung auf 15:8.
Die zahlreichen Zuschauer in der restlos vollbesetzten Murgtalhalle Baiersbronn sahen eine erste Halbzeit, in der das Team von Trainerduo Krzysztof Lisiecki und Ralph Kammer ihr komplettes Potential abrief. Nichtsdestotrotz musste man davon ausgehen, dass die Partie noch nicht entschieden ist und die Gäste nochmals alles daran setzen werden, das Ruder herumzureißen.
Doch vor der stimmungsvollen Kulisse wurde direkt nach Wiederanpfiff deutlich, dass die SG dies nicht zulassen würde. Drei Treffer in Serie durch Ludwig Sättler, Marcel Bauer und den exzellent aufgelegten Tobias Harastko bauten das Polster der Weiß-Schwarzen weiter aus.
Auch in der Folge blieben die Gastgeber hungrig und stellten eine Abwehr, die für den TVS schier unüberwindbar schien. Unterstützt von der Arbeit der Vorderleute erwischten auch die Keeper Sven Wissmann und Florian Thomas einen glänzenden Tag. Speziell im zweiten Spielabschnitt kam das Tempospiel der Spielgemeinschaft zur vollen Entfaltung sodass reihenweise einfache Treffer erzielt wurden und die Partie spätestens beim Spielstand von 24:12 nach 41 Minuten entschieden war.
In der Schlussphase reagierte Gäste-Trainer Schulmeister mit einer offensiveren Deckungsvariante auf das Spiel der Gastgeber. Die Lisiecki-Sieben ließ sich davon jedoch nicht beirren und überzeugte mit einer zufriedenstellenden Chancenauswertung. Den Schlusspunkt setzte einmal mehr Kapitän Bauer zum 34:19 Endstand.
Im Anschluss an die Partie überwog die Freude über den dritten Sieg in Serie, aber phasenweise auch eine Art Überraschung ob der Deutlichkeit des Ergebnisses. Selbst die Vereinsverantwortlichen der Weiß-Schwarzen sparten nicht an Lob: „Das war handballerisch das Beste, was wir seit Gründung der SG gesehen haben“, urteilte Vorstandsmitglied Matthias Haug.
Nach vier Spieltagen rangiert die SG Freudenstadt/Baiersbronn völlig überraschend mit 6:2 Punkten auf dem zweiten Tabellenrang der Landesliga Nord. Das Team jedoch muss bodenständig bleiben und im Wissen um die weiteren schweren Aufgaben auf dem Weg zum Klassenerhalt beharrlich weiterarbeiten. Am kommenden Wochenende reist das Team zum Vorjahres-Vierten TuS Schuttern.
SG: Sven Wissmann (Tor), Florian Thomas (Tor), Marcel Bauer (9/1), Tobias Harastko (7), Nico Käser (5), Marinko Tuka (3), Nicolas Seeger (3), Pascal Baur (3), Dominik Schwab (2), Jakob Benzing (1), Ludwig Sättler (1), Christian Gubler, Hannes Benzing, Patrick Waller

Oberliga-Reserve zu Gast im Schwarzwald

Am Samstag um 20 Uhr empfängt die erste Herrenmannschaft der SG Freudenstadt/Baiersbronn den TVS Baden-Baden II. Gegen die Gäste, die in den ersten Partien einen starken Eindruck hinterließen, benötigen die Weiß-Schwarzen einen perfekten Tag, um die Zähler in der heimischen Murgtalhalle zu behalten.
Die Stimmung bei der Mannschaft von Trainerduo Krzysztof Lisiecki/ Ralph Kammer ist gut. Mit zwei Siegen aus drei Partien hat die SG direkt zu Beginn der Landesliga-Saison wichtige Zähler gesammelt. Auch wenn es noch Baustellen im Spiel des Teams gibt, so ist man von Beginn an in der neuen Leistungsklasse angekommen.
Mit dem TVS Baden-Baden II (vormals TV Sandweier) haben die Gastgeber jedoch eine schwere Aufgabe vor der Brust. Die Badener konnten beide bislang absolvierten Partien deutlich gewinnen und rangieren daher auf dem zweiten Tabellenplatz. Damit unterstrich die Mannschaft von Trainer Frank Schulmeister ihre Ambitionen, in dieser Saison einen Platz unter den Top-6 der Liga anzustreben.
Die Oberliga-Reserve verfügt im Kern über eine seit Jahren eingespielte Mannschaft, welche in dieser Saison an einigen Stellen personell ergänzt und verbessert wurde. Speziell Neuzugang Simon Bornhäußer ist in diesem Zusammenhang zu nennen. Der Allrounder mit umfassender Oberliga-Erfahrung erzielte in den ersten zwei Partien ganze 24 Treffer.
Auch abseits des Top-Scorers ist die Offensive des TVS brandgefährlich. In beiden Partien trafen die Gäste ganze 40 Mal ins gegnerische Netz, was ein Ergebnis von individueller Klasse und hohem Tempo im Kader ist. Für die Hausherren wird es darum gehen, durch niedrige Fehlerquoten und engagiertes Rücklaufverhalten das Tempospiel der Gäste zu unterbinden.
An den bisherigen Spieltagen überzeugten die Weiß-Schwarzen speziell mit ihrer kompakten Defensive um ein gutes Torhüter-Duo. Diese Tendenz möchte das Team um Kapitän Marcel Bauer auch im kommenden Duell fortsetzen. Zusätzlich muss vor allem das Angriffsspiel der SG zwingender und die Chancenauswertung verbessert werden. Nur wenn die Schützen der Gastgeber sicher ihre Einschussmöglichkeiten nutzen, ist ein Punktgewinn möglich.
Ob man bei diesem Vorhaben auf die Dienste von Rückraum-Akteur Drazen Dropuljic vertrauen kann ist aktuell noch fraglich. Dropuljic laboriert derzeit an einem Bluterguss am Knie, welchen er sich bei der Partie am vergangenen Samstag in Sinzheim zugezogen hat. Nichtsdestotrotz kann das Trainerduo in Qualität und Quantität auf eine gute Bandbreite an Spielern zurückgreifen.
Die Weiß-Schwarzen wissen um ihre erneute Außenseiterrolle gegen ein Team, welches mit breiter Brust den Weg in die Murgtalhalle antritt. Doch die Mannschaft weiß, dass Sie vor eigenem Publikum auf einen Lauf von 15 Siegen in Folge zurückblicken kann. Sie ist nicht gewillt diese Serie ohne Gegenwehr enden zu lassen und hofft auf eine weitere kleine Überraschung in dieser frühen Saisonphase.

Wichtige Auswärtspunkte für SG-Herren

Mit 29:34 (11:15) siegten die Herren der SG Freudenstadt/Baiersbronn am vergangenen Samstag gegen den BSV Phönix Sinzheim II. Garanten für den verdienten Auswärtssieg waren der erfahrene Kapitän Marcel Bauer sowie der gut aufgelegte Keeper Sven Wissmann.
Die Gäste aus dem Schwarzwald starteten fokussiert und konzentriert in die Begegnung mit dem BSV. Durch drei Treffer in Serie von Patrick Waller konnte sich die SG nach sieben Spielminuten erstmals auf vier Tore absetzen.
Dass der Vorsprung der Mannschaft um Kapitän Marcel Bauer nicht weiter anwuchs, lag vor allem an der zum wiederholten Male schwachen Torausbeute. Ungewöhnlich viele Würfe der SG-Akteure verfehlten das Tor oder prallten am Gehäuse ab. Somit gab man der Südbadenliga-Reserve die Gelegenheit, besser ins Spiel zu kommen.
Torhüter Sven Wissmann war es, der seine Mannschaft vor dem Anschluss der Gastgeber bewahrte. Wie schon in den vergangenen Partien erwies er sich speziell während der Schwächephasen seiner Vorderleute als Lebensversicherung und partierte zahlreiche Würfe der BSV-Akteure.
Bis zum Halbzeitpfiff konnte keine der beiden Seiten noch nennenswerte Akzente setzen, sodass es mit einem Zwischenstand von 11:15 zugunsten der Weiß-Schwarzen in die Kabinen ging. Nachdem es die Lisiecki-Sieben in Halbzeit eins verpasst hatte, sich einen beruhigenden Vorsprung zu erarbeiten, nahm sie sich vor, das Spiel kurz nach Wiederanpfiff endgültig auf ihre Seite zu bringen.
Doch auch im zweiten Durchgang blieben die Gastgeber aus dem Badischen zumindest auf Tuchfühlung mit der SG. In der 42. Spielminute verletzte sich Rückraum-Spieler Drazen Dropuljic bei einer Abwehraktion am Knie und konnte nicht mehr eingreifen. Die Schwarzwald-SG drohte das Heft aus der Hand zu geben und ließ die Hausherren auf bis zu drei Treffer aufschließen.
In dieser Phase bewies Marcel Bauer seine Führungsqualitäten. Fünf der nächsten sechs Treffer für die Schwaben erzielte der Kapitän und hielt somit seine Farben nahezu im Alleingang auf Kurs. Die Gastgeber waren nicht mehr in der Lage, in den letzten zehn Minuten den Auswärtssieg der Weiß-Schwarzen ernsthaft zu gefährden, sodass schlussendlich ein 29:34 Endergebnis zugunsten des Aufsteigers auf der Anzeigetafel stand.
Der Erfolg über den BSV Phönix Sinzheim II ist durchaus verdient. Über die komplette Spielzeit lag die SG in Führung und erwies sich als taktisch und spielerisch reifer als die Gastgeber. Nichtsdestotrotz muss sich das Team eingestehen, dass es sich um eine Landesliga-Partie auf niedrigem Niveau gehandelt hat und dass es in den kommenden Wochen einer Leistungssteigerung bedarf.
Rang vier nach dem dritten Spieltag der Landeliga Nord ist gewiss eine schöne Momentaufnahme für die Schwarzwald-SG. Sie kann demnach mit viel Selbstvertrauen in die bevorstehenden, schwierigen Aufgaben blicken. Bereits am kommenden Samstag um 20 Uhr empfängt man in der Murgtalhalle Baiersbronn mit dem TVS Baden-Baden II ein mögliches Spitzenteam.
SG: Sven Wissmann (Tor), Florian Thomas (Tor), Marcel Bauer (7), Nico Käser (7), Patrick Waller (7), Dominik Schwab (4), Drazen Dropuljic (3), Christian Gubler (2), Nicolas Seeger (1), Hannes Benzing (1), Jakob Benzing, André Stölzle, Pascal Baur>

SG-Herren streben erste Auswärtspunkte an

Am dritten Spieltag der Landesliga Nord reisen die Herren der SG Freudenstadt/Baiersbronn am Samstag um 17 Uhr zum BSV Phönix Sinzheim II. Die Weiß-Schwarzen erwarten dabei ein Duell auf Augenhöhe mit einem Team, welches ebenso den Klassenerhalt als Saisonziel ausgerufen hat.
Am vergangenen Wochenende konnte die Schwarzwald-SG mit einem 32:24 Heimsieg gegen Ottersweier die ersten Punkte der Saison verbuchen. Dabei überzeugte die Mannschaft von Trainerduo Lisiecki/Kammer speziell in der zweiten Hälfte mit einer sicheren Defensive und konzentriertem Torabschluss. „Das hat uns Selbstvertrauen gegeben. Diesen Schwung möchten wir nun mitnehmen“, formuliert Krzysztof Lisiecki.
Gegner in der Altenburghalle am Samstag ist die Südbadenliga-Reserve des BSV Phönix Sinzheim. Nach dem Aufstieg in der Saison 2017/18 konnte der BSV mit 22:30 Punkten in der abgelaufenen Spielzeit souverän den Klassenerhalt feiern und wird auch in dieser Runde nichts anderes als den Verbleib in der Landesliga anstreben.
Die bisherigen zwei Partien verliefen für die Gastgeber jedoch unglücklich. Sowohl gegen den TVS Baden-Baden II als auch die HGW Hofweier II hatte das von Michael Rauber trainierte Team deutlich das Nachsehen. Von dieser Momentaufnahme darf man sich jedoch nicht blenden lassen – zumal die jeweiligen Kontrahenten im weiteren Saisonverlauf wohl eher im oberen Bereich der Landesliga einzuordnen sind.
Der Kader des BSV gehört zu den jüngeren der Liga. Durch die enge Verzahnung der ersten und zweiten Mannschaft des Phönix verfügen viele Spieler trotz ihres jungen Alters über höherklassige Erfahrung. Die genaue Besetzung des Kaders ist hingegen eine Wundertüte. Wie für Reserve-Mannschaften üblich, hängt die Zusammensetzung stark von der Situation der ersten Garde ab, die in diesem Fall erst am Sonntag in heimischer Halle gefordert ist.
Für die Weiß-Schwarzen sind die Gastgeber also nur schwer auszurechnen. Grundlegend ist davon auszugehen, dass die BSV-Spieler unterschiedliche Abwehrformationen beherrschen und demnach auch regelmäßig versuchen, die SG mit einer sehr offensiven Deckung unter Druck zu setzen. Darauf muss sich die Mannschaft um Kapitän Marcel Bauer einstellen und ihrerseits variabel und passsicher im eigenen Ballbesitz agieren.
Mit Hinblick auf die eigenen Stärken will die Lisiecki-Sieben auch am Samstag mit einer soliden Defensive überzeugen, um damit die Basis für Punktgewinne legen zu können. Desweiteren baut das Trainerduo auf die Breite des Kaders. In der vergangenen Woche überzeugte speziell die „zweite Reihe“ im Rückraum der SG und stellte somit eindrucksvoll die Breite des Kaders unter Beweis.
Ebenfalls unterstrichen hat die Mannschaft beim ersten Saisonsieg ihre Heimstärke. Der Schwarzwald-SG ist jedoch auch bewusst, dass es ohne Punktgewinne in der Fremde unmöglich sein wird, den Klassenerhalt zu sichern. In der Vergangenheit wurde speziell bei den Gastspielen im Badischen nicht das volle Potential abgerufen. Dies soll und muss sich in dieser Spielzeit ändern.
Ein Favorit ist vor dem Duell in Sinzheim nicht auszumachen. Die Spielgemeinschaft hat sich für das Gastspiel in der Altenburghalle fest vorgenommen, mit Zählbarem im Gepäck die Heimreise ins Württembergische anzutreten. Mit einem doppelten Punktgewinn könnte man zweifelsfrei ein zufriedenstellendes Fazit der ersten drei Partien in der Landesliga Nord ziehen.

Fulminante zweite Hälfte sichert erste Punkte

Die Herren der SG Freudenstadt/Baiersbronn bleiben in eigener Halle eine Macht. Mit einem unerwartet deutlichen 32:24 (11:9) Sieg gegen die TS Ottersweier fuhren die Weiß-Schwarzen am vergangenen Samstag die ersten zwei Zähler in der Landesliga Nord ein.
Die zahlreichen Zuschauer in der Murgtalhalle Baiersbronn sahen zunächst eine ausgeglichene Anfangsphase. Beide Teams gingen mit hohem Tempo in die Partie und erarbeiteten sich viele Chancen. Die Abwehrreihen der Kontrahenten jedoch fanden noch nicht den richtigen Zugriff, sodass in den ersten fünf Minuten der Partie je drei Treffer auf beiden Seiten erzielt wurden.
Dass sich die Turnerschaft aus Ottersweier in der Folge auf drei Treffer absetzen konnte, lag erneut an der mangelnden Chancenauswertung der Gastgeber, die in einigen Fällen am Gäste-Keeper scheiterten. Das Torhüter-Duo Wissmann/ Thomas auf Seiten der Schwarzwald-SG jedoch war erneut glänzend aufgelegt und hielt die Hausherren mit wichtigen Paraden im Spiel.
Zum Ende des ersten Durchgangs konnte die Mannschaft von Kapitän Marcel Bauer die Partie drehen. Ein 5:0-Lauf in den letzten zehn Spielminuten sorgte für eine knappe 11:9 Halbzeit-Führung. Im Wissen darum, am ersten Spieltag in Ottenheim die Partie im zweiten Spielabschnitt verloren zu haben, nahm sich die SG  für die kommende Halbzeit eine Menge vor.
In dieser agierten die Gastgeber von Beginn an sehr konzentriert. Das Trainerduo Lisiecki/Kammer gab die Anweisung, eine sehr defensive 6:0-Formation zu spielen, um somit Durchbrüche der Gäste zu verhindern. Obwohl man dadurch den Rückraum-Akteuren des Favoriten mehr Platz gewährte, erwies sich diese Umstellung als goldrichtig.
Die Schützen der Turnerschaft hatten sichtlich Probleme mit dem Harzverbot in der Murgtalhalle Baiersbronn, woraus Fehlwürfe und Ballgewinne zugunsten der Weiß-Schwarzen resultierten. Entgegen der ersten Halbzeit war die SG  nun in der Lage, diese Ballgewinne konsequent in Tore umzumünzen. Beim zwischenzeitlichen 22:14 durch den bärenstarken Jakob Benzing war in der 46. Spielminute die Vorentscheidung gefallen.
Es folgte eine Schlussphase, in der trotz des großen Abstands keines der beiden Teams nachließ. Von der hohen, bisweilen ruppigen Gangart der Partie zeugen auch die insgesamt 17 ausgesprochenen Zeitstrafen durch das Schiedsrichter-Gespann. Die gastgebende SG ließ sich davon aber nicht mehr beeindrucken, brachte den Sieg über die Zeit und bejubelte schließlich einen 32:24 Heimsieg.
Auch wenn der Erfolg der SG Freudenstadt/Baiersbronn unerwartet deutlich ausfiel, war er keinesfalls unverdient. Die Hausherren brachten ihr Spiel insbesondere in der zweiten Halbzeit zur Entfaltung und hatten die individuell starken Akteure der Gäste über weite Phasen im Griff. Auch das Trainerduo Krzysztof Lisiecki und Ralph Kammer lobte im Anschluss an die Partie die Art und Weise, mit der die Mannschaft ihre Vorgaben umgesetzt hat.
Mit dem 15. Heimerfolg in Serie ist ein erster, sehr kleiner Schritt zum Klassenerhalt getan. Der SG jedoch bleibt keine Zeit zum Feiern. Am nächsten Samstag kommt es mit dem Gastspiel beim BSV Phönix Sinzheim II zum Aufeinandertreffen mit einem Team, welches ebenso wie die Weiß-Schwarzen um den Klassenerhalt in der Landesliga Nord kämpfen wird. Hier möchte die Lisiecki-Sieben das Selbstvertrauen mitnehmen und zeigen, dass auch auswärts mit ihr zu rechnen ist.
SG: Sven Wissmann (Tor), Florian Thomas (Tor), Hannes Benzing (5), Nicolas Seeger (5), Pascal Baur (5/1), Tobias Harastko (3), Dominik Schwab (3), Drazen Dropuljic (3), Marcel Bauer (3/2) Jakob Benzing (2), Patrick Waller (2), Ludwig Sättler (1), André Stölzle, Christian Gubler

Die SG baut auf ihre Heimstärke

Im ersten Heimspiel der Saison empfängt die Herrenmannschaft der SG Freudenstadt/Baiersbronn am Samstag um 20 Uhr die TS Ottersweier in der heimischen Murgtalhalle Baiersbronn. Im Wissen darum, vor eigenem Publikum alles schaffen zu können, gehen die Weiß-Schwarzen mit Selbstbewusstsein in das Duell.
Der Auftakt zum „Abenteuer Landesliga“ war für die Schwarzwald-SG gewiss kein leichter. Mit dem TuS Ottenheim war die Mannschaft um Kapitän Marcel Bauer bei einem der Top-Teams der Liga zu Gast und musste sich trotz hartem Kampf mit 19:26 geschlagen geben. Nun präsentiert sich das Team erstmals in der Murgtalhalle. Dort gastiert ein Gegner, der zumindest in sportlicher Schlagdistanz liegt.
Die Turnerschaft aus Ottersweier geht in die vierte Spielzeit in der Landesliga Nord. Seit dem Aufstieg 2016 konnten die Badener sich stets aus dem unmittelbaren Abstiegskampf heraushalten und sicherten sich auch in der vergangenen Saison mit 24:28 Punkten souverän den Klassenerhalt. Auch in dieser Runde wird eine Platzierung im soliden Mittelfeld das Ziel für die TS sein.
Die Akteure der Gäste stammen zu einem wesentlichen Teil aus der eigenen, guten Jugendarbeit. Im Durchschnitt dürfte das Alter des jungen Teams nicht über dem der SG liegen. Vor der Spielzeit wurde der Kader gezielt verstärkt, sodass Chef-Trainer Siggi Oser auf einen äußerst breiten Kader von über 20 Spielern zurückgreifen kann.
Zur Integration der Neuzugänge absolvierte die Turnerschaft sogar ein einwöchiges Trainingslager in Kroatien. Die Stärken in der vergangenen Saison lagen vor allem in der starken Defensivarbeit und einem kompromisslosen Tempospiel. Es ist davon auszugehen, dass beide Teams ein hohes Tempo gehen werden und konditionell topfit sind.
Auf das Team von Trainerduo Lisiecki/Kammer wartet also eine Mannschaft, die eine ähnliche Spielphilosophie verfolgt. Auch die SG möchte aus einer soliden Defensive heraus einfache Tore erzielen. Am vergangenen Wochenende gelang dies gegen den TuS Ottenheim nur phasenweise. Während die Mannschaft mit der Abwehrleistung zufrieden sein konnte, agierte man im Angriff oft zu überhastet und ließ die nötige Ruhe vermissen.
Hinzu kommt der Torabschluss und damit ein ständiges Problem im Spiel der Weiß-Schwarzen, die in der Vergangenheit häufig nicht mit konsequenter Chancenauswertung überzeugten. Um am Samstag in der Murgtalhalle erfolgreich zu sein, wird dies jedoch unabdingbar sein. Die Akteure um Kapitän Bauer sind sich bewusst, dass sie in der kommenden Partie eine realistische Chance auf einen Punktgewinn haben und dass es hierfür einer möglichst fehlerfreien Vorstellung bedarf.
Dabei baut die SG auch auf ihre Heimstärke. Die letzte Liga-Niederlage in eigener Halle datiert vom 3. März 2018 und somit noch aus der Saison 2017/18. Die Weiß-Schwarzen können eine beeindruckende Serie von 14 Siegen in Folge vor eigenem Publikum aufweisen. Mit ihren zweifelsfrei besonderen Fans im Rücken wollen die SG-Herren diese Serie weiter ausbauen.
Auf dem Papier geht die heimische Schwarzwald-SG als Außenseiter in das Duell mit dem TS Ottersweier. Daran wird sich die Lisiecki-Sieben in dieser Saison gewöhnen müssen. Trotz alledem möchte sie selbstbewusst auftreten und setzt sich das klare Ziel, die ersten Punkte in der noch jungen Spielzeit einzufahren.

 

Schwächephase verhindert die Überraschung

Am ersten Spieltag der Landesliga Nord musste sich die erste Herrenmannschaft der SG Freudenstadt/Baiersbronn dem TuS Ottenheim mit 26:19 (14:11) geschlagen geben. Auch wenn sich die Lisiecki-Sieben achtbar schlug, erwiesen sich die Gastgeber schlussendlich als cleverer und entschieden die Partie verdient für sich.

Die Rollen auf dem Papier waren klar verteilt. Die Schwarzwald-SG sah sich gegen das Top-Team aus Ottenheim als klarer Außenseiter, wollte sich jedoch als konkurrenzfähiger Aufsteiger präsentieren. In einer Anfangsphase, die beidseitig von Nervosität geprägt war, erzielte Dominik Schwab den ersten SG-Treffer in der Landesliga seit 2011.

In der Folge fanden die Kontrahenten besser in die Partie. Dennoch konnte sich im ersten Spielabschnitt kein Team nennenswert absetzen. Die Weiß-Schwarzen überzeugten insbesondere mit einer soliden Defensiv-Leistung um einen exzellent aufgelegten Sven Wissmann im Tor. Nach mehreren Führungswechseln gelang es den Gastgebern in der 24. Spielminute, sich erstmals mit drei Treffern abzusetzen (11:8).

Die SG steckte nicht auf und konnte bis zum Pausenpfiff die Partie offen gestalten. Neuzugang Drazen Dropuljic erzielte den letzten Treffer für seine Farben zum 14:11 Halbzeitstand. Durch zwei Tore direkt nach Wiederanpfiff konnte die Mannschaft von Trainerduo Lisiecki/Kammer sogar zum TuS Ottenheim aufschließen und schnupperte an der Sensation.

Anschließend jedoch kam es zu einem Bruch im Spiel der SG. Überhastete und schwache Torabschlüsse sowie nachlassende Konzentration in der Defensive luden die Hausherren zum Tore werfen ein. Es folgte ein spielentscheidender 7:0-Lauf zugunsten des TuS, der sich bis zur 47. Spielminute auf 21:13 absetzen konnte.

In dieser Phase war der Schwarzwald-SG die mangelnde Erfahrung deutlich anzumerken. Die Ottenheimer indes nutzten konsequent ihre Chancen, hielten den Druck auf die SG hoch und spielten in langen Angriffen den Vorsprung routiniert über die Zeit. Für die Weiß-Schwarzen ging es in der Folge darum, den Rückstand nicht weiter anwachsen zu lassen.

Dieses Vorhaben gelang in den Schlussminuten. Letztendlich stand ein 26:19 zugunsten des TuS Ottenheim auf der Anzeigetafel. Ein Ergebnis, welches die Schwarzwald-SG dennoch zufrieden stimmt. Lange Zeit konnte man einem spielerisch und körperlich überlegenen Gegner Paroli bieten.

Nichtsdestotrotz offenbarten sich im Spiel der SG Mängel, die es in den kommenden Trainingseinheiten zu beheben gilt. Neben der „Dauerbaustelle“ Chancenauswertung muss die Lisiecki-Sieben vor allem an ihrer Durchschlagskraft in der Offensive arbeiten.

Am kommenden Wochenende präsentiert sich das Team dann erstmals vor eigenem Publikum. Gegen die TS Ottersweier rechnen sich die Weiß-Schwarzen am Samstag um 20 Uhr in der Murgtalhalle Baiersbronn erstmals realistische Chancen auf einen Punktgewinn aus.

SG: Sven Wissmann (Tor), Florian Thomas (Tor), Marcel Bauer (9/3), Dominik Schwab (2), Drazen Dropuljic (2), Pascal Baur (2), Nico Käser (1), Hannes Benzing (1), Ludwig Sättler (1), Patrick Waller (1), Jakob Benzing, Christian Gubler, Nicolas Seeger Tobias Harastko.

Harter Prüfstein zum Saisonauftakt

Im Eröffnungsspiel der Landesliga Nord gastiert die erste Herrenmannschaft der SG Freudenstadt/Baiersbronn am Freitag um 20:30 Uhr beim TuS Ottenheim. Dieser zählt zu den Spitzenteams der Spielklasse, weshalb die Weiß-Schwarzen sich klar in der Außenseiterrolle sehen.
Die Vorfreude bei der Schwarzwald-SG auf die bevorstehende Landesliga-Saison ist groß. Einen dementsprechend motivierten und positiven Eindruck hinterließen die Akteure des Teams um den neuen Kapitän Marcel Bauer in der Vorbereitung. Auch Co-Trainer Ralph Kammer gibt sich zuversichtlich: „Wir sind gut vorbereitet und die Mannschaft harmoniert“, so Kammer.
Die SG-Herren wissen jedoch, dass es die kommende Saison 2019/20 in sich haben wird. In einer starken und ausgeglichenen Landesliga wird die Mannschaft von Beginn an um den Klassenerhalt kämpfen müssen. Umso wichtiger ist es daher, sich schnell an das körperliche und spielerische Niveau zu gewöhnen, um in der ersten Saisonphase keine unnötigen Punktverluste hinnehmen zu müssen.
Mit dem TuS Ottenheim wartet ein echtes „Schwergewicht“ auf die SG. Die Mannschaft von Trainer Ulf Seefeldt belegte im Vorjahr den dritten Tabellenplatz und gehörte seit dem Abstieg aus der Verbandsliga in den vergangenen drei Spielzeiten stets zum Kreis der Top-Teams. Auch in der Saison 2019/20 gibt der TuS einen Platz auf dem Treppchen als Saisonziel aus, vermeidet jedoch bewusst die Formulierung von Aufstiegsambitionen. 
Der TuS verfügt über einen breiten und körperlich starken Kader ohne erkennbare Schwächen. Das eingespielte Team wurde im Saisonübergang nur an vereinzelten Stellen ergänzt und zeichnet sich insbesondere durch eine starke Defensive aus. Hinter dem souveränen Meister aus Meißenheim stellten die Badener in der vergangenen Spielzeit die zweitbeste Abwehrreihe der Liga.
Es liegt auf der Hand, dass die Schwarzwald-SG beim Gastspiel in der Rheinauenhalle als klarer Außenseiter ins Rennen geht. Dennoch möchte das Team selbstbewusst auftreten. „Wir wollen jedes Spiel gewinnen, egal wie der Gegner lautet,“ formuliert Head-Coach Lisiecki und fährt fort: „Wir wissen aber auch, dass wir nicht in der Pflicht sind, einen Sieg zu holen.“
Personell kann das Trainerduo dabei bis auf die Verletzen Max Kneißler und Bruno Dropuljic auf einen breiten Kader zurückgreifen. Speziell gegen die Spitzenteams ist es wichtig, über ausreichend Wechselalternativen zu verfügen, damit allen Spielern die nötigen Pausen ermöglicht werden. 
Um für eine kleine Sensation zum Saisonauftakt zu sorgen, müssen die Weiß-Schwarzen über alle Mannschaftsteile hinweg einen exzellenten Tag erwischen. Unabhängig vom schlussendlichen Ergebnis möchte die Schwarzwald-SG sich von seiner besten Seite präsentieren und Selbstvertrauen sammeln, bevor man am darauffolgenden Spieltag vor eigenem Publikum die TS Ottersweier empfängt.

 

Pokal-Niederlage für SG-Herren

Bereits nach der ersten Runde des südbadischen Verbandspokals mussten die Herren der SG Freudenstadt/Baiersbronn die Segel streichen. Gegen die SG Schramberg unterlagen die Weiß-Schwarzen mit 32:27 (12:11).
Nach dem Halbfinal-Einzug im Vorjahr und den Duellen gegen zahlreiche höherklassige Mannschaften, ging die Schwarzwald-SG am vergangenen Freitag erstmals favorisiert in ein Pokalspiel. Das Team von Trainerduo Lisiecki/Kammer, welches auf die verhinderten Marcel Bauer und Dominik Schwab verzichten musste, hatte sich darum vorgenommen, die Aufgabe beim ambitionierten Bezirksligisten mit der nötigen Konzentration anzugehen.
Doch bereits in der Anfangsphase zeigte sich, dass mit den Schrambergern ein harter Prüfstein auf die SG wartete. Mit großem Engagement und hohem Tempo gingen die Teams in die Partie, wobei sich jedoch keine der beiden Seiten nennenswert absetzen konnte. Neuzugang Drazen Dropuljic brachte beim zwischenzeitlichen 4:5 seine Farben erstmals in Front.
Leider sollte dies die letzte Führung der Gäste im weiteren Spielverlauf sein. Mitte des ersten Durchgangs gelang den Hausherren ein 7:1-Lauf, wodurch sich das von Tim Hirt trainierte Team auf 11:6 absetzen konnte. In dieser Phase unterliefen den Weiß-Schwarzen viele technische Fehler und auch im Torabschluss ließen die SG-Akteure die nötige Präzision vermissen.
Nichtsdestotrotz kämpfte sich die Lisiecki-Sieben wieder zurück in die Partie und konnte bis zum Pausenpfiff auf 12:11 verkürzen. In der Halbzeitpause richtete das Trainerteam eine klare Botschaft an seine Spieler und forderte mehr Konzentration im zweiten Abschnitt.
Leider konnte die Schwarzwald-SG ihre Vorhaben nicht in die Tat umsetzen und die SG Schramberg setzte sich nach Wiederanpfiff erneut auf fünf Treffer ab. Speziell den neunfach erfolgreichen Rückraum-Akteur Kugler bekam die SG-Abwehr zu keiner Phase des Spiels in den Griff. Auch im Kollektiv zeigten die Gäste noch nicht die für die Landesliga nötige Stabilität in der Defensive.
Zwei Gegentreffer mit anschließender Unterzahl entschieden zehn Minuten vor Spielende die Partie endgültig zugunsten der Gastgeber, die bis zuletzt das Tempo und ihre Konzentration hochhalten konnten. Das Trainerteam der Weiß-Schwarzen nutzte die Schlussphase und räumte allen Spielern ausreichend Spielzeit ein, um weitere Spielpraxis zu sammeln.
Schlussendlich steht nach einer durchwachsenen Leistung das verdiente Aus im Verbandspokal. Auch wenn das Ergebnis sicherlich unbefriedigend für die Weiß-Schwarzen ist, ziehen die Beteiligten in Hinblick auf die weitere Vorbereitung ihre Lehren aus der Partie. Speziell in der Defensive steht der Schwarzwald-SG bis zum Saisonstart am 13.09. in Ottenheim noch einiges an Arbeit bevor.
SG: Florian Thomas (Tor), Sven Wissmann (Tor), Drazen Dropuljic (7), Nico Käser (7/2), Marinko Tuka (3), Tobias Harastko (2), Pascal Baur (2/1), Jakob Benzing (2), Nicolas Seeger (2), Hannes Benzing (1), Christian Gubler (1), Marc Wissmann, Jan Schultz, Patrick Waller

Pflichtspielauftakt im Verbandspokal

Am Freitag um 20 Uhr steht mit der ersten Runde im südbadischen Verbandspokal das erste Pflichtspiel für die Herren der SG Freudenstadt/Baiersbronn an. Gegner ist die SG Schramberg.

In Hinblick auf den Start der Landesliga stecken die SG-Herren noch mitten in der Vorbereitung. Zuletzt lag der Fokus des Trainerteams auf den spielerischen Aspekten. Sowohl in der Defensive als auch im Angriffsspiel möchte Head-Coach Lisiecki an der Feinabstimmung arbeiten.

Ein wichtiges Element hierbei sind die Trainingsspiele, in denen die Schwarzwald-SG die Inhalte unter Wettkampfbedingungen anwendete. In der vergangenen Woche waren die Ergebnisse dabei durchaus auf einem guten Niveau. Auf einen Sieg bei der HSG Murg (Bezirksklasse Rastatt) folgte ein deutlicher 53:26 Sieg gegen den TV Altensteig II (Bezirksliga Achalm Nagold).

In diese zentrale Phase der Vorbereitung fällt nun die erste Runde des SHV-Pokals gegen die SG-Schramberg. Die Schramberger beendeten die vergangene Saison in der Bezirksklasse Offenburg-Schwarzwald auf Rang drei und zählen auch im kommenden Jahr zu den Top-Teams in einer starken Liga.

Dass die Aufgabe in der Kreissporthalle Schramberg gewiss nicht einfach ist, dürfte allen SG-Akteuren bewusst sein. Die Gastgeber sind nicht nur robust, spielstark und personell breit aufgestellt. Sie verfügen zudem als Außenseiter mit dem heimischen Publikum im Rücken über einen vermeidlichen psychologischen Vorteil.

Diesen Vorteil dürften die Weiß-Schwarzen selbst sehr gut kennen. In der vergangenen Saison drang die SG selbst bis ins Halbfinale des Wettbewerbs vor und schaltete dabei zahlreiche höherklassige Teams in eigener Halle aus. 

Auch wenn dem Verbandspokal vor dem Hintergrund der Mission Klassenerhalt keine zentrale Bedeutung zukommt, möchte die Schwarzwald-SG diesen keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen. Demnach reißt die Mannschaft von Trainerduo Lisiecki/Kammer mit einer klaren Zielsetzung nach Schramberg: Mit einem Sieg soll die zweite Pokal-Runde erreicht und damit Spielpraxis und Selbstvertrauen gesammelt werden.

Saisonvorbereitung: SG-Herren schwitzen für die Landesliga

Seit knapp vier Wochen befinden sich die Herrenteams der SG Freudenstadt/Baiersbronn im Training für die bevorstehende Spielzeit. In der zweiten Phase der Vorbereitung rückt neben den kräftezehrenden Athletik-Einheiten auch zunehmend die Arbeit mit dem Spielgerät in den Fokus.
Der Abstiegskampf hat am 9. Juli begonnen. Mit diesem Tenor schwor das Trainerduo Lisiecki/Kammer seine Mannschaft auf die Saison 2019/20 ein. Vor dem Ligastart am 13.9. gegen den TuS Ottenheim möchte die Schwarzwald-SG die nötigen Grundlagen für die Mission Klassenerhalt legen.
In den vergangenen Wochen lagen die Schwerpunkte speziell im Bereich der Athletik. Somit verbrachten die SG-Akteure die überwiegende Trainingszeit im Hermann-Saam-Stadion zwischen Ausdauerläufen, Kraftzirkeln und Treppensprints.
Doch trotz der gemeinhin ungeliebten Trainingsinhalte überzeugten alle Beteiligten mit ihrer Einsatzbereitschaft. Auch das Trainerteam lobte die Einstellung der Mannschaft, die mit dem Aufstieg im Rücken und der Landesliga vor Augen nochmals einen Motivations-Schub erfahren hat. Ein Indikator hierfür ist die ungebrochen hohe Trainingsbeteiligung.
Zur Freude vieler Spieler findet in der zweiten Stufe der Vorbereitung das eigentliche Spielgerät immer mehr Verwendung. Ein wesentliches Ziel der kommenden Wochen ist es, neben der individuellen Schulung der Einzelspieler auch das Kollektiv der Weiß-Schwarzen weiter zu stärken. Dabei sollen die Neuzugänge integriert und die Abläufe weiter automatisiert werden.
Zu diesem Zwecke absolvierte die Schwarzwald-SG am vergangenen Samstag ihr erstes Trainingsspiel. Gegen die SG Hornberg/Lauterbach/Triberg aus der Bezirksklasse Offenburg/Schwarzwald wurde dabei ein 28:26 (13:13) Sieg eingefahren.
Co-Trainer Kammer zieht ein gemischtes Fazit der Partie. Während ihn die Laufbereitschaft und Defensivleistung seiner Mannschaft überzeugt hat, konnte er mit der Passgenauigkeit und Torausbeute nicht zufrieden sein. Die hohe Fehlerquote ist sicherlich auch darauf zurückzuführen, dass die Weiß-Schwarzen zuvor lediglich eine Einheit mit Ball absolvierten.
Vor dem Start der Landesliga stehen noch weitere sechs Freundschaftsspiele auf dem Programm, um unter Wettkampfbedingungen an der Feinabstimmung zu arbeiten. Das erste Pflichtspiel ist indes schon für den 23. August angesetzt. In der ersten Runde des Südbadischen Vereinspokals trifft die Lisiecki-Sieben auf den Bezirksligisten aus Schramberg.

SG-Herren wollen Historisches leisten

Nach dem Sensations-Aufstieg in der Vorsaison kämpft die erste Herrenmannschaft der SG Freudenstadt/Baiersbronn in dieser Spielzeit in der Landesliga um Punkte. Erstmals in der Geschichte der Spielgemeinschaft soll nun der Klassenerhalt in der zweithöchsten Spielklasse des SHV gelingen.
Eine überaus intensive Vorbereitung liegt hinter den Spielern der Weiß-Schwarzen. Auch wenn die obligatorischen Lauf- und Athletikeinheiten nicht fehlen durften, wurde in dieser Vorbereitung ein Schwerpunkt auf die Arbeit mit dem Ball gelegt. Hiermit setzte das Trainerteam Lisiecki/ Kammer seine Linie aus der Vorsaison fort und konzentrierte sich auf die Steigerung des Spielniveaus.
Dass man nahtlos an die Arbeit der vergangenen Jahre anknüpfen konnte, liegt an dem nur punktuell veränderten Kader. Mit Drazen und Bruno Dropuljic sowie Sven und Marc Wissmann kehrten zwei Brüderpaare zur Schwarzwald-SG zurück, die den Verein bereits vorab sehr gut kannten und sich daher rasch in das bestehende Mannschaftsgefüge integrieren konnten.
Mit Drazen Dropuljic und Marc Wissmann stellt sich die SG im Rückraum breiter auf und gewinnt an Erfahrung hinzu. Allein Dropuljic erzielte in der vergangenen Saison über 100 Treffer für die SG Schenkenzell/Schiltach in der Landesliga Süd. Während Bruno Dropuljic auf der Kreisläufer-Position zuhause ist, schließt der erfahrene Sven Wissmann die Lücke, die der scheidende Kapitän Simon Höfler im Tor hinterlassen hat.
Das Erbe als Kapitän der Weiß-Schwarzen tritt derweil Marcel Bauer an. Seit Jahren ist der Rückraum-Allrounder der Dreh- und Angelpunkt im Spiel der SG. „Marci kann spielentscheidend sein, ist ein absoluter Führungsspieler und darüber hinaus sorgt er immer für gute Stimmung im Team“, rechtfertigt Co-Trainer Ralph Kammer die Wahl Bauers zum Mannschaftskapitän.
Das Saisonziel für die Schwarzwald-SG liegt auf der Hand. Erstmals seit Gründung der Spielgemeinschaft 2006 soll der Klassenerhalt in der Landesliga gelingen. Zuletzt stand man in der Saison 2010/2011 in der zweithöchsten Spielklasse des SHV, musste aber nach nur einem Jahr den Weg zurück in die Bezirksklasse antreten. Mit dem Ligaverbleib möchte die Lisiecki-Sieben eine historische Leistung vollbringen.
In einer starken und ausgeglichenen Landesliga wird dieses Vorhaben gewiss keine Leichtigkeit. „Das Niveau ist sehr stark. Es gibt keine Außenseiter und viele Teams mit Erfahrung aus höheren Leistungsklassen“, fasst Krzysztof Lisiecki seine Eindrücke der Liga zusammen. In den vergangenen Spielzeiten ging es speziell im Abstiegskampf stets eng zu, sodass sich die SG keine Schwächeperiode erlauben kann.
In Bezug auf die Stärken und Schwächen der Mannschaft stellt das Trainerduo das Kollektiv in den Vordergrund. „Die Mannschaft harmoniert gut, hat aber auch individuell starke Einzelspieler“, so Ralph Kammer. Immer wieder zeigten die Weiß-Schwarzen in der Vorsaison eine große Moral. Davon zeugt allein der Aufstieg nach einer 9-Tore-Niederlage im Relegations-Hinspiel. Trotz alledem müssen die SG-Aktiven speziell in der Defensivarbeit und dem Torabschluss noch konsequenter werden, da Fehler in dieser Spielklasse gnadenlos bestraft werden.
Ein weiterer zentraler Faktor werden die Spiele vor eigenem Publikum. „Dort haben wir in der vergangenen Saison kein Spiel verloren. Wir haben großartige Fans und hoffen, zuhause den Grundstein für den Klassenerhalt legen zu können“, formuliert Head-Coach Lisiecki. Auswärts wird die Schwarzwald-SG hingegen häufig als krasser Außenseiter ins Rennen gehen. Dennoch möchte sie sich nicht verstecken und auch in fremder Halle wichtige Punkte gegen den Abstieg sammeln.

Der Auftakt ins Abenteuer Landesliga startet für die Weiß-Schwarzen am Freitag, dem 13. September um 20:30 Uhr. Im Eröffnungsspiel der Landesliga Nord trifft die SG auf den Verbandsliga-Absteiger und Top-Favoriten TuS Ottenheim. Somit wartet zum Einstieg direkt eine Herkules-Aufgabe auf den Aufsteiger. Co-Trainer Kammer ist sich der Rollenverteilung bewusst „Natürlich wird das gegen so eine starke Mannschaft schwer. Aber wir möchten uns teuer verkaufen und sehen, was darüber hinaus möglich ist.“