Herren  (Bezirksklasse Rastatt)

Kontrahent schwer auszurechnen

Am Samstag um 20 Uhr trifft die erste Herrenmannschaft der SG Freudenstadt/Baiersbronn in der heimischen Murgtalhalle Baiersbronn auf die Landesliga-Vertretung der TS Ottersweier. Um nicht langfristig im Sumpf des Mittelfelds steckenzubleiben, haben sich die Weiß-Schwarzen einen Heimsieg fest vorgenommen.


In eigener Halle ist die Zielsetzung vor dem Duell mit dem Tabellenachten wie so oft klar. Ein Heimsieg soll es für die Schwarzwald-SG werden. An dieser Vorgabe ließ auch das Trainerduo Lisiecki/Kammer keinen Zweifel, zumal die Coaches einen ähnlich couragierten Auftritt forderten, wie bei den vergangenen zwei Niederlagen beim Ligaprimus aus Gaggenau und im Pokal-Halbfinale gegen Verbandsligist Helmlingen.
Am Samstag wollen die Akteure des SG-Flaggschiffs jedoch noch zwei weitere Dinge unter Beweis stellen. Zum einen soll die zuletzt aufsteigende Formkurve in der Defensivarbeit bestätigt werden, die zuletzt speziell in puncto Aggressivität und Beinarbeit überzeugte. Andererseits möchte das Team um Kapitän Simon Höfler die erarbeiteten Chancen konsequenter nutzen und die Wurfquote verbessern.


Die Gäste aus Ottersweier reisen als Tabellennachbar und mit lediglich zwei Zählern Rückstand ins obere Murgtal. Sie sind ein schwer auszurechnender Gegner, der im bisherigen Saisonverlauf äußerst unterschiedliche Ergebnisse erzielte. Deutlichen Niederlagen gegen die Spitzenteams aus Gaggenau und Muggensturm folgten souveräne Siege gegen die HSG Murg und die Aufsteiger aus Sinzheim und Steinbach.
Sich konkret auf die Partie vorzubereiten gestaltete sich im Abschlusstraining der Woche also schwierig, zumal die Turnerschaft häufig mit verändertem Personal auftritt, was sich primär am Spielplan der ersten Mannschaft in der Landesliga orientiert. Da diese allerdings erst am Sonntag im Einsatz ist, ist von einer personell gut aufgestellten, jungen und damit gefährlichen Truppe auszugehen, die den Weg nach Baiersbronn antritt.


Von Beginn an müssen die Weiß-Schwarzen den Gästen aus dem Badischen zeigen, dass sie gewillt sind, die weiße Weste vor heimischem Publikum zu bewahren. Hierfür bedarf es der Aggressivität in der Defensivarbeit, sowie der Konzentration in eigenem Ballbesitz. Will die Schwarzwald-SG noch vor der Winterpause den Anschluss an die Spitzengruppe wiederherstellen, ist ein Sieg zweifelsfrei Pflicht.

SG will die große Überraschung

Am Mittwoch um 20 Uhr treten die Herren der SG Freudenstadt/Baiersbronn im Halbfinale des Südbadischen Vereinspokals gegen den TuS Helmlingen an. Gegen den zwei Ligen höher situierten Favoriten aus dem Rheintal hoffen die Weiß-Schwarzen auf den großen Coup in der Murgtalhalle Baiersbronn.

 

Es ist bereits die dritte Englische Woche der Saison für das Team des Duos Lisiecki/Kammer. Nach dem kräftezehrenden Duell mit den Panthers Gaggenau, welches die SG denkbar unglücklich mit 22:21 verlor, gab das Trainerteam der Mannschaft zum Wochenstart trainingsfrei, um die Reserven wieder aufzufüllen.


Erneut gehen die Gastgeber als krasser Außenseiter in die Partie. In den vergangenen drei Pokalrunden erwiesen sich ein kompromissloses Abwehrverhalten und die große Moral der Schwarzwald-SG als Trumpf gegen die höherklassigen Teams, sodass die Mannschaft um Kapitän Höfler auch im Duell mit dem TuS auf diese Karten setzt.
Zudem können die Hausherren befreit aufspielen. Sie verspüren im Gegensatz zu den Gästen keinen Druck, werden den Helmlingern allerdings keinesfalls die Spielkontrolle überlassen. Vielmehr will die SG mutig agieren und das eigene Spiel über das schnelle Umschalten und die taktischen Auslösehandlungen aufziehen.
Der Verbandsligist des TuS Helmlingen konnte sich unter anderem durch ein denkbar knappes 29:28 gegen den SV Zunsweier ins Halbfinale des Pokals kämpfen. Sie sind den Gastgebern körperlich sicherlich überlegen und verfügen über eine sehr hohe individuelle Klasse. Spezielles Augenmerk gilt es auf den Topscorer Tomasz Pomiankiewicz zu legen, der allein gegen Zunsweier 17 Treffer erzielte.


Auf dem Papier scheint die Partie in der Murgtalhalle ein ungleiches Duell zu werden. Die Weiß-Schwarzen haben allerdings schon mehrfach bewiesen, zu welchen Leistungen sie vor eigenem Publikum fähig ist. Die SG hofft daher auf lautstarke Unterstützung von den Rängen, um mit dieser den Finaleinzug und damit die faustdicke Überraschung zu schaffen.

„Wir müssen endlich auswärts liefern“

Am Samstag um 19:30 Uhr steht für die erste Herrenmannschaft das Auswärtsspiel gegen die Panthers Gaggenau an. Die Partie in der Rotenfelser Realschulsporthalle könnte sich als richtungsweisend für den weiteren Saisonverlauf erweisen.


Die Schwarzwald-SG rangiert aktuell mit 6:4 Punkten auf dem fünften Tabellenplatz. Während die Weiß-Schwarzen in eigener Halle bisher alle Duelle siegreich gestalten konnten, blieben sie auswärts ohne Erfolg. Mit einer weiteren Niederlage würde die Lisiecki-Truppe vorerst im Mittelfeld der Tabelle steckenbleiben.
Um das erklärte Saisonziel eines Podiumsplatzes zu erreichen und damit zum Kreis der Top-Teams aufzuschließen, muss die SG auch auswärts Punkte holen. Auch Kapitän Simon Höfler ist dieser Auffassung: „Wir müssen endlich auswärts liefern,“ forderte der Keeper. Zu häufig habe man in der Vergangenheit in fremder Halle nicht das komplette Potential entfaltet und dadurch Punkte verschenkt, fährt der 27-Jährige fort.
Der Schlüssel zum Erfolg wird erneut die Defensivarbeit sein. Die Mannschaft von Trainerduo Lisiecki/Kammer stellt weiterhin die beste Offensive der Liga, doch offenbarte speziell in den Spitzenspielen einige Schwächen in der Verteidigung. Die Leistungen am vergangenen Wochenende gegen Ottenhöfen und im Pokal-Viertelfinale geben zwar Anlass zur Zuversicht, doch nun gilt es, diesen Eindruck auswärts zu bestätigen.
Die Panthers aus Gaggenau zählen auch in dieser Saison zu den Favoriten der Liga. In den vergangenen Spielzeiten spielten sie stets eine große Rolle im Rennen um den Aufstieg und stehen auch zum jetzigen Zeitpunkt der Saison mit 8:2 Punkten auf dem zweiten Tabellenrang.
Personell besticht die Spielgemeinschaft auf Gaggenau und Bad Rotenfels durch eine seit Jahren quasi unveränderte und damit gut eingespielte Mannschaft um die Topscorer Isufi und Koinzer. Auch Keeper Hitscherich zählt zweifelsohne zu den „Killern“ der Liga.  Wichtig ist, den Angriffsfluss und das Tempospiel der blau-gelben Badener aggressiv zu unterbinden.
Auf dem Papier gehen die Gastgeber als Favorit ins Rennen, zumal die Schwarzwald-SG seit mittlerweile seit knapp zehn Jahren sieglos bei Gastspielen in Gaggenau ist. Trotz alledem möchten die Schwarz-Weißen den Panthers Paroli bieten und die Punkte mit ins obere Murgtal nehmen, um zu beweisen, dass man sich die ehrgeizigen Saisonziele nicht zu Unrecht gesteckt hat. Zur Unterstützung wurde eigens ein Transfer via Fanbus organisiert.