Den Weiß-Schwarzen gelingt der Sensations-Aufstieg

Die erste Herrenmannschaft der SG Freudenstadt/Baiersbronn ist in die Landesliga Nord aufgestiegen. In einem hochdramatischen Relegations-Rückspiel schlug die Schwarzwald-SG den TuS Altenheim II mit 33:23 (17:9) vor Rekordkulisse in der Baiersbronner Murgtalhalle. Letztendlich sollte ein einziger Treffer entscheidend sein.


Die Hausherren um Trainerduo Lisiecki/Kammer gingen als krasser Außenseiter in die Partie, denn es galt, einen Neun-Tore-Rückstand aus dem Hinspiel auszugleichen. Das Mindestziel für die SG war es, sich mit einer ansprechenden Leistung vom heimischen Publikum zu verabschieden. Was anschließend folgte, war historisch.
Erneut starteten beide Mannschaften nervös in die Partie. In einer torarmen Anfangsphase konnte sich kein Team absetzen, sodass es beim Spielstand von 6:6 nach einer viertel Stunde weiterhin schlecht um die Aufstiegschancen der SG stand.
In der Folge jedoch übernahmen die Gastgeber die Spielkontrolle. Gestützt auf einer überragenden Defensivarbeit gelangen den Weiß-Schwarzen sechs Treffer in Serie. Spätestens nach dem 12:6 durch Marcel Bauer glaubten alle Anwesenden in der Murgtalhalle an das Wunder.
Dem TuS Altenheim II unterliefen bis zum Halbzeitpfiff weitere leichte Fehler, die die Schwarzwald-SG zu nutzen wusste. In der 29. Spielminute erzielte Pascal Baur den Treffer zum 17:8, sodass das Hinspielergebnis bereits nach der ersten Hälfte egalisiert war. Der Südbadenliga-Vertretung gelang jedoch noch ein Erfolgserlebnis, sodass beim Stand von 17:9 die Seiten gewechselt wurden.
Im Hinspiel hatten die Weiß-Schwarzen in der zweiten Halbzeit abreißen lassen müssen. Alle Akteure wussten, dass die kommenden zehn Minuten entscheidend sein könnten. Dementsprechend fokussiert ging die SG in den zweiten Abschnitt. Zwei Treffer in Folge durch den überragenden Marcel Bauer sorgten in der 39. Spielminute für das zwischenzeitliche 23:12.
Die Stimmung erreichte nun ihren Siedepunkt. Knapp 800 Zuschauer hatten die Murgtalhalle Baiersbronn bis auf den letzten Platz gefüllt und somit für eine grandiose Atmosphäre gesorgt. Die Mannschaft zeigte sich sichtlich angesteckt von der Unterstützung auf der Tribüne und kämpfte in beispielloser Manier für die große Überraschung.
Der Vorsprung der Schwarzwald-SG pendelte sich bei neun Toren ein, sodass das Spiel stets auf des Messers Schneide stand. In dieser Phase war es der scheidende Kapitän Simon Höfler, der in seiner (vorerst) letzten Partie für die Weiß-Schwarzen einen Sahnetag erwischte und die Schützen des TuS reihenweise zur Verzweiflung brachte.
Die letzte Spielminute war an Dramatik kaum noch zu überbieten. Bei einer Wiederholung des Hinspiel-Ergebnisses von 33:24 wäre es direkt zum Siebenmeterwerfen gekommen. Der TuS Altenheim II war in den letzten 30 Sekunden in Ballbesitz, konnte diesen Vorteil jedoch nicht in ein Tor ummünzen. Schlussendlich sollte beim Endstand von 33:23 zugunsten der Hausherren ein Tor über den Aufstieg entscheiden.
Nach der Schlusssirene brachen in der Murgtalhalle Baiersbronn alle Dämme. Wohl kaum jemand hatte damit gerechnet, dass der SG Freudenstadt/Baiersbronn noch der Aufstieg gelingt. Auch das Trainerteam zeigte sich in den ersten Minuten nach dem Triumph ungewohnt sprachlos. „Unglaublich. Vor so einer Kulisse aufzusteigen nach der Niederlage im Hinspiel, ist der pure Wahnsinn“, resümierte Co-Trainer Ralph Kammer.
Es war ein wahrhaftig historischer Abend in der Geschichte der Weiß-Schwarzen. Dem Anlass entsprechend folgte eine lange Nacht für die gesamte SG-Familie, in der dieses Ereignis gefeiert wurde.
SG: Simon Höfler (Tor), Florian Thomas (Tor), Marcel Bauer (12/7), Nico Käser (7), Dominik Schwab (4), Hannes Benzing (3), Pascal Baur (3), Patrick Waller (2), Ludwig Sättler (1), Nicolas Seeger (1), Marinko Tuka, Christian Gubler, Jakob Benzing, Tobias Harastko

Langfristige Entwicklung mit dem Aufstieg gekrönt

Die erste Herrenmannschaft der SG Freudenstadt/Baiersbronn blickt auf die erfolgreichste Saison der vergangenen zehn Jahre zurück. Nach einem durchwachsenen Start in die Bezirksklasse Rastatt blieb das Team von Trainerduo Lisiecki/Kammer zwischenzeitlich 13 Spiele ungeschlagen und belohnte sich in einer dramatischen Relegation mit dem Aufstieg zur Landesliga Nord.
Vor der Saison war unklar, wohin die Reise der Weiß-Schwarzen gehen würde. Zwar blieb der Kader der SG um Kapitän Simon Hölfer quasi unverändert und die Trainingsqualität wurde durch den neuen Co-Trainer Ralph Kammerweiter gesteigert, doch von Beginn an wurde deutlich, dass sich eine Hand voll Teams Hoffnungen auf den Aufstieg machte. Dementsprechend zurückhaltend formulierte Head-Coach Krzysztof Lisiecki das Saisonziel „Treppchen.“
Der Saisonstart verlief aus Sicht der Schwarzwald-SG alles andere als optimal. Während man sich in eigener Halle keine Blöße gab und dabei auch dem späteren Meister aus Helmlingen am zweiten Spieltag die letzte Niederlage zufügen konnte, gingen die ersten drei Auswärtsspiele bei den Spitzenteams aus Muggensturm, Steinbach und Gaggenau allesamt verloren, weshalb sich die SG zu Beginn der Saison zunächst im Mittelfeld der Tabelle wiederfand.
Die Lisiecki-Sieben ließ sich jedoch nicht verunsichern und war sich auch des unglücklichen Spielplans bewusst. Die Mannschaft zeigte, welche Ambitionen sie hat und holte in der Folge 13 Siege in Serie. Sämtliche Spitzenteams, denen man auswärts noch unterlegen war, wurden vor eigenem Publikum zum Teil deutlich geschlagen und somit kämpfte sich die SG im Saisonverlauf bis auf Rang zwei nach vorne.
Die kurzzeitig vorhandene Hoffnung auf die Meisterschaft und den damit verbundenen direkten Aufstieg, zerschlug sich dann beim Auftritt gegen den späteren Meister TuS Helmlingen II, der den Weiß-Schwarzen eine herbe Niederlage zufügte. Doch die junge Mannschaft zeigte wie so oft Moral und erkämpfte sich die Vizemeisterschaft.
Was folgte, war eine denkwürdige Aufstiegsrelegation. Nach einer deutlichen 33:24-Hinspiel-Niederlage beim Vizemeister des Bezirks Offenburg/Schwarzwald, dem TuS Altenheim II, stand es schlecht um die Aufstiegschancen der SG. Vor eigenem Publikum jedoch boten die Akteure ihre mit Abstand beste Saisonleistung und bejubelten aufgrund eines 33:23-Erfolges den hauchdünnen Aufstieg.
Trotz der Achterbahnfahrt zum Saisonende sieht das Trainerduo den Aufstieg nicht als Zufall an. „Wir haben zwei Jahre geduldig gearbeitet und das Team hat sich Stück für Stück weiterentwickelt“, resümiert Chef-Trainer Krzystof Lisiecki, der mit Fug und Recht durch seine Arbeit als Schmied des Erfolgs bezeichnet werden kann.
Nun blickt die SG auf eine Sommerpause, in der Spieler- und Trainerteam zunächst etwas Abstand vom Handball suchen, um ihre Batterien wieder aufzuladen. Spätestens ab Juli jedoch wird die Mannschaft in die Vorbereitung der Landesliga-Saison starten.
Sie wird dabei allerdings auf einen neuen Kapitän bauen müssen, denn Simon Höfler, mit seinen Paraden maßgeblich am Aufstieg beteiligt, tritt in den kommenden Spielzeiten kürzer. Weitere Abgänge hat die SG zum Glück nicht zu verzeichnen. Als erfreuliche Neuzugänge stehen jedoch bereits zwei Rückkehrer fest: Mit Sven Wissmann (Torhüter) und Draen Dropuljic (Rückraum, beide von der SG Schenkenzell/Schiltach) begrüßt die SG zwei bekannte Gesichter zurück in ihren Reihen.

Deutliche Hinspiel-Niederlage für SG-Herren

Im Hinspiel der Relegation zur Landesliga musste sich die erste Herrenmannschaft der SG Freudenstadt/Baiersbronn dem TuS Altenheim II mit 33:24 (13:13) geschlagen geben. Im zweiten Abschnitt verloren die Weiß-Schwarzen vollkommen die Linie und gehen nun mit einer großen Hypothek ins Rückspiel.

 

In der vollbesetzten Herbert-Adam-Halle Altenheim starteten beide Teams merklich nervös in die Partie, sodass die Anfangsphase nicht von vielen Treffern geprägt war. Die Leistungsträger Pascal Baur, Patrick Waller und Marcel Baur erzielten die ersten drei Tore für Ihre Farben und brachten die Schwarzwald-SG in der neunten Spielminute erstmals mit 2:3 in Front.
Im Anschluss folgte die stärkste Phase der Gäste um Trainerduo Lisiecki/Kammer. Gegen die aggressive Deckung der Hausherren fand die SG mit ihren dynamisch vorgetragenen Angriffen immer wieder eine Lücke und baute so den Vorsprung auf drei Treffer aus. Auch eine zwischenzeitliche Auszeit von TuS-Coach Bayer brachte die Lisiecki-Sieben nicht aus dem Konzept.
Erst zum Ende des ersten Spielabschnitts konnte der Vizemeister der Bezirksklasse Offenburg/Schwarzwald zu den Weiß-Schwarzen aufschließen und kurz vor der Pause zum 13:13 ausgleichen. Zu diesem Zeitpunkt waren die Gäste hochzufrieden mit ihrer Leistung und wollten diese auch im zweiten Durchgang fortsetzen.
Dieses Vorhaben jedoch schlug fehl. Der TuS Altenheim II reagierte mit einer offensiveren Abwehrformation auf das Angriffsverhalten der SG, worauf diese nur wenig Antworten fand. Die Ballverluste der Mannschaft um Kapitän Simon Höfler münzte der Gastgeber konsequent in Tore um und kam somit zu einem 7:1-Lauf bis zur 38. Minute.
Eine Auszeit von Trainer Krzysztof Lisiecki sollte das Auseinanderbrechen seiner Akteure verhindern. Er appellierte daran, einen kühlen Kopf zu bewahren und sich im Hinblick auf das Rückspiel nicht in eine noch schlechtere Ausgangsposition zu bringen.
Anschließend versuchte seine Mannschaft nach Kräften, den Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Die Südbadenliga-Reserve jedoch behielt Oberwasser und ließ die SG nicht nennenswert aufschließen. Bis zur 52. Minute pendelte sich der Abstand zwischen den Kontrahenten auf fünf Treffer ein.
In der Schlussphase schlichen sich dann erneut unnötige Fehler ins Spiel der Gäste ein, welche der TuS im Sinne eines Spitzenteams zu nutzen wusste. Bis zum Abpfiff vergrößerte sich somit der Rückstand auf neun Tore, sodass schlussendlich eine deutliche 33:24 Niederlage feststand.
Die Enttäuschung auf Seiten der SG  ist groß. Trotz der Unterstützung von knapp 130 Fans konnte sie erneut nicht ihr komplettes Potential in einer wichtigen Auswärtspartie abrufen. Dementsprechend gedrückt ist die Stimmung in der Mannschaft. „Es geht nun darum, möglichst rasch die Köpfe nach oben zu nehmen, um im Rückspiel nochmals anzugreifen“, betont Co-Trainer Ralph Kammer.
Durch das Ergebnis im Hinspiel geht die Schwarzwald-SG als krasser Außenseiter in das Rückspiel am kommenden Samstag um 18 Uhr in der Murgtalhalle Baiersbronn. Es bedarf eines Sieges mit zehn Treffern Unterschied, um sich doch noch gegen den TuS Altenheim II durchzusetzen.
„Natürlich ist das ein großer Rückstand“, gibt Trainer Krzysztof Lisiecki zu. Trotzdem äußert er sich kämpferisch: „Zum einen sind wir diese Saison daheim ungeschlagen und haben auch den Meister Helmlingen mit elf Treffern besiegt. Zum anderen wollen wir die Saison mit einem Erfolgserlebnis abschließen und uns mit einer positiven Vorstellung von den Fans verabschieden. Dann werden wir sehen, wozu es reicht.“
SG: Simon Höfler (Tor), Florian Thomas (Tor), Pascal Baur (5/4), Marcel Bauer (5/4), Nico Käser (4), Patrick Waller (3), Ludwig Sättler (3), Dominik Schwab (2), Tobias Harastko (1), Max Kneißler (1), Hannes Benzing, Nicolas Seeger, Jakob Benzing, Christian Gubler

Generalprobe nur in Teilen geglückt

Am letzten Spieltag der Bezirksklasse Rastatt fuhr die erste Herrenmannschaft der SG Freudenstadt/Baiersbronn einen 31:36 (14:21) Auswärtssieg bei der HSG Hardt II ein. Während die Offensive der Weiß-Schwarzen wie gewohnt überzeugen konnte, ließ die Defensivleistung jedoch zu wünschen übrig, sodass der Lisiecki-Sieben in der Vorbereitung auf die Relegation noch einiges an Arbeit bevorsteht.

 

Rein sportlich gesehen war die Partie der Schwarzwald-SG im Badischen wertlos, da für beide Kontrahenten bereits vor Anpfiff Endplatzierungen feststanden. Trotzdem gingen die Teams mit hohem Engagement in die Begegnung. Den besseren Start konnten die Gäste verbuchen, die durch zwei Treffer von Patrick Waller in der sechsten Spielminute mit 2:4 in Führung gingen.
Die Landesliga-Reserve aus Durmersheim und Bietigheim jedoch erwies sich als der ungewohnt unangenehme Gegner. Speziell die Rückraum-Akteure Bertsch und Kaul waren von der bisweilen nachlässigen SG-Defensive nicht in den Griff zu bekommen. Somit gelang es den Gästen auch nach 20 Minuten nicht, sich nennenswert abzusetzen.
Für den ersten Aufreger sorgten die Hausherren dann in der 22. Minute, als Heim-Akteur Krebs nach einer Tätlichkeit zurecht die rote Karte sah. Damit schwächte er nicht nur seine Mannschaft, sondern sorgte auch für einen Bruch im Spiel der Gastgeber. Die Mannschaft von Trainerduo Lisiecki/Kammer nutzte diese Schwächephase und setzte sich bis zum Pausenpfiff auf 14:21 ab.
Anstatt jedoch im zweiten Spielabschnitt frühzeitig für klare Verhältnisse in der Mehrzweckhalle Bietigheim zu sorgen, verschlief die SG die Anfangsphase und brachte die HSG wieder ins Spiel. Diese konnte bis zur 37. Minute auf bis zu zwei Treffer verkürzen. Die Lisiecki-Sieben jedoch bewies eine große Moral und erzielte in doppelter Unterzahl drei Treffer in Serie.
Nachdem der Vorsprung von fünf Treffern wiederhergestellt war, kehrte die nötige Souveränität ins Spiel der Gäste aus dem Schwarzwald zurück. Auch wenn der Tabellenneunte alles daran setzte, die Weiß-Schwarzen ins Wanken zu bringen, so behielt die SG stets die Oberhand.
Nach einem Foul im Tempogegenstoß sah in der 54. Minute ein weiterer HSG-Spieler die rote Karte. Allgemein war die Partie geprägt von Härte, was zu insgesamt zwölf Zeitstrafen führte. Das Ergebnis jedoch fiel im Endeffekt verdient zugunsten der Mannschaft um Kapitän Simon Höfler aus. Christian Gubler setzte mit dem 31:36 den Schlusspunkt.
Die SG kann mit ihrer Leistung nur in Teilen zufrieden sein. Zwar wurde die Offensiv-Stärke erneut unter Beweis gestellt, jedoch offenbarten die Schwarzwälder erneut Schwächen in der Defensive. Im Hinblick auf die bevorstehende Relegation muss speziell in der Deckung eine Leistungssteigerung her.
Nun hat die Mannschaft von Head-Coach Krzysztof Lisiecki und Co-Trainer Ralph Kammer eine Woche Zeit, um sich auf die Relegation zur Landesliga vorzubereiten. Mit dem TuS Altenheim II, seines Zeichens Zweitplatzierter der Bezirksklasse Offenburg/Schwarzwald, wartet eine hohe Hürde auf die Weiß-Schwarzen. Zunächst tritt das Team am Freitag um 20:30 Uhr in der Herbert-Adam-Halle Altenheim an.
SG: Simon Höfler (Tor), Florian Thomas (Tor),  Nico Käser (7), Patrick Waller (7/1), Marcel Bauer (4), Jakob Benzing (3), Hannes Benzing (3), Dominik Schwab (3), Pascal Baur (2), Max Kneißler (2), Ludwig Sättler (2), Christian Gubler (2), Tobias Harastko (1), Nicolas Seeger

SG-Herren sichern sich Vizemeisterschaft

Mit 32:22 (17:8) schlug die erste Herrenmannschaft der SG Freudenstadt / Baiersbronn am Samstagabend den TuS Memprechtshofen. Beim elften Sieg im elften Heimspiel ließ die Schwarzwald-SG nur wenig Spannung aufkommen und fiebert nun der Aufstiegs-Relegation entgegen.


Die Mannschaft von Trainerduo Lisiecki/Kammer hatte sich vorgenommen, früh für klare Verhältnisse vor eigenem Publikum zu sorgen. Dementsprechend fokussiert gingen die Weiß-Schwarzen in die Partie und überzeugten speziell durch eine solide Defensive sowie ein schnelles Umschaltspiel.
Die Gäste aus Memprechtshofen fanden anfangs überhaupt nicht in die Partie und hatten zudem Probleme mit dem Harzverbot in der Baiersbronner Murgtalhalle, was zu häufigen Fehlwürfen und technischen Fehlern führte. Nach einer viertel Stunde sah sich Spielertrainer Geibel beim Stand von 12:3 zugunsten der Hausherren zu einer Auszeit genötigt.
In der Folge konnte der Tabellensiebte häufiger Lücken in die SG-Defensive reißen und sich Chancen erspielen. Der Vorsprung der Lisiecki-Sieben pendelte sich bei knapp zehn Treffern ein, hätte aber durchaus auch höher ausfallen können. Ein Manko im Spiel der Weiß-Schwarzen war jedoch die Effizienz im Torabschluss. Zu häufig scheiterte man am gut aufgelegten Gäste-Keeper Huber.
Nachdem die Teams beim Stand von 17:8 für die SG in die Kabinen gingen, forderte Trainer Krzysztof Lisiecki von seinen Akteuren, die Konzentration auch im zweiten Durchgang hochzuhalten. Auf der einen Seite solle der Gegner nicht noch einmal zurück in die Partie kommen. Andererseits ginge es auch darum, Selbstvertrauen für zukünftige Aufgaben zu sammeln.
Dieser Forderung kam seine Mannschaft jedoch nur bedingt nach. Zwar konnte der TuS den Rückstand nicht wesentlich verkürzen, doch es gelang den Gastgebern nicht, sich weiter abzusetzen und einen noch deutlicheren Erfolg zu erspielen. Im Wesentlichen verwaltete die Mannschaft um Kapitän Höfler den Vorsprung.
Gegen Ende der Partie gab das Trainerteam allen Akteuren ausreichend Spielzeit und probierte sich auch an einigen, im bisherigen Saisonverlauf eher selten eingesetzten Varianten. Dies tat der Souveränität im Spiel der SG jedoch kaum einen Abbruch. Schlussendlich konnte ein auch in der Höhe verdienter 32:22 Heimerfolg bejubelt werden.
Auch wenn die Weiß-Schwarzen bei Weitem nicht ihr maximales Potential abriefen, steht unterm Strich das gewünschte Ergebnis. Auch das elfte Heimspiel der Saison konnte erfolgreich gestaltet und somit die Vizemeisterschaft in der Bezirksklasse Rastatt gesichert werden.
Am kommenden Sonntag wird die Runde mit dem Auswärtsspiel bei der HSG Hardt II abgeschlossen. Danach beginnt die Vorbereitung auf die Relegation zur Landesliga, in welcher die Schwarzwald-SG wahrscheinlich auf den TuS Altenheim II aus dem Bezirk Offenburg/Schwarzwald treffen wird. Die Terminierung steht zum aktuellen Zeitpunkt noch aus.
SG: Simon Höfler (Tor), Florian Thomas (Tor), Nico Käser (8), Patrick Waller (7/4), Tobias Harastko (4), Marcel Bauer (4), Pascal Baur (4), Dominik Schwab (2), Nicolas Seeger (2), Hannes Benzing (1), Marinko Tuka, Jakob Benzing, Christian Gubler

Tabellenführer zu stark für die SG-Herren

Überraschend deutlich unterlag die erste Herrenmannschaft der SG Freudenstadt/Baiersbronn im Spitzenspiel beim TuS Helmlingen II mit 38:27 (15:12). Bei der ersten Niederlage nach 13 Siegen in Serie konnten die Weiß-Schwarzen zu keinem Zeitpunkt ernsthaft zu den starken Gastgebern aufschließen und musste sich somit trotz couragierter Leistung vor großer Kulisse geschlagen geben.


Die Vorfreude war den SG-Akteuren deutlich anzumerken. Fast 150 Schwarzwälder pilgerten nach Helmlingen und sorgten somit für eine beispiellose Unterstützung in der restlos voll besetzten Rhein-Rench-Halle. Diese Vorfreude jedoch schwang teilweise in Nervosität um, weshalb der SG in den ersten beiden Angriffen jeweils technische Fehler unterliefen, welche die Gastgeber zur 2:0-Führung nutzten.
In der Folge entwickelte sich eine umkämpfte und hochklassige Partie, die von beiden Seiten mit großem Einsatz geführt wurde. Der TuS jedoch zeigte sich im eigenen Ballbesitz druckvoller und konnte immer wieder über gelungene Kreuzungen Lücken in die SG-Defensive reißen. Beim Stand von 11:6 zugunsten der Gastgeber sah sich Gäste-Coach Krzysztof Lisiecki zu einer Auszeit gedrängt.
Die Worte Lisieckis in der Auszeit fruchteten und die Weiß-Schwarzen konnten sich bis auf drei Tore an die Südbadenliga-Reserve herankämpfen. Beim Halbzeitstand von 15:12 war der Ausgang der Partie noch vollkommen offen, weshalb der SG-Anhang sich auf eine spannende zweite Hälfte freute.
Auch zu Beginn des zweiten Spielabschnitts blieb die Schwarzwald-SG dem Ligaprimus auf den Fersen. Bis zum zwischenzeitlichen 21:18 durch Marcel Bauer in Spielminute 40 schien ein Punktgewinn in Reichweite.
Im Anschluss jedoch verlor die SG den Faden. In der Defensive fand man keinen Zugriff auf die starken Schützen des TuS. Zudem erlaubte sich die Lisiecki-Sieben zu viele technische Fehler im Angriff, die von den Gastgebern mittels einer sehr offensiven Deckung regelrecht erzwungen wurden. Nicht zuletzt scheiterte man ein ums andere Mal am eingewechselten TuS-Keeper Huber.
Innerhalb von nur acht Minuten zog der TuS von drei auf zehn Tore davon und sorgte somit knapp zehn Zeigerumdrehungen vor dem Ende für die Entscheidung (31:21). Die Weiß-Schwarzen zeigten eine tolle Moral und versuchten, den Rückstand nicht noch weiter anwachsen zu lassen. Schlussendlich stand trotz allem die deutliche 38:27 Niederlage fest.
Nach der Partie zeigten sich Spieler, Trainer und Fans der Schwarzwald-SG enttäuscht. Auf der einen Seite haben die eigenen Fehler zur unnötig hohen Niederlage beigetragen. Andererseits mussten sich alle Beteiligten eingestehen, dass der TuS an diesem Tag schlicht besser war und die Weiß-Schwarzen über ein starkes Umschaltspiel schlug.
Mit der Niederlage gegen Helmlingen riss die Serie von 13 siegreichen Spielen. Zudem dürfte das Thema Meisterschaft nun abgehakt sein. In den verbleibenden beiden Ligapartien gegen den TuS Memprechtshofen und die HSG Hardt II geht es im Anschluss an die Osterpause nun darum, den Relegationsplatz gegenüber den Verfolgern ins Ziel zu retten und sich somit das „Hintertürchen“ zur Landesliga offen zu halten.
SG: Simon Höfler (Tor), Florian Thomas (Tor), Marcel Bauer (9/1), Nico Käser (5/1), Marinko Tuka (3), Dominik Schwab (3), Patrick Waller (3/2), Pascal Baur (1), Max Kneißler (1), Ludwig Sättler (1), Christian Gubler (1), Jakob Benzing, Hannes Benzing, Nicolas Seeger

Mit Derbysieg Aufstiegschancen gewahrt

Mit 32:34 (14:18) behielt die erste Herrenmannschaft der SG Freudenstadt/Baiersbronn im Derby bei der HSG Murg die Oberhand. In einer kampfbetonten Partie bewies das Team von Trainerduo Lisiecki/Kammer die besseren Nerven und fiebert nun dem Aufstiegs-Gipfel in Helmlingen entgegen.
Den Weiß-Schwarzen war von Beginn an bewusst, welche Herkules-Aufgabe ihnen bei der heimstarken HSG Murg bevorstand.

 

Dementsprechend fokussiert gingen sie in die Partie und konnten sich durch Treffer von Nico Käser, Patrick Waller und Pascal Baur schon nach drei Minuten auf 0:4 absetzen.

Zwar fanden die Gastgeber anschließend besser in die Partie, doch die SG konnte den Rivalen auf Abstand halten. Beim Stand von 7:14 zugunsten der Gäste schien die Partie bereits früh auf Seiten der Schwarzwald-SG zu kippen. Speziell im Positionsangriff schien die SG flexibler zu sein und wusste stets eine Antwort auf das Deckungsverhalten der HSG.
Gegen Ende der ersten Hälfte jedoch schlichen sich Unkonzentriertheiten ins Spiel der Weiß-Schwarzen ein. Somit konnten die Hausherren um Trainer Magnus Unger bis zum Halbzeitpfiff noch auf bis zu vier Treffer verkürzen. Beim Stand von 14:18 wurden die Seiten gewechselt.
Die größte Schwächephase der Spielgemeinschaft aus Freudenstadt und Baiersbronn folgte dann im ersten Drittel des zweiten Durchgangs. Leichtfertige Ballverluste luden die Gastgeber zu einfachen Treffern ein. Zudem ließ die Defensive der SG die gewohnte Beinarbeit vermissen. Die Gastgeber kamen in der 38. Spielminute zum Ausgleich und gingen wenig später sogar in Führung.
Als die Weiß-Schwarzen in der Folge auch eine doppelte Überzahl nicht zu nutzen wussten, drohte das Spiel erneut zu kippen. Nun waren es die mitgereisten SG-Anhänger und der eingewechselte Florian Thomas im Tor, die ihrer Mannschaft den nötigen Auftrieb gaben. Mit einigen Paraden hielt Thomas seine Farben im Spiel, die sich bis zur 52. Spielminute einen drei-Tore-Vorsprung erarbeiten konnten (26:29).
In der Schlussphase war die HSG Murg nicht mehr in der Lage, den Rückstand aufzuholen, sodass die SG Freudenstadt/Baiersbronn einen knappen, unter dem Strich jedoch verdienten 32:34 Derbysieg einfahren konnte.
Sowohl den Spielern, als auch dem Trainerteam war die Erleichterung deutlich anzusehen. Krzysztof Lisiecki stellte das Ergebnis an sich in den Vordergrund: „In Forbach zu spielen ist immer schwierig. Wir haben gewonnen, sind Derbysieger und haben weiter eine gute Ausgangssituation“, resümierte der Head-Coach.
Dem Team bleibt jedoch nur wenig Zeit, um den Derbysieg zu genießen, denn es steckt bereits in den Vorbereitungen auf die kommende Partie. Am nächsten Sonntag um 18 Uhr kommt es in der Rhein-Rench-Halle zu Helmlingen zum Spitzenduell zwischen den Weiß-Schwarzen und dem TuS Helmlingen II. Beide Teams trennt lediglich ein Punkt und somit wird im direkten Aufeinandertreffen des Ersten gegen den Zweiten eine Vorentscheidung in Sachen Meisterschaft fallen.
SG: Simon Höfler (Tor), Florian Thomas (Tor), Nico Käser (7), Patrick Waller (7/3), Ludwig Sättler (5), Pascal Baur (4), Marcel Bauer (3), Dominik Schwab (3), Christian Gubler (2), Tobias Harastko (2), Max Kneißler (1), Hannes Benzing, Nicolas Seeger, Marinko Tuka

Lisiecki-Sieben mit weiterem Kantersieg

Beim 49:24 (26:13) Heimerfolg über den BSV Phönix Sinzheim III ließ die SG Freudenstadt/ Baiersbronn dem Aufsteiger vor heimischem Publikum keine Chance. Gegen den personell stark angeschlagenen Gast konnten sich alle Feldspieler in die Torschützenliste eintragen.

 

Von Beginn an wurden die Weiß-Schwarzen ihrer Favoritenrolle gerecht. Drei schnelle Tore über die Außenspieler Ludwig Sättler und Dominik Schwab sorgten nach drei absolvierten Minuten für die 3:0 Führung. Damit setzten die Gastgeber ein deutliches Zeichen gegenüber den Gästen, dass man in eigener Halle nicht ins Straucheln kommen möchte.
Der BSV trat mit einer Rumpftruppe den Weg in den Schwarzwald an. Da der Fokus der Badener offenbar auf dem Klassenerhalt für die erste bzw. zweite Mannschaft liegt, wurde lediglich ein siebenköpfiges Team ohne gelernten Torhüter in die David-Fahrner-Halle Freudenstadt entsandt. Dieses wehrte sich nach Kräften und versuchte, über lange Angriffe Zeit von der Uhr zu nehmen.
Die Heim-SG jedoch ließ wenig Gnade mit dem Aufsteiger walten. Mit einem 10:3-Lauf zwischen der 13. Und 23. Spielminute wurde der Vorsprung bereits Mitte der ersten Halbzeit auf über zehn Treffer ausgebaut (18:7). Erneut war die Handschrift von Trainerduo Lisiecki/Kammer im Spiel der Weiß-Schwarzen deutlich zu lesen: Blitzschnell schaltete die Schwarzwald-SG nach Ballgewinnen in der aggressiven Deckung um und erzielte somit zahlreiche Treffer per Tempogegenstoß.
Bereits beim Pausenstand von 26:13 war die Partie entschieden. Trotzdem mahnten die Trainer in der Ansprache an ihre Spieler zur Konzentration. Das Tempo sollte auch in den zweiten 30 Minuten kontinuierlich hochgehalten und die erarbeiteten Chancen konsequent in Tore umgemünzt werden.
Dieser Forderung kam das Team eindrucksvoll nach und erzielte in den ersten zehn Minuten nach Wiederanpfiff elf weitere Treffer zum zwischenzeitlichen 37:17. Die Weiß-Schwarzen hatten zudem die Gelegenheit genutzt, allen Akteuren ausreichend Spielzeit zu geben. So trugen sich über die komplette Spielzeit alle Feldspieler in die Torschützenliste ein.
In der Schlussphase verließen dem tapfer kämpfenden BSV zusehends die Kräfte, was zu einer erhöhten Fehlerquote und damit zu weiteren Chancen für die Gastgeber führte. Schlussendlich sollte der erst im Dezember des abgelaufenen Jahres aufgestellte Torrekord in der Geschichte der Spielgemeinschaft eingestellt und ein deutlicher 49:24 Heimerfolg gefeiert werden.
Das Fazit von Trainer Krzysztof Lisiecki fiel sachlich, jedoch nicht überschwänglich aus. „Wir haben heute einen dezimierten Gegner mit der erforderlichen Konsequenz besiegt“, so Lisiecki. Als viel wichtiger hob er jedoch hervor, dass das Team vor den schwierigen Auswärtsspielen in den kommenden Wochen ihre Chance nutzte, die Abläufe unter Wettkampfbedingungen weiter zu automatisieren.
Für die SG stehen nun zwei sehr attraktive Aufgaben in fremder Halle an. Am kommenden Wochenende reist die Lisiecki-Sieben zum Murgtalderby nach Forbach und trifft dort auf die HSG Murg. Wiederum eine Woche später gastieren die Weiß-Schwarzen zum Top-Spiel beim aktuellen Tabellenführer des TuS Helmlingen II.
SG: Simon Höfler (Tor), Florian Thomas (Tor), Nico Käser (12), Dominik Schwab (9), Patrick Waller (9/3), Pascal Baur (5), Ludwig Sättler (4), Nicolas Seeger (3), Tobias Harastko (2), Marcel Bauer (2), Jakob Benzing (1), Marinko Tuka (1), Christian Gubler (1)

 

 

Gemeinsam zum Spitzenspiel! – Die SG-Fanausfahrt nach Helmlingen

am Sonntag, dem 14. April 2019 steht für die erste Herrenmannschaft ein wahres „Endspiel“ beim TuS Helmlingen II an.

 

Im Duell des Tabellenführers gegen die zweitplatzierte Schwarzwald-SG kann eine Vorentscheidung im Kampf um den Aufstieg fallen. Darum benötigen wir die geballte Unterstützung unserer Fans und wollen einmal mehr unter Beweis stellen, dass wir in fremden Hallen für Heimspielatmosphäre sorgen können!

 

In Kooperation mit unserem Partner Flugboerse Reisebüro Klumpp stellen wir einen günstigen Bustransfer für 7 € pro Person zur Verfügung. Abfahrt ist um 15:30 Uhr am Stadtbahnhof Freudenstadt bzw. um 15:45 Uhr am Bahnhof Baiersbronn. Um 18:00 Uhr startet das Spiel in der Rhein-Rench-Halle zu Helmlingen, von dem wir, hoffentlich mit zwei Punkten im Gepäck, gegen 20:30 Uhr die Rückreise antreten werden.

 

Wenn Ihr bei diesem Event für die gesamte SG dabei sein wollt, dann schreibt einfach eine kurze Nachricht mit Eurem Namen und der Anzahl an zu reservierenden Sitzplätzen an SG-Eventteam-Leiter Florian Müller (florian.mueller.fds@gmail.com).

 

Anmeldeschluss ist der 11. April. Die Teilnehmerzahl ist auf die Sitzplätze im Bus begrenzt.

 

Wir freuen uns auf Euch!

Die Weiß-Schwarzen überzeugen erst in der Schlussphase

Mit einem 25:32 (15:15) Auswärtserfolg bei der TS Ottersweier II löste die erste Herrenmannschaft der SG Freudenstadt/Baiersbronn am vergangenen Sonntag eine weitere unangenehme Aufgabe. Die Gastgeber konnten die Partie lange offenhalten, ehe ein 7:0-Lauf das Spiel zugunsten der Schwarzwald-SG entschied.


Am späten Sonntagabend startete die Mannschaft von Trainerduo Liesiecki/Kammer zunächst wach in die Partie. Marcel Bauer, Dominik Schwab und Nico Käser erzielten die ersten drei Treffer zur raschen 0:3 Führung. In der Folge jedoch kamen die Hausherren in die Partie. Begünstigt von schwachen Torabschlüssen der Gäste egalisierten Sie den Rückstand und gingen bis Minute 15 sogar mit zwei Treffern in Führung (7:5).
Es entwickelte sich ein umkämpftes, selten hochklassiges Aufeinandertreffen, in dem die Führung immer wieder wechselte. Die SG konnte nicht an die Defensiv-Leistungen aus den Vorwochen anknüpfen und agierte zu statisch gegen die individuell starken Akteure der Landesliga-Reserve, die immer wieder über Schlagwürfe und Einzelaktionen zum Erfolg kamen.
Dass man mit einem ausgeglichenen Spielstand von 15:15 in die Kabinen ging, hatten die Weiß-Schwarzen vor allem Keeper Simon Höfler zu verdanken, der mit einer Quote von annähernd 50% über die komplette Spielzeit seine Farben im Spiel hielt. Nach deutlichen Worten in der Halbzeitansprache durch Trainer Krzysztof Lisiecki, wollte die SG im zweiten Durchgang schnell für eine Entscheidung sorgen.
Dieses Vorhaben ging zunächst jedoch nicht auf. Die Gastgeber nutzten zu Beginn der zweiten Hälfte die Unkonzentriertheiten der Schwarzwald-SG und konnten sich beim Stand von 21:18 in der 38. Spielminute erstmals auf bis zu drei Treffer absetzen.
In der Folge jedoch fing sich die Lisiecki-Sieben. Zunächst fand sie zurück zur defensiven Stabilität und konnte die daraus eroberten Bälle konsequent in Tore ummünzen. 13 Spielminuten ohne Gegentreffer sorgten für die Vorentscheidung zugunsten der Gastgeber (21:25). Speziell Rückraumspieler Max Kneißler glänzte in dieser Phase und erzielte drei Treffer in Folge.
Den erarbeiteten Vorsprung verwaltete die SG in den letzten zehn Minuten souverän und konnte ihn sogar noch ausbauen. Am Ende stand ein auch in der Höhe verdienter 25:32 Auswärtserfolg zu Buche, nachdem Spieler- und Trainerteam zunächst durchatmeten.
Auch Kapitän Simon Höfler zeigte sich nach der Partie sichtlich erleichtert: „Wir haben heute gezeigt, dass wir auch die dreckigen Spiele gewinnen können“, so der 28-Jährige. Höfler mahnt jedoch auch an, dass eine solche Leistung nicht zur Regel werden darf: „Wenn wir uns mit so einer Leistung zum Beispiel gegen Helmlingen präsentieren, werden wir verlieren“.

An der Tabellenspitze der Bezirksklasse punkten die Schwarzwald-SG  und der Tabellenführer Helmlingen II weiterhin im Gleichschritt. Am kommenden Wochenende beim Heimspiel gegen den BSV Phönix Sinzheim III möchte die Lisiecki-Sieben den Druck auf den Ligaprimus unvermindert hoch halten.


SG: Simon Höfler (Tor), Nico Käser (7), Marcel Bauer (7/2), Patrick Waller (6/4), Max Kneißler (5), Dominik Schwab (4), Marinko Tuka (1), Ludwig Sättler (1), Tobias Harastko (1), Pascal Baur, Hannes Benzing, Christian Gubler

Souveräner Sieg untermauert Ambitionen

Mit 32:22 (15:13) behielt die erste Herrenmannschaft der SG Freudenstadt / Baiersbronn im Spitzenspiel der Bezirksklasse Rastatt gegen die Panthers Gaggenau deutlich die Oberhand. Durch den zehnten Erfolg in Serie rücken die Weiß-Schwarzen in der Tabelle auf Rang zwei vor und haben nun in Sachen Aufstieg alle Karten in der eigenen Hand.


Beiden Teams war die immense Bedeutung der Partie bewusst, in die die Gäste aus dem unteren Murgtal den besseren Start erwischten. Sie nutzten die anfängliche Nervosität der Hausherren und gingen rasch mit 0:3 in Führung. Erst in der sechsten Minute gelang der Schwarzwald-SG durch Pascal Baur der erste Treffer.
Anschließend jedoch legten die Gastgeber Ihre Nervosität ab und setzten die Panthers unter Druck. Die daraus resultierenden Fehler nutzte die Mannschaft von Trainerduo Lisiecki/Kammer gnadenlos aus und drehte durch einen 7:3-Lauf die Partie.
Gästetrainer Kohlbecker reagierte in der Folge mit einer Auszeit und stellte seine Defensive um. Durch eine Manndeckung gegen SG-Akteur Marcel Bauer gelang es den Badenern zwar, den Lauf der SG zu stoppen, aber die Lisiecki-Sieben ließ den direkten Anschluss der Gäste nicht zu. Beim Stand von 16:13 zugunsten der Schwarzwälder wurden die Seiten gewechselt.
Coach Krzysztof Lisiecki warnte in der Halbzeitansprache seine Mannschaft vor der Anfangsphase des zweiten Durchgangs, die in keinem Fall so ablaufen dürfe, wie noch zu Spielbeginn. Diese Vorgabe setzte sein Team ideal um. Drei Treffer in Serie durch Dominik Schwab und Patrick Waller schraubten den Vorsprung der Gastgeber auf 19:13.
In der zweiten Halbzeit konnten die Weiß-Schwarzen speziell in der Defensive überzeugen. Hinter einer aggressiven, beweglichen und gut abgestimmten Deckung erwischte Kapitän Simon Höfler einen starken Tag und vereitelte zahllose Chancen der Panthers. So sollte sich die Abwehrarbeit einmal mehr als Schlüssel zum Erfolg entpuppen.
Im eigenen Ballbesitz nahmen sich die SG-Akteure die Trainingsinhalte der Woche zu Herzen und verwandelten konsequent ihre Chancen. Vier weitere Treffer in Serie zum zwischenzeitlichen 29:19 sorgten dann für die endgültige Entscheidung zugunsten der Schwarzwald-SG. In den abschließenden fünf Spielminuten verwaltete man den Vorsprung souverän und konnte gemeinsam mit den fast 500 Zuschauern in der voll besetzten David-Fahrner-Halle den schlussendlich verdienten 32:22 Sieg bejubeln.
Das Trainerduo Lisiecki/Kammer stellte nach dem Erfolg die Mannschaftsleistung in den Vordergrund. „Wie man an den Torschützen sieht, waren wir von jeder Position gefährlich und haben in der Abwehr sehr gut als Team gearbeitet“, fasst Ralph Kammer zusammen. Auch Krzysztof Lisiecki lobte die Konzentration der Mannschaft, die seine Vorgaben ausnahmslos umgesetzt habe.
Mit dem doppelten Punktgewinn gegen Gaggenau schieben sich die Weiß-Schwarzen auf Rang zwei der Tabelle und sind dem Spitzenreiter aus Helmlingen weiterhin dicht auf den Fersen. In den verbleibenden sechs Partien bis Saisonende hat es die SG nun erstmals in der eigenen Hand, in die Landesliga aufzusteigen.
Nach den jüngsten Erfolgen lässt das Team um Kapitän Höfler nun auch keinen Zweifel mehr, daran dass sie aufsteigen möchte. Um dieses Ziel zu erreichen, darf es sich jedoch keinerlei Fehler erlauben. Bereits am kommenden Wochenende wartet mit dem Gastspiel bei der TS Ottersweier II eine schwierige Aufgabe zu ungeliebter Zeit am Sonntagabend um 19 Uhr.


SG: Simon Höfler (Tor), Florian Thomas (Tor), Dominik Schwab (6), Nico Käser (5), Patrick Waller (5), Pascal Baur (5/2), Marcel Bauer (4), Max Kneißler (2), Hannes Benzing (2), Jakob Benzing (1), Nicolas Seeger (1), Ludwig Sättler (1), Christian Gubler, Tobias Harastko
 

Lisiecki-Sieben erfüllt Hausaufgaben

Mit einem 22:27 (10:16) Auswärtserfolg beim ASV Ottenhöfen II fuhren die Herren der SG Freudenstadt/Baiersbronn am vergangenen Wochenende den neunten Sieg in Serie ein. Auch wenn die Weiß-Schwarzen nicht in allen Punkten überzeugen konnten, festigten sie mit dem Punktgewinn die gute Ausgangslage vor dem Top-Spiel gegen die Panthers Gaggenau.
Das Trainerduo Lisiecki/Kammer hatte im Vorfeld der Partie vor den Gastgebern aus dem Achertal gewarnt. Dementsprechend fokussiert ging die SG in die Partie und nahm durch Treffer von Pascal Baur und Patrick Waller zum anfänglichen 0:3 direkt die Zügel in die Hand.
Die Gastgeber benötigten knapp zehn Minuten, um in die Partie zu finden. Anschließend jedoch nutzten sie die Fehler der Schwarzwald-SG  im Angriffsspiel gnadenlos aus und konnten den Rückstand bis auf einen Treffer verkürzen (5:6). SG-Coach Krzysztof Lisiecki reagierte mit einer Auszeit, in deren Folge der Vorsprung mittels eines 1:5-Laufes wieder ausgebaut werden konnte.
Speziell in der Defensive konnte das Team um Keeper und Kapitän Höfler über weite Strecken überzeugen. Nur selten fand der ASV Lücken in der aggressiven Deckung, die sich nur selten unkonzentriert zeigte. So gelangen den Hausherren bis zum Pausenpfiff lediglich zehn Treffer, sodass beim Stand von 10:16 die Seiten gewechselt wurden.
In der zweiten Hälfte verpassten es die Weiß-Schwarzen, früh für eine Spielentscheidung zu sorgen. Trotz der ansprechenden Abwehrleistung konnte die Lisiecki-Sieben nur selten im Angriff Kapital aus den erarbeiteten Bällen schlagen. Neben einigen technischen Fehlern war allen voran die Chancenauswertung ein großes Manko.
Gegen Mitte des zweiten Durchgangs konnte die Landesliga-Reserve begünstigt durch die Fehler der SG bis auf drei Treffer aufschließen, was das Trainerduo erneut zu einer Auszeit beim Stand von 20:23 zwang. Diese zeigte erneut die gewünschte Wirkung. Insbesondere der eingewechselte Keeper Florian Thomas konnte mit einigen wichtigen Paraden dazu beitragen, sein Team im Spiel zu halten.
Schlussendlich konnten die Ottenhöfener den Erfolg der Spielgemeinschaft nicht mehr ernsthaft in Gefahr bringen, sodass beim Endstand von 22:27 die Punkte 23 und 24 auf dem Konto der SG verbucht werden konnten. In der Analyse stellte Lisiecki das Ergebnis in den Vordergrund. Seine Mannschaft habe eine unangenehme Aufgabe mit dem gewünschten Ausgang absolviert, so der Head-Coach.
Die Weiß-Schwarzen wissen jedoch auch, dass es in der kommenden Woche einer anderen Leistung bedarf. Mit den Panthers Gaggenau ist am Samstag um 20 Uhr ein Vertreter aus der Spitzengruppe zu Gast in der David-Fahrner-Halle Freudenstadt. Gegen das Team aus dem unteren Murgtal will die Schwarzwald-SG unter Nutzung ihrer Heimstärke den dritten Tabellenplatz verteidigen und zudem eine offene Rechnung aus dem Hinspiel in Gaggenau begleichen.
SG: Simon Höfler (Tor), Florian Thomas (Tor), Nico Käser (7/5), Patrick Waller (5), Pascal Baur (5), Marcel Bauer (4), Hannes Benzing (2), Dominik Schwab (2), Tobias Harastko (1), Ludwig Sättler (1), Jakob Benzing, Nicolas Seeger, Max Kneißler, Christian Gubler

Auch Muggensturm kann die SG-Herren nicht stoppen

Mit 31:24 (14:11) behielt die erste Herrenmannschaft der SG Freudenstadt/Baiersbronn im Spitzenspiel der Bezirksklasse Rastatt gegen die SG Muggensturm/Kuppenheim II deutlich die Oberhand. Die Weiß-Schwarzen überzeugten besonders über eine starke Deckungsarbeit und fuhren schlussendlich verdient den achten Sieg in Folge ein.


Beiden Seiten war die Bedeutung des Duells im Hinblick auf den Aufstiegskampf bewusst. Dementsprechend motiviert gingen die Teams vor der großen Zuschauerkulisse in der Freudenstädter David-Fahrner-Halle in die Partie. Den besseren Start erwischten dabei die Gastgeber, die durch Treffer von Max Kneißler, Patrick Waller und Ludwig Sättler mit 3:0 in Front gingen.
Erst in der sechsten Spielminute kamen die Gäste zu ihrem ersten Torerfolg. Im Anschluss fanden die „Mukus“ immer besser in die Partie und nutzten die Fehler der Heim-SG gnadenlos aus. Top-Scorer Freyer brachte die Badener in der 12. Spielminute erstmals mit 6:7 in Führung. Die Hausherren jedoch fanden die passende Antwort, glichen rasch aus und konnten sich in Minute 21 erneut einen Vorsprung von drei Toren erarbeiten.
Bis zum Pausenpfiff konnte die Verbandsliga-Reserve die Partie weiter offen halten. Die Abwehr der Schwarzwald-SG jedoch stellte die Gäste-Akteure vor große Herausforderungen. Trotz des kurzfristigen Ausfalls von Kreisläufer Hannes Benzing verteidigten die Gastgeber aggressiv und aufmerksam. Gemeinsam mit dem stark aufgelegten Simon Höfler im Gehäuse ließ man in den letzten 10 Minuten der ersten Hälfte lediglich zwei Treffer zu.
Nachdem beim Stand von 14:11 zugunsten des Teams um Trainerduo Lisiecki/Kammer die Seiten gewechselt wurden, kamen die Gäste besser in den zweiten Spielabschnitt. Beim zwischenzeitlichen 17:16 konnte gar der Anschluss wieder hergestellt werden. Die Heim-SG jedoch ließ sich davon nicht verunsichern. Drei Treffer des elffachen Torschützen Patrick Waller stellten den alten Abstand wieder her, was Gästetrainer Bukovic zu einer Auszeit zwang.
Doch was folgte, war die stärkste Phase der Hausherren. Mit einem 6:0-Lauf enteilten die Weiß-Schwarzen den Gästen und sorgten somit beim 26:18 in der 49. Spielminute für die Vorentscheidung. In der Schlussphase verwaltete die Lisiecki-Sieben das Polster souverän und konnte einen in der Endabrechnung verdienten 31:24 Heimerfolg bejubeln.
Mit dem achten Sieg in Serie rückt die Schwarzwald-SG in der Tabelle der Bezirksklasse Rastatt bis auf Platz zwei vor und steht lediglich zwei Zähler hinter dem neuen Spitzenreiter aus Helmlingen. Muggenstum hingegen fällt auf Platz drei zurück. Somit hat sich die Mannschaft um Kapitän Höfler eine exzellente Ausgangsposition für den Aufstiegskampf erarbeitet, den man maßgeblich beeinflussen möchte.
Für die Weiß-Schwarzen steht nun eine vierwöchige Faschingspause an, in der sich das Team intensiv auf das letzte Saisondrittel vorbereiten möchte. Dieses beginnt am 10. März mit dem unangenehmen Gastspiel beim ASV Ottenhöfen II.
SG: Simon Höfler (Tor), Florian Thomas (Tor), Patrick Waller (11/6), Nico Käser (7), Marcel Bauer (4), Pascal Baur (3), Ludwig Sättler (2), Marinko Tuka (1), Max Kneißler (1), Christian Gubler (1), Dominik Schwab (1), Jakob Benzing, André Stölzle, Tobias Harastko

SG-Offensive nicht zu bändigen

Die erste Herrenmannschaft der SG Freudenstadt/Baiersbronn sammelt weiter Selbstvertrauen. Beim Aufsteiger SG Kappelwindeck/Steinbach III siegte das Team von Trainerduo Lisiecki/Kammer mit 31:50 (16:26) und bewies dabei eindrucksvoll die Angriffsstärke.

 


Die Schwarzwald-SG nahm von der ersten Spielminute an die Zügel in die Hand. Ludwig Sättler brachte die Weiß-Schwarzen durch seine ersten beiden Treffer mit 2:0 in Front. Die Gastgeber aus dem Badischen konnten die Partie in den ersten zehn Minuten jedoch noch offen gestalten und zwischenzeitlich zum 3:3 ausgleichen.
Die Gäste stellten sich in der Folge auf das Angriffsspiel des Aufsteigers ein und konnten sich somit zunehmend Bälle in der Deckung erarbeiten, die konsequent in Tore umgemünzt werden konnten. Somit baute das Team um Kapitän Höfler den Vorsprung über 7:4 auf 13:6 aus und sorgte bereits nach 15 Minuten für klare Verhältnisse in der neuen Sporthalle Bühl.
Trainer Lisiecki begann früh, von seinem breiten Kader und den damit verbundenen Wechselmöglichkeiten Gebrauch zu machen. Ein Qualitätsverlust war allerdings in keinster Weise zu erkennen. Die SG erspielte sich Chance um Chance und konnte die Fehlerquote gering halten, wodurch bis zum Pausenpfiff noch weitere 13 Treffer zum 26:16 Halbzeitstand erzielt wurden.
Auch im zweiten Spielabschnitt ließen die Weiß-Schwarzen nicht locker und erhöhten den Vorsprung binnen fünf Minuten auf 15 Treffer (17:32). Erfolgreichste Schützen im Dress der SG waren Marcel Bauer und Patrick Waller mit 10 bzw. 9 Treffern. Auch alle weiteren Feldspieler konnten sich in die Torschützenliste eintragen.
Die Gastgeber, die sich sicherlich vorgenommen hatten, die Partie offener zu gestalten, wehrten sich jedoch im eigenen Ballbesitz nach Kräften und konnten ihre Angriffe regelmäßig erfolgreich beenden. Die Schwarzwald-SG ließ jedoch ihrerseits in der Abwehr das ein oder andere Mal die nötige Konsequenz vermissen, weshalb das Team mit der Defensivleistung nicht vollends zufrieden sein kann.
Bis zum Schlusspfiff hielten die Gäste das Tempo unverändert hoch, was Anzeichen des exzellenten physischen Zustandes der Mannschaft ist. Marinko Tuka setzte den Schlusspunkt mit seinem Treffer zum 50:31. Der Treffer bedeutet einen neuen Vereinsrekord. Noch nie seit Gründung der SG Freudenstadt/Baiersbronn konnte ein Aktiven-Team 50 Tore in einer Partie erzielen. Der bisherige Rekord (49), stammte aus der Saison 2009/10.
Mit dem Sieg beim Tabellenvorletzten sammeln die SG-Akteure weiter Selbstvertrauen und setzen sich in der Spitzengruppe der Bezirksklasse fest. Am kommenden Wochenende steht mit dem Heimspiel gegen den direkten Konkurrenten der SG Muggensturm Kuppenheim II eine richtungsweisende Partie an. Im Falle eines Sieges kann die SG langsam vom ernsthaften Eingreifen in den Aufstiegskampf träumen.
SG: Simon Höfler (Tor), Florian Thomas (Tor), Marcel Bauer (10/5), Patrick Waller (9/2), Nico Käser (6), Ludwig Sättler (5), Jakob Benzing (4), Dominik Schwab (4), Tobias Harastko (4), Marinko Tuka (3), Hannes Benzing (2), Max Kneißler (2), Pascal Baur (1)

SG-Herren lassen dem Tabellenführer keine Chance

Mit einem überraschend deutlichen 37:28 (15:14) Heimerfolg gegen den ehemaligen Tabellenführer SG Kappelwindeck/Steinbach II meldet sich die erste Herrenmannschaft der SG Freudenstadt/ Baiersbronn eindrucksvoll im Kampf um die Aufstiegsplätze zurück. Als Garant für den sechsten Sieg in Serie erwies sich erneut das schnelle Umschaltspiel der Weiß-Schwarzen.

 

Die Anfangsphase der Partie war seitens der Gastgeber von großer Nervosität geprägt. Auch wenn sich die SG-Defensive ein ums andere Mal Bälle erarbeitete, verhinderten zahlreiche Fehlwürfe und technische Fehler eine frühe Führung der Mannschaft um Kapitän Simon Höfler. Erst in der 16. Spielminute brachte Nico Käser seine Farben erstmals mit 8:7 in Front.
Nachdem die anfängliche Aufregung abgeklungen war, fand die Schwarzwald-SG zunehmend besser in ihr Spiel und setzte sich bis kurz vor der Pause auf bis zu vier Treffer ab, was Gäste-Coach Habich zu einer Auszeit zwang. Diese Maßnahme in Verbindung mit einer Abwehrumstellung zeigte den gewünschten Effekt. Die Weiß-Schwarzen verloren erneut mehrere Bälle in der Vorwärtsbewegung und luden die SGKS somit noch zu drei leichten Treffern ein. Beim Stand von 15:14 wurden die Seiten gewechselt.
Im zweiten Durchgang agierten die Hausherren von Beginn an hellwach und machten deutlich, die Begegnung möglichst früh zu ihren Gunsten entscheiden zu wollen. Auf Basis einer gut eingestellten und aggressiven Deckung konnte die Schwarzwald-SG nun ihre Stärke im Tempogegenstoß ausspielen. Zudem hatten die Schützen nun ihr Visier gestellt und verwandelten sicher ihre Chancen.
Die Mannschaft von Trainerduo Lisiecki/Kammer setzte sich nun Tor um Tor ab. Nach einem zwischenzeitlichen 8:2-Lauf war beim Stand von 27:21 in der 46. Spielminute die Vorentscheidung gefallen. Die SG ließ jedoch bis zum Ende der Partie nicht nach und bot den zahlreichen Zuschauern in der Baiersbronner Murgtalhalle bis zum Abpfiff ein regelrechtes Offensivspektakel.
Der mit zehn Treffern erfolgreichste SG-Akteur Marcel Bauer setzte mit dem 37:28 den Schlusspunkt unter eine überaus gelungene Partie der Weiß-Schwarzen, die auch das Trainerduo zufrieden stellte.  Die Mannschaft habe gezeigt, dass sie in der Breite stark aufgestellt sei und dass sie auch gegen Spitzenteams ihre Leistung abrufen kann, fasste Co-Trainer Ralph Kammer die Begegnung zusammen.
Die SG Freudenstadt/Baiersbronn sendet mit dem Heimsieg das gewünschte Ausrufezeichen in Richtung der Konkurrenz und kletterte sogar für eine Nacht an die Tabellenspitze der Bezirksklasse Rastatt. Als beste Offensive der Liga und mit der Serie von sechs Siegen in Folge, verfügen die Akteure aktuell über das nötige Selbstvertrauen, um ernsthaft ins Aufstiegsrennen einzugreifen.
Die Lisiecki-Truppe weiß jedoch auch: Sie muss ihre Leistung Woche für Woche bestätigen und weiterhin die Konzentration im Trainings- und Spielbetrieb hochhalten. Dies gilt auch am kommenden Wochenende gegen die dritte Mannschaft der SG Kappelwindeck/Steinbach, die aktuell  im unteren Tabellendrittel rangiert. Zur ungeliebten Zeit am Sonntag um 17 Uhr soll es für die Schwarzwald-SG keine böse Überraschung geben.


SG: Simon Höfler (Tor), Florian Thomas (Tor), Marcel Bauer (10/1),  Pascal Baur (7/3), Nico Käser (7), Patrick Waller (4), Max Kneißler (3), Hannes Benzing (3), Jakob Benzing (1), Ludwig Sättler (1), Tobias Harastko (1), Marinko Tuka, Christian Gubler, Dominik Schwab

SG-Herren lassen keine Gnade walten

Im letzten Pflichtspiel des Jahres 2018 schlug die erste Herrenmannschaft der SG Freudenstadt/Baiersbronn die zweite Mannschaft der HSG Hardt deutlich mit 47:24 (19:11). Nach einer zähen Anfangsphase untermauerte die Lisiecki-Sieben eindrucksvoll ihre Stärke im Tempospiel und rückt zum Ende der Hinrunde in den Kreis der Spitzenteams vor.


Auch wenn die Heim-SG sich im Vorhinein vorgenommen hatte, die Gäste aus Durmersheim und Bietigheim nicht an einer Sensation schnuppern zu lassen, konnte man in der Anfangsphase noch nicht das volle Potential abrufen. Während man die HSG-Reserve in der Defensive gut im Griff hatte, unterliefen den Gastgebern vor allem in der Vorwärtsbewegung viele Fehler, die zu unnötigen Ballverlusten führten.
Somit konnte das Tabellenschlusslicht die Partie bis zum 7:7 ausgeglichen gestalten. Erst in der 17. Spielminute brachte Tobias Harastko seine Farben erstmals mit 8:7 in Front. In der Folge kam der Angriffsmotor der Schwarzwald-SG immer besser in den Tritt, sodass man bis zum Pausenpfiff die Führung noch auf 19:11 ausbauen konnte. In der Halbzeitansprache forderte das Trainerduo Lisiecki/Kammer, im zweiten Spielabschnitt das Tempo hochzuhalten.
Dieser Vorgabe kam die Mannschaft um Kapitän Höfler eindrucksvoll nach. Ein 10:0-Lauf nach in gerade einmal sieben Minuten sorgte für deutliche Verhältnisse in der Murgtalhalle Baiersbronn. Basierend auf einer soliden, offensiv eingestellten Defensive schalteten die Weiß-Schwarzen ein ums andere Mal blitzschnell um und kamen über den Tempogegenstoß zu einfachen Toren.
Auch in der Folge blieb die Heim-SG hungrig und ließ in Sachen Tempo und Willen nicht nach. Die Gäste aus dem Badischen, die sich ihrem Schicksal zunehmend ergaben, konnten den Gastgebern nur noch wenig entgegensetzen. Somit erzielte die Lisiecki-Sieben ganze 29 Treffer im zweiten Durchgang und gewann die Partie schlussendlich auch in der Höhe verdient mit 47:24.
Das Trainerduo zeigte sich im Anschluss an die Partie zufrieden mit der Leistung des Teams. Es habe nicht nur die Pflichtaufgabe erfüllt, sondern auch eindrucksvoll die Ambitionen untermauert und sich Selbstvertrauen geholt, so Head-Coach Krzysztof Lisiecki. Mit durchschnittlich 36 erzielten Treffern pro Partie stellt seine Mannschaft nun den besten Angriff der Bezirksklasse Rastatt.
Die SG-Herren schließen die Rückrunde auf dem fünften Tabellenplatz ab. Nach anfänglich drei Auswärtsniederlagen in Folge blieben sie zuletzt fünf Spiele in Folge ohne Punktverlust, während die Konkurrenz reihenweise Federn lassen musste.
Dies führt zu einer interessanten Tabellenkonstellation in der Bezirksklasse. Die Top-5, zu denen auch die Teams auf Muggensturm, Helmlingen, Kappelwindeck und Gaggenau gehören, trennen lediglich zwei Punkte, was eine spannende Rückrunde und Spannung im Kampf um den Aufstieg verspricht.
Die Schwarzwald-SG möchte in Sachen Aufstieg ein Wörtchen mitreden, auch wenn dieser explizit nicht als Saisonziel ausgegeben war. In der Winterpause bis Ende Januar möchte sich das Team nun intensiv auf die Rückrunde vorbereiten, die mit dem Heimspiel gegen den Tabellenführer Kappelwindeck/Steinbach am 26.01. in der David-Fahrner-Halle direkt mit einem Topspiel beginnt.
SG: Simon Höfler (Tor), Hannes Gaiser (Tor), Nico Käser (9), Pascal Baur (9/7), Tobias Harastko (7), Patrick Waller (6), Dominik Schwab (5), Florian Müller (4), Hannes Benzing (4), Jakob Benzing (2), Nicolas Seeger (1), Marinko Tuka, Christian Gubler
 

SG-Herren bleiben in der Erfolgsspur

Beim 33:39 (14:21) Auswärtserfolg gegen den TuS Memprechtshofen stellte die erste Herrenmannschaft der SG Freudenstadt/Baiersbronn erneut ihre Offensivstärke unter Beweis. Der vierte Sieg in Serie bedeutet auch den Anschluss an die Spitzengruppe.


Von Beginn an versuchten die Weiß-Schwarzen, ihr Tempospiel gegen die erfahrenen Akteure des TuS auszuspielen. Tobias Huber, der Keeper der Gastgeber, erwies sich jedoch in der Anfangsphase als harter Prüfstein und konnte sich mehrmals auszeichnen, sodass sich die Gäste bis zur 11. Spielminute nicht absetzen konnten (4:5).
Erst im Anschluss konnte die Mannschaft von Trainerduo Lisiecki/Kammer ihre Chancen zunehmend besser nutzen und baute den Vorsprung sukzessive aus. Speziell Pascal Baur und Marcel Bauer sorgten in dieser Phase für viel Bewegung im Spiel der Schwarzwald-SG, die sich bis auf 10:17 absetzen konnte.
Bis zur Halbzeit gelang es den „Römern“ aus Memprechtshofen, den Rückstand konstant bei sieben Treffern zu halten. Als beim Stand von 14:21 beide Teams den Gang in die Kabinen antraten, forderte SG-Coach Krzysztof Lisiecki von seinem Team, im zweiten Spielabschnitt schnell die Weichen auf einen klaren Erfolg zu stellen.
Dieser Vorgabe kamen die Weiß-Schwarzen jedoch nicht nach. Anstatt sich weiter abzusetzen, agierten sie zum wiederholten Male fahrlässig in der Defensive. In der Folge schmolz das Polster der Gäste auf bis zu drei Treffer beim zwischenzeitlichen 22:25 in der 41. Spielminute.
Die folgenden zehn Minuten waren geprägt von hohen Fehlerquoten auf beiden Seiten, aus denen keines der Teams nennenswerten Profit schlagen konnte. Zusätzlich aufgeheizt wurde die Stimmung vom gewohnt emotionalen Publikum in der Helmlinger Rhein-Rench-Halle. Auch beim 30:33 zugunsten der Gäste war nach 49 Minuten noch keine Entscheidung gefallen.
Erst in der Schlussphase fand die Schwarzwald-SG gemäß ihrem eigenen Anspruch als Spitzenteam wieder zurück in die Partie. Ein 4:0 Lauf binnen zwei Minuten schraubte den Vorsprung auf 30:37 nach oben. In den letzten sieben Spielminuten verwaltete die Lisiecki-Sieben dieses Polster und ging schlussendlich beim Endstand von 33:39 siegreich vom Feld.
Trainer Lisiecki stellt in seinem Fazit das Ergebnis in den Vordergrund. Obwohl die Leistung erneut die Schwächen in der Defensive offenbarte, stehe unter dem Strich ein Sieg und das sei das Ziel gewesen, resümiert Lisiecki.
In der Tabelle profitiert die SG weiterhin von den Fehlern der Konkurrenz, die die vorderen fünf Tabellenplätze vor dem letzten Spieltag der Hinrunde bis auf vier Punkte zusammenrücken lassen. Im verbleibenden Spiel gegen das Tabellenschlusslicht der HSG Hardt möchten die Weiß-Schwarzen das Jahr 2018 erfolgreich abschließen und die gute Ausgangsposition für die Rückrunde wahren.
SG: Simon Höfler (Tor), Dominik Schwab (8), Pascal Baur (8/3), Marcel Bauer (6), Nico Käser (6), Patrick Waller (6/2), Ludwig Sättler (3), Marinko Tuka (1), Nicolas Seeger (1), Hannes Benzing, Tobias Harastko

SG-Herren entscheiden Derby für sich

Mit einem 38:34 (18:15) Heimerfolg gegen die HSG Murg fuhr die erste Herrenmannschaft der SG Freudenstadt/Baiersbronn am vergangenen Samstag den dritten Sieg in Serie ein. Durch den doppelten Punktgewinn stellen die Weiß-Schwarzen den Kontakt zur Spitzengruppe her.

 


Beiden Kontrahenten war die Bedeutung des Duells bewusst, denn nur der Sieger konnte zum vorderen Tabellendrittel aufschließen. Dementsprechend engagiert gingen die Teams in die beidseitig mit hohem Tempo geführte Partie, die beim Stand von 4:4 nach sieben Spielminuten noch ausgeglichen verlief.
Anschließend fanden die Hausherren in der Defensive besser ins Spiel. Unterstützt von einigen Paraden des Kapitäns Simon Höfler erarbeitete sich die Schwarzwald-SG beim Stand von 10:7 erstmals einen kleinen Vorsprung.
Richtige Derbystimmung sollte in der gut gefüllten David-Fahrner-Halle Freudenstadt erst gegen Ende der zweiten Halbzeit aufkommen. Bedingt durch zahlreiche Zeitstrafen ging allerdings auch der Spielfluss auf beiden Seiten etwas verloren und es entwickelte sich eine zerfahrene Partie, in der die Gastgeber ihren Vorsprung nicht mehr nennenswert ausbauen konnten. Beim Stand von 18:15 zugunsten der SG wurden die Seiten gewechselt.
In der Halbzeitansprache fand das Trainerduo Lisiecki/Kammer speziell deutliche Worte zur fehlenden Konzentration und Konsequenz der Weiß-Schwarzen. Die Worte fruchteten und die Heim-SG erwischte den deutlich besseren Start in den zweiten Durchgang. Insbesondere die gut aufgelegten Dominik Schwab und Marcel Bauer konnten sich in dieser Phase auszeichnen und sorgten für einen 27:20 Zwischenstand nach 40 Minuten.
Die Gäste der Spielgemeinschaft aus Forbach, Gausbach und Gernsbach ließen sich allerdings nun keinesfalls abschlachten. Über Linkshänder Grässel und Mittelmann Unger kamen sie gegen die phasenweise schläfrige SG-Defensive immer wieder zum Torerfolg. Auf weniger als drei Treffer sollte die HSG jedoch nicht mehr verkürzen können.
Schlussendlich stand nach einer nicht immer hochklassigen Partie ein verdienter 38:34 Sieg zugunsten der Gastgeber auf der Anzeigetafel. Trainer Lisiecki stellte im Anschluss an die Partie das Ergebnis in den Vordergrund. Auch wenn seine Mannschaft nicht ihre komplette Klasse abrief, habe sie die geforderten Punkte eingefahren und somit das Ziel erfüllt, so Lisiecki.
Durch den Derbysieg springt die Schwarzwald-SG in der Tabelle auf Platz fünf und ist nun auf Tuchfühlung mit dem oberen Tabellendrittel, in dem die Favoriten aktuell regelmäßig Federn lassen müssen. Somit ist das Team um Kapitän Höfler der eigenen Erwartungshaltung, einem Platz auf dem Podium, ein gutes Stück nähergekommen.
Nach den intensiven Wochen zuletzt wartet nun das erste spielfreie Wochenende seit Saisonbeginn auf die Weiß-Schwarzen. Die Mannschaft hat die Gelegenheit, vor den verbleibenden beiden Partien in Memprechtshofen und gegen die HSG Hardt die Akkus nochmals aufzuladen, um vor dem Jahreswechsel weitere vier Zähler einzufahren.
SG: Simon Höfler (Tor), Florian Thomas (Tor), Marcel Bauer (10/6), Nico Käser (8), Dominik Schwab (7), Patrick Waller (3), Pascal Baur (2), Tobias Harastko (2), Hannes Benzing (2), Ludwig Sättler (2), Marinko Tuka (1), Nicolas Seeger (1), Jakob Benzing

Offensiv- und Defensivleistung klaffen auseinander

In einer torreichen Partie setzten sich die Herren der SG Freudenstadt / Baiersbronn am Sonntagabend mit 38:41 (19:21) beim Aufsteiger BSV Phönix Sinzheim III durch. Beim ersten Auswärtserfolg der Saison überzeugten die Weiß-Schwarzen jedoch ausschließlich im Angriff.


Von Beginn an agierten beide Teams mit hohem Tempo und offenem Visier. Nach nur drei Spielminuten waren beim Stand von 4:4 bereits acht Treffer gefallen. Der Aufsteiger aus Sinzheim agierte dabei forsch und überließ der SG nicht das Feld.
In der Folge häuften sich allerdings die Unkonzentriertheiten der Gastgeber, was die Schwarzwald-SG zu nutzen wusste und sich durch drei Treffer von Patrick Waller erstmals einen kleinen Vorsprung erarbeiten konnte (5:11).
Auch wenn die Mannschaft um Trainerduo Lisiecki/Kammer offensiv brillierte, ließ man in der eigenen Abwehrarbeit den nötigen Zugriff auf die Akteure des BSV vermissen. Speziell der schlussendlich 15-fach erfolgreiche Rückraum-Shooter Marco Lorenz konnte viel zu frei agieren. Somit konnten sich die Gäste nicht deutlicher abheben und gingen lediglich mit einem 18:21 in die Kabinen.
Auch in der zweiten Hälfte hielten beide Teams das Tempo hoch. Das Gesicht des Spiels veränderte sich jedoch kaum. Während die Offensivreihe der Weiß-Schwarzen immer wieder sehenswert ihre Klasse unter Beweis stellte, lud man die Hausherren zum Tore schießen ein. Auch das Torhüterduo der SG hatte mit Verlaub nicht seinen besten Tag erwischt.
In der 45. Spielminute war das Polster der Schwarzwald-SG beim Stand von 29:30 auf lediglich einen Treffer geschmolzen und die Partie drohte zu kippen. Die Lisiecki-Sieben ließ sich jedoch nicht verunsichern. Dominik Schwab, Nico Käser und Nicolas Seeger schraubten den Vorsprung binnen weniger Minuten wieder auf fünf Treffer, womit beim Stand von 30:35 in der 54. Spielminute die Vorentscheidung gefallen war.
In der Schlussphase verpassten es die SG-Akteure, den Sieg noch deutlicher zu gestalten und somit blieb dem BSV, der sich über weite Strecken sehr gut präsentierte, noch die Möglichkeit zur Ergebniskosmetik. Schlussendlich war beim Endstand von 38:41 der erste Auswärtssieg eingefahren.
Im Nachgang zeigte sich Trainer Lisiecki sichtlich erleichtert ob des doppelten Punktgewinnes. Wichtig sei, unabhängig von den Details, dass man zur ungeliebten Spielzeit am Sonntagabend einen Auswärtssieg eingefahren habe, so Lisiecki.
Klar ist jedoch auch, dass man vor allem in der Defensive am kommenden Wochenende nicht so auftreten darf. Dort empfangen die Weiß-Schwarzen am Samstag um 20 Uhr die HSG Murg in der Freudenstädter David-Fahrner-Halle. Mit einem Sieg hat das Team die Gelegenheit dazu, sich unter den Top 5 der Bezirksklasse endgültig festzusetzen.


SG: Simon Höfler (Tor), Florian Thomas (Tor), Marcel Bauer (9/1), Patrick Waller (9/5), Hannes Benzing (7), Dominik Schwab (6), Nico Käser (5), Pascal Baur (3), Nicolas Seeger (2), Marinko Tuka, Tobias Harastko
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Lisiecki-Truppe beweist erneut Heimstärke

Mit 37:16 (19:9) fuhr die erste Herrenmannschaft der SG Freudenstadt/Baiersbronn in eigener Halle einen Kantersieg gegen die TS Ottersweier II ein. Gestützt auf eine solide Defensive konnten die Weiß-Schwarzen ihre Stärken im schnellen Umschaltspiel unter Beweis stellen.

 


Von der ersten Minute an zeigten die Gastgeber, dass nach zuletzt zwei Pflichtspielniederlagen in Folge wieder ein Erfolgserlebnis gefeiert werden sollte. Die Mannschaft um Trainerduo Lisiecki/Kammer startete hellwach und hochmotiviert in die Begegnung und zwang Gästetrainer Leppert beim zwischenzeitlichen 9:1 bereits in der elften Spielminute zu einer Auszeit.
Doch auch im Anschluss ließ die Schwarzwald-SG nicht nach. Die Abwehr der Hausherren ließ der Turnerschaft keine Luft zum atmen und auch die Torhüter der SG Hannes Gaiser und Florian Thomas waren glänzend aufgelegt. Dadurch gelangen viele Ballgewinne, die mittels Tempogegenstößen in einfache Tore umgemünzt wurden.
Bis zur Halbzeit pendelte sich das Polster der Spielgemeinschaft bei zehn Toren ein, nachdem sich die Gäste auch zunehmend an die harzfreie Halle gewöhnt hatten. Mit einem 19:9 Pausenstand gingen beide Teams in die Kabinen. Trainer Krzysztof Lisiecki forderte von seinen Spielern, auch in der zweiten Hälfte die Konzentration hochzuhalten.
Die Forderungen des Coaches übertrugen die SG-Akteure vorbildlich auf  das Spielfeld. Zwischen der 31. Und 45. Spielminute gelang den Weiß-Schwarzen ein 11:0-Lauf zum zwischenzeitlichen 30:10. Speziell der zehnfach erfolgreiche Nico Käser lief in dieser Phase heiß und erzielte gleich mehrere Gegenstoßtreffer.
Auch wenn die Partie bereits lange zugunsten der Heimmannschaft entschieden war, hielt diese das Tempo über die komplette Spielzeit hoch, was auch an den reichhaltigen Wechselmöglichkeiten des Trainerteams lag. Den Abschluss zum 37:16 Endstand setzte Marinko Tuka.
Krzysztof Lisiecki zog ein rundum positives Fazit aus einer Partie, in der seine Mannschaft über 60 Minuten hinweg die Zügel in der Hand hielt und zu keiner Zeit in Konzentration und defensiver Stabilität nachließ. Auch die Fehlerquote sei sehr gering gewesen, so der Chef-Trainer.
Mit dem deutlichen Heimerfolg hält die Schwarzwald-SG den Anschluss an das obere Tabellendrittel, zumal die Spitzenteams zunehmend Federn lassen mussten. Am kommenden Wochenende soll beim Aufsteiger BSV Phönix Sinzheim III im vierten Anlauf endlich der erste Auswärtssieg gelingen, um endgültig aufschließen zu können.
SG: Hannes Gaiser (Tor), Florian Thomas (Tor), Nico Käser (10), Patrick Waller (7/5), Hannes Benzing (7), Pascal Baur (3), Marinko Tuka (2), Marcel Bauer (2), Dominik Schwab (2), Tobias Harastko (2), Ludwig Sättler (1), Jakob Benzing (1), Nicolas Seeger

Dem Favoriten lange Paroli geboten

Nach einer 27:31 (14:17) Halbfinal-Niederlage gegen den Verbandsligisten TuS Helmlingen müssen die Herren der SG Freudenstadt/Baiersbronn im südbadischen Vereinspokal die Segel streichen. Auch wenn der TuS im Ergebnis ihrer Favoritenrollte gerecht wurden, hielten die Hausherren das Spiel lange offen.

 

Den besseren Start in das Duell in der Baiersbronner Murgtalhalle erwischten die Gäste. Speziell Rückraum-Shooter Tomasz Pomiankiewicz hatte sich schnell an das fehlende Harz gewöhnt und erzielte somit vier der ersten fünf Treffer für seine Farben zum zwischenzeitlichen 2:5 aus Sicht der Gastgeber.
Die Weiß-Schwarzen fanden erst nach knappen zehn Minuten in die Partie. Sie suchten ihr Glück über das mannschaftliche Kollektiv und erarbeiteten sich mühevoll ihre Torchancen. So kämpfte sich die Schwarzwald-SG Stück für Stück heran und konnte beim zwischenzeitlichen 10:9 durch Patrick Waller in der 21. Spielminute sogar in Führung gehen.
Die Gäste aus dem Rheintal schalteten nun spürbar einen Gang höher, nachdem ihnen offenbar bewusst geworden war, dass sich die SG nicht kampflos vor eigenem Publikum geschlagen geben würde. Die Akteure des TuS zeigten nun ihre individuelle Klasse und konnten den Rückstand bis zum Pausenpfiff in eine 14:17 Führung umwandeln.
Doch auch im zweiten Spielabschnitt ließ sich die Mannschaft von Trainerduo Lisiecki/Kammer nicht abschütteln. Über ihren großartigen Teamgeist blieb sie dem Verbandsligisten auf den Fersen und setzte diesen unter Druck. Dass es trotz alledem nicht zur erneuten Führung reichte, war erneut auf eine ausbaufähige Chancenauswertung zurückzuführen.
In der Schlussviertelstunde war den Gastgebern die hohe Belastung der vergangenen Wochen anzumerken. Auch wenn sich die Schwarzwälder nach Kräften wehrten, spielte der TuS seine Klasse und Erfahrung aus und sorgte beim zwischenzeitlichen 23:29 nach 54 Spielminuten für die Vorentscheidung.
Die Weiß-Schwarzen ließen jedoch die Köpfe nicht hängen. Bis zum Abpfiff kämpften sie sich noch auf vier Tore heran. Mit dem 27:31 Endstand war zwar schlussendlich das Ausscheiden der SG aus dem Pokal besiegelt, doch die Lisiecki-Sieben hatte sich mehr als nur achtbar geschlagen.
Auch der Trainer lobte im Anschluss an die Partie die Leistung seiner Mannschaft, die zu keinem Zeitpunkt aufgegeben und erneut ihren Teamgeist und ihre Moral unter Beweis gestellt habe. Daher könne man erhobenen Hauptes und mit Stolz auf die Auftritte im Verbandspokal zurückblicken, in dessen Verlauf man mehrere höherklassige Teams ausschalten konnte.
Nach einer erneut kurzen Regenerationsphase fahren die SG-Herren bereits am Samstag mit dem Liga-Spielbetrieb fort. Dabei empfangen sie um 20 Uhr in der heimischen Murgtalhalle Baiersbronn den Tabellennachbarn TS Ottersweier II.


SG: Florian Thomas (Tor), Hannes Gaiser (Tor), Patrick Waller (9/7), Pascal Baur (5), Marinko Tuka (3), Hannes Benzing (3), Nico Käser (3), Dominik Schwab (2), Tobias Harastko (1), Jakob Benzing (1), Nicolas Seeger, Marcel Bauer, Ludwig Sättler

Lisiecki-Sieben fühlt sich um Sieg betrogen

Im wichtigen Duell beim Spitzenteam aus Gaggenau mussten sich die Herren der SG Freudenstadt/Baiersbronn denkbar knapp mit 22:21 (9:8) geschlagen geben. Neben dem Ärger über die schwache Chancenauswertung, sorgte vor allem die spielentscheidende Entscheidung des Schiedsrichtergespanns für Unmut bei den Weiß-Schwarzen.


Von Beginn an standen die Defensivreihen beider Teams im Vordergrund. Die gastgebenden Panthers Gaggenau versuchten mit einer offensiven Formation das Angriffsspiel der Schwarzwald-SG zu stoppen, während diese ihrerseits auf eine kompakte 6:0-Abwehr setzte. Dies sorgte dafür, dass sich beide Mannschaften die Tore hart erarbeiten mussten und in der Anfangsviertelstunde insgesamt nur acht Treffer erzielten (4:4).
In der Folge gelang es keinem der Kontrahenten, sich nennenswert abzusetzen. Aus Sicht des Teams um Trainerduo Lisiecki/Kammer lag dies insbesondere an der wiederholt schwachen Wurfausbeute. Immer wieder scheiterten die SG-Akteure am exzellent aufgelegten Panthers-Keeper Hitscherich.


Trotz alledem sahen die Zuschauer in der gut besuchten Gaggenauer Realschulsporthalle eine hochklassige Partie, die von großem Kampf und viel Emotionen geprägt war. Durch die knapp 60 mitgereisten Fans der Gäste entwickelte sich die Halle schnell zu einem Hexenkessel.
Nachdem beim Stand von 9:8 für die Gastgeber die Seiten gewechselt wurden, mussten die Weiß-Schwarzen kurz nach der Halbzeit einen Dämpfer hinnehmen. Führungsspieler Marcel Bauer konnte nach seiner dritten Zeitstrafe nicht mehr ins Spiel eingreifen. Dies brachte Unruhe ins Spiel der SG, welche der Favorit zu nutzen wusste und in der 47. Spielminute erstmals mit drei Treffern führte (18:15).


Doch wer nun einen Einbruch der Gäste erwartete, täuschte sich. Mit großer Moral und unbändigem Willen kämpfte sich die Lisiecki-Sieben zurück und ließ einen 5:0-Lauf zum zwischenzeitlichen 18:20 folgen, welche Gästetrainer Kohlbecker zu einer Auszeit zwang.
In der Schlussphase erreichte die Spannung den Siedepunkt. Leider sollten nun die Schiedsrichter, die ansonsten eine klare Linie verfolgten, eine tragende Rolle einnehmen. Beim Stand von 21:21 wenige Sekunden vor Spielende wird SG-Akteur Pascal Baur im Sprung per Schlag in den Bauch niedergestreckt. Anstatt eine direkte rote Karte und nach Regelwerk einen Siebenmeter folgen zu lassen, entschieden die Schiedsrichter unverständlicherweise nur auf eine Zeitstrafe und einen Freiwurf.
Nach einer mehrminütigen Verletzungspause fand der Wurf von Patrick Waller allerdings nur den Weg in den Block der Panthers, die ihrerseits den Konter einleiteten, den Hannes Benzing regelwidrig stoppte. In diesem Fall entschieden die Schiedsrichter korrekt auf Siebenmeter, den Arne Koinzer zum Siegtreffer der Hausherren verwandelte.
Auch wenn die Weiß-Schwarzen die Fehler auch im eigenen Spiel sahen, war der Unmut über die ungleiche Regelanwendung groß und somit fühlen sich die SG-Herren um Punkte betrogen. Im Endeffekt hätte dieser Kampf keinen Sieger verdient gehabt.
Lange Zeit zum Verschnaufen bleibt der Schwarzwald-SG allerdings nicht. Bereits am kommenden Mittwoch empfängt man im Halbfinale des Südbadischen Verbandspokals den Südbadenligisten TuS Helmlingen und will mit dem Sprung ins Finale für eine weitere große Überraschung sorgen.


SG: Simon Höfler (Tor), Florian Thomas (Tor), Patrick Waller (6), Marcel Bauer (4/1), Hannes Benzing (3), Dominik Schwab (3), Marinko Tuka (2), Pascal Baur (2), Jakob Benzing, Ludwig Sättler, Nicolas Seeger, Florian Müller

SG-Herren buchen Halbfinal-Ticket

Im Viertelfinale des südbadischen Vereinspokals bewiesen die Herren der SG Freudenstadt/Baiersbronn ihre Pokalstärke und schlugen die SG Maulburg/Steinen mit 29:26 (13:10). Mit dem erstmaligen Einzug in das Verbandspokal-Halbfinale schließt die Mannschaft von Trainerduo Lisiecki/Kammer das belastende Wochenende mit zwei Pflichtspielen binnen 24 Stunden mit der maximalen Ausbeute von zwei Siegen ab.


Die gastgebende Schwarzwald-SG startete hellwach in die Partie in der Murgtalhalle Baiersbronn. Allen voran Nico Käser und Ludwig Sättler liefen bereits in der Anfangsphase heiß und verhalfen ihrem Team zu einer 9:3-Führung nach der Anfangsviertelstunde.
Beide Teams zeigten vollen Einsatz, welcher phasenweise in übertriebene Härte umschlug. Bereits nach 13 Minuten sah Gäste-Akteur Fritz die rote Karte. Im Verlauf der Partie folgten insgesamt neun Zeitstrafen auf beiden Seiten. Die Weiß-Schwarzen bewiesen jedoch, dass sie entgegen den Eindrücken aus den Vorwochen eine aggressive und stabile Defensive stellen können.


Bis zur Halbzeit konnten die Gastgeber ihren Vorsprung nicht mehr ausbauen, was allen voran an einer nicht optimalen Chancenauswertung lag. Die SG Maulburg/Steinen verpasste es allerdings, aus dieser Situation mehr Kapital zu schlagen und scheiterte ihrerseits häufig am glänzend aufgelegten Kapitän Simon Höfler im Tor der Weiß-Schwarzen.


Auch zu Beginn der zweiten Hälfte fiel noch keine Vorentscheidung. Vielmehr bewiesen die Gäste aus dem Raum Lörrach, dass sie den weiten Weg nicht ohne Anspruch angetreten hatten. Speziell der elffache Torschütze Hess war von der SG-Defensive kaum in den Griff zu bekommen.
Bis zur 53. Minute waren Maulburger auf bis zu zwei Treffer herangerückt (23:21) und das Spiel drohte zu kippen. Erneut war es Kapitän Höfler im Tor der SG, der mit einem gehaltenen Tempogegenstoß seine Mannschaft im Spiel hielt. Diese nutzte in den folgenden Angriffen ihre Chancen und setzte sich auf 27:22 spielentscheidend ab.
Dieses Polster brachten die Weiß-Schwarzen auch dank des breiten Kaders über die Zeit, der trotz der hohen Belastungen an diesem Wochenende nicht an Schlagkraft und Substanz verlor. Schlussendlich wurde ein verdienter 29:26 Sieg gefeiert.


Mit dem Einzug in das Halbfinaleinzug setzt die SG ihre Serie in Pokalwettbewerben fort. Seit der Amtsübernahme von Head-Coach Lisiecki blieb das Team in allen sechs Partien siegreich. Die möglichen Gegner im Halbfinale sind die SG Köndringen/Teningen (Oberliga), der TuS Helmlingen (Verbandsliga) oder die HU Freiburg II (Bezirksklasse).


SG: Simon Höfler (Tor), Florian Thomas (Tor), Nico Käser (8), Pascal Baur (5/3), Marcel Bauer (4/1), Dominik Schwab (3), Ludwig Sättler (2), Hannes Benzing (2), Marinko Tuka (1), Nicolas Seeger (1), Jakob Benzing, Tobias Harastko

Lisiecki-Sieben mit richtiger Reaktion

Beim 36:19 (15:9) Heimsieg gegen den ASV Ottenhöfen II haben die Herren der SG Freudenstadt/Baiersbronn wieder zu alter Defensivstärke zurückgefunden. Mit dem Erfolg gegen die Badener gaben die Weiß-Schwarzen nicht nur eine angemessene Antwort auf die zuletzt schwachen Abwehrleistungen, sondern sammelten auch Selbstvertrauen für das nicht einmal 24 Stunden später stattfindende Verbandspokal-Viertelfinale.


Schon vor Spielbeginn stellte das Trainerduo Lisiecki/Kammer seine Mannschaft darauf ein, über die Defensive die Partie für sich entscheiden zu wollen. Diese Vorgabe setzte das Team um und startete mit einem 6:0-Lauf in die Partie. Erst in der zwölften Spielminute gelang dem ASV der erste Treffer.
Auch wenn die Gäste aus Ottenhöfen nun besser ins Spiel kamen, ließ die Heim-SG nicht locker und hielt den Vorsprung in der Folge konstant auf sechs bis acht Treffern. Unkonzentriertheiten, wie sie in den vergangenen Duellen häufig zu beobachten waren, unterliefen den Gastgebern kaum und somit erspielten sie sich ausreichend Chancen auf unterschiedlichsten Positionen, die mit einer zufriedenstellenden Quote erfolgreich verwertet wurden.
Nachdem beim Stand von 15:9 die Seiten gewechselt wurden, nahm sich die Mannschaft um Kapitän Höfler vor, direkt zu Beginn des zweiten Abschnitts den Vorsprung weiter auszubauen. Erneut erwies sich die Abwehrarbeit bei diesem Vorhaben als der Schlüssel zum Erfolg. Ballgewinne in der Defensive führten immer wieder zu leichten Toren über den Gegenstoß. Somit wuchs das Polster der Weiß-Schwarzen binnen zehn Minuten auf 15 Treffer an.
Speziell in Hälfte zwei blieb dem Trainerteam der gewünschte Spielraum, um allen Spielern ausreichend Einsatzzeit zu geben und Kräfte für das am direkt folgenden Sonntag stattfindende Pokal-Viertelfinale zu schonen. Die vielen Wechsel taten der Konsequenz des Spiels jedoch keinen Abbruch, sondern zeigten einmal mehr die klare Spielidee des Duos und die Breite des Kaders.
Schlussendlich stand ein in dieser Höhe verdienter 36:19 Endstand auf der Anzeigetafel der Murgtalhalle Baiersbronn. Nach der bislang wohl konzentriertesten Leistung in der Bezirksklasse zeigten sich die Trainer Krzysztof Lisiecki und Ralph Kammer sichtlich zufrieden mit dem Spiel ihrer Mannschaft. Auch habe es nach den zuletzt 40 kassierten Treffern in Steinbach gezeigt, dass es Abwehr spielen könne, so Kammer im Anschluss an die Partie.
Zeit zum Verschnaufen bleibt den SG-Herren allerdings nicht. Bereits am heutigen Sonntag um 17 Uhr trifft die Schwarzwald-SG im Viertelfinale des SHV-Pokals auf die SG Maulburg/Steinen und möchte mit dem Halbfinaleinzug den zweiten Erfolg an diesem Wochenende in der Murgtalhalle einfahren.
SG: Simon Höfler (Tor), Hannes Gaiser (Tor), Marcel Bauer (9/4), Nico Käser (5), Dominik Schwab (5), Nicolas Seeger (4), Pascal Baur (4) Patrick Waller (4/1), Hannes Benzing (2), Sascha Frank (1), Tobias Harastko (1), Marinko Tuka, Ludwig Sättler

Defensiv-Blackout sorgt für Dämpfer

Auch im zweiten Auswärtsspiel der Saison bleibt die erste Herrenmannschaft der SG Freudenstadt/Baiersbronn sieglos. Gegen die weiterhin ungeschlagene SG Kappelwindeck/Steinbach II musste das Team um das Trainerduo Lisiecki/Kammer am Sonntagabend eine ärgerliche 40:39 (22:17) Niederlage hinnehmen.


Von Beginn an wurde die Partie vom Tempospiel bestimmt. Immer wieder kamen beide Mannschaften über die schnelle Mitte zum Erfolg, wurden allerdings von den jeweiligen Abwehrreihen auch kaum an ihren Aktionen gehindert. So entwickelte sich bereits in der Anfangsviertelstunde ein Schlagabtausch mit offenem Visier.
Dass die Weiß-Schwarzen von Beginn an einem Rückstand hinterherliefen, lag sowohl an den Nachlässigkeiten in der Defensive, als auch an einem zu statischen Offensivspiel gegen die extrem offensive 3:3-Deckung der Rebländer. Diese konnten sich nach 20 Minuten beim Stand von 15:10 erstmals eine deutlichere Führung erspielen.
Auch gegen Ende des ersten Durchgangs veränderte sich das Wesen des Spiels kaum. Die SG-Defensive fand kein Mittel gegen die dynamischen Gastgeber und auch das Torhüter-Trio um Kapitän Simon Höfler erwischte nicht seinen besten Tag. Mit dem Pausenstand von 22:17 für Steinbach hatte die Lisiecki-Truppe bereits so viele Treffer kassiert, wie am Mittwoch im Pokal gegen den Südbadenligisten HSG Ortenau Süd.
Das Trainerteam fand in der Halbzeitpause deutliche Worte zur Leistung seiner Mannschaft, die jedoch nicht die gewünschte Reaktion zeigte. Weiterhin ließ die Abwehr der Schwarzwälder Härte, Abstimmung und Beinarbeit vermissen und lud die SGKS somit zum Torewerfen ein. Bis zur 47. Minute konnte somit der Rückstand nicht nennenswert verkleinert werden (36:30).
Erst in der Schlussphase spielte die SG ihre körperliche Fitness aus und kämpfte sich über eine stark verbesserte Abwehrarbeit Tor um Tor heran. Patrick Waller gelang 90 Sekunden vor der Schlusssirene gar der Anschlusstreffer zum 40:39. Doch an diesem Tag war den Weiß-Schwarzen ein Punkt nicht vergönnt und die Gastgeber brachten den knappen Vorsprung über die Zeit.
SG-Kapitän Simon Höfler zeigt sich im Nachgang sichtlich sauer über die Leistung des Teams. „Wenn du 39 Tore schießt, dann musst du das Spiel gewinnen“, so Höfler. Auch habe die Mannschaft im Kollektiv nicht die Einstellung und den Teamgeist gezeigt, die man beispielsweise am Mittwoch im Pokal an den Tag gelegt hätte, bemängelt er weiterhin.
Für Trainerteam und Mannschaft kann es in den kommenden Einheiten nur darum gehen, hart an der Defensive zu arbeiten, um derartige Punktverluste in Zukunft zu vermeiden. Eine aggressive und abgestimmte Abwehrarbeit ist eine Grundvoraussetzung für das Erreichen des Saisonziels und damit einer Platzierung unter den Top drei. Von diesen ist man mit 4:4 Punkten aktuell bereits ein gutes Stück entfernt.
Nach einem spielfreien Wochenende steht mit dem Auftritt gegen den ASV Ottenhöfen II am 20. Oktober um 20 Uhr in der Murgtalhalle Baiersbronn ein Heimspiel auf dem Programm, in welchem die Weiß-Schwarzen zweifelsohne doppelt punkten wollen, um den Anschluss ins obere Tabellendrittel wiederherzustellen.
SG: Simon Höfler (Tor), Florian Thomas (Tor), Hannes Gaiser (Tor), Hannes Benzing (8), Nico Käser (8), Patrick Waller (5), Sascha Frank (5), Marcel Bauer (4/2), Dominik Schwab (2), Pascal Baur (2), Tobias Harastko (2), Ludwig Sättler (2), Christian Gubler (1), Jakob Benzing, Nicolas Seeger

Mit Statement-Sieg ins Achtelfinale

Mit einem unterwartet deutlichen 34:22 (14:13) Kantersieg im Duell mit der zwei Ligen höher spielenden HSG Ortenau Süd setzten sich die Herren der SG Freudenstadt/Baiersbronn am Feiertag im Südbadischen Vereinspokal durch. Gegen den Verbandsligisten zeigten die Hausherren in allen Belangen den größeren Willen und überzeugten mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung.


Die klare Favoritenrolle der Gäste schien sich zu Beginn zunächst zu bestätigen. Unterstützt von der anfänglichen Nervosität der Weiß-Schwarzen ging die HSG mit 0:4 in Führung, was das Trainerteam Krzysztof Lisiecki/Ralph Kammer schnell zu einer Auszeit zwang. Erst in der neunten Spielminute gelang Patrick Waller der erste Treffer für die Schwarzwälder.
Im Anschluss hingegen kämpfte sich die Heim-SG ins Spiel. Speziell der mit insgesamt 13 Treffern alles überragende Marcel Bauer nahm die Zügel in die Hand und glänzte zudem mit exzellentem Auge für seine Mitspieler.
Der Südbaden-Ligist schien sichtlich überrascht vom Auftreten und der Moral der Weiß-Schwarzen. Den zunehmend ideenlosen Angriffen der Gäste setzte die SG-Defensive um Kapitän und Keeper Höfler alles entgegen. Auch das Harzverbot in der Baiersbronner Murgtalhalle erwies sich als klarer Vorteil für die Hausherren, die mit dieser Situation weitaus besser umgehen konnten.
Nachdem man mit der erstmaligen Führung von 14:13 die Seiten gewechselt hatte, hätten viele der anwesenden Zuschauer und sicherlich auch die HSG-Akteure mit dem Einbruch der Lisiecki-Sieben rechnen können. Jedoch trat das exakte Gegenteil ein.
Die Schwarzwald-SG hielt Tempo und Konzentration hoch. Dies brach die ohnehin schon geringe Moral des Favoriten, der nun völlig den Faden verlor. Es folgte ein 13:3-Lauf aus Sicht der Gastgeber, in welchem sich die Weiß-Schwarzen förmlich in einen Rausch spielten. Beim Stand von 29:19 war nach 47 Minuten die Entscheidung gefallen.
In der Schlussviertelstunde sorgten die Gäste, die durch ihr Auftreten deutlich gemacht hatten, dass sie den Fokus auf den Ligaalltag legen wollen, noch für den ein oder anderen Aufreger durch unnötige und offensichtliche Frustfouls. Diese zogen unter anderem eine direkte rote Karte nach sich. Die Heim-SG ließ sich jedoch nicht mehr provozieren oder aus dem Konzept bringen und bejubelte einen schlussendlich hochverdienten 34:22 Heimerfolg.
Mit der ansprechenden Leistung gegen die HSG Ortenau Süd bleibt die SG Freudenstadt/Baiersbronn also auch im zweiten Duell mit einem höherklassigen Team unbesiegt. Im Achtelfinale treffen die Weiß-Schwarzen nun mit der SG Maulburg/Steinen auf den Spitzenreiter der Bezirksklasse Freiburg/Oberrhein und somit erstmals nicht auf einen höherklassigen Gegner. Die Partie findet zwischen dem 15. und 19. Oktober statt. Die Schwarzwälder haben weiterhin Heimrecht.
SG: Simon Höfler (Tor), Hannes Gaiser (Tor), Florian Thomas (Tor), Marcel Bauer (13/4), Patrick Waller (4), Hannes Benzing (4), Nico Käser (3), Nicolas Seeger (3), Ludwig Sättler (2), Pascal Baur (2), Tobias Harastko (1), Marinko Tuka (1), Christian Gubler (1), Dominik Schwab

Erfolgreicher Start in die Englische Woche

Mit einem torreichen 42:31 (21:14) Heimerfolg gegen die zweite Mannschaft des TuS Helmlingen sind die Herren der SG Freudenstadt/Baiersbronn wieder in der Spur. Obwohl die Punkte gegen die Südbadenliga-Vertretung nie gefährdet waren, ist Trainer Lisiecki jedoch nicht ganz zufrieden mit der Leistung seines Teams und fordert am kommenden Mittwoch beim Auftritt im Verbandspokal eine Steigerung.


Die SG nahm das Zepter von Beginn an in die Hand, ging durch Tore von Marcel Bauer, Christian Gubler und Pascal Baur schnell in Führung und gab diese über die komplette Spielzeit nicht mehr ab. Speziell in der Anfangsphase unterliefen den Weiß-Schwarzen jedoch einige Leichtsinnsfehler, die einen früheren Ausbau einer deutlicheren Führung verhinderten.
Ab der 18. Minute jedoch hatten die Gastgeber zu ihrem Spiel gefunden und setzten sich mit einem 9:2 Lauf binnen zehn Minuten deutlich ab. Ausschlaggebend für diesen war vor allem eine verbesserte Defensivleistung um einen gut aufgelegten Florian Thomas im Tor der Hausherren. Beim Stand von 21:14 für die Schwarzwälder wurden die Seiten gewechselt.
Auch in Hälfte zwei überzeugte die SG weiterhin mit einem hohen Tempo, welches die Gäste aus Helmlingen nicht mitgehen konnten. So erspielte man sich allerhand glänzende Torchancen, die jedoch nicht in zufriedenstellender Quote verwandelt wurden. Durch das mittlerweile altbekannte Problem der Chancenauswertung verpassten die Weiß-Schwarzen ein noch deutlicheres Ergebnis.
Auch in der Defensive fehlte es den Gastgebern in der zweiten Halbzeit an der nötigen Konzentration. Nachdem der Vorsprung beim zwischenzeitlichen 24:14 schnell auf zehn Tore ausgebaut werden konnte, waren die Akteure während der langen Angriffe des TuS häufig einen Schritt zu spät und verhalfen diesem zu exzellenten Wurfchancen.
Doch trotz der Mängel geriet der Sieg zu keiner Zeit des Spiels in Gefahr und pendelte sich bei ungefähr zehn Toren ein. Durch Treffer von Ludwig Sättler, Hannes Benzing und Sascha Frank durchbrach die Lisiecki-Truppe sogar noch die Mauer von 40 erzielten Treffern und fuhr mit 42:31 einen letztendlich in dieser Höhe verdienten Heimerfolg ein.
Vor dem Hintergrund der eigenen Ansprüche ist diese Leistung jedoch nur bedingt zufriedenstellend, resümiert das Trainerduo Lisiecki/Kammer. Zu oft habe man in der Defensive die Aggressivität und Laufbereitschaft vermissen lassen und im eigenen Ballbesitz klare Möglichkeiten ausgelassen.
Die Partie gegen den TuS war für die Weiß-Schwarzen der Auftakt zu einer Englischen Woche. Am Mittwoch um 17 Uhr steht für das Team eine harte Prüfung in der Murgtalhalle Baiersbronn auf dem Programm. In der ersten Hauptrunde des südbadischen Vereinspokals trifft die SG auf den Verbandsligisten der HSG Ortenau Süd. Gegen die zwei Ligen höher angesiedelten Badener hofft man auf die große Überraschung.
SG: Simon Höfler (Tor), Florian Thomas (Tor), Marcel Bauer (8/1), Nico Käser (7), Pascal Baur (6/1), Sascha Frank (5/1), Hannes Benzing (4), Patrick Waller (3), Christian Gubler (3), Dominik Schwab (3), Ludwig Sättler (2), Marinko Tuka (1), Nicolas Seeger

SG-Flaggschiffe wollen Wiedergutmachung

An ihrem ersten gemeinsamen Heimspieltag am kommenden Samstag ab 18 Uhr in der Freudenstädter David Fahrner Halle haben die Damen- und Herrenteams der SG Freudenstadt/Baiersbronn das Ziel, die Ergebnisse der Vorwoche durch doppelte Punktgewinne vergessen zu machen.


Zunächst empfängt die Damenmannschaft um 18 Uhr den Aufsteiger SG Kappelwindeck/Steinbach III. Speziell für Trainer Kevin Bauer stellt die Partie eine Besonderheit dar, da er seit zwei Spielzeiten auch Head-Coach der ersten Garde der Rebländerinnen ist und mit dem Team jüngst den Aufstieg in die 3. Liga Süd feierte. Daher sind ihm die Gäste aus dem Badischen bestens bekannt.
Der Aufsteiger besitzt ein sehr junges Team, welches fast ausschließlich aus A-Jugend-Spielerinnen besteht. Für das Team um Trainerduo Sättler/Baur wird es wohl einer der wenigen Auftritte im Saisonverlauf sein, bei dem man auf dem Papier mehr Spielerfahrung mitbringt. Die Heim-SG muss allerdings gewarnt sein. Die SG Kappelwindeck/Steinbach ist für ihre gute Jugendarbeit bekannt und somit ist davon auszugehen, dass die Akteurinnen der Gäste über ein entsprechend hohes spielerisches und taktisches Niveau verfügen.
Für die Weiß-Schwarzen geht es primär darum, im Angriff zu alter Stärke zurückzufinden. Nur 14 Treffer gelangen dem Team um die verletzte Kapitänin Katja Günther beim Saisonauftakt in Friesenheim. Daher hat das Trainerteam in der vergangenen Trainingswoche den Fokus auf die Offensive gelegt und versucht, das Zusammenspiel und die Automatismen im Angriffsspiel zu schulen.
Ein Favorit ist in dieser frühen Saisonphase also nicht auszumachen. Die SG-Damen haben ihrerseits allerdings die Punkte fest im Visier und wollen mit der Unterstützung des eigenen Publikums im Rücken den ersten Saisonsieg feiern.
Im Anschluss folgt dann der Auftritt der ersten Herrenmannschaft um 20 Uhr gegen die zweite Mannschaft des TuS Helmlingen. Das Team von Krzysztof Lisiecki und Ralph Kammer möchte nach der ernüchternden Vorstellung in Muggensturm wieder in die Spur kommen.
Mit dem TuS betritt ein unangenehmer Gegner die David Fahrner Halle. Die Mannschaft besitzt einen Mix aus Akteuren mit Erfahrung aus höheren Spielklassen und jungen, dynamischen Spielern, die das Tempo schnell machen. Die großen Stärken der Gäste liegen im kompromisslosen Abwehrverhalten, sowie im guten Zusammenspiel mit dem Kreisläufer.
Für die Hausherren um Kapitän Höfler wird es also darum gehen, in den Reihen der Südbadenliga-Vertretung Lücken zu finden und sich klare Torchancen geduldig zu erspielen. Auch in puncto Chancenauswertung ist eine konzentriertere Leistung im Vergleich zur Vorwoche nötig. Gleichzeitig muss die Koordination der eigenen Defensive stimmen, um das Spiel der Helmlinger im Keim zu ersticken.
Als Zielsetzung gibt Trainer Krzysztof Lisiecki ganz klar einen Heimsieg vor. Dabei hofft er auch darauf, dass seine Mannschaft die Moral trotz des Dämpfers am vergangenen Wochenende nicht verloren hat und eine angemessene Reaktion auf dem Spielfeld zeigt. Die Statistik aus den vergangenen Heimauftritten gegen den TuS spricht klar für die Gastgeber. Seit der gemeinsamen Ligazugehörigkeit 2011 ist die SG in allen sieben Aufeinandertreffen als Sieger vom Platz gegangen.

Keine Spitzenleistung abgerufen

Mit einer 30:27 (17:10) Auswärtsniederlage beim Aufstiegskandidaten der SG Muggensturm/Kuppenheim II mussten die Herren der SG Freudenstadt/Baiersbronn am vergangenen Sonntag den ersten Dämpfer der Saison hinnehmen. Zum wiederholten Mal war das Team um Trainerduo Lisiecki/Kammer nicht in der Lage, gegen ein Spitzenteam auf maximalem Niveau zu agieren.


Beide Mannschaften starteten mit offenem Visier in die Partie, ließen jedoch konsequente Abwehrarbeit vermissen. Nach nur zehn Minuten waren beim Stand von 7:7 bereits vierzehn Treffer gefallen.
In den folgenden 20 Minuten erlaubten sich die Weiß-Schwarzen jedoch eine Auszeit, die sich als vorentscheidend erweisen sollte. Eine Umstellung auf die defensivere 6:0-Verteidigung brachte zwar eine geringfügige Verbesserung der Abwehrarbeit mit sich, jedoch agierten die Gäste im eigenen Ballbesitz zu überhastet und scheiterten zu häufig am gut aufgelegten Keeper der Badener.
Bedingt durch die Fehlerquote der Schwarzwald-SG zogen die Hausherren mit einem 7:0-Lauf davon. Erst gegen Ende des ersten Durchgangs fing sich das Team um Kapitän Höfler wieder und ließ den Vorsprung zumindest nicht weiter anwachsen, sodass beim Stand von 17:10 für den Favoriten die Seiten gewechselt wurden.
Dass die Coaches Krzysztof Lisiecki und Ralph Kammer in der Kabine die richtigen Worte fanden, zeigte sich zu Beginn der zweiten Hälfte. In der besten Phase der SG arbeitete sich die Mannschaft beim zwischenzeitlichen 19:16 auf bis zu drei Tore heran, verpasste jedoch anschließend einige Chancen, um die Partie auszugleichen.
Die Gastgeber bewiesen in der Folge, warum sie zurecht als Favorit um den Aufstieg gehandelt werden. Sie überwanden ihre Schwächephase schnell und hielten die Gäste konstant auf drei bis fünf Toren Abstand. Speziell Rückraumakteur und zehnfacher Torschütze Freyer übernahm die Verantwortung und war von der SG-Defensive nicht zu bändigen.
In den letzten fünf Minuten schöpften die Weiß-Schwarten nochmals Hoffnung, als man sich in Überzahl auf zwei Tore annäherte. Ein Punktgewinn war den Schwarzwäldern allerdings an diesem Tage nicht vergönnt und so musste man sich schlussendlich verdient mit 30:27 geschlagen geben.
Auch wenn der Kampfgeist und die Moral der Mannschaft zu keinem Zeitpunkt nachgelassen hatte, offenbarte die Partie ein altbekanntes Problem. Wie bereits in der abgelaufenen Spielzeit war die SG leider nicht in der Lage, bei einem Topteam ihr komplettes Potential zu entfalten und somit die Punkte mitzunehmen. Möchte man in dieser Saison eine Platzierung auf dem Podest ergattern, muss sich dies ändern.
Trotz alledem muss die Niederlage in Muggensturm kein Anlass für hängende Köpfe sein. Die Entwicklung der Lisiecki-Sieben ist weiterhin erfreulich, auch wenn sie einen Dämpfer hinnehmen musste. Die Spieler richten ihren Blick jedenfalls bereits auf den kommenden Samstag. Dann empfängt man um 20 Uhr den TuS Helmlingen II in der David Fahrner Halle Freudenstadt und möchte wieder einen Sieg feiern.


SG: Hannes Gaiser (Tor), Florian Thomas (Tor), Dominik Schwab (8), Christian Gubler (4), Nico Käser (4), Marcel Bauer (3/1), Tobias Harastko (2), Pascal Baur (2), Patrick Waller (2/2), Jakob Benzing (1), Hannes Benzing (1), Nicolas Seeger, Ludwig Sättler

Harter Prüfstein für Schwarzwald-SG

Nach den Heimsiegen im Verbandspokal, sowie zum Auftakt der Bezirksligasaison, ist die erste Herrenmannschaft der SG Freudenstadt/Baiersbronn am Samstag um 20 Uhr erstmals auswärts gefordert. Mit der SG Muggensturm/Kuppenheim II wartet niemand Geringeres als der Top-Favorit auf die Weiß-Schwarzen.


Auch wenn die SG den Saisonstart mit zwei Siegen aus zwei Spielen erfolgreich gestalten konnte, sah das Trainerduo Lisiecki/Kammer zuletzt auch Anlass zur Kritik. Speziell bemängelten sie die Unkonzentriertheit im Torabschluss, sowie die Häufung der technischen Fehler im Spielaufbau ihrer Mannschaft. In der abgelaufenen Trainingswoche legten Sie daher Wert auf die Arbeit mit dem Ball und auf die Automatisierung der Abläufe in eigenem Ballbesitz.
Die Gastgeber aus Muggensturm und Kuppenheim sind als Absteiger aus der Landesliga selbstredend der Top-Favorit auf den Aufstieg. Sie verfolgen eine ähnliche Spielidee, wie das Team um Kapitän Höfler und versuchen, über das Tempospiel und einen versierten Rückraum zu Treffern zu gelangen. Speziell die Gebrüder Freyer sind ein ständiger Gefahrenherd, weshalb die SG-Defensive deren Kreise klein halten muss.
Für die Weiß-Schwarzen steht also nicht nur die erste Auswärtsfahrt der Saison, sondern auch gleich ein Spitzenspiel an. In der vergangenen Spielzeit offenbarten sich gerade gegen Top-Teams die Schwächen und fehlende Erfahrung der Schwarzwälder. Beim Gastspiel in der Wolf-Eberstein-Halle Muggensturm will man unter Beweis stellen, dass man nun in der Lage ist, auch in solchen Partien bestehen zu können. Hierfür bedarf es eines motivierten und engagierten, vor allem aber eines effektiven Auftritts der SG, um die Punkte gegen den Favoriten einzufahren.

Klare Zielsetzung zum Ligastart

Nach dem überraschenden Sieg gegen den Landesligisten aus Rastatt im Verbandspokal steht für die ersten Herren der SG Freudenstadt/Baiersbronn am kommenden Samstag um 20 Uhr der Auftakt der Bezirksklassen-Saison an. Zu Gast in der David-Fahrner-Halle Freudenstadt ist der Aufsteiger SG Kappelwindeck/Steinbach III.


Gestärkt durch die positiven Eindrücke der Vorbereitung, sowie durch die Leistung im Verbandspokal, gehen die Weiß-Schwarzen mit breiter Brust in das Duell mit den Rebländern. Die SG lässt keine Zweifel daran, vor eigenem Publikum den Aufsteiger schlagen und damit die ersten zwei Punkte der Saison einfahren zu wollen.
Zu unterschätzen ist der Aufsteiger dabei keinesfalls. Die Gäste verfügen über eine gelungene Mischung aus höherklassig erfahrenen Akteuren und jungen Spielern, weshalb sie über eine entsprechende spielerische und individuelle Klasse verfügen. In der abgelaufenen Spielzeit, welche die SGKS als Meister der Kreisklasse A beendete, stellte man sowohl die beste Offensive, als auch die beste Defensive der Liga.
Um die Konzentration der Mannschaft hochzuhalten, ließ das Trainerteam Lisiecki/Kammer in der vergangenen Trainingswoche die Zügel nicht locker. Neben den obligatorischen Athletik-Inhalten, wurden speziell Schwerpunkte auf die Optimierung des Tempospiels, sowie auf die Absprache in der Abwehrarbeit gelegt. Unter der Woche lobte Head-Coach Lisiecki die Moral seiner Spieler und sprach von einer „sehr guten Trainingseinstellung“.
Die Schwarzwald-SG möchte sich am Samstag von Beginn an mit konzentriertem, temporeichen und spielstarken Handball vor eigenem Publikum präsentieren und dadurch seiner Favoritenrolle gerecht werden. Personell kann das Trainerduo dabei bis auf den angeschlagenen Kapitän Simon Höfler aus dem Vollen schöpfen.

Neuzugänge glänzen bei Pokalüberraschung

Mit einem 30:26 (13:12) Heimerfolg gegen den Landesligisten HR Rastatt/Niederbühl setzte die erste Herrenmannschaft der SG Freudenstadt/Baiersbronn am Samstagabend ein erstes Ausrufezeichen im SHV-Pokal. In einer phasenweise turbulenten Partie bewiesen die Weiß-Schwarzen den größeren Willen und setzten sich schlussendlich verdient gegen den höherklassigen Gast durch.


Die als Sieger des Bezirkspokals für den Verbandswettbewerb qualifizierte SG startete dank eines frühen Treffers durch Neuzugang Patrick Waller gut in die Partie, doch vergebene Torchancen und ungenaue Anspiele an den Kreis ermöglichten es den Gästen, mit 3:6 in Führung zu gehen. Im Anschluss festigte sich die Defensive des Teams von Trainergespann Lisiecki/Kammer allerdings und konnte durch Treffer von Marcel Bauer und Tobias Harastko den 6:6 Ausgleich erzielen. 
Was folgte, waren jedoch höchst fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen, welche dazu führten, dass die Heimmannschaft zwischenzeitlich lediglich mit drei Spielern auf der Platte stand. In dieser Phase des Spiels bewiesen die Hausherren jedoch große Moral und ließen die Badener nicht davonziehen.
Mitte der ersten Halbzeit musste die SG allerdings einen herben Rückschlag verkraften. Kapitän und Keeper Simon Höfler verletzte sich bei einer Parade und konnte nicht mehr weiterspielen. Da Höfler an diesem Wochenende der einzige Torhüter im Kader war, musste kurzfristig der zweite Neuzugang Nico Käser einspringen. Doch Käser erwies sich als hervorragende Vertretung und ermöglichte den Schwarzwäldern durch zahlreichen Paraden eine knappe 13:12 Halbzeitführung.
Die Weiß-Schwarzen kamen hochmotiviert aus der Kabine. Speziell die Offensivleistung überzeugte auf ganzer Linie. Offensichtlich beeindruckt konnte die HR in eigenem Ballbesitz der immer besser formierten SG-Defensive um den weiterhin glänzend parierenden Nico Käser wenig entgegensetzen. Dies ermöglichte es den Gastgebern, sich auf 22:18 abzusetzen und sich somit ein kleines Polster für die Schlussphase zu erarbeiten.
Diesen Vorsprung ließen sich die Hausherren dank einer souveränen und konzentrierten Schlussphase nicht mehr nehmen. Jakob Benzing setzte den Schlusspunkt zum 30:26 und besiegelte den letztendlich hochverdienten Sieg seiner Mannschaft in der gut besuchten David-Fahrner-Halle.
Mit dem Erfolg gegen den Landesligisten ziehen die Weiß-Schwarzen in die zweite Runde des Verbandspokals ein, welche am 3.10 stattfinden wird. Zudem setzen  Sie bereits vor Start der Bezirksliga-Saison ein erstes Ausrufezeichen. Den Auftakt des Ligabetriebs bildet kommenden Samstag um 20 Uhr das Aufeinandertreffen mit der SG Kappelwindeck/Steinbach III in der Freudenstädter David-Fahrner Halle. Gegen den Aufsteiger ist ein Heimsieg fest eingeplant.


SG: Simon Höfler (Tor), Patrick Waller (8), Marcel Bauer (7/4), Ludwig Sättler (3), Pascal Baur (3), Marinko Tuka (2), Sascha Frank (2), Jakob Benzing (1), Nico Käser (1), Hannes Benzing (1), Tobias Harastko (1), Dominik Schwab, Christian Gubler

SG-Herren starten mit Selbstvertrauen in die neue Saison

Eine intensive, zehnwöchige Vorbereitungsphase liegt hinter den Herren der SG Freudenstadt/ Baiersbronn. Mit dieser zeigt sich das Trainerduo Lisiecki/Kammer zufrieden. Am kommenden Samstag um 20 Uhr wartet in der ersten Runde des Verbandspokals mit dem Landesligisten HR Rastatt/Niederbühl direkt eine echte Bewährungsprobe vor eigenem Publikum in der Freudenstädter David-Fahrner-Halle.


Die Sommerpause hatte es für die Schwarzwald-SG durchaus in sich. Head-Coach Krzysztof Lisiecki knöpfte nicht nur an seine Arbeit aus der Vorsaison an, sondern schraubte auch die Ansprüche an seine Spieler klar nach oben. Im Gespräch hebt er lobend die Einstellung seiner Jungs hervor, die die hohen Belastungen mitgingen und großes Engagement an den Tag legten.
Ein weiteres Novum in dieser Vorbereitung: Insgesamt neun Testspiele absolvierte die Truppe um Kapitän Simon Höfler seit Juli, allein fünf davon in den vergangenen sieben Tagen. Mithilfe dieser Vergleiche sollten sowohl die taktischen Auslösehandlungen weiter automatisiert, als auch die Integration der vier Neuzugänge erleichtert werden.
Nicht zuletzt aufgrund des breiteren Kaders schätzen beide Trainer die Mannschaft stärker ein, als noch in der Vorsaison. Auch wenn sich die ganze Qualität des Teams erst unter Wettkampfbedingungen zeige, habe sie sich weiterentwickelt und sei demnach stärker geworden, so Lisiecki. Am spielerischen Konzept wurde dabei festgehalten. „Wir wollen unsere Gegner mit dem Tempospiel überrollen“, fährt der 44-jährige fort. Ralph Kammer sieht weitere Stärken der Mannschaft zudem in der individuellen Stärker der Spieler, sowie im starken Teamgeist der Weiß-Schwarzen.
Trotz alledem müssen die Akteure weiter an einigen Baustellen arbeiten. Speziell in der Defensive offenbarte die SG sowohl zum Ende der abgelaufenen Saison, als auch in den Vorbereitungsspielen einige Schwächen, welche schnellstmöglich im Training anzugreifen sind. Zudem gilt es auch, die Automatismen weiter zu vertiefen und die Wurfquote auf einem guten Niveau zu halten.
Was das Saisonziel angeht, will die Schwarzwald-SG in dieser Spielzeit das Treppchen erobern. Auch wenn intern viele Akteure bereits vom Aufstieg in die Landesliga träumen, bremst das Trainerteam die Euphorie. „Wir müssen beweisen, dass wir die wichtigen Spiele auswärts gewinnen können. Wir sind auch eine Wundertüte“, fasst Ralph Kammer zusammen.
Top-Favorit der Bezirksklasse ist standesgemäß der Landesliga-Absteiger aus Muggensturm. Auch alljährlich zu beachten sind die Panthers Gaggenau, sowie die HSG Murg, die beide in der abgelaufenen Spielzeit noch vor der SG rangierten.
Ein erster harter Prüfstein steht für die SG-Herren am kommenden Samstag an. Um 20 Uhr empfängt man in der Qualifikationsrunde des südbadischen Vereinspokals den Landesligisten HR Rastatt/Niederbühl in der heimischen David-Fahrner-Halle Freudenstadt. Die Heim-SG, welche als Bezirkspokalsieger in den südbadischen Pokal „aufstieg“, verlor in der vergangenen Saison beide Ligaspiele gegen den späteren Aufsteiger, ging allerdings im Bezirkspokal-Viertelfinale als Sieger vom Platz.
Die Rollen sind klar verteilt. Gegen die Landesliga-Mannschaft aus dem Badischen gehen die Weiß-Schwarzen als Außenseiter in die Partie, hoffen jedoch mit ihren eigenen Fans im Rücken auf eine Überraschung und damit auf einen vielversprechenden Saisonstart.

Vorbereitungsstart zwischen Tartanbahn und Sporthalle

Erster Testspielsieg der SG-Herren gegen die HSG Neckartal


Seit mittlerweile vier Wochen befinden sich die Herren der SG Freudenstadt/Baiersbronn in der Saisonvorbereitung. Dabei legt das Trainerteam Lisiecki/Kammer gezielt Schwerpunkte auf die Athletik, sowie die rasche Integrierung der Neuzugänge.


In der ersten Phase der Vorbereitung schnüren die Weiß-Schwarzen in jedem Training die Laufschuhe. Mindestens eine Stunde pro Einheit arbeiten sie im Stadion Freudenstadt an ihrer Fitness. Eine austrainierte Mannschaft sei eine Grundvoraussetzung für die weitere Arbeit mit dem Ball, weshalb eine intensive Athletik-Schulung sehr wichtig sei, so Head-Coach Krzysztof Lisiecki.
Im zweiten Jahr seines Engagements bei der SG hat Lisiecki die Ansprüche an seine Spieler erhöht. Gemeinsam mit dem neuen Co-Trainer Ralf Kammer möchte er an die Inhalte der Vorsaison anknüpfen und fordert daher vollste Disziplin und erhöhten Einsatz von seinen Männern. Demnach fällt auch die Belastung während des Athletik-Trainings intensiver aus, als noch im Vorjahr. Dass die Mannschaft diese ungeliebten Einheiten jedoch ohne Murren, mit vollstem Engagement und mit entsprechenden Ergebnissen absolviert, hebt das Trainerteam lobend hervor.
Auch wenn die Arbeit ohne Ball aktuell noch den Löwenanteil der Trainingsinhalte bildet, wird zunehmend mit dem runden Leder trainier. Neben der individuellen Förderung der einzelnen Spieler, sollen allen voran die Neuzugänge Nico Käser, Patrick Waller und Florian Thomas rasch integriert werden.
Bereits in dieser Frühphase der Saisonvorbereitung legt das Trainerteam Wert auf das Sammeln von Spielpraxis. So stand am vergangenen Dienstag bereits das erste Testspiel auf dem Programm. Beim Kräftemessen gegen die HSG Neckartal siegten die Weiß-Schwarzen in einer torreichen Partie mit 37:32 (10:12/24:24).
In der Partie gegen den Bezirksligisten aus dem Württembergischen zeigten die SG-Akteure phasenweise ihr Können. Speziell im dritten Drittel und zu Beginn des zweiten Durchgangs spielten Sie ihre individuellen Stärken, sowie ihr Tempospiel aus und entschieden somit verdient das Spiel für sich.
Die SG-Defensive ließ jedoch noch die nötige Aggressivität und Abstimmung vermissen, weshalb es trotz ansprechender Torhüterleistung über dreißig Gegentore setzte. Auch die Anzahl der technischen Fehler sollte in naher Zukunft durch die vermehrte Ballarbeit reduziert werden.
Das Trainergespann zeigt sich mit dem Eifer, der Beteiligung und den Ergebnissen der vergangenen Wochen zufrieden, fordert jedoch weiterhin alles von den Akteuren. Am Donnerstag steht mit dem Gastspiel bei der zweiten Mannschaft des TSV Altensteig ein weiterer Härtetest gegen einen ambitionierten Bezirksligisten an.