Herren  (Bezirksklasse Rastatt)

Pokalsieg als Höhepunkt der Saison

Angeführt vom neuen Trainer Krzysztof Lisiecki haben die Herren der SG Freudenstadt/Baiersbronn die Bezirksklassen-Saison auf dem fünften Platz beendet. Der Trainer zieht im Insgesamten ein positives Fazit aus der vergangenen Spielzeit.
Stark verjüngt und mit neuem Trainer gingen die Weiß-Schwarzen in die Vorbereitung. Von Beginn an legte Lisiecki viel Wert auf Fitness, Tempospiel und Variabilität, weshalb im Spiel der SG schon früh seine Handschrift zu erkennen war. Als Saisonziel gab er eine Platzierung im oberen Mittelfeld der Tabelle aus.


Nach anfänglichen Niederlagen gegen die Spitzenteams aus Gaggenau und Rastatt zeigte die Mannschaft bereits in der Hinrunde, welche Entwicklung sie genommen hatte. Mit sieben Siegen aus acht Partien rangierte das Team um Kapitän Höfler zum Jahreswechsel auf dem vierten Tabellenrang.
Auch in der zweiten Saisonhälfte blieben die Schwarzwälder noch auf Tuchfühlung mit dem Spitzentrio. Bedingt durch überraschende Niederlagen in Durmersheim und Ottenhöfen, fiel man allerdings in der Endabrechnung auf einen trotz alledem erfreulichen fünften Platz zurück.


Als absolutes Highlight der Saison kann sicherlich der Gewinn des Bezirkspokal-Titels genannt werden, den man vor einer Rekordkulisse bei der HSG Murg errang. Mit dem ersten Pokalsieg der Vereinsgeschichte untermauerte die junge Mannschaft ihr Potential und ihren Fortschritt.
„Die Entwicklung der einzelnen Spieler war sehr positiv“, fasst Lisiecki seine Eindrücke zusammen. Der Ehrgeiz und der Zusammenhalt bilden die Eckpfeiler des Teams und dessen Erfolges. Auch wenn ein Sprung aufs Treppchen möglich gewesen wäre, habe die Mannschaft mit dem Erreichen des fünften Tabellenrangs das Saisonziel erreicht.
Für die SG erwies sich Lisiecki als echter Glücksgriff. Mit Disziplin und einer klaren Spielidee erreichte er schnelle Lerneffekte bei seinen Spielern. An diese wird der ehemalige polnische Nationalspieler in der kommenden Saison anknüpfen und auf den bisherigen Schwerpunkten aufbauen. Der Kader des Teams bleibt zu weiten Teilen erhalten.
Zudem stehen zum aktuellen Zeitpunkt bereits vier Neuzugänge für die Weiß-Schwarzen fest. Ralf Kammer, in der abgelaufenen Spielzeit Trainer des TV Alpirsbach, wird als Co-Trainer die Arbeit Lisieckis unterstützen. Mit Allrounder Nico Käser, Mittelmann Patrick Waller und Torhüter Florian Thomas wird das Team zudem nennenswert verstärkt und noch breiter aufgestellt. Alle Neuzugänge kommen vom TV Alpirsbach zur SG und haben somit alle bereits unter Lisiecki trainiert.


In der Vorbereitungsphase möchte das Trainerteam neben der Athletik und Integration der neuen Gesichter vor allem Wert auf die Optimierung der taktischen Mittel legen. Setzt die junge Mannschaft ihre Entwicklung der vergangenen Monate fort, so kann sie eine ernstzunehmende Rolle in der Spitzengruppe der Bezirksklasse Rastatt spielen.

Schwächephase kostet bessere Endplatzierung

Im letzten Spiel der Saison 2017/2018 mussten die Herren der SG Freudenstadt/Baiersbronn eine ärgerliche 33:28 (13:13) Auswärtsniederlage beim ASV Ottenhöfen II hinnehmen, wodurch das Team von Krzysztof Lisiecki in der Abschlusstabelle der Bezirksklasse Rastatt auf Platz 5 abrutscht.


Dabei erwischten die Gäste den besseren Start in der Ottenhöfener Schwarzwaldhalle. Hannes Benzing und Florian Müller sorgten in einer torarmen Anfangsphase für eine 4:1 Führung aus Sicht der Weiß-Schwarzen.
Während man in der Defensive das nötige Engagement an den Tag legte, fehlte es allerdings im eigenen Ballbesitz an Konzentration und Genauigkeit. Allein im ersten Spielabschnitt leistete sich die SG elf technische Fehler. So brachte man die Hausherren wieder ins Spiel, die nach 20 Minuten erstmals mit 9:8 in Front gehen konnten.


Diesen Vorsprung baute der ASV in der Schlussphase der ersten Hälfte noch auf bis zu drei Treffer aus. Gästetrainer Lisiecki reagierte mit einer Auszeit, die Wirkung zeigte. Mit einem sehenswerten Treffer per direktem Freiwurf konnte der siebenfach erfolgreiche Pascal Baur noch zum Pausenstand von 13:13 ausgleichen.


Auch zu Beginn des zweiten Spielabschnitts verpassten die Gäste es, ihr Potential auszuschöpfen. Speziell dem erfahrenen Rückraum-Akteur Wagner ließ die SG-Defensive zu viel Raum, den dieser in Form von eigenen Treffern oder Anspielen zum Kreisläufer nutzen konnte.


Konnte man diesen Schwachpunkt bis zur 40. Minute noch im Angriff ausgleichen, so stellte die Mannschaft um Kapitän Höfler anschließend für zehn Minuten das Handballspielen komplett ein. Zahlreiche Fehlwürfe luden die Gastgeber zu einfachen Toren über den Gegenstoß ein und so zog der Tabellensiebte mit einem 9:3-Lauf spielentscheidend davon.


Von diesem Dämpfer konnte sich die Lisiecki-Sieben nicht mehr erholen. Zwar konnten die Gäste durch Marcel Bauer, Ludwig Sättler und Pascal Baur nochmals auf drei Treffer verkürzen, doch die Ottenhöfener um den abgeklärten Spielertrainer Hagen Kern ließen die SG nicht mehr an den Punkten schnuppern und gewannen verdient mit 33:28.


Somit beenden die Herren der Spielgemeinschaft eine ansonsten äußerst positive Runde mit einer schwachen Leistung und werden durch die Siege der Konkurrenz noch auf den fünften Tabellenplatz zurückgedrängt, mit dem man trotz allem zufrieden sein kann.


Nun steht für die Mannschaft von Krzysztof Lisiecki eine knapp viermonatige Sommerpause an, in der man sich intensiv auf die kommende Saison vorbereiten möchte, um in dieser das Treppchen der Bezirksklasse zu attackieren.


SG: Simon Höfler (Tor), Hannes Gaiser (Tor), Hannes Benzing (7), Marcel Bauer (6), Florian Müller (5), Pascal Baur (5/2), Jakob Benzing (2), Ludwig Sättler (2), Max Kneißler (1), Tobias Harastko (1), Christian Gubler, Nicolas Seeger, Dominik Schwab, David Pfau

Pflichtaufgabe glanzlos erfüllt

Einen ungefährdeten 29:18 (16:5) Heimsieg fuhren die ersten Herren der SG Freudenstadt/ Baiersbronn am Samstagabend gegen den TuS Memprechtshofen ein. In der Tabelle profitieren die Weiß-Schwarzen zudem von den Patzern der Konkurrenz.


Die Weichen standen für das Team von Trainer Krzysztof Lisiecki von Beginn an auf Sieg. Die verletzungsbedingt dezimierten Gäste aus dem Badischen fanden nur äußerst selten Lücken in der besser als zuletzt organisierten SG-Abwehr. Dies ermöglichte den Hausherren Ballgewinne und einfache Tore über den Gegenstoß. Nach 15 Minuten hatten sich die Schwarzwälder bereits einen beruhigenden 11:3 Vorsprung erspielt.


Auch in der Folgezeit ließ man gegen die „Römer“ aus Memprechtshofen keine Spannung aufkommen. Diese wirkten bisweilen mittellos gegen eine nicht nachlassende Defensive um das Torhüter-Duo Gaiser/Höfler und konnten auch der Geschwindigkeit des Tempospiels der Gastgeber nicht standhalten. Einzig die Chancenauswertung der Weiß-Schwarzen ließ zu wünschen übrig. Beim Stand von 16:5 für die Heim-SG wurden die Seiten gewechselt.


Im zweiten Spielabschnitt schaltete die Lisiecki-Truppe allerdings mehr als nur einen Gang zurück. In der Defensive ließ man nun die nötige Absprache und Aggressivität vermissen, wodurch die erfahrenen Spieler des TuS leichteres Spiel hatten. Auch im Tempospiel und im Positionsangriff blieben die Hausherren in der zweiten Hälfte einiges schuldig. Dies führte dazu, dass die Gäste den Rückstand nun konstant halten konnten.


Auch wenn der Sieg zu keiner Zeit in Gefahr geriet, verpasste das Team um Kapitän Simon Höfler die Chance auf einen hohen Kantersieg. Nach einer enttäuschenden zweiten Hälfte stand ein 29:18 auf der Anzeigetafel. Trainer Lisiecki wollte im Anschluss an die Partie lediglich einen Kommentar zur ersten Hälfte abgeben, in der seine Mannschaft die nötige Konzentration an den Tag legte.


Mit dem glanzlosen Sieg gegen den Tabellenzehnten springt die SG auf Platz vier der Tabelle und profitiert dabei von den Patzern der Konkurrenten aus Gaggenau, Forbach und Kappelwindeck, die allesamt Federn lassen mussten.


Am kommenden Wochenende treffen die Weiß-Schwarzen in der Neuauflage des Pokalfinals auf die HSG Murg. Im Derby gegen den Tabellennachbarn kann die SG eine Vorentscheidung im Kampf um Platz vier herbeiführen und bei erneuten Patzern der Spitzenteams sogar noch einen Platz auf dem Podium ins Auge fassen.


SG: Hannes Gaiser (Tor), Simon Höfler (Tor), Pascal Baur (9/1), Florian Müller (6), Tobias Harastko (4), Dominik Schwab (3), Nicolas Seeger (2), Marcel Baur (1/1), Christian Gubler (1), Jakob Benzing (1), Max Kneißler (1), Hannes Benzing (1), Nils Scherer, Oliver Österle

 

40 Treffer reichen den Herren nicht zum Sieg!

Nur eine Woche nach dem Pokalsieg haben die Herren der SG Freudenstadt/Baiersbronn einen Dämpfer hinnehmen müssen. Bei der zweiten Mannschaft der HSG Hardt unterlag die Lisiecki-Sieben mit 42:40 (17:24). Eine katastrophale Defensivleistung erwies sich als ausschlaggebend für die Niederlage im Badischen.


In Hälfte eins konnten die Schwarzwälder ihren Ansprüchen noch gerecht werden. Während die Gastgeber der HSG Hardt sich ihre Tore in langen Angriffen erarbeiten mussten, kam die SG über ihr schnelles Tempospiel zu einfachen Toren. Durch Tore von Hannes Benzing, Florian Müller und des zwölffach erfolgreichen Marcel Baur warfen sich die Weiß-Schwarzen nach 20 Minuten mit 10:17 erstmals eine deutliche Führung heraus.


Bis zur Pause konnten die Badener diesen Rückstand konstant halten. Dabei waren sie immer wieder mit identischen Auslösehandlungen erfolgreich, bei denen die wurfgewaltigen Schützen Semt und Bertsch in gute Schusspositionen gebracht werden konnten. Beim Stand von 17:24 wurden die Seiten gewechselt.


Trotz mahnender Worte des Trainers Krzysztof Lisiecki ließ sich die SG Anfang des zweiten Spielabschnitts erneut einen deutlichen Vorsprung aus der Hand nehmen. Die Defensive der Gäste fand kein Mittel gegen die immergleichen Spielzüge der Hausherren, die ihre Chancen konsequent nutzten. In nur knapp zehn Spielminuten schmolz das Polster der Weiß-Schwarzen auf nur zwei Treffer (30:32).


In der Schlussphase einer extrem temporeichen Partie übernahmen nun die französischen Schiedsrichter durch ihre höchst zweifelhaften Entscheidungen eine tragende Rolle. Insgesamt vier Zeitstrafen und eine rote Karte gegen Marcel Bauer binnen 14 Minuten waren die Folge. Die Gastgeber ihrerseits nutzten ihre Überzahl und konnten vier Minuten vor Schluss erstmals ausgleichen.


Die Schwarzwälder waren in den letzten Minuten nicht mehr in der Lage, einen kühlen Kopf zu bewahren und unterlagen den kampfstarken Hausherren schlussendlich verdient mit 42:40.


Sichtlich enttäuscht ob der überraschenden Niederlage fand Trainer Lisiecki anschließend klare Worte zur Defensivleistung seiner Mannschaft und forderte nach der kalten Dusche eine angemessene Reaktion im kommenden Heimspiel gegen den TuS Memprechtshofen. Siege sind im Kampf um Platz vier in der Bezirksklasse Rastatt von nun an Pflicht für die SG.


SG: Simon Höfler (Tor), Hannes Gaiser (Tor), Marcel Baur (12/3), Pascal Baur (9/3), Florian Müller (5), Hannes Benzing (5), Dominik Schwab (4), Chrstian Gubler (1), Nicolas Seeger (1), Max Kneißler (1), Ludwig Sättler (1), Tobias Harastko (1), Jakob Benzing, Oliver Österle

 

Beide SG-Aktiventeams erneut gefordert

Nachdem der Pokalsieg des Herrenteams die Angelegenheiten der vergangenen Woche überstrahlte, wollen die Aktiven-Mannschaften der SG Freudenstadt/Baiersbronn am kommenden Wochenende wieder im Ligabetrieb punkten. Es warten unangenehme Aufgaben.


Am Samstag um 16 Uhr trifft das Herrenteam von Trainer Krzysztof Lisiecki zunächst in der Durmersheimer Hardtsporthalle auf die HSG Hardt II. Auf dem Papier ist das Schlusslicht krasser Außenseiter, doch die Schwarzwälder müssen gewarnt sein.


Die Gastgeber holten, auch durch den regelmäßigen Einsatz von Spielern aus der Landesliga, all ihre Punkte in der Rückrunde und sind seit drei Spielen ungeschlagen. Im Besonderen verfügen sie über einen starken Rückraum um den aktuellen Top-Torschützen der Bezirksklasse, André Semt.
Die Gäste dürfen die HSG also unabhängig von deren Personaleinsatz auf keinen Fall unterschätzen. Mit einer ähnlichen Einstellung wie noch im Bezirkspokal-Finale in Forbach wollen die Weiß-Schwarzen weitere zwei Punkte einfahren und den vierten Tabellenplatz festigen.


Zeitgleich treffen die SG-Damen am Samstag auf die zweite Mannschaft der SG Muggensturm/ Kuppenheim. Das Team von Trainer Lorenz holte vor der Osterpause mit dem Heimsieg gegen Sinzheim einen lang ersehnten Erfolg und will diese aufsteigende Tendenz im Badischen bestätigen.


Bei den Gastgeberinnen aus Muggensturm handelt es sich um ein junges und ausgeglichen besetztes Team, welches sich in einem guten athletischen Zustand befindet. Beim Aufeinandertreffen in Freudenstadt konnte die Strahlberger-Sieben der SG lange Paroli bieten, musste sich allerdings mit 30:26 geschlagen geben.


Die Schwarzwälderinnen wollen ihrerseits bestätigen, dass der deutliche Heimsieg gegen Sinzheim keine Eintagsfliege war und in den verbleibenden vier Partien die Saison zu einem guten Ende bringen. Beim Tabellenneunten müssen sich die Weiß-Schwarzen die Punkte über Aggressivität, Teamgeist und Einsatz erkämpfen und 60 Minuten fokussiert bleiben.

 

Derby im Bezirkspokalfinale / Fanbus am Start

Für die Herren der SG Freudenstadt/Baiersbronn steht mit dem Bezirkspokal-Finale am Gründonnerstag um 20 Uhr in der Forbacher Schulsporthalle ein Highlight der Saison auf dem Programm. Im Derby gegen die heimstarken Murgtäler ist ein harter Kampf zu erwarten.


Nach Siegen gegen den Ligaprimus aus Rastatt, sowie der Südbadenliga-Mannschaft aus Steinbach steht die SG etwas überraschend im Bezirkspokal-Finale. Mit der HSG Murg trifft man auf einen alten Bekannten aus der Bezirksliga. Im Hinrunden-Duell behielten die Weiß-Schwarzen mit 37:29 noch deutlich die Überhand.


Bei der Partie in der Schulsporthalle Forbach, deren Spielfeld deutlich kleiner als ein genormtes Handballfeld ist, steht die Partie jedoch unter anderen Vorzeichen. Die HSG hat im bisherigen Saisonverlauf noch kein Spiel in dieser Halle, die für ihre hitzige Stimmung bekannt ist, verloren und konnte zuletzt auch die Panthers aus Gaggenau im Ligabetrieb besiegen.


Die Mannschaft des jungen Trainers Magnus Unger blieb in den vergangenen Spielzeiten quasi unverändert und ist dementsprechend eingespielt. Besonders auf die rechte Angriffsseite mit den Linkshändern Florian Gerstner und Birk Grässel muss die SG-Defensive Acht geben. Ein weiterer gefährlicher Akteur ist der versierte Rückraumspieler Fabian Unger.


Die Weiß-Schwarzen Freudenstädter gehen allerdings nicht als krasser Außenseiter in das Duell. In der Tabelle der Bezirksklasse steht die Mannschaft von Trainer Krzysztof Lisiecki einen Platz vor der HSG und hat zuletzt bei den knappen Siegen in Steinbach und Sandweier bewiesen, dass sie auch in engen Partien auswärts punkten kann.


Entscheidend für den Ausgang der Partie wird die Defensivarbeit, speziell im Mittelblock, sowie die Chancenauswertung sein. Nur wenn die SG eine Top-Leistung über 60 Minuten auf die Platte bringt, ist der große Sieg und damit der erste Titel für die SG Freudenstadt/Baiersbronn seit der Meisterschaft 2010 möglich. Die Mannschaft brennt auf den Titelgewinn im Derby und möchte alles daran setzen, den Pokal ins Württembergische zu holen.


Zu erwarten ist ein hitziger Kampf vor großer Kulisse in Forbach. Die Gäste vertrauen auch auf die Unterstützung ihrer Auswärtsfans und reist daher mit einem Fan-Bus an. Für alle weiteren Unterstützer der SG bietet sich die Anreise mit dem Schienenersatzverkehr (Bus) ab dem Baiersbronner Bahnhof an.

 

Stark verjüngt und mit neuem Trainer starten die SG-Herren in die Saison

Knappe 13 Wochen Saisonvorbereitung liegen hinter den Herren der SG Freudenstadt/Baiersbronn. Mit dieser zeigt sich der neue Trainer Krzysztof Lisiecki durchaus zufrieden. Am kommenden Freitag wartet im Bezirkspokal mit Landesliga-Absteiger Rastatt/Niederbühl bereits eine erste schwierige Aufgabe auf das junge Team.
Es hat sich eine Menge getan bei den Weiß-Schwarzen. Mit dem ehemaligen polnischen Nationalspieler und langjährigen Spielertrainer des TV Alpirsbach Krzysztof Lisiecki, konnte ein absoluter Top-Trainer verpflichtet werden. Er arbeitet mit einem Team, welches durchschnittlich jünger als 21 Jahre ist.
Viele junge Spieler, die zum Teil noch in der A-Jugend spielen dürften, haben den Sprung in den Kader geschafft.

 

Ihre Entwicklung ist ein Ergebnis erfolgreicher Jugendarbeit und einer engen Verzahnung zwischen dem Aktiven- und Jugendbereich. Angeführt werden sie von Kapitän Simon Höfler und Marcel Bauer, die mit gerade einmal 26 Jahren die erfahrensten Kräfte im Team sind. Auch Spieler wie Dominik Schwab oder Florian Müller sind in den vergangenen Jahren zu Führungsspielern gereift. „Diese junge Mannschaft hat viel Potential“, sagt Trainer Lisiecki.
Während zu Beginn der Vorbereitung Konditions- und Krafttraining im Vordergrund standen, setzte Lisiecki zuletzt vermehrt auf Testspiele, um dem Team die Möglichkeit zu geben, sich einzuspielen. Lobend hebt er die Lauf- und Leistungsbereitschaft seiner Truppe hervor: „Die Mannschaft hat voll mitgezogen und ich hoffe, dass sich das bald auszahlen wird.“

 

Seine Handschrift ist im Spiel der SG bereits deutlich zu erkennen. Mit schnellem und variablem Tempohandball will er die Stärken des jungen Teams optimal ausspielen. Dass seine unerfahrenen Männer oft zu hektisch oder kopflos agieren, sieht er aktuell noch als größte Fehlerquelle, welche es schnellstmöglich auszumerzen gelte.
Fragt man den Trainer nach seinen Zielen für die kommende Saison, so steht für ihn die Entwicklung des Teams an erster Stelle: „Ich will eine gut organisierte und schnelle Mannschaft aufbauen. Sie müssen zusammenwachsen und Routine in das Spiel bekommen. Ich sehe uns in der oberen Tabellenhälfte“, so der 43-Jährige.


Die erste echte Bewährungsprobe steht bereits am kommenden Freitag an. In der ersten Pokalrunde treffen die Weiß-Schwarzen auf den Landesliga-Absteiger HR Rastatt/Niederbühl und somit auf einen der Aufstiegsaspiranten der Bezirksklasse Rastatt. Für den Trainer besteht die Wichtigkeit des Duells mit den Badenern darin, die eingeübten Abläufe unter Wettkampfbedingungen zu testen. Anwurf ist um 20:30 Uhr in der Freudenstädter Stadionhalle.
 

SG-Vorstandschaft bei Versammlung bestätigt

Auf ein arbeitsreiches Jahr blickte die Handball-Spielgemeinschaft Freudenstadt/Baiersbronn im Rahmen ihrer Jahres-Hauptversammlung zurück. Neben dem reinen Spielbetrieb mit insgesamt 15 Mannschaften im Jugend- und Aktivenbereich bildete das 10-jährige Jubiläum im Jahr 2016 den absoluten Höhepunkt des abgelaufenen Vereinsjahres.


Für die Festveranstaltung im vergangenen Sommer habe man viel Lob erhalten, so SG-Leiter Oliver Balle in seinem Rückblick. Dies zum einen für das gelungene Programm mit dem eigentlichen Festakt im TV-Treff und das sportlichen Schmankerl, den Auftritt des mittlerweile zum Deutschen Meister avancierten Damenteams der SG BBM Bietigheim in einem Einlagespiel gegen die Zweitligistinnen aus Herrenberg.


Zum anderen aber vor allem auch für die in den vergangenen zehn Jahren gemeinsam erarbeitete Abteilungsstruktur und die Tatsache, dass trotz namhafter Konkurrenz anderer Sportarten vor Ort und angesichts des gegenläufigen gesellschaftlichen Trends nach wie vor zahlreiche Kinder und Jugendliche für den Handballsport in der Region gewonnen werden können.

 

Damit dies auch in Zukunft so bleiben werde, appellierte Balle an die über 60 anwesenden Mitglieder sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten auch weiterhin in der SG zu engagieren. An die Adresse der vielen anwesenden Jugendspielerinnen und -spieler gerichtet, unterstrich der Vorsitzende den für die SG existenziellen Wunsch, dass diese auch während und nach Beendigung ihrer Berufsausbildungen und Studiengänge dem Handball in Baiersbronn und Freudenstadt erhalten bleiben sollen.


Dass eine Spielgemeinschaft in der Größenordnung der SG Freudenstadt/Baiersbronn auch finanziell eine echte Herausforderung ist, belegte im Anschluss Kassier Matthias Haug mit den Zahlen zu Einnahmen und Ausgaben. Vor allem dank der großen Unterstützung durch zahlreiche Sponsoren sowie die beiden Stammvereine TV Baiersbronn und TSV Freudenstadt stehe man auf einer gesunden Basis. Das abgelaufene Jahr schloss man vor allem wegen der gestiegenen Verbandsabgaben dennoch mit einem leichten Defizit ab.


Im Anschluss an die Berichte und deren Aussprache erfolgte die einstimmige Entlastung der Vorstandschaft. Bei den Wahlen wurden alle Verantwortlichen einstimmig wiedergewählt. Neben SG-Leiter Oliver Balle wurden Simon Höfler (stellvertretender SG-Leiter) und Matthias Haug (Kassier) für weitere zwei Jahre in ihren Ämtern bestätigt. Der Posten des Schriftführers bleibt weiterhin unbesetzt.


Den erweiterten Vorstand der SG bilden Markus Koenig und Henning Rahm (SG-Werbung), Eva Raster und Michael Sandelmann (Abteilungsleitung Handball beim TSV Freudenstadt) und Andreas Trück (stellvertretender Abteilungsleiter Handball beim TV Baiersbronn).

Herren gewinnen letztes Saisonspiel bei Hardt II

Mit einem Erfolgserlebnis beendeten die Handballer der SG Freudenstadt/Baiersbronn die Bezirksliga-Saison 2016/2017. Das 26:24 (15:14) im abschließenden Rundenspiel bei der HSG Hardt II führte zwar nicht mehr zu einer Verbesserung der Tabellenposition, bildete aber zumindest einen positiven Rahmen für das letzte Spiel des Trainerduos Adelbert Boschert/Jochen Klein auf der Bank sowie von Max Schulz und SG-Urgestein Ludwig Sättler auf dem Spielfeld.


Der Auswärtsauftritt bei der Landesligareserve war aber über die gesamte Spielzeit eine ganz knappe Angelegenheit. Keines der beiden Teams konnte sich im Verlauf der 60 Minuten mit mehr als drei Toren absetzen. Und obwohl es tabellarisch eigentlich weder für die Gastgeber noch für die Schwarzwälder um wichtige Entscheidungen im Saisonfinale ging, entwickelte sich von Beginn an eine umkämpfte Partie, die vor allem von Seiten der Hausherren mit stellenweise unangebrachter Härte angegangen wurde.


Schon nach gut 30 Sekunden wurde der erste Akteur der Einheimischen per Zeitstrafe des Feldes verwiesen. Nennenswert daraus Kapital schlagen konnten die Schwarz-Weißen aber nicht. Nach dem 0:1 durch den erfolgreichsten Akteur des Tages, SG-Mittelmann Marcel Bauer (13 Tore), ging es im Gleichschritt weiter.


Zunächst waren es meist die Gäste, die dank Treffern von Marcel Bauer und Pascal Baur vorlegen konnten. Hardt glich aber postwendend wieder aus und konnte seinerseits gegen Mitte der ersten Halbzeit beim 9:7-Zwischenstand erstmals zwei Tore vorlegen.

 

Die Schlussphase bis zum Halbzeitpfiff der Unparteiischen gehörte dann aber wieder eher den Gästen. Vor allem die Abwehr und der gut disponierte Lukas Gaiser zwischen den Pfosten waren in dieser Phase Garant dafür, dass man mit einem knappen 15:14 in die Kabinen gehen konnte.


Auch nach Wiederbeginn profitierte man zunächst von zwei schnellen Zeitstrafen gegen die HSG. Erneut Marcel Bauer sowie die beiden Youngster Max Kneissler und Pascal Baur konnten erfolgreich einnetzen und brachten ihre Farben beim 15:18 (37.) erstmals etwas deutlicher in Front. Nach einem 4:1-Zwischenspurt des gastgebenden Tabellenzehnten drohte die Partie beim 22:21aber wieder zu kippen.


Es sollte allerdings die letzte Führung der HSG an diesem Abend sein. Nach dem Ausgleich zum 22:22 konnten die Gäste bis zum 24:24 stets wieder einen Treffer vorlegen. Mit Ludwig Sättler (58.) und Max Schulz (59.) gelangen dann ausgerechnet den beiden scheidenden Spielern auf Seiten der SG die entscheidenden Treffer zum 24:26-Auswärtssieg.


Mit den erreichten 23:21 Punkten belegt man in der Endabrechnung nun den sechsten Rang und geht nun in die anstehende Sommerpause.


Für die SG spielten:


Tor: Lukas Gaiser, Hannes Gaiser


Feld: Hannes Benzing, Jörn Welle, Nicolas Seeger, Daniel Lieb (1), Florian Müller, Maximilian Schulz (2/1), Marcel Bauer (13/9), Max Kneissler (1), Kevin Bauer (2), Dominik Schwab (1), Pascal Baur (4), Ludwig Sättler (2)

Herren verlieren ihr letztes Heimspiel

Etwas anders hatten sich die Handball-Herren der SG Freudenstadt/Baiersbronn das Saisonfinale in eigener Halle schon vorgestellt: Im letzten Heimspiel der laufenden Runde unterlag das Team des scheidenden Trainer-Duos Adelbert Boschert/Jochen Klein der Südbadenligareserve des BSV Phönix Sinzheim mit 23:29 (10:18).


Und dies aufgrund der gezeigten Leistungen auch völlig verdient. Zum einen boten die Gäste eine starke Truppe auf, die vor allem in Halbzeit eins mit druckvollen Aktionen die SG-Abwehr stellenweise vor arge Probleme stellte. Zum anderen agierten die Gastgeber ausgerechnet im letzten Heimspiel äußerst offensivschwach und gingen teilweise fahrlässig mit den sich bietenden Torchancen um.


Folgerichtig entwickelte sich die Partie abgesehen von den Anfangsminuten, in denen die Gastgeber beim 2:1 zum ersten und auch einzigen Mal in Führung lagen, zu einer sehr einseitigen Sache. Sinzheim drückte aufs Tempo und schloss die Angriffe dank einer nahezu fehlerlosen Chancenverwertung durchweg mit Treffern ab.


Auf der Gegenseite scheiterten die Einheimischen immer wieder am guten Gästetorhüter, der zahlreiche Würfe von den Außenpositionen und aus dem Rückraum entschärfen konnte. Sechs Treffer in Folge gelangen dem BSV nach diesem Strickmuster, beim zwischenzeitlichen 2:7 waren noch nicht einmal zehn Minuten gespielt.


Auch eine Auszeit der SG-Trainer Boschert und Klein erzielte nicht die erwünschte Wirkung. Nach wie vor fehlten im Angriff zwingende Aktionen aus dem gebundenen Spiel heraus und auch in der Defensive war man immer wieder den entscheidenden Schritt zu spät. So konnten die Gäste den Vorsprung beim 7:17 knapp vier Minuten vor der Halbzeit erstmals auf zehn Tore ausbauen. Florian Müller, André Stölzle und der erfolgreichste SG-Werfer Marcel Bauer (10 Tore) konnten bis zum Halbzeitpfiff der gut leitenden Unparteiischen zumindest etwas verkürzen.


Sichtlich gewillt, den deprimierenden 10:18-Rückstand zumindest erträglicher zu gestalten, ging es in Durchgang zwei. Doch auch in dieser Phase fehlten dem Spiel der Schwarz-Weißen an diesem Tag die zündenden Ideen und konsequenten Aktionen. So hielten die Gäste ihren Vorsprung konstant und lagen auch noch gut fünf Minuten vor dem Abpfiff beim 20:28 komfortabel in Führung.


Wie schon in der ersten Hälfte gingen die Schlussminuten dann auch wieder eher an die Gastgeber, bei denen Marcel Bauer und der nach dem Spiel ebenso wie die beiden Trainer verabschiedete Ludwig Sättler noch einmal auf 23:29 verkürzen konnten.


Das letzte Saisonspiel führt das Team nun am kommenden Sonntag nach Bietigheim, bevor es dann in eine kurze handballerische Verschnaufpause geht.


Für die SG spielten:


Tor: Simon Höfler, Hannes Gaiser


Feld: Christian Gubler, Jörn Welle, Nicolas Seeger (1), André Stölzle (2), Florian Müller (1), Maximilian Schulz (4), Marcel Bauer (10/5), Fabien Kieninger, Max Kneissler,  Dominik Schwab (2), Pascal Baur, Ludwig Sättler (3)

 

Herren halten beim neuen Meister lange mit

Mit einer 24:30 (12:18)-Niederlage kehrten die Handballer der SG Freudenstadt/Baiersbronn vom Auswärtsspiel bei der SG Muggensturm/Kuppenheim zurück in den Schwarzwald. Beim frisch gebackenen Bezirksmeister und Tabellenführer konnte man die Begegnung zwar bis in die Schlussphase offen halten, kassierte unterm Strich aber dennoch eine verdiente Auswärtsniederlage beim Ligaprimus.


Dass nicht mehr als ein achtbares Ergebnis beim Aufsteiger in die Landesliga drin war, lag an der Vielzahl von technischen Fehlern und Abschlussschwächen im Spiel der SG. Zwar glänzten auch auf der Gegenseite die Gastgeber vor allem zu Beginn nicht gerade mit hochklassigen Aktionen, dennoch verhinderten teilweise überhastet abgeschlossene Angriffe der Schwarz-Weißen und Abspielfehler eine an diesem Tag durchaus mögliche Wiederholung des Hinspielerfolgs.


In der Anfangsviertelstunde sorgte zumindest eine gute Abwehrleistung noch dafür, dass man absolut auf Augenhöhe mit der Südbadenligareserve der SGMK agieren konnte. Die schnelle 0:2-Führung nach Treffern von Marcel Bauer und Max Schulz sorgte für Selbstvertrauen und auch bis zum 7:8 durch Dominik Schwab (15.Minute) konnte man sich berechtigte Hoffnungen auf eine kleine Überraschung machen.


Diese wurden dann aber schon in der Phase bis zur Halbzeit nahezu zunichte gemacht. Mit einem 11:4-Lauf sorgten die Gastgeber vor voller Tribüne in den Minuten vor dem Gang in die Kabinen für klare Verhältnisse. Sie profitierten dabei von einigen Fehlern im Offensivspiel der Gäste, die durch schwache Anspiele an den Kreis und Abspielfehler die Einheimischen zu schnellem Konterspiel einluden. Dementsprechend ging es mit einem 12:18 in die Pause.


Dort appellierte SG-Trainer Adelbert Boschert noch einmal an sein Team, sich nicht aufzugeben. Und tatsächlich präsentierte sich sein Team nach Wiederanpfiff auch sichtlich gewillt, die Vorentscheidung noch nicht hinzunehmen. Nach und nach kämpfte man sich spätestens ab der 40.Minute wieder heran. Zunächst konnten die beiden Youngster Max Kneissler und Pascal Baur auf 19:23 verkürzen. Knapp sechs Minuten vor Spielende brachten Treffer von Ludwig Sättler, Max Schulz und Marcel Bauer die SG beim 23:25 wieder absolut in Schlagdistanz.


Trainer Boschert setzte in der Schlussphase nun alles auf eine Karte. Angesichts der knappen Restspielzeit stellte er die Abwehr auf eine offensivere Ausrichtung um, in der Hoffnung auf schnelle Ballgewinne. Muggensturm nutzte die Freiräume allerdings im Stile eines Tabellenführers aus und stellte dank zweier schneller Tore die Weichen endgültig auf Heimsieg.


Trotz der letztlichen 24:30-Niederlage muss man im Lager der Schwarzwald-SG die Köpfe aber nicht hängen lassen. Im kämpferischer Hinsicht wusste man zu überzeugen. Mit einer ähnlichen Einstellung sollte auch im anstehenden letzten Heimspiel der Saison (Samstag, 22.4.) ein erfolgreiches Saisonfinale gegen den BSV Sinzheim möglich sein.


Für die SG spielten:


Tor: Lukas Gaiser, Simon Höfler


Feld: Daniel Lieb, Christian Gubler (1), Nicolas Seeger,  André Stölzle, Florian Müller, Maximilian Schulz (5/2), Marcel Bauer (9/4), Fabien Kieninger, Max Kneissler (2), Dominik Schwab (1), Pascal Baur (4), Ludwig Sättler (2)

 

Herren gewinnen schwaches Spiel

Die Handballer der SG Freudenstadt/Baiersbronn konnten in ihrem vorletzten Heimspiel in der Saison 2016/2017 den TuS Memprechtshofen mit 33:29 Toren bezwingen. In einer schwachen Bezirksligapartie tat sich das Team des Trainergespanns Boschert/Klein allerdings äußerst schwer, um die Punkte in der Fahrner Halle zu behalten.

 

Die Schwarzwälder Spielgemeinschaft wollte an die gute Auswärtspartie in Kappelwindeck anknüpfen, um mit einem Sieg den fünfte Platz in der Tabelle abzusichern und Druck auf Platz vier und drei auszuüben.

 

Doch von Beginn an lief es nicht besonders rund im Team um Kapitän Simon Höfler. Der Tabellenvorletzte präsentierte sich wie erwartet sehr kampfstark und vor allem die Freudenstädter und Baiersbronner Abwehr kam überhaupt nicht ins Spiel. Memprechshofen hatte mit dem ehemaligen Regionalligaspieler Urban den besten Mann auf dem Platz und dieser war in Kombination mit Rückraumkanonier Geibel für das SG Team fast während der gesamten Partie nicht in den Griff zu bekommen.

 

Aber auch die Gäste standen nicht besonders sicher in der Abwehr und so entwickelte sich ein munteres Tore schießen, wobei die Gäste meist einen Treffer vorlegen konnten. In der 25. Minute lag Memprechtshofen noch mit 13:15 in Führung, ehe Spielmacher Marcel Bauer dann starke 5 Minuten für die Schwarzwälder einläutete und zusammen mit Christian Gubler für eine 17:16 Halbzeitführung sorgte.

 

Entgegen kam dem SG Team auch die rote Karte für Geibel, der vom Schiedsrichtergespann , dessen Leistung sich dem schwachen Spielniveau komplett angepasst hatte, vom Platz gestellt wurde.

 

Wer jetzt dachte, dass die Heimmannschaft in der zweiten Halbzeit die stark dezimierten Gäste überrennen würde, sah sich zunächst getäuscht. Zwar führte Freudenstadt/Baiersbronn, aber die Gäste ließen nicht locker und die Abwehr inklusive Torhütergespann, ermöglichte Memprechtshofen einfache Würfe, die dann auch ihr Ziel fanden.

 

In der 42. Minute gelang dann Fabien Kieninger die erstmalige drei Tore Führung und danach folgten die stärksten 10 Minuten der Gastgeber. Bis zur 51. Minute erhöhte man den Vorsprung auf sieben Treffer zum 32:25 und damit war die Partie gelaufen. In den letzten Minuten schaltete Freudenstadt/Baiersbronn dann wieder zwei Gänge zurück und so kamen die Gäste noch bis auf vier Treffer heran und am Ende stand es 33:29 für die SG.

 

In den letzten drei Partien der Saison muss sich die Schwarzwald Spielgemeinschaft vor allem in der Abwehr deutlich steigern, um das angestrebte Ziel ein Platz unter den ersten fünf halten zu können. Insbesondere in der Partie nächste Woche beim designierten Meister Muggensturm/Kuppenheim könnte ansonsten in einer deutlichen Niederlage enden.

 

Für die SG spielten:

 

Tor: Lukas Gaiser, Simon Höfler

 

Feld: Jakob Benzing, Hannes Benzing 1, Nicolas Seeger 2, Christian Gubler 1,  Marcel Bauer 10/2, Dominik Schwab 2, Fabien Kieninger 5,  Max Kneißler 7/2, Pascal Baur 4, Ludwig Sättler 1, Jörn Welle, André Stölzle.

Herren erwarten unangenehmen Gegner /     Damen empfangen den Tabellenführer

Zum vorletzten Heimspieltag begrüßen die Handballerinnen und Handballer der SG Freudenstadt/Baiersbronn noch einmal zwei hoch interessante Gegner. Während die erste Herrenmannschaft auf den Tabellenvorletzten aus Memprechtshofen trifft, stellt sich bei den Damen mit der SG Muggensturm/Kuppenheim der designierte Meister vor.

 

Die Herren des Trainergespanns Boschert / Klein wollen nach dem Sieg in Kappelwindeck wieder an diese gute Leistung anknüpfen. Nachdem zuvor die Truppe um Marcel Bauer einige unnötige Niederlagen hinnehmen musste, zeigte die SG Truppe in Kappelwindeck, welch Potential eigentlich in ihr steckt, wenn man komplett aufläuft und konsequent und konzentriert auf dem Spielfeld agiert.

 

Das wollen die Schwarzwälder auch gegen Memprechtshofen, einer Mannschaft, mit der man sich schon immer recht schwer tat. Viele spannende und dramatische Spiele lieferten sich beide Teams in den vergangenen Jahren und auch dieses Mal wird vor allem der Gast alles daran setzen, beide Punkte aus der Fahrner Halle mit zu nehmen, denn Memprechtshofen ist noch nicht zu 100 % gerettet und braucht jeden Punkt. Die Gäste verfügen über einige erfahrene Routiniers, die zusammen mit hoffnungsvollen Nachwuchstalenten wieder an die großen Zeiten von Memprechtshofen aus den 90er Jahren anknüpfen wollen.

 

Dennoch dürfte die Heimmannschaft um Kapitän Simon Höfler als Favorit in die Partie gehen. Die beide SG Trainer Boschert und Klein mahnten ihr Team in den Trainingseinheiten zu voller Konzentration, denn man will sich mindestens als Tabellenfünfter aus der Saison 2016/2017 verabschieden. Anpfiff ist um 18 Uhr in der David Fahrner Halle in Freudenstadt.

 

Die Damen der SG treffen in ihrem vorletzten Heimspiel in der Südbadenliga auf den designierten Meister aus Muggensturm/Kuppenheim. Die Gäste haben derzeit sechs Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten aus Lahr und können mit einem Punktgewinn die Meisterschaft drei Spieltage vor Rundenschluss perfekt machen.

 

Die einheimische SG Mannschaft geht als krasser Außenseiter in die Partie und will sich mit einer guten Leistung noch einmal als Südbadenligist in der Fahrner Halle verabschieden. Viel Arbeit wird auf die Abwehr und Torhüter zukommen und im Angriff gilt es möglichst alle Torchancen zu nutzen. Dabei hoffen die SG Verantwortlichen auf  viel Unterstützung von den Rängen.

Anpfiff ist um 20 Uhr in der Freudenstädter David Fahrner Halle

Verdienter Auswärtsieg der Herren

Die Handball-Herren der SG Freudenstadt/Baiersbronn haben ihren Negativtrend erfolgreich gestoppt: Nach drei Niederlagen in Folge konnte das Team um das Trainergespann Boschert/Klein mit dem verdienten 34:31 (16:14) bei der SG Kappelwindeck/Steinbach II endlich wieder ein Erfolgserlebnis verzeichnen.

 

Mit dem Sieg bei der heimstarken Landesligareserve konnte man nach den zuletzt gezeigten Leistungen nicht unbedingt rechnen. Der Auswärtserfolg bei den Rebländern verdeutlichte eindrucksvoll, was bei komplettem Kader und entsprechender Einstellung zum Spiel in dieser Saison spielerisch möglich ist.


Im Vorfeld hatte man sich im Lager der SG viel vorgenommen: Variable Abläufe im Angriff und spielerische Mittel sollten gegen die schon aus dem Hinspiel bekannt aggressiv agierende Hintermannschaft der Gastgeber zum Erfolg führen. Und bis zur 15.Minute ging die taktische Marschroute der Schwarzwälder auch voll auf. Dank schnellen Treffern von Max Schulz und Ludwig Sättler sowie den beiden Youngstern Max Kneissler und Pascal Baur (je 2) legten die Gäste los wie die Feuerwehr und führten in der 9.Minute bereits mit 6:2.


Die Gastgeber reagierten in Form einer Auszeit, doch auch die Folgeminuten bis Mitte des ersten Spielabschnittes gehörten der Gäste-Sieben, die in dieser Phase diszipliniert ihre spielerische Überlegenheit ausspielen und in weitere Tore ummünzen konnte. Mit einem Doppelpack brachte Max Schulz sein Team beim 4:10 dann erstmals mit sechs Treffern in Front.


Mit Beginn des Schlussabschnitts der ersten Hälfte ließ dann aber die Dominanz der Schwarz-Weißen zusehends nach. Im Angriff verzettelte man sich nun ein ums andere Mal in Einzelaktionen und auch vor dem eigenen Kasten brachte man mit vermeidbaren Nachlässigkeiten die Gastgeber wieder zurück ins Spiel. Kappelwindeck/Steinbach nutzte die Fehler der SG und verkürzte bis zum Pausentee wieder auf 14:16.


Mit offenem Visier starteten dann beide Teams in Durchgang zwei. Hüben wie drüben dominierten eher die Angriffsreihen gegen teilweise viel zu offene und nur noch reagierende Defensiven. So fielen auf beiden Seiten viele einfach Tore. An der ständigen, knappen Führung der Gäste, bei denen Max Kneissler als erfolgreichster Werfer sieben Mal einnetzen konnte, änderte sich bis zur 44.Minute zunächst aber nichts.


Mit zwei Treffern in Serie gelang dann den Gastgebern beim 24:24 aber noch einmal der Ausgleich. Das Spiel stand nun auf des Messers Schneide, wurde aber in der Schlussphase doch wieder eine deutlichere Angelegenheit zugunsten der SG. Besonders erfreulich war die Tatsache, dass sich vor allem die jungen Spieler auch in dieser heißen Phase besonders hervortaten.


Nico Seeger, Pascal Baur und Max Kneissler versenkten eiskalt ihre Chancen und sorgten zusammen mit Routinier Marcel Bauer dafür, dass beim 26:30 knapp neun Minuten vor Ende die Vorentscheidung gefallen war. Den Schlusspunkt zum 31:34-Endstand zugunsten des alten und neuen Tabellenvierten setzte Florian Müller.


Nach einem spielfreien Wochenende empfangen die Schwarzwälder am Samstag (01.04.) in eigener Halle des TuS Memprechtshofen.


Für die SG spielten:


Tor: Lukas Gaiser


Feld: Hannes Benzing, Christian Gubler (2), Nicolas Seeger (4), André Stölzle, Florian Müller (2), Maximilian Schulz (6/4), Marcel Bauer (5/1), Max Kneissler (7), Kevin Bauer, Dominik Schwab, Pascal Baur (5), Ludwig Sättler (3)


 

 

Schwache 1.Halbzeit führt zu erneuter Niederlage

Nichts zu bestellen hatten die Handballer der SG Freudenstadt/Baiersbronn bei ihrem Gastauftritt in Gaggenau. Gegen den gastgebenden Ligazweiten hatte das Team des Trainer-Gespanns Boschert/Klein von Anfang an eigentlich keine echte Siegchance und unterlag letzten Endes auch in der Höhe verdient mit 23:30 (10:17). Vor allem in der ersten Halbzeit kamen die Schwarz-Weißen mit der aggressiven Abwehr der Panthers aus Gaggenau in manchen Phasen nur wenig zurecht. Nach der achten Saisonniederlage belegt man aktuell mit 17:17 Punkten den vierten Tabellenplatz.


Schon die ersten fünf Minuten ließen erahnen, wie sich das Spiel des Zweiten gegen den Vierten entwickeln würde. Gaggenau, das vor dem anstehenden Auswärtsspiel beim Ligaprimus in Muggensturm auf jeden Fall den Relegationsplatz zwei weiterhin souverän verteidigen wollte, legte los wie die Feuerwehr. 5:1 für die Gastgeber lautete nach deren Turbostart der ernüchternde Zwischenstand aus Sicht der SG.


Die musste sich ihre Torchancen und Treffer gegen eine aufmerksame Defensive des Gegners hart erarbeiten. Max Kneissler, Max Schulz, Marcel Bauer und Pascal Baur konnten in der Folgezeit zwar für die Gäste-Sieben einnetzen, viele Angriffe blieben aber auch in der Abwehr hängen und führten auf der Gegenseite zu dankbaren Tempogegenstoßtreffern oder Toren aus dem gebundenen Spiel heraus für die Panthers.


Beim 12:5 legten die Einheimischen erstmals sieben Treffer vor. Auch eine Auszeit durch das Trainerduo der Spielgemeinschaft war nahezu erfolglos geblieben, wenigstens das Minimalziel, nicht mit einem noch höheren Rückstand in die Pause zu gehen, konnte aber erreicht werden. Trotzdem schien schon zur Halbzeit beim 17:10 die Vorentscheidung gefallen zu sein.
Dementsprechend gestaltete sich auch das Spiel nach Wiederanpfiff.

 

Freudenstadt/Baiersbronn kam nun zwar besser ins Spiel und zeigte nun auch vor dem gegnerischen Kasten die ein oder andere sehenswerte Aktion. Allerdings blieben auch die Hausherren am Drücker und ließen ihren Vorsprung nie unter sechs Treffer schmelzen.


Über die Zwischenstände von 22:15 (40.) und 25:18 (46.) fand die einseitige Partie dann mit dem 30:23 für die Panthers Gaggenau am Ende einen verdienten Sieger.


Nach einem nun anstehenden spielfreien Wochenende muss das Team dann erneut auswärts ran. Am Sonntag (19.03.) trifft man dann auf den direkten Tabellennachbarn aus Kappelwindeck/Steinbach.


Für die SG spielten:


Tor: Lukas Gaiser,Simon Höfler


Feld: Ludwig Sättler (1), Jörn Welle (3), André Stölzle (2/1), Florian Müller (4),  Maximilian  Schulz (6/2), Marcel Bauer (1),Max Kneissler (4), Kevin Bauer (1), Daniel Lieb, Pascal Baur (1), Tobias Harastko

 

Ottenhöfen nimmt die Punkte mit

Eine weitere Niederlage mussten die Handballer der SG Freudenstadt/Baiersbronn einstecken. Beim leistungsgerechten 22:27 (11:14) gegen den ASV Ottenhöfen II unterlag man zum zweiten Mal in Folge und läuft damit Gefahr, den  derzeit belegten vierten Tabellenplatz im Vorfeld des anstehenden schweren Spiels beim Ligazweiten Gaggenau nach der Fasnetspause zu verspielen.


Gegen die in starker Besetzung angetretene Landesligareserve aus Ottenhöfen fand das Team von Trainer Jochen Klein nur phasenweise die richtigen Mittel zum Erfolg. Vor allem im Angriff machte sich das Fehlen von Regisseur Marcel Bauer doch arg bemerkbar, meist taten sich die Hausherren schwer gegen die kompakte Abwehr der Gästesieben.


Schon die Anfangsviertelstunde zeigte, dass die zündenden Ideen im Offensivspiel meist fehlten. Nur bis zum 3:2 nach knapp sechs Zeigerumdrehungen konnte man stets einen Treffer vorlegen. Im Anschluss nutzten die Gäste aus dem Badischen die Ballverluste und Fehlwürfe der Einheimischen auf der Gegenseite aus. Meist reichten schnell vorgetragene Passfolgen aus, um entscheidende Lücken auf der Halbposition zu reißen.

 

Fünf Treffer in Folge erzielte der ASV nach diesem Strickmuster und zwang SG-Coach Klein beim 3:7 schon in der 12.Minute zu seiner ersten Auszeit.
Doch auch in der Folgezeit taten sich die Akteure der Spielgemeinschaft schwer. Jeder Treffer musste hart erarbeitet werden und auf der Gegenseite kassierte man immer wieder vermeidbare Tore und das, obwohl Torhüter Simon Höfler noch zahlreiche Würfe entschärfen konnte.

 

Zumindest konnte bis zum Halbzeitpfiff der souverän leitenden Unparteiischen aus Jöhlingen der Rückstand beim 11:14 konstant gehalten werden.


Auch die guten Vorsätze aus der Kabine waren dann schnell wieder verflogen. Mit einem 5:1-Lauf untermauerten die Gäste gleich nach Wiederbeginn ihre Ambitionen auf einen Auswärtssieg. Erst nach dem fast schon vorentscheidenden 12:19 (38.Minute) fing man ich im Lager der Hausherren etwas.


Zumindest die Moral stimmte bis zum Spielende und die Bemühungen trugen nach und nach auch Früchte. Bis zur 53.Minute konnte man den klaren Rückstand beim 21:24 wieder nennenswerter verkürzen. Mit dem Publikum im Rücken schien man doch noch einmal in Schlagdistanz zu kommen.


Fünf torlose Minuten auf beiden Seiten besiegelten dann aber endgültig die Heimniederlage der SG. Trotz einer nun wesentlich besseren Abwehrleistung schafften es die schwarz-Weißen einfach nicht, den Ball auf der Gegenseite im Kasten der Gäste unterzubringen. So lief am Ende die Zeit davon und Ottenhöfen baute mit zwei Treffer in den letzten 20 Sekunden den Spielstand beim 22:27 wieder komfortabler aus.


Für die SG spielten:


Tor: Simon Höfler, Luka Gaiser


Feld: Hannes Benzing (3/1), André Stölzle (3), Christian Gubler (1), Nicolas Seeger,  Florian Müller, Maximilian  Schulz (8/4), Max Kneissler (2), Kevin Bauer (2), Jörn Welle, Dominik Schwab, Fabien Kieninger (1), Ludwig Sättler (2)

 

Schwache Abwehr führt zu hoher Niederlage

Die Herren der SG Freudenstadt/Baiersbronn setzten ihre leistungstechnische Achterbahnfahrt auch beim Auswärtsspiel in Ottersweier fort. Eine Woche nach dem guten Auftritt in eigener Halle gegen den starken TuS Helmlingen zeigte die SG bei der zweiten Mannschaft des TSO wieder ihre andere Seite und verlor verdient mit 20:33 (12:22) beim Tabellenschlusslicht.


War beim Spiel eine Woche zuvor vor allem die aggressive Abwehr Garant für den Heimsieg, so hatte die Defensivleistung der SG in Ottersweier vor allem in der ersten Halbzeit überhaupt nichts mit Bezirksklasseniveau zu tun. 22 Gegentreffer in Durchgang eins sprechen eine deutliche Sprache. Mangelnde Absprache und Beinarbeit führten vom Anpfiff an zu einfachen Toren für die Gastgeber und auch der Torhüter der SG bekam keine Hand an den Ball.


Besonders ärgerlich für Trainer Jochen Klein waren vor allem auch taktische Fehler im Abwehrverhalten, obwohl er sein Team explizit auf die individuellen Stärken der Gastgeber vorbereitet hatte. Zudem fehlten dem Verantwortlichen auf der SG-Bank mit den verhinderten Max Kneissler, Daniel Lieb und Nicolas Seeger drei Youngster und mit Torhüter Lukas Gaiser und Rückraumakteur Max Schulz zwei wichtige Stammspieler aus privaten Gründen.


Nur bis zum 2:2 (4.Minute) konnte man das Spiel ausgeglichen gestalten. In der Folgezeit demonstrierten dann die Gastgeber, dass eine gesunde Aggressivität der Schlüssel zum Erfolg ist. Mit vier Treffern in Folge legte die Landesligareserve zunächst einmal vor und setzte sich mit fünf weiteren Treffern in Serie zwischen der 19. und 26.Minute beim 19:8 quasi schon spielentscheidend ab.


Wenig war zu sehen vom variablen Offensivspiel der SG, der in Ermangelung einer voll besetzten Auswechselbank mit zunehmender Spieldauer einfach auch die personellen Alternativen fehlten. Mit einem rekordverdächtig hohen 12:22-Rückstand ging es daher folgerichtig in die Kabine.


Dort erinnerte Trainer Klein sein Team noch einmal an die Dinge, die man sich eigentlich vorgenommen hatte. Zumindest in der Abwehr leicht verbessert startete man dann in Hälfte zwei. Man ließ nun deutlich weniger einfache Aktionen der Gastgeber zu und kassierte bis zum Schlusspfiff nur noch die Hälfte der Gegentreffer aus dem ersten Spielabschnitt.


Vor dem gegnerischen Tor fiel den Schwarz-Weißen allerdings nach wie vor zu wenig Zündendes ein, so dass der klare Vorsprung der Gastgeber zu keiner Zeit in Gefahr geriet. Über das zwischenzeitliche 29:15 (45.) steuerten diese dem deutlichen 33:20-Heimsieg gegen die SG entgegen.


Im Heimspiel am kommenden Samstag (18.02.) in der Baiersbronner Murgtalhalle gegen den ASV Ottenhöfen II muss man mit Sicherheit wieder eine ganz andere Leistung abrufen, um zu Punkten zu kommen.


Für die SG spielten:


Tor: Simon Höfler


Feld: Marinko Tuka, Christian Gubler, Jörn Welle, Florian  Müller (3), Marcel Bauer (9/5), Fabien Kieninger (1), Kevin Bauer (4), Dominik Schwab (2), Pascal Baur (1), Ludwig Sättler

 

Auch Rückspiel gegen Helmlingen gewonnen

Die Handballer der SG Freudenstadt/Baiersbronn konnten in einer guten Bezirksligapartie gegen den TuS Helmlingen mit einem 38:33 Sieg überzeugen. Vor allem in der ersten Hälfte bot das Team des Trainergespanns Jochen Klein und Adelbert Boschert sehenswerten Handball und legte bereits früh die Weichen für den Erfolg.

 

Vor dem Spiel nötigte die Aufstellung der Gäste den Schwarzwäldern einigen Respekt ab, denn Helmlingen trat mit einigen Spielern, wie Denis Ludwig oder Steve Reichenberger aus der ersten Mannschaft an und bot auch die früheren Regionalligaspieler Posavec und Gärtner auf.

 

Dennoch gehörte der Start den Gastgebern, die durch zwei schnelle Tore von Ludwig Sättler auf der Rechtsaußenposition mit 2:0 in Führung gingen. Die Gäste konterten, doch schon nach fünf Minuten stand es 4:1 und diesen Vorsprung konnte Freudenstadt/Baiersbronn bis zur 12. Minute auf 10:4 aufbauen. Grundlage hierfür war eine stabile Abwehr, in der vor allem der Youngster Pascal Baur ein starke Partie ablieferte und zudem Torwartlegende Stefan Roth ein sicherer Rückhalt war.

 

Helmlingen nahm dann eine Auszeit, doch der Effekt verpuffte, denn die Schwarzwälder waren weiterhin das bessere Team in der Fahrner Halle. Immer wieder wurde der Ball schnell gemacht und dadurch ergaben sich Chancen am Kreis und von den Außenpositionen, die auch im Gegensatz zu den vergangenen Partien genutzt wurden. Einen extrem positiven Einfluss auf das Spiel der Heimmannschaft hatte die Rückkehr von Ludwig Sättler. Der Rechtaußen war der spielbestimmende Mann und mit zehn Treffern auch erfolgreichster Torschütze.

 

Tore von Marcel und Kevin Bauer, sowie sicher verwandelte Siebenmeter von Max Schulz verhalfen der Spielgemeinschaft dann zu einer hochverdienten 20:12 Halbzeitführung.

 

Nach dem Wechsel hatte wiederum die Heimmannschaft den besseren Start. Der auch im Angriff stark agierende Pascal Baur und Dominik Schwab erhöhten für Ihre Farben den Vorsprung auf 26:16. Danach nahm sich das Team um Kapitän Simon Höfler allerdings eine Auszeit und die Gäste kamen zu vier Treffern hintereinander, was das Freudenstädter und Baiersbronner Trainergespann veranlasste eine Auszeit zu nehmen.

 

Dies hatte zunächst Erfolg, denn Hannes Benzing erhöhte in der 45. Minute auf 30:21. Danach legten die Weiß-Schwarzen aber einen Gang zurück und die Gäste kamen so,  vor allem über die Achse Posavec und Ludwig,  zu einfachen Toren.

 

Am Ende gewann die SG dennoch hochverdient mit 38:33 Toren, verpasste es aber in der zweiten Halbzeit den Sieg noch deutlicher zu gestalten. Das Team sollte sich in den kommenden Partien an der Leistung der ersten Hälfte orientieren, dann hat man durchaus Chancen noch weiter in der Tabelle nach oben zu klettern.

 

Für die SG spielten:

 

Tor: Stefan Roth, Simon Höfler

 

Feld: Hannes Benzing (2), Nicolas Seeger (1), Christian Gubler, Max Kneißler, Ludwig Sättler (10), Marcel Bauer (3), Kevin Bauer (2), Max Schulz (9/6), Pascal Baur (6), Yannik Beharry (1), Daniel Lieb (2), Dominik Schwab (2) 

Herren gewinnen ganz schwaches Auswärtsspiel

Schwach gespielt – trotzdem gewonnen! So lautet das wohl treffendste Fazit des Auswärtsspiels der Handball-Herren der SG Freudenstadt/Baiersbronn beim Aufsteiger Muggensturm/Kuppenheim III. Obwohl man über weite Strecken der Partie eine wenig ansehliche Leistung bot, beendete man dank des 26:24 (14:11) auch die zweite Auswärtspartie des neuen Jahres siegreich. Als momentan Tabellenvierter geht man nun in die anstehende Partie gegen den TuS Helmlingen am kommenden Wochenende.


Dann wird allerdings eine deutliche Leistungssteigerung nötig sein, um die Punkte im Nordschwarzwald zu behalten. In Muggensturm übertrafen sich beide Teams stellenweise bei technischen Fehlern und im Auslassen von Torchancen. Zwar lag man meistens mit einem oder zwei Treffern in Führung, von zwingenden Angriffsaktionen und gelungenen Torabschlüssen zeigte man allerdings viel zu wenig.


Beim 4:6 nach gut zehn Minuten konnte sich das Team des Trainer-Gespanns Boschert/Klein erstmals ein klein wenig absetzen. Gleich sechs A-Jugendspieler hatten die SG-Trainer im Kader, nachdem mit Ludwig Sättler, Kevin Bauer, André Stölzle, Fabien Kieninger und Max Kneissler gleich fünf etatmäßige Spieler nicht zur Verfügung standen.


Der hektische Spielaufbau lag aber nur zum Teil an der neuen personellen Konstellation. Gegen Ende der ersten Halbzeit läutete man dann die stärkste Phase im Spiel der SG ein. Das 9:9 aus der 21.Minute konnte man nach Treffern von Marcel Bauer (2), Max Schulz, sowie den beiden Youngstern Hannes Benzing und Pascal Bauer beim 11:14 zur Halbzeitsirene in eine etwas komfortablere Führung ausbauen.


Und auch die Anfangsviertelstunde von Durchgang zwei konnte man positiver gestalten. In der Abwehr steigerte man sich zumindest teilweise und auch Keeper Lukas Gaiser trug mit guten Aktionen dazu bei, dass die SG beim 17:23 gegen Mitte der Halbzeit vorne lag.


Anschließend verfiel man aber wieder in den Schlendrian aus der Anfangsphase und ließ gegen die ebenfalls schwach spielenden Gastgeber viel zu einfache Treffer zu. Beim 23:24 erzielten diese tatsächlich noch einmal den Anschlusstreffer, dem jungen Pascal Bauer gelangen dann aber die Spiel entscheidenden Tore zum 24:26-Endstand.


Es ist also deutlich Luft nach oben vor dem Spiel gegen Helmlingen am Samstag (04.02.) um 18 Uhr in der Freudenstädter David-Fahrner-Halle.


Für die SG spielten:


Tor: Lukas Gaiser, Hannes Gaiser


Feld: Hannes Benzing (2), Nicolas Seeger, Daniel Lieb (1), Max Schulz (6/1), Marcel Bauer (8/4), Marinko Tuka (2), Dominik Schwab (2), Pascal Bauer (5), Tobias Harastko

Verdiente Heimpleite gegen Murg

Die Handballer der SG Freudenstadt/Baiersbronn haben am Samstag leichtfertig die Chance vergeben, mit einem Sieg gegen die HSG Murg, Anschluss an die Tabellenspitze der Bezirksklasse Rastatt zu schaffen. Stattdessen setzte es eine verdiente 26:30 Heimniederlage und das Team des Trainergespanns Boschert/Klein befindet sich nun weiterhin im Niemandsland der Tabelle.

 

Die SG musste auf Ludwig Sättler und Fabien Kieninger verzichten, so dass das SG Trainergespann keinen Linkshänder aufbieten konnte, was viele spieltaktischen Varianten zunichte machte. Dennoch ging man optimistisch in die Partie. Der Start gehörte aber eindeutig den Gästen.

 

Vor allem die rechte Seite der Murgtäler bekamen die Freudenstädter und Baiersbronner Spieler nicht in den Griff und so konnte der Gast mit 1:4 in Führung gehen. Im Angriff vergab die SG zunächst freistehend einige Chancen, kam dann aber nach knapp zehn Minuten besser ins Spiel. Vor allem der Rückraum um Marcel Bauer war nun präsenter. Dennoch gelang es den Gastgebern nie, den Rückstand komplett aufzuholen.

 

Vor allem von den Außenpositionen scheiterte man immer wieder freistehend am starken Torhüter Ruckenbrod der Gäste. Auch die Abwehr samt Torhüter war nicht in Bestform, so dass Murg bis zur Pause mit 12:14 in Führung lag.

 

In der Pause muss die Ansprache der Trainer gefruchtet haben, denn die ersten Minuten der zweiten Halbzeit gehörten der Spielgemeinschaft aus Freudenstadt und Baiersbronn. Marcel Bauer war es der mit drei Treffern hintereinander den Rückstand in eine 15:14 Führung wandelte.

 

Die Schwarzwälder schienen auf einem guten Weg zu sein, doch noch als Sieger vom Platz zu gehen, doch schon nach knapp sieben Minuten in der zweite Hälfte war die Herrlichkeit wieder vorbei. Das Auslassen klarer Torchancen und individuelle Fehler ermöglichten den Gästen immer wieder die Chance zu Tempogegenstößen, welche die HSG eiskalt nutze.

 

So war aus dem Vorsprung schnell ein 5 Tore Rückstand geworden. Hoffnung keimte noch einmal auf als Kevin Bauer und Hannes Benzing die Gastgeber in der 50. Minute wieder bis auf zwei Tore heranbrachte, am Ende war man an diesem Tag aber einfach schwächer als die Gäste und musste eine verdiente aber völlig unnötige 26:30 Heimspielniederlage hinnehmen.

 

Die Spieler müssen sich in den nächsten Wochen gewaltig steigern, um in den schweren anstehenden Auswärtspartien, nicht unter die Räder zu kommen.  

 

Für die SG spielten:

 

Tor: Simon Höfler,  Lukas Gaiser

 

Feld: Jakob Benzing 1, Hannes Benzing, Nicolas Seeger 1, André Stölzle, Christian Gubler 1, Maximilian Schulz 7 /5, Marcel Bauer 8, Max Kneissler 1, Kevin Bauer 4, Jörn Welle, Dominik Schwab 1, Tobias Harastko 2

Herren starten mit Auswärtssieg ins neue Jahr

Einen gelungenen Start ins neue Jahr feierten die Handballer der SG Freudenstadt/Baiersbronn. Im Nachholspiel beim Tabellensiebten TuS Helmlingen II setzte sich das Team mit 24:22 (12:12) durch und hält damit weiter Kontakt zur Spitzengruppe der Bezirksklasse Rastatt.

 

Trotz ungewohnter Anwurfzeit unter der Woche und am späten Abend zeigten sich die Schwarzwälder gleich zu Beginn sehr motiviert. Obwohl man ohne den verhinderten Routinier Ludwig Sättler und zumindest in Halbzeit eins auch ohne Rückraumakteur Kevin Bauer auskommen musste, glich man die anfänglichen Führungen der Gastgeber postwendend immer wieder aus.

 

In der Anfangsviertelstunde hatte das Team der SG-Trainer Adelbert Boschert und Jochen Klein zunächst Schwierigkeiten mit den Abläufen der heimstarken Helmlinger, die über den linken Rückraumspieler oder den Kreisläufer einfache Tore erzielen konnten.

 

Im Angriff zeigten sich aber vor allem Marcel Bauer und Max Schulz hellwach, ihre Treffer sorgten dafür, dass die Gastgeber beim 7:6 letztmalig in Führung gehen konnten. Nach einer Umstellung der Abwehrausrichtung auf eine etwas offensivere Variante konnte dann nach und nach der Spielfluss der Badener durcheinander gebracht werden.

 

Allerdings machten die Schwarz-Weißen zu wenig aus den Ballverlusten der Südbadenligareserve. Eine erstmalige Zwei-Tore-Führung kurz vor der Halbzeit (10:12) gab man bis zum Pausentee leichtfertig wieder aus der Hand und musste sich zum Kabinengang mit einem 12:12-Remis begnügen.

 

Frischen Wind brachte dann der erst verspätet eintreffende Kevin Bauer aufs Spielfeld. Mit zwei Toren führte er sich auf der Mittposition bestens ein und läutete damit im ansonsten schwachen Bezirksklasse-Spiel die beste Phase der SG bis zur Mitte des zweiten Abschnittes ein. Die Gäste-Sieben zeigte sich nun wesentlich effektiver in der Chancenverwertung, zudem steigerte sich die Defensive vor dem sehr gut haltenden Simon Höfler nochmals.

 

Erneut Kevin Bauer schloss in der 41.Minute den 6:1-Zwischenspurt der Gäste ab, der dem Team eine scheinbar beruhigende 14:19-Führung einbrachte. Im Anschluss verflachte die Partie aber wieder und bis zum Beginn der Schlussphase ändert sich am etwas deutlicheren Spielstand zugunsten der Gäste (17:21, 50.Minute) wenig.

 

Nachdem Max Schulz fünf Zeigerumdrehungen vor Spielende auch seinen vierten Siebenmeter erfolgreich im TVH-Kasten unterbrachte schien dann die Vorentscheidung gefallen zu sein. Durch völlig überhastet abgeschlossene Angriffe brachte man sich dann aber fast noch einmal selbst in Bedrängnis.

 

Helmlingen konnte ein letztes Mal auf 20:22 verkürzen, nach zwei Treffern durch Fabien Kieninger von der Rechtsaußenposition war der Auswärtssieg aber endgültig eingetütet.

 

Bereits am Samstag (21.01.) steht die nächste Bewährungsprobe an. Um 20 Uhr empfängt man dann in der Baiersbronner Murgtalhalle den Tabellendritten, die HSG Murg, und hat bei einem Heimsieg die Chance, gleich mehrere Plätze in der Tabelle gut zu machen.

 

Für die SG spielten:

 

Tor: Simon Höfler


Feld: Hannes Benzing, Daniel Lieb, André Stölzle (1), Christian Gubler (1), Maximilian Schulz (6/4), Marcel Bauer (7), Fabien Kieninger (3), Max Kneissler (2), Kevin Bauer (3), Dominik Schwab (1), Tobias Harastko

 

Vorweihnachtliche Bescherung fällt aus

Es bleibt dabei: Auswärts tun sich die Handballer der SG Freudenstadt/Baiersbronn in dieser Saison sehr schwer. Auch bei der HSG Murg verlor man am Ende mit 30:35 (12:18) und reiste somit schon zum dritten Mal während dieser Runde mit leeren Händen zurück in den Nordschwarzwald.


In der unbequem zu spielenden kleinen Halle in Forbach agierte man vor allem in der ersten Halbzeit viel zu behäbig und war speziell in der Abwehr fast immer einen Schritt zu spät oder verlor die entscheidenden 1:1-Duelle gegen die Gastgeber. Mit 11:9 Punkten geht man nun im Mittelfeld der Tabelle liegend in die Winterpause.

 

Schon schnell wurde beim Auswärtsauftritt in Forbach klar, dass die Gastgeber offensichtlich die bessere Einstellung an den Tag legen konnten. Obwohl die beiden SG-Trainer Adelbert Boschert und Jochen Klein vor dem Tempospiel der Forbacher gewarnt hatten, wurde die SG in den ersten Minuten förmlich überrannt.


Im Angriff hatte man vor allem von den Außenpositionen viele Fehlwürfe zu beklagen und durch das Fehlen von Regisseur Marcel Bauer und Routinier Ludwig Sättler fehlten auch auf der Mitteposition streckenweise die zündenden Impulse.

 

Schon beim 4:1 nach sechs Minuten schlugen sich diese Defizite dann auch im Ergebnis nieder. Und auch eine Auszeit durch das Trainergespann der Gäste gegen Mitte von Durchgang eins konnte zunächst nicht verhindern, dass die Einheimischen den Vorsprung bis zum Halbzeitpfiff der sehr unglücklich leitenden Unparteiischen auf sechs Treffer ausbauen konnten (18:12).

 

Bei dieser Differenz pendelte sich die  Forbacher Führung dann auch bis zum Beginn der Schlussviertelstunde ein. Die HSG drosselte nun etwas das Tempo, auf der anderen Seite sorgten vor allem die erfolgreichsten Werfer der Gäste-Sieben, Max Schulz und Max Kneissler dafür, dass es nach dem zwischenzeitlichen 26:19 (45.) wenigstens etwas erträglicher wurde.

 

Erfreulich war auch die Tatsache, dass sich neben den sieben Treffern von Max Kneissler auch die weiteren Jugendspieler Tobias Harastko, Yannik Beeharry  und Hannes Benzing in die Torschützenliste eintragen konnten. Eng wurde es zwar zu keiner Phase der Begegnung mehr, immerhin brachte man es am Ende aber noch auf 30 Auswärtstreffer. Dass es unterm Strich dennoch zu nichts Zählbarem gereicht hat, lag an der schwachen Defensivarbeit.

 

Die nun anstehende Weihnachtspause ist für die Schwarz-Weißen dringend erforderlich. Der Akku scheint leer, zudem hofft man im Lager der Verantwortlichen, dass zur ersten Partie im neuen Jahr - dem Nachholspiel unter der Woche in Helmlingen am 12.1 - zumindest einige der angeschlagenen Spieler wieder einsatzfähig sein werden.
 
Für die SG spielten:

 

Tor: Hannes Gaiser, Lukas Gaiser

 

Feld: Hannes Benzing (2), Yannik Beeharry (4), Christian Gubler, André Stölzle, Max Schulz (9/3), Max Kneissler (7), Kevin Bauer (2), Axel Gaiser, Dominik Schwab (2), Tobias Harastko (4)

 

Herren gewinnen auch ihr letztes Heimspiel 2016

Wieder in der Spur sind die Handballer der SG Freudenstadt/Baiersbronn. Nach der unnötigen Auswärtsniederlage in der Vorwoche gewann das Team von SG-Trainer Adelbert Boschert sein Heimspiel gegen die HSG Hardt II verdientermaßen mit 31:26 (16:13). Mit nun 11:7 Punkten hat man nach dem verkorksten Saisonstart den Kontakt zum vorderen Tabellendrittel endgültig hergestellt.


Voraus ging aber eine Partie gegen die starke Landesligareserve aus dem Badischen, die vor allem auf den Rückraumpositionen gut besetzt war und die SG-Abwehr vor große Aufgaben stellte. Speziell auf der rechten Angriffsseite waren die Akteure des Tabellenachten brandgefährlich und zwangen Trainer Boschert schon in der ersten Halbzeit zu einer Umstellung in der Defensive.


Die ersten Treffer der Partie gelangen zunächst aber ausnahmslos den Gastgebern, die aufgrund des knappen Eintreffens der Stammspieler Marcel und Kevin Bauer mit einer veränderten Startformation ins Spiel gingen. Ludwig Sättler zog auf der Mitteposition geschickt die Strippen und der ebenfalls von Beginn an agierende Yanik Beeharry zeigte auf Rechtsaußen gleich seine Gefährlichkeit.


Mit 4:1 konnte man bis zur 7.Minute in Führung gehen, dies auch deshalb, weil die Gäste gleich die ersten beiden ihrer Siebenmeter nicht im SG-Gehäuse unterbringen konnten. Über das zwischenzeitliche 5:3 bauten die Hausherren ihre Führung dann beim 10:4 gegen Mitte der ersten Halbzeit deutlich aus. Schnelles Tempogegenstoßsspiel und starke Einzelaktionen verhalfen den Schwarz-Weißen nach Toren von Ludwig Sättler, Yanik Beeharry, Max Schulz und Dominik Schwab zum scheinbar beruhigenden Vorsprung.


Anschließend kam aber etwas Sand ins SG-Getriebe und die Gäste konnten nach Toren aus dem Rückraum und von außen wieder auf drei Treffer Differenz verkürzen. Eine offenere Deckung gegen Gästeakteur Semt zeigte dann schon vor dem Pausentee ersten Erfolg, dennoch war beim 16:13 nach dem ersten Spielabschnitt noch alles offen.


Das Erfolgsrezept schien sich dann auch nach Wiederbeginn zu erst einmal auszuzahlen. Schnelle Ballgewinne konnten auf der Gegenseite mit schönen Treffern gekrönt und die Führung beim 20:14 erneut wieder klarer ausgebaut werden. Dem "Man of the match", Youngster Yanik Beeharry gelangen in dieser Phase gleich drei Treffer in Serie. Einen großen Anteil am Zwischenstand hatte auch Torhüter Simon Höfler, der mit zahlreichen Paraden zu überzeugen wusste. Einziges Manko waren teilweise zu überhastete und unpräzise Anspiele an die startenden Tempogegenstoßspieler.


Richtig knapp wurde die Partie im Anschluss nicht mehr. Beim 25:17 legte man gegen Mitte von Halbzeit zwei erstmals acht Treffer vor. Alle Akteure, vor allem auch die vielversprechenden Nachwuchsspieler, kamen zu ihren Einsatzzeiten und zu Treffern. Der 31:26-Erfolg fiel somit recht klar aus, bei besserer Chancenauswertung im Tempospiel wäre auch ein höherer Erfolg drin gewesen.


Mit dem Sieg im letzten Heimspiel 2016 im Rücken geht es nun am kommenden Samstag (17.12.) bereits um 16.30 Uhr zur schweren Auswärtsaufgabe nach Forbach.


Für die SG spielten:


Tor: Simon Höfler, Lukas Gaiser


Feld: Hannes Benzing, Yanik Beeharry (7), Christian Gubler (1), Nicolas Seeger (2), Daniel Lieb, André Stölzle (5), Maximilian  Schulz (7/4), Marcel Bauer (2), Max Kneissler (2), Kevin Bauer, Dominik Schwab (3), Ludwig Sättler (2)

 

Herrenteam erwartet die HSG Hardt

Die Handballer der SG Freudenstadt/Baiersbronn wollen am Samstag in der Baiersbronner Murgtalhalle im Spiel gegen die Landesligareserve der HSG Hardt beide Punkte behalten.


Die Mannschaft des Trainergespanns Jochen Klein und Adelbert Boschert musste am vergangenen Wochenende nach vier Siegen in Folge eine unglückliche Niederlage in Sinzheim hinnehmen und will deshalb alles daran setzen mit einem Sieg den Anschluss an das obere Tabellendrittel in der Bezirksklasse Rastatt zu halten.

 

Dabei setzen die Trainer auch wieder auf die Rückkehr von Marcel Bauer, der vergangenes Wochenende schmerzlich vermisst wurde und der für Entlastung im Rückraum der Schwarzwälder sorgen soll. Ob auch die anderen Stützen der Mannschaft, wie Dominik Schwab oder Fabien Kieninger, die in Sinzheim nicht dabei sein konnten, eingesetzt werden können ist noch offen.


Die HSG Hardt ist eine Art Wundertüte und ist für die Freudenstädter und Baiersbronner Verantwortlichen schwer einzuschätzen. Bekannt ist nur, dass die Gäste über eine gesunde Mischung aus Jung und Alt verfügen, die durchaus auch in der Abwehr aggressiv zu Werke gehen kann und mit individueller Stärke in dieser Runde schon für die ein oder andere Überraschung gesorgt hat. Hardt steht mit 10:10 Punkten auf Tabellenplatz 6, unmittelbar von der Spielgemeinschaft, die einige Spiele weniger aufzuweisen hat.

 

Für die Boschert/Klein Truppe wird es von Anfang an darum gehen, konsequent die sich bietenden Chancen zu nutzen und auch über ein schnelles Rückzugverhalten, die Abwehr zu stabilisieren. Ziel ist es mit einem positiven Ergebnis, den Schwung der letzten Wochen weiter zu verstärken und sich für die kommenden Aufgaben zu wappnen.


Anpfiff der Partie ist am Samstag um 20 Uhr in der Murgtalhalle in Baiersbronn.

Kleine Siegesserie der Herren ist gerissen

Nach vier Siegen in Folge in der Bezirksklasse gingen die Handballer der SG Freudenstadt/Baiersbronn am vergangenen Wochenende erstmals wieder leer aus. Beim Ligadritten Phönix Sinzheim II unterlag das personell stark dezimierte Team des Trainergespanns Boschert/Klein am Ende deutlich mit 26:34, nachdem man sowohl zur Halbzeit (16:15 für die SG) als auch noch nach knapp 40 Minuten beim 20:17 in Führung gelegen war.


Schon an diesem Umstand lässt sich ablesen, wo der Knackpunkt zur zweiten Auswärtsniederlage der Saison lag: Nach einer eigentlich ordentlichen ersten Halbzeit gingen den Schwarzwäldern mit zunehmender Spieldauer im zweiten Abschnitt vor allem auf den Rückraumpositionen die personellen Alternativen aus. Mit Marcel Bauer, Dominik Schwab, Yannik Beeharry (alle verhindert) und Fabien Kieninger (verletzt) fehlten den Schwarz-Weißen gleich vier wichtige Akteure.


Dies kompensierte der verbliebene Kader, verstärkt mit gleich sechs Jugendspielern, zunächst aber sehr gut. Aus einer kompakten Abwehr heraus zeigte das Team im Angriff sehenswerte Aktionen und vor allem der mit zehn Treffern erfolgreichste Werfer der SG, Max Schulz, sorgte für eine fast stetige Führung in den ersten 20 Minuten. Neben Schulz überzeugten auch Youngster Max Kneissler mit starkem Zug zum gegnerischen Tor und Routinier Ludwig Sättler mit abgeklärten Spielzügen, die er bis zum Pausenpfiff mit drei eigenen Treffern abschließen konnte.


Nach dem zwischenzeitlichen 4:7 (13.) konnten die gastgebenden Badener zwar wieder ausgleichen, mit dem Pausenpfiff gelang Max Schulz jedoch ein letzter Treffer zur knappen 15:16-Halbzeitführung.


Und auch im zweiten Abschnitt sah es anfangs noch ganz gut aus. Dem 15:17 ließ man bis zur 37.Minute drei weitere Treffer von Kevin Bauer (2) und Max Schulz folgen und lag beim 17:20 aussichtsreich im Rennen. Dann aber erfolgte ein totaler Abfall im Spiel der Gäste.


Vor allem in der Abwehr machte man es den Gastgebern nun viel zu einfach und zeigte mit zunehmender Spieldauer immer weniger Durchsetzungsvermögen. Der letzte Biss fehlte und die eingeschränkten Wechselmöglichkeiten auf den Schlüsselpositionen machten sich immer mehr bemerkbar.


Beim 20:21 konnte man letztmalig in Führung gehen und musste in den letzten knapp zwanzig Minuten dann zusehen, wie die Felle davon schwammen. Spätestens nach dem 9:1-Lauf der Einheimischen, war angesichts des Spielstands von 29:22 die Messe aus Sicht der SG gelesen. Zwar fing man sich in den Schlussminuten zumindest wieder etwas, musste aber unterm Strich eine lange Zeit nicht zu erwartende, deutliche 34:26-Niederlage hinnehmen.


Am kommenden Samstag (10.12.) empfängt man um 20 Uhr mit der HSG Hardt einen unmittelbaren Tabellennachbarn in der Baiersbronner Murgtalhalle.


Für die SG spielten:


Tor: Lukas Gaiser, Simon Höfler


Feld: Hannes Benzing, Nicolas Seeger (1), Jörn Welle (1), Daniel Lieb (1), André Stölzle (1), Christian Gubler, Max Schulz (10/3), Max Kneissler (4), Ludwig Sättler (4),  Kevin Bauer (4), Tobias Harastko

 

Verdienter Heimsieg gegen den Tabellenführer

Die Handballer der SG Freudenstadt/Baiersbronn konnten auch gegen die SG Muggensturm/Kuppenheim II ihre Siegesserie fortsetzen. Gegen den Tabellenführer und Topmeisterschaftsfavoriten konnte das Team des Trainergespanns Klein/Boschert einen 31:29 Sieg einfahren und ist nun seit vier Spielen verlustpunktfrei.

 

Vor dem Spiel waren die Rollen klar verteilt. Die Gäste aus Muggensturm/Kuppenheim, die in Bestbesetzung antreten konnten, waren der klare Favorit, zumal bei der SG mit Kevin Bauer einer der Schlüsselspieler fehlte. Dennoch ging die junge Truppe um Kapitän Simon Höfler selbstbewusst in die Partie und konnte durch Tore von Max Schulz, Dominik Schwab und Fabien Kieninger mit 3:1 in Führung gehen.

 

Die Gäste aus dem Badischen konterten aber postwendend. Vor allem ihr körperlich sehr präsenter Rückraum, machte es nun den Freudenstädter Abwehrreihen schwer und so erspielte sich Muggensturm beim 6:8  einen zwei Tore Vorsprung in der 15.Minute. Die Gastgeber reagierten aber sofort und konnten durch den sehr stark aufspielende Max Schulz sogar in Unterzahl den Ausgleich erzielen. Danach wogte die Partie bis zur Pause hin und her und keine der beiden Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen.

Beim Stande von 15:15 wurden die Seiten gewechselt.

 

Den besseren Start in die zweite Hälfte hatten dann definitiv die Gastgeber. Gestützt auf eine gute Deckung um Abwehrchef Andre Stölzle brachten Tore von Linksaußen Dominik Schwab und Marcel Bauer eine 18:15 Führung in der 35. Minute. Die Gäste zeigten sich zwar beeindruckt aber nicht geschockt. Der wurfgewaltige Rückraum um Paul Freyer und Nicolai Wagner konnte diesen Rückstand aus Gästesicht bis zur 40.Minute wiederum egalisieren.

 

Die Partie drohte zu kippen, doch die junge SG Truppe reagierte glänzend. Zwischen der 40. und 45.Minute erhöhte die Klein/Boschert Truppe durch Treffer von Dominik Schwab, Max Kneißler und Marcel Bauer auf 25:20 und war nun auf einem guten Weg, dem Favoriten eine Niederlage beizubringen.
Die Gästesieben zeigte danach, dass sie zurecht an der Tabellenspitze steht und kämpfte sich bis auf einen Treffer heran.

 

Eine spielentscheidende Szene war dann der von Lukas Gaiser gehaltene Siebenmeter, der im Gegenzug zum 26:24 durch Christian Gubler führte. Muggensturm/Kuppenheim öffnete nun etwas die Abwehr und den Gastgebern boten sich viele Chancen, den Sieg zu sichern. Man scheiterte aber immer wieder am gut aufgelegten Gästekeeper. Marcel Bauer übernahm dann in der 55.Minute Verantwortung und tankte sich durch die großgewachsene Abwehr hindurch und schaffte so den vielleicht vorentscheidenden 27:24 Vorsprung.

 

Noch einmal kamen die Gäste heran, doch spätestens als Lukas Gaiser auch den zweiten Siebenmeter abwehren konnte, war die Partie für Freudenstadt/Baiersbronn entschieden und der 31:29 Erfolg war aufgrund einer sehr starken kämpferischen Einstellung auch verdient.

 

Jetzt gilt es diesen Schwung auch in die nächsten schweren Auswärtspartien mitzunehmen, um sich weiter in der Tabelle nach oben arbeiten zu können.

 

Für die SG spielten:

 

Tor: Simon Höfler, Lukas Gaiser

 

Feld: Hannes Benzing, Yannik Beharry, Ludwig Sättler, Nicolas Seeger 1, Andre Stölzle 1, Christian Gubler, Max Schulz 10/4, Marcel Bauer 6, Fabien Kieninger 2, Max Kneißler 2, Dominik Schwab 8, Tobias Harastko

Großer Heimspieltag in Freudenstadt

Einen spannenden Spieltag haben die Handballerinnen und Handballer der SG Freudenstadt/Baiersbronn am kommenden Samstag in der David Fahrner Halle vor sich. Zunächst will das zuletzt arg gebeutelte Damenteam der Spielgemeinschaft wieder an die guten Leistungen zu Saisonbeginn anknüpfen und direkt danach wollen die Herren um das Trainerduo Klein/Boschert ihre Serie von zuletzt drei Siegen in Folge gegen den Tabellenführer aus Muggensturm/Kuppenheim fortsetzen.

 

Um 18 Uhr trifft die Damenmannschaft auf den TuS Steisslingen. Die Mannschaft vom Bodensee spielte in der vergangenen Saison lange um den Titel in der Südbadenliga mit, ist allerdings in dieser Runde noch nicht zur gewohnter Form aufgelaufen und hat derzeit mit 8:8 Punkten ein ausgeglichenes Verhältnis. Die Gäste spielen ein schnelles Tempogegenstoßspiel, gestützt auf eine flexible Abwehrformation, so dass die Freudenstädter und Baiersbronner Damen alles daran setzen werden, möglichst effizient im eigenen Abschluss zu sein. Auch ein schnelles Rückzugverhalten wird notwendig sein, um von den schnellen Gästespielerinnen nicht überrollt zu werden.

 

Bei der SG ist im Damenbereich die Situation immer noch recht angespannt. Aufgrund der aktuellen Verletzungslage steht noch nicht fest, wer bei der SG auflaufen kann. Insbesondere die Rückkehr der beiden Routiniers Katja Günter und Nicole Knödler ist noch offen, Kim Bischoff wird definitiv mehrere Wochen ausfallen.

 

Die Voraussetzung sind derzeit suboptimal, dennoch ist das Kämpferherz bei den Damen geweckt und man will am Samstag alles geben, um die Punkte in der Fahrner Halle zu behalten. Anpfiff der Partie ist um 18 Uhr.

 

Anschließend treffen die Herren auf den derzeitigen Tabellenführer und letztjährigen Landesligaabsteiger aus Muggensturm/Kuppenheim. Die Südbadenligareserve will sofort wieder in die Landesliga zurückkehren und hat bisher sehr stark überzeugen können. Die Gäste verfügen über einen exzellenten und wurfgewaltigen Rückraum, der enorm viel Druck auf die gegnerischen Abwehrreihen produzieren kann. Zudem ist die Abwehr mit zwei starken Torhütern ein weiteres Faustpfand, der Badener, welches am Ende für die Landesligarückkehr sorgen soll.

 

Die Freudenstädter und Baiersbronner Spielgemeinschaft braucht sich aber derzeit nicht zu verstecken, denn mit drei Siegen in Folge, hat das Team um Marcel Bauer viel Selbstvertrauen gesammelt, um dem Favoriten ein Bein zu stellen. Vor allem das Zusammenspiel Abwehr und Torhüter hat sich in den vergangenen Partien sehr positiv entwickelt und wird auch am Samstag ein entscheidender Faktor sein.

 

Es gilt auf SG Seite auf jeden Fall die Chancenauswertung zu verbessern, denn diese war auch bei den drei Siegen eher durchwachsen und hat noch viel Potential nach oben. Die SG Spieler und ihre Coaches sind auf jeden Fall hochmotiviert und wollen mit einem Sieg langsam den Anschluss an die Tabellenspitze wieder schaffen.

 

Anpfiff der Partie ist um 20 Uhr in der David-Fahrner Halle.

Erster Auswärtssieg für die Herren

Die Herren der SG Freudenstadt/Baiersbronn setzen ihren Aufwärtstrend weiter fort. Beim heimstarken Aufsteiger TuS Memprechtshofen gelang dem Team von Trainer Adelbert Boschert mit 32:31 (15:15) der erste Auswärtssieg. Dank des dritten Sieges in Folge konnte somit der völlig missratene Saisonstart weiter korrigiert werden. Mit 7:5 Punkten rangiert das junge Team nun im Mittelfeld der Bezirksklasse Rastatt.


Die Partie gegen Memprechtshofen entwickelte sich von Anfang an zu einer umkämpften und engen Sache, wobei in Halbzeit eins fast ausnahmslos die SG in Führung lag. Gestützt auf starke Leistungen der beiden Torhüter Simon Höfler und Lukas Gaiser überzeugten die Schwarz-Weißen vor allem im ersten Abschnitt durch vielversprechende Angriffsaktionen. Der nicht immer konsequenten Chancenverwertung war es geschuldet, dass man sich zwischenzeitlich nicht deutlicher absetzen konnte.


Gang zu Beginn war man in dieser Hinsicht noch konsequenter: Marcel und Kevin Bauer erzielten die ersten drei Treffer der Begegnung und sorgten für die anfängliche 3:0-Führung der SG.


Auf der Gegenseite zeigte anschließend aber auch die routinierte Truppe der Gastgeber, die mit mehreren ehemaligen Oberligaakteuren angetreten waren,  gelungene Angriffe. Immer wieder nutzte der Aufsteiger Lücken über den Kreis oder war über den starken Halblinken erfolgreich. So konnte Memprechtshofen Mitte der ersten Halbzeit wieder ausgleichen (6:6).


Anschließend folgte die stärkste Phase der Gäste-Sieben in Durchgang eins. Innerhalb von gerade einmal zwei Minuten erzielte man drei Treffer nacheinander und konnte beim 7:11 erstmals deutlicher vorlegen.


Die Gastgeber fingen sich aber noch vor dem Halbzeitpfiff der nicht immer souverän leitenden Unparteiischen aus dem Elsass und schafften beim 12:12 erneut das zwischenzeitliche Remis, das auch nach Ablauf der ersten 30 Minuten beim 15:15 Bestand hatte. Unmittelbar vor und nach der Halbzeitpause schickten die Referees dann jeweils einen Akteur der beiden Teams per roter Karte auf die Tribüne, in beiden Fällen nicht unbedingt nachvollziehbar.


Mit den neuen personellen Kräfteverhältnissen auf dem Spielfeld schienen zunächst die Gastgeber besser klar zu kommen. Beim 17:15 ging der TuS erstmalig mit zwei Treffern in Führung. Dank des treffsicheren Max Schulz vom Siebenmeterpunkt, der alle seiner acht Strafwürfe verwandeln konnte, gelang jedoch postwendend wieder der Ausgleich.


Mit Beginn der Schlussviertelstunde konnte man dann sogar auch wieder deutlicher in Führung gehen und schien beim 25:29 gut acht Minuten vor dem Spielende schon auf dem Weg zum Auswärtserfolg. Erneut kam Memprechtshofen aber noch einmal zurück und glich 12 Sekunden vor dem Abpfiff tatsächlich beim 31:31 wieder aus.


SG-Coach Boschert fand in einer letzten Auszeit dann die richtigen Anweisungen. Den finalen Angriff der Schwarzwälder konnten die Gastgeber nur siebenmeterreif stoppen und dem nervenstarken Max Schulz war es vorbehalten, mit dem letzten Wurf der Partie den entscheidenden 32:31-Siegtreffer zu erzielen.


Die Formkurve zeigt also nach oben, ein echter Gradmesser bezüglich des weiteren Saisonverlaufs wird mit Sicherheit der anstehende Gegner werden. Am kommenden Samstag (26.11.) erwartet man um 20 Uhr in der Freudenstädter Fahrner-Halle dann nämlich mit der SG Muggensturm/Kuppenheim den derzeitigen Tabellenführer.


Für die SG spielten:


Tor: Simon Höfler, Lukas Gaiser


Feld: Hannes Benzing, Yanik Beeharry, Christian Gubler, Nicolas Seeger, André Stölzle (3), Maximilian  Schulz (10/8), Marcel Bauer (4/1), Fabien Kieninger (6), Max Kneissler (1), Kevin Bauer (5), Dominik Schwab (3)

 

Formkurve der Herren zeigt nach oben

Es geht weiter aufwärts bei den Handball-Herren der SG Freudenstadt/Baiersbronn. Im bereits vierten Heimspiel der noch jungen Bezirksligarunde gelang dem Team mit dem 34:30 (20:13) gegen die SG Kappelwindeck/Steinbach II der zweite Saisonsieg in Folge. Nach dem missratenen Rundenstart konnte das Team des Trainer-Duos Jochen Klein/Adelbert Boschert das Punktekonto (5:5 Zähler) nun zumindest wieder einmal ausgleichen.


Das stark verjüngte Team zeigte vor allem in der ersten Halbzeit viele gute und sehenswerte Ansätze. Vor allem in Durchgang zwei wurde aber auch deutlich, dass man weiterhin einfach noch etwas Zeit benötigen wird, um in der neuen Konstellation die Abläufe zu verfeinern. Auch im Defensivverbund wächst die Abstimmung erst von Spiel zu Spiel.


Beim Aufeinandertreffen mit der Südbadenliga-Reserve wurde schnell deutlich, dass die Gäste auf keinen Fall gewillt waren, die Punkte kampflos im Schwarzwald abzuliefern. Die Badener liefen mit einer starken Formation auf, unter anderem auch mit mehreren Akteuren der spielfreien ersten Mannschaft. Dennoch erwischten die Gastgeber den besseren Start und legten nach Treffern von Kevin Bauer, André Stölzle und dem phasenweise kaum zu bremsenden Ludwig Sättler beim 5:2 erst einmal drei Treffer vor.


Bis zur 13.Minute kamen die Gäste dann aber wieder heran und stellten beim 8:8 zum ersten aber auch einzigen Mal den Ausgleich her. Im Anschluss daran hatte dann auch SG-Mittelmann Marcel Bauer sein Visier besser eingestellt und brachte mit drei Treffern in Folge seine Farben wieder in Front. Zusammen mit Ludwig Sättler erzielte der Regisseur der Schwarz-Weißen am Ende insgesamt 19 Treffer und avancierte zusammen mit dem Rechtsaußen zum Matchwinner.


Beim zwischenzeitlichen 14:13 erzielte die Gäste-Sieben noch einmal den Anschlusstreffer, in einem sehenswerten Endspurt netzten die Gastgeber dann aber bis zum Pausenpfiff der Unparteiischen gleich sechs Mal nacheinander ein und verschafften sich so ein beruhigendes 20:13-Polster.


An diesem klaren Vorsprung änderte sich zunächst auch nach Wiederbeginn recht wenig. Erst nach dem zwischenzeitlichen 26:20 durch Ludwig Sättler (39.) kamen die Gäste besser ins Spiel. Sie profitierten von einigen Fehlen im Aufbauspiel der Einheimischen und nutzten nun entstehende Lücken in der bis dahin eigentlich recht gut stehenden Hintermannschaft.


Auf weniger als drei Tore schmolz die Führung aber zu keinem Zeitpunkt. Auch beim 30:27 knapp acht Minuten vor dem Abpfiff lag man knapp in Front. Die letzten Zweifel am neuerlichen Heimsieg beseitigten dann Youngster Tobias Harastko, Marcel Bauer und Ludwig Sättler mit ihren Treffern zur 33:27-Vorentscheidung. Der letztliche 34:30-Erfolg gegen einen guten Gegner war daher also absolut verdient.


Nach einem spielfreien Wochenende gastiert die SG am 19.11. beim ordentlich gestarteten Aufsteiger TuS Memprechtshofen.


Für die SG spielten:


Tor: Hannes Gaiser, Stefan Roth


Feld: Hannes Benzing (2), Nicolas Seeger (1), Jakob Benzing (1), Daniel Lieb (2), André Stölzle (2), Marcel Bauer (10/6), Max Kneissler (2), Ludwig Sättler (9), Kevin Bauer (4), Dominik Schwab, Tobias Harastko (1)

Verjüngtes Team braucht noch Zeit

Eine denkbar knappe 26:27 (14:14)-Niederlage mussten die Handballer der SG Freudenstadt/Baiersbronn im dritten Saisonspiel hinnehmen. In eigener Halle unterlag man dem Tabellenzweiten Panthers Gaggenau nach einer nicht immer hochklassigen Begegnung und wartet somit nach wie vor auf den ersten Saisonsieg.

 

Zwar war gegenüber dem ersten Heimauftritt zwei Wochen zuvor gegen Aufsteiger Ottersweier eine Leistungssteigerung spürbar, dennoch führte vor allem der zum Teil fahrlässige Umgang mit den sich bietenden Torchancen dazu, dass man am Ende erneut mit leeren Händen da stand.


Überhaupt lag der Knackpunkt zur neuerlichen Niederlage im phasenweise stockenden Offensivspiel der Gastgeber. Sicherlich bedingt durch die neue personelle Zusammensetzung des Teams - im Spiel gegen Gaggenau agierten mit Max Kneissler, Nicolas Seeger, Hannes Benzing, Christian Gubler und Tobias Harastko gleich fünf talentierte Youngster aus dem Jugendbereich auf Seiten der SG - fehlt derzeit einfach noch die Abstimmung im Angriff.


Dieses Manko nutzten nach ausgeglichenem Beginn dann auch die Gäste aus Gaggenau, die in dieser Saison ganz vorne landen wollen. Gestützt auf ihre groß gewachsenen Rückraumakteure demonstrierten die Badener bis zur Mitte der ersten Halbzeit druckvolles Offensivspiel und erzielten nach dem 3:3-Zwischenstand (5.Spielminute) vier Treffer in Folge. Die Einheimischen vergaben in dieser Phase gleich mehrfach beste Torchancen von außen und vom Kreis. Beim 3:7 sah sich SG-Coach Jochen Klein daher gezwungen, seine junge Truppe in einer Auszeit neu einzustellen.


Als besonders effektiv erwies sich im Anschluss daran die Umstellung des Trainers auf eine etwas offensivere Abwehrausrichtung seines Teams, mit der fortan auch die Gäste mehr und mehr Probleme im Aufbauspiel bekamen. So gelang es zunächst trotz der nach wie vor schwachen Wurfausbeute, den Rückstand konstant zu halten.

 

Dank eines Zwischenspurts knapp fünf Minuten vor Ende der ersten Halbzeit konnte nach Treffern der beiden Nachwuchstalente Nicolas Seeger und Max Kneissler sowie Max Schulz beim 13:13 dann sogar erstmals wieder ausgeglichen werden.


Nach Wiederbeginn schien das Pendel dann zunächst noch deutlicher in Richtung der Gastgeber auszuschlagen. Nach Toren von Dominik Schwab und Max Schulz ging man beim 18:16 erstmals mit zwei Treffern in Führung. Dies lag vor allem an der starken Abwehrarbeit der Schwarz-Weißen. Gegen die nach wie vor druckvoll auftretenden Gäste-Akteure verschob man oft geschickt und ließ  meist nur von den Außenpositionen Torchancen zu.


Dass man nach der höchsten eigenen Führung (21:18, 42.Minute) die Gäste doch wieder zurück ins Spiel kommen ließ, lag erneut am ausbaufähigen Angriffs- und Torwurfverhalten. Gleich zwei Mal in Folge vergab man beste Einwurfmöglichkeiten von der Außenposition und kassierte im direkten Gegenkonter das Anschlusstor.  Auf den 21:21-Ausgleichstreffer reagierte Trainer Klein mit einer erneuten Auszeit, um dort sein Team noch einmal auf die Schlussphase einzustimmen.


Die blieb bis zum Schlusspfiff spannend, da die SG-Führungstreffer bis zum 26:26 direkt wieder von den Gästen ausgeglichen werden konnten. Einen torlosen Angriff der SG, beantwortete der Tabellenzweite dann aber mit dem Spiel entscheidenden 26:27.

 

Obwohl die Gastgeber im Anschluss noch fast eine Minute Zeit hatten, gelang kein Abschluss mehr und auch der letzte direkte Freiwurf fand nicht mehr sein Ziel.


Bis zum nächsten Spiel, am 29.10. erneut in eigener Halle gegen die Reserve der SG Muggensturm/Kuppenheim, hat das Team die Möglichkeit, dank eines spielfreien Wochenendes im Training weiter an der Abstimmung zu arbeiten.


Für die SG spielten:


Tor: Lukas Gaiser, Simon Höfler


Feld: Hannes Benzing, Nicolas Seeger (1), Daniel Lieb, André Stölzle (1), Maximilian  Schulz (6/5), Marcel Bauer (4), Fabien Kieninger (3), Max Kneissler (4), Christian Gubler, Ludwig Sättler (1),  Dominik Schwab (6), Tobias Harastko

Tabellenzweiter zu Gast in Baiersbronn

Nach dem enttäuschenden Saisonstart mit einem Unentschieden gegen Aufsteiger Ottersweier und einer Niederlage in Ottenhöfen stehen die Handballer der SG Freudenstadt/Baiersbronn unter Zugzwang.

 

Am Samstag empfängt das Team des Trainergespanns Boschert und Klein die SG Rotenfels/Gaggenau und sollte unbedingt punkten, um nicht schon von Beginn dieser Runde an, das Ziel oberer Tabellenplatz aus den Augen zu verlieren. Die Panthers aus Gaggenau, wie sie seit vergangener Runde genannt werden, gelten als der absolute Aufstiegsfavorit und haben bisher auch alle Spiele gewonnen.

 

Allerdings musste Gaggenau letzte Woche einen Punktabzug am grünen Tisch wegen eines Formfehlers hinnehmen, so dass man derzeit mit 6:2 auf Platz zwei der Tabelle steht. Dennoch ist das Team aus dem Badischen gut in die Runde gestartet und will deshalb auch am Spieltag in Baiersbronn alles daran setzen, beide Punkte mitzunehmen.

 

Die heimische Spielgemeinschaft aus Baiersbronn und Freudenstadt hat im Gegensatz dazu einen sehr schweren Start in die Runde gehabt. Sowohl die Niederlage in Ottenhöfen, als auch der Punktverlust gegen Ottersweier haben gezeigt, dass die Mannschaft noch Abstimmungsprobleme hat und sich noch in der Findungsphase befindet.

 

Das Hauptmanko in beiden Spielen war eine schwache Defensive, die es gegen die wurfgewaltigen Gäste aus Gaggenau unbedingt zu verbessern gilt. Aber auch der Angriff hat die Mannschaft Potential nach oben. Oftmals fehlte in den ersten Spielen die letzte Konsequenz und Konzentration im Abschluss und dies will das Team um Marcel Bauer am Samstag abschalten.

 

Positiv ist zu vermerken, dass die jungen Spieler wie Max Kneißler sich schon sehr gut integriert haben und das Trainergespann Klein/Boschert setzt auch darauf, dass die intensive Trainingsarbeit Früchte schlägt.

 

Am Samstag kann das Schwarzwälder Team befreit aufspielen, denn die Favoritenbürde liegt ganz klar bei den Gästen. Dennoch rechnet sich die SG Freudenstadt/Baiersbronn eine Chance auf Punkte aus und wird alles daran setzen, wieder in gewohnte Fahrwasser zurück zu gelangen.

 

Spielbeginn ist am Samstag um 20 Uhr in der Murgtalhalle in Baiersbronn.

Herren warten weiter auf Erfolgserlebnis

Es läuft noch nicht richtig rund bei den Handball-Herren der SG Freudenstadt/Baiersbronn. Eine Woche nach dem enttäuschenden Unentschieden in eigener Halle gegen Aufsteiger Ottersweier unterlag man nun auch im ersten Auswärtsspiel der Runde beim ASV Ottenhöfen II mit 23:26 (12:14). So wartet man nach dem zweiten Auftritt noch auf den ersten Sieg in der Bezirksklasse Rastatt.


Sicherlich kann man bei der heimstarken Landesligareserve des ASV durchaus verlieren und auch von einem Fehlstart in die Saison zu sprechen, wäre sicherlich etwas verfrüht. Dennoch braucht die Mannschaft des Trainer-Duos Adelbert Boschert/Jochen Klein aber offensichtlich noch Zeit, um in der neuen personellen Zusammensetzung an die Erfolge der letzten Saison anknüpfen zu können.


Dies zeigte sich beim Spiel in Ottenhöfen recht deutlich. In der Abwehr führten zahlreiche Nachlässigkeiten auf den Außenpositionen und mangelnde Absprache im Defensivzentrum zu vielen Gegentoren. Auch der stark haltende Simon Höfler im Kasten der SG konnte daher nicht verhindern, dass sich die Gastgeber beim 9:6 gegen Mitte der ersten Halbzeit erstmals klarer absetzen konnten. Immer wieder gestattete man den Einheimischen einfache Treffer und agierte auf der Gegenseite teilweise zu hektisch und suchte sein Heil in unvorbereiteten Abschlüssen.


So lag man knapp zwei Minuten vor der Halbzeit beim 14:10 dann auch erstmalig mit vier Toren im Hintertreffen. Dank zweier Treffer von Kevin Bauer konnte man aber bis zum Pausentee zumindest wieder auf 12:14 verkürzen.
Und auch nach Wiederbeginn setzte sich der leichte Aufwärtstrend auf Seiten der Schwarz-Weißen zunächst fort.

 

Drei Treffer in Folge durch Dominik Schwab und Max Schulz bescherten den Gästen beim 16:16 (35.Minute) erstmals wieder den Ausgleich und sorgten für Hoffnung im Lager der Schwarzwald-SG. Bis gut zehn Minuten vor dem Spielende änderte sich am ausgeglichenen Spielverlauf dann wenig und auch der 21:21-Zwischenstand ließ noch keinen Sieger erahnen.


Dass es dann unterm Strich doch zu nichts Zählbarem reichen sollte, lag an der hohen Fehlerquote im eigenen Spiel, die sich in der Schlussphase wieder deutlicher bemerkbar machte. Zahlreiche Fehlversuche von den Außenpositionen oder frei vor dem gegnerischen Torhüter gesellten sich zu Stellungs- und Absprachefehlern in der eigenen Defensive. Ottenhöfen nutzte die Gunst der Stunde und netzte bis zum 26:21 gleich fünf Mal in Folge ein.

 

Am verdienten 26:23-Erfolg des ASV änderten auch die letzten beiden Treffer für die SG von André Stölzle und Fabien Kieninger nichts mehr.


Positiv zu verzeichnen war trotz der Niederlage der Auftritt der beiden Youngster im Team der SG: Sowohl Max Kneissler als auch Christian Gubler konnten sich jeweils gleich zwei Mal in die Torschützenliste eintragen und zeigten zum Teil sehenswerte Aktionen.


Auf eine deutliche Leistungssteigerung des gesamten Teams hoffen alle Beteiligten schon am kommenden Samstag (15.10.). Dann empfängt man in der Baiersbronner Murgtalhalle um 20 Uhr den Tabellenzweiten Panthers Gaggenau.


Für die SG spielten:


Tor: Simon Höfler, Hannes Gaiser, Tobias Harastko

 

Feld: Hannes Benzing, Yanik Beeharry, Daniel Lieb (2), André Stölzle (3), Maximilian Schulz (4/3), Marcel Bauer (1),  Fabien Kieninger (4), Max Kneissler (2), Christian Gubler (2), Kevin Bauer (2), Dominik Schwab (3)

Enttäuschendes Remis zum Rundenbeginn

Die Handballer der SG Freudenstadt/Baiersbronn mussten am Samstag einen unnötigen Punktverlust im Saisonauftaktspiel hinnehmen. Das Team des Trainergespanns Jochen Klein und Adelbert Boschert kam über ein 28:28 Unentschieden gegen den Aufsteiger aus Ottersweier nicht hinaus.

 

Das Spiel begann zunächst recht ausgeglichen. Die 2:1 Führung durch Marcel Bauer und Max Kneißler konnten die Gäste in eine 2:3 Führung umwandeln. Dann startete aber die neuformierte SG Truppe um Marcel Bauer durch. Tore von Fabien Kieninger, Max Schulz und Marcel Bauer brachten bis zur 14. Minute eine scheinbar beruhigende 9:4 Führung für die Heimmannschaft. Die SG agierte in dieser Phase im Angriff sehr konsequent, hatte allerdings auch Glück, denn die Gäste hatten gegen die nicht gerade sattelfeste SG Abwehr viele Pfosten und Lattentreffer zu verzeichnen.

 

Zwei Tore von Dominik Schwab und Fabien Kieninger brachten dann sogar eine 11:5 Führung in der 18. Minute und die Partie schien den zu erwartenden Weg zu gehen. Doch die Gäste aus Ottersweier gaben sich nicht geschlagen.

 

Innerhalb von 4 Minuten hatten sie den Rückstand fast pulverisiert und waren bis auf 11:10 herangekommen. Technische Fehler, vor allem aber eine sehr schwache Abwehr ermöglichten Ottersweier diesen Lauf. Bis zur Pause wogte dann die Partie hin und her und beim Stande von 15:14 für die SG Freudenstadt/Baiersbronn wurden die Seiten gewechselt.

 

Nach der Pause konnte die Landesligareserve von Ottersweier zunächst ausgleichen, ehe dann Marcel Bauer und der sichere Siebenmeterschütze Max Schulz ihre Farben mit 20:16 in Führung brachten. Bis Mitte der zweiten Hälfte konnte die Boschert/Klein Truppe diesen Vorsprung auch halten, ehe wieder eine schwache Torchancenverwertung und inkonsequente Abwehrarbeit die Gäste herankommen ließen.

 

In der 51. Minute erzielte Marcel Bauer die 25:22 Führung, ehe eine Zwei Minuten Strafe die Gäste wieder bis auf ein Tor heranbrachte. Die letzten Minuten waren dann nichts für schwache Nerven. Ottersweier gelang drei Minuten vor Schluss der 27:27 Ausgleich, ehe Max Schulz erneut sein Team in Führung brachte.

 

Doch die Gäste nutzten wiederum eine Unachtsamkeit in der SG Abwehr und konnten eine Minute vor Schluss den Ausgleich erzielen. In den letzten Sekunden konnte die SG dann nicht mehr kontern und musste somit den ersten Punktverlust seit über einem Jahr in eigener Halle hinnehmen.

 

In den kommenden Partien muss sich die Klein/Boschert Truppe erheblich steigern, ansonsten wird man sich sehr schwer in der ausgeglichenen Bezirksliga tun.

 

Für die SG spielten:

 

Tor: Simon Höfler, Lukas Gaiser

 

Feld: Hannes Benzing, Yannik Beharry (1), Max Schulz (9/8), Marcel Bauer (7), Fabien Kieninger (6), Christian Grubler, Daniel Lieb, Tobias Würth, Dominik Schwab (1), Max Kneißler (3), Andre Stölzle (2)