Vizemeister gastiert in der Kurstadt

Am kommenden Samstag um 20 Uhr empfängt die erste Herrenmannschaft der SG Freudenstadt/ Baiersbronn den ASV Ottenhöfen in der heimischen David-Fahrner-Halle Freudenstadt. Im Duell der beiden Teams aus dem Schwarzwald geht es für beide Kontrahenten darum, die gute Position im engen Klassement der Landesliga Nord zu wahren.
Ein Blick auf die Tabelle nach dem ersten Saisondrittel verdeutlicht die Ausgeglichenheit der Staffel. Gleich fünf Teams haben zehn Zähler auf dem Konto und zwischen Rang drei und Rang elf bestehen lediglich vier Pluspunkte Unterschied. Kein Wunder also, dass das Klassement nach jedem Spieltag bunt durchgewürfelt wird.
Mit der SG (10:8 Punkte, Platz 6) und dem ASV (10:6 Punkte, Platz 3) kommt es am Samstag zu einem Vergleich auf tabellarischer Augenhöhe, auch wenn die Vorzeichen im Duell zwischen Aufsteiger und Vizemeister nicht unterschiedlicher sein könnten.
Die Gäste aus dem Achertal spielten eine starke Saison 2018/19, wurden Vizemeister, verpassten aber letztlich knapp den Aufstieg in der zweiten Relegationsrunde. Auch in dieser Saison möchte man unter dem neuen Trainer Thomas Zimmermann zu den Spitzenteams der Liga gehören. Trotz anhaltendem Verletzungspech konnte der ASV wichtige Erfolge feiern und damit seinen Ambitionen größtenteils gerecht werden.
Dass die Personalsorgen nicht zu stark ins Gewicht fallen, verdanken die Badener allen voran ihrem breiten und ausgeglichenen Kader. Erst auf Rang 27 der Torschützenliste ist mit Christopher Münz der erste Akteur des ASV zu finden. Seit Jahren baut Ottenhöfen auf das Kollektiv anstatt auf die Klasse individueller Einzelspieler. Daher ist die Zimmermann-Sieben ein gefährlicher und schwer auszurechnender Gegner.
Für die Heim-SG wird es daher wichtig sein, den Gästen mit einer kompakten Defensive entgegenzutreten und die Lücken klein zu halten. Zudem gilt es, das passsichere Spiel des ASV zu unterbinden. Auf einen Vorteil aufgrund des Haftmittelverbots dürfen die Gastgeber nicht setzen, da auch die Achertäler in eigener Halle ohne Harz trainieren und spielen.
In der Vorwoche gelang es den Weiß-Schwarzen nicht, einem Favoriten ein Bein zu stellen. Die Mannschaft um Kapitän Marcel Bauer erlaubte sich zu viele technische Fehler und ließ die nötige Konzentration im Abschluss vermissen. Um den Spitzenteams der Liga ernsthaft gefährlich werden zu können, müssen die Gastgeber zu jeder Zeit einen kühlen Kopf bewahren und dürfen weder hektisch, noch übermotiviert auftreten.
Auch wenn das Trainerduo die Favoritenrolle klar auf Seiten des ASV sieht, so gibt es sich im Vorfeld der Partie gewohnt kämpferisch. „Wir haben zwei tolle Serien zu verteidigen“, sagte Co-Trainer Ralph Kammer und spielt dabei darauf an, dass die SG zuletzt 16 Liga-Heimspiele in Folge gewinnen konnte und am Spielort Freudenstadt in der David-Fahrner-Halle zuletzt im Januar 2015 eine Niederlage hinnehmen musste.
Head-Coach Krzysztof Lisiecki fügt hinzu: „Wir wissen, dass hier der Aufsteiger gegen den Vizemeister spielt. Das ist für uns jedoch kein Grund, die Punkte zu verschenken.“ Damit gibt er die Marschrichtung klar vor und hofft auf das nächste Ausrufezeichen seiner mutigen und selbstbewussten Mannschaft gegen ein etabliertes Landesliga-Team.

SG-Herren unterliegen Verbandsliga-Absteiger

Mit leeren Händen musste die erste Herrenmannschaft der SG Freudenstadt/Baiersbronn am Samstagabend den Rückweg aus dem badischen Sulz antreten. Bei der HSG Ortenau Süd erlaubten sich die Weiß-Schwarzen zu viele Fehler und unterlagen schlussendlich deutlich mit 37:29 (15:10).
Die Rollen vor dem Anpfiff waren klar verteilt. Die Gastgeber mussten gewinnen, um ihre Aufstiegsambitionen nach dem Abstieg aus der Verbandsliga zu untermauern. Die Schwarzwald-SG indes wollte dem Favoriten ein unangenehmer Gegner sein und hoffte auf den großen Coup.
In einer verhaltenen Anfangsphase kam das Tempospiel der SG noch kaum zur Geltung. Vielmehr suchte das Team von Trainerduo Lisiecki/ Kammer sein Glück im Positionsangriff. Gegen die körperlich starken Gastgeber fand man dabei nur selten ein Durchkommen, sodass man beim Stand von 5:2 nach zehn Spielminuten bereits früh einem Rückstand hinterherlief.
Auch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit konnte die SG ihre Stärken nicht ausspielen. Immer wieder unterliefen den Akteuren technische Fehler, die die Hausherren im Sinne eines Spitzenteams zu nutzen wussten. Head-Coach Krzysztof Lisiecki versuchte mittels einer Auszeit, die Offensive seines Teams neu einzustellen.
Diese Maßnahme verhinderte zwar, dass die SG frühzeitig abreißen lassen musste, leitete jedoch keine Aufholjagd ein. Die HSG hatte stets eine Antwort auf das Spiel der Gäste parat und kam speziell über den bärenstarken Oliver Fimm zum Erfolg. Dieser glänzte sowohl als zehnfacher Torschütze, als auch als Vorbereiter. Mit einem 15:10 zugunsten der Hausherren wurden die Seiten gewechselt.
Im zweiten Spielabschnitt kamen die Weiß-Schwarzen zunehmend über ihr Tempospiel zum Erfolg. In der 35. Spielminute verkürzte Kapitän Marcel Bauer auf 18:16, womit die Schwarzwald-SG den Kontakt wiederherstellte und der Ausgang der Partie weiterhin offen war.
Dass es in der Folge nicht zu einem Führungswechsel kam, lag an der unvermindert hohen Fehlerquote im Spiel der Lisiecki-Sieben. Anders als in der Vorwoche beim Sieg gegen die HSG Hanauerland fehlte es dem Angriffsspiel der Gäste an der nötigen Konzentration, wodurch die Gastgeber förmlich zu einfachen Toren eingeladen wurden.
Nichtsdestotrotz blieb man bis zur 55. Spielminute zumindest auf Tuchfühlung mit dem Favoriten. Die große Schlussoffensive jedoch blieb der HSG Ortenau Süd vorbehalten. Bis zum Abpfiff erzielte die Mannschaft von Trainer Steponavicius noch ganze sieben Treffer und entschied somit die Partie mit 37:29 für sich.
Obwohl man dem Spitzenteam einen langen Kampf geboten hatte, sind die Spieler um Kapitän Bauer weitestgehend unzufrieden mit dem Spielverlauf. „Die Niederlage ist einerseits unnötig hoch ausgefallen. Andererseits haben wir zu viele einfache Fehler gemacht, um wirklich etwas mitnehmen zu können“, fasst Keeper Sven Wissmann seine Eindrücke zusammen.
So erfreulich die Heimstärke der Schwarzwald-SG ist, so konnte im vierten von fünf Auswärtsspielen nichts Zählbares ins Schwäbische entführt werden. Eine wichtige Aufgabe für die Mannschaft wird es sein, zukünftig auch in fremder Halle mit der entsprechenden Konzentration und Einstellung zu Werke zu gehen, um vermehrt Erfolge feiern zu können.
Die Niederlage beim Spitzenteam aus Sulz darf jedoch auch kein Anlass zu schlechter Stimmung sein. Die Weiß-Schwarzen rangieren auf Rang sechs der Landesliga und sind mit 10:8 Zählern weit entfernt von der Abstiegsregion. Am kommenden Wochenende erwartet die Lisiecki-Sieben direkt das nächste Spitzenteam. Zu Gast am Samstag in der David-Fahrner-Halle Freudenstadt ist der Vizemeister der Vorsaison, der ASV Ottenhöfen.
SG: Sven Wissmann (Tor), Florian Thomas (Tor), Marcel Bauer (11/6), Nico Käser (7), Drazen Dropuljic (5), Pascal Baur (2), Hannes Benzing (1), Ludwig Sättler (1), Dominik Schwab (1), Patrick Waller (1), Marinko Tuka, Nicolas Seeger, Christian Gubler, Tobias Harastko

SG-Herren wollen auch auswärts die Großen ärgern

Am Samstag um 20 Uhr gastiert die erste Herrenmannschaft der SG Freudenstadt/Baiersbronn bei der HSG Ortenau Süd. Trotz Ihrer Außenseiterrolle möchten die Weiß-Schwarzen dem Absteiger aus der Verbandsliga die Stirn bieten und hoffen auf eine kleine Sensation.
Auch nach acht Spieltagen mischt der vermeintliche Underdog aus dem nördlichen Schwarzwald die Landesliga auf. Mit 10:6 Punkten rangiert die Mannschaft von Trainerduo Lisiecki/Kammer auf dem dritten Tabellenrang und übertraf somit auch die eigenen Erwartungen. Diesen Schwung möchte das Team in die bevorstehenden, schweren Aufgaben mitnehmen.
Mit dem Gastspiel bei der HSG Ortenau Süd hat die Schwarzwald-SG eine sehr ambitionierte Aufgabe vor der Brust. Die seit 2015 bestehende Spielgemeinschaft aus Sulz, Seelbach und Mietersheim musste nach nur einem Jahr in der Südbadenliga den Gang zurück in die Landesliga Nord antreten und formulierte vor der Saison das klare Ziel des direkten Wiederaufstiegs.
Bisher jedoch bliebt das von Aurelijus Steponavicius trainierte Team hinter den eigenen Erwartungen zurück und liegt mit 8:6 Zählern lediglich im Mittelfeld der Tabelle. Einen weiteren Punktverlust gegen den Aufsteiger dürfen sich die Hausherren daher nicht erlauben, um nicht schon früh den Anschluss an die Aufstiegsplätze zu verlieren.
Ungeachtet der Tabellensituation sind die Aufstiegsambitionen der HSG nicht unbegründet. Zweifelsfrei zählt sie zu den besten Teams der Liga. Speziell über die Defensive konnten die körperlich starken Gastgeber zuletzt überzeugen. Zudem verfügen sie über eine Reihe von Spielern, welche in der Offensive das Spiel an sich reißen können.
Auch wenn beide Mannschaften in der Vorsaison noch zwei Ligen trennten, so trafen sie dennoch aufeinander. In der ersten Runde des Südbadischen Verbandspokals behielten die Weiß-Schwarzen im September 2018 vor eigenem Publikum mit 34:22 deutlich die Oberhand. Ein solcher Ausgang ist keinesfalls erneut zu erwarten. Die Gastgeber jedoch werden diese empfindliche Niederlage nicht vergessen haben.
Die Weiß-Schwarzen dämpfen vor dem Duell mit der HSG die Erwartungen. Die Lisiecki-Sieben ist sich ihrer Außenseiterrolle bewusst und so sind die Punkte im Badischen keinesfalls fester Bestandteil des Projekts Klassenerhalt. Nichtsdestotrotz hat die SG keinen Grund, sich vor den Hausherren zu verstecken und kann befreit aufspielen.
In jedem Fall dürfte klar sein, dass das Team um Kapitän Bauer mit der Breite ihres Kaders überzeugen muss. Insbesondere in der Defensive, die sich in den vergangenen zwei Partien phasenweise als wacklig erwies, muss es den Akteuren gelingen, kompakt zu stehen und mit hoher Aggressivität gegen die körperlich überlegenen Spieler aus der Ortenau zu Werke gehen.
Bei eigenem Ballbesitz muss die Schwarzwald-SG geduldig agieren und sich die Chancen in langen Angriffen erarbeiten. Überhastete Torabschlüsse waren bei den vergangenen beiden Auswärtsniederlagen in Helmlingen und Schuttern ein ausschlaggebendes Manko, sodass die Sensation nur dann möglich ist, wenn alle Spieler bis zur letzten Sekunde einen kühlen Kopf bewahren.

 

SG-Herren etablieren sich in der oberen Tabellenhälfte

Die erste Herrenmannschaft der SG Freudenstadt/Baiersbronn hat mit einem 37:27 (18:12) Erfolg gegen die HSG Hanauerland einen weiteren Heimsieg eingefahren. Gegen tapfer kämpfende Gäste blieben die Weiß-Schwarzen über weite Strecken die spielbestimmende Mannschaft und springen somit auf Rang drei der Landesliga Nord.
Die Hausherren erwischten vor guter Kulisse in der David-Fahrner-Halle Freudenstadt einen idealen Start in die Partie. Durch eine solide Defensivarbeit konnten einige Bälle gewonnen und in einfache Tore umgemünzt werden. So konnte die Schwarzwald-SG bereits früh mit 5:1 in Führung gehen.
Auch in der Folge hielten die Gastgeber die Zügel fest in der Hand. Die Akteure der HSG Hanauerland hatten sichtlich Probleme mit dem fehlenden Haftmittel und leisteten sich einige Fehler, die seitens der SG konsequent genutzt wurden. Gegen Mitte der ersten Hälfte hatte sich der Vorsprung bei sechs Treffern eingependelt.
Nicolas Seeger gelang der letzte Treffer für seine Farben im ersten Durchgang, sodass beim Stand von 18:12 zugunsten der Mannschaft um Kapitän Marcel Bauer die Seiten gewechselt wurden. In der Kabinenansprache forderte das Trainerduo Lisiecki/Kammer, die Partie zu einem möglichst frühen Zeitpunkt im zweiten Durchgang endgültig zu entscheiden.
Gästetrainer Roll stellte seine Mannschaft nach der Pause um, ließ eine offensive Deckungsformation spielen und Kapitän Bauer in Manndeckung nehmen. Diese Maßnahme zeigte zunächst Wirkung. Die Spieler der SG ließen sich zu einigen Fehlern hinreißen und brachten somit die HSG wieder in die Partie. Nachdem der Vorsprung in der 43. Spielminute auf drei Treffer geschmolzen war, sah sich Head-Coach Lisiecki zu einer Auszeit gezwungen.
Diese Maßnahme erwies sich als durchaus wirkungsvoll. Die Weiß-Schwarzen agierten nun druckvoller im Angriff und nutzten die Lücken, die sich durch die offensive Abwehr der Gäste boten. Nico Käser beendete einen 7:2-Lauf der Hausherren und sorgte mit seinem Treffer zum 30:22 für die Entscheidung.
In den Schlussminuten versuchte die HSG, die Niederlage im Rahmen zu halten, musste sich jedoch trotz großer Moral mit 37:27 deutlich geschlagen geben. Die Schwarzwald-SG ihrerseits konnte zum wiederholten Male vor eigenem Publikum ihr komplettes Potential abrufen und bleibt auch im 16. Heimspiel in Serie ohne Punktverlust.
Freudig blickt man in den Reihen der SG nun auf die Tabelle in der Landesliga Nord. Mit dem fünften Saisonsieg springt die Lisiecki-Sieben auf Rang drei des Klassements und distanziert sich somit weiter vom Dunstkreis der Abstiegsregion. Wenn die Mannschaft ihre Leistungen über die komplette Spielzeit auf diesem Niveau halten kann, sollte der Klassenerhalt früh gesichert sein.
Am kommenden Samstag reisen die Schwaben zur HSG Ortenau Süd. Gegen den Absteiger aus der Südbadenliga hat das Team eine schwierige, jedoch nicht unlösbare Aufgabe vor der Brust. Ziel ist es, auch in der Fremde ein Schwergewicht der Liga zu ärgern.
SG: Sven Wissmann (Tor), Florian Thomas (Tor), Nico Käser (7), Pascal Baur (7/1), Drazen Dropuljic (6), Marcel Bauer (4), Nicolas Seeger (3), Dominik Schwab (3), Marinko Tuka (2), Patrick Waller (2), Tobias Harastko (1), Hannes Benzing (1), Ludwig Sättler (1), Christian Gubler.

Gäste sind ein unbeschriebenes Blatt

Am Samstag um 20 Uhr empfängt die erste Herrenmannschaft der SG Freudenstadt/Baiersbronn die HSG Hanauerland in der David-Fahrner-Halle Freudenstadt. Für die Weiß-Schwarzen geht es im Duell gegen den Tabellennachbarn darum, eine beachtliche Serie fortzuführen.
Knapp ein Viertel der Saison ist vorüber und die Schwarzwald-SG rangiert mit 8:6 Punkten auf dem sechsten Tabellenrang der Landesliga Nord. Auch wenn das Zwischenfazit von Trainerduo Lisiecki/Kammer positiv ausfällt, so waren speziell die Punktverluste bei den Gastspielen in Helmlingen und Schuttern durchaus vermeidbar und kosteten eine noch komfortable Position im Klassement.
Mit der HSG Hanauerland reist eine neue Spielgemeinschaft nach Freudenstadt. Die HSG übernahm den Startplatz des Vorjahres-Siebten aus Kehl und ist ein Zusammenschluss des Kehler TS, des TuS Marlen, des TV Auenheim sowie des TV Willstätt. Als eigenständiges Organ soll sie den Unterbau des TV Willstätt in der dritten Liga bilden.
Die HSG, welche einen Großteil des Kaders der Kehler Turnerschaft übernommen hat, ist so etwas wie die große Unbekannte der Liga. Von einigen Fachleuten als Titelfavorit gehandelt, gab Trainer Roll an, sein Team in dieser Saison zunächst in der Liga stabilisieren zu wollen. Mit 8:6 Zählern sind die Gäste Tabellennachbarn der SG.
Da selbst das letzte Aufeinandertreffen mit dem Vorgängerverein Kehler TS fast neun Jahre zurück liegt, sind die Badener ein unbeschriebenes Blatt für die Mannschaft um Kapitän Marcel Bauer. In der Spielvorbereitung konzentrierte sich das Team daher auf die Behebung der Mängel aus der Niederlage in der Vorwoche gegen den TuS Helmlingen II.
Speziell die Passivität und das Blockverhalten waren ausschlaggebend für die Pleite der Lisiecki-Sieben. Am Samstag müssen die Weiß-Schwarzen wieder über ihre stabile und aggressive Deckung überzeugen. Zudem müssen die SG-Akteure Passfehler vermeiden und dürfen sich nicht blind auf ihren Kapitän Marcel Bauer verlassen. Dessen Einsatz ist aufgrund einer Oberschenkelverletzung derzeit fraglich.
Ein Blick auf die Tabelle der Landesliga offenbart die Bedeutung der Partie. Auch wenn die Gäste favorisiert in die Partie gehen, will die SG als heimstarker Aufsteiger wichtige Zähler sammeln. Im Fall einer weiteren Niederlage droht im engen Klassement das Abrutschen ins untere Mittelfeld. Damit würde man sich erstmals im Dunstkreis der Abstiegsränge bewegen, was die Schwarzwald-SG verhindern will. 
Traditionell bauen die Hausherren dabei auf ihre Heimstärke. Die SG ist nicht nur seit 15 Ligaspielen vor eigenem Publikum in Baiersbronn oder Freudenstadt ungeschlagen. Speziell die David-Fahrner-Halle Freudenstadt ist eine Bastion der Weiß-Schwarzen. Wettbewerbsübergreifend blicken die Schwaben auf 21 Siege in Folge in der Kurstadt zurück. Die letzte Niederlage in dieser Halle datiert vom Januar 2015 und liegt damit fast fünf Jahre zurück.
Nicht zuletzt wegen des Heimvorteils gehen die Weiß-Schwarzen zwar als Außenseiter aber dennoch mit Selbstvertrauen in die Partie gegen die HSG Hanauerland. Die Mannschaft will nicht nur die beachtlichen Serien verteidigen, sondern sich auch vom Tabellenkeller und den Abstiegsrängen distanzieren.

 

Revanche nicht geglückt

Mit 36:31 (18:17) mussten sich die Herren der SG Freudenstadt/Baiersbronn am Samstagabend dem TuS Helmlingen II  geschlagen geben. Im Duell gegen den Mitaufsteiger zeigten die Weiß-Schwarzen ihre schwächste Defensivleistung der bisherigen Saison und mussten somit verdient einen Dämpfer hinnehmen.
Die Gäste gingen mit viel Selbstvertrauen und einem klaren Ziel in die Partie. Die Mannschaft von Trainerduo Lisiecki/ Kammer wollte beim TuS punkten, um sich weiter im oberen Bereich der Tabelle festzusetzen und sich zudem für die Niederlage im Titelkampf der Vorsaison zu revanchieren.
Wie erwartet wurde die Partie von Beginn an mit hohem Tempo geführt, sodass die Zuschauer in der nur spärlich besetzten Rhein-Rench-Halle ein attraktives Handballspiel geboten bekamen. Trotz einiger Fehler auf beiden Seiten waren nach acht Spielminuten bereits zehn Treffer gefallen. Pascal Baur glich für seine Farben per Siebenmeter zum 5:5 aus.
In der Folge konnten die Gastgeber sich eine knappe Führung erarbeiten. Unterstützt wurde der TuS dabei vom zu passiven Deckungsverhalten der Schwarzwald-SG. Die guten Schützen um Top-Scorer Julian Lasch kamen somit immer wieder zu einfachen Treffern aus der zweiten Reihe, bei denen auch das Torhüterduo Wissmann/Rettig selten eine gute Abwehrchance hatte.
Im eigenen Ballbesitz fanden die SG-Akteure immer wieder die Lücken in der Helmlinger Defensive und konnten somit den Anschluss halten. Mit einem knappen Rückstand von 18:17 wurden die Seiten gewechselt. Die zweite Halbzeit begann für die Schwaben mit einer schlechten Nachricht, als Kapitän Marcel Bauer signalisierte, dass er aufgrund einer Oberschenkelverletzung nicht mehr in das Spielgeschehen eingreifen kann.
Auch im zweiten Spielabschnitt konnte die SG nicht zu den Hausherren aufschließen und lief stetig einem Rückstand hinterher. Analog zur ersten Hälfte bekam die Hintermannschaft der Gäste den individuell starken Rückraum der Verbandsliga-Reserve nicht in den Griff. Obwohl als zweitbeste Defensive der Landesliga angereist, ließ man über die komplette Spielzeit die nötige Beinarbeit und das Blockverhalten vermissen.
Bis zur 45. Spielminute blieben die Weiß-Schwarzen in einer weiterhin temporeichen Partie auf Tuchfühlung. Dann jedoch unterliefen der Lisiecki-Sieben unnötige Passfehler im Tempospiel oder gegen im Positionsangriff. Somit wurde der Mitaufsteiger zu einfachen Toren eingeladen und setzte sich auf vier Treffer ab.
Bis zuletzt versuchte die SG, sich mit aller Macht gegen die drohende Niederlage zu stemmen. Schlussendlich jedoch musste man mit 36:31 die dritte Auswärts-Pleite im vierten Spiel hinnehmen. Im Anschluss an die Partie zeigten sich die Spieler unzufrieden mit ihrer Leistung. Ihnen war bewusst, dass sie die große Chance verpasst hatten, gegen einen durchaus schlagbaren Gegner wichtige Punkte für den Klassenerhalt zu holen und für eine Nacht sogar sensationell an die Tabellenspitze zu springen.
Durch die Niederlage in Helmlingen rutscht die Schwarzwald-SG mit 8:6 Punkten ins Mittelfeld der Tabelle ab. Am kommenden Wochenende wartet vor eigenem Publikum die nächste schwere Aufgabe auf die Mannschaft. Mit der HSG Hanauerland gastiert eine frisch gegründete Spielgemeinschaft mit Aufstiegsambitionen in Freudenstadt.
SG: Sven Wissmann (Tor), Michael Rettig (Tor), Pascal Baur (7/5), Nico Käser (6), Drazen Dropuljic (4), Patrick Waller (3), Dominik Schwab (3), Hannes Benzing (3), Ludwig Sättler (2), Nicolas Seeger (1), Marcel Bauer (1), Tobias Harastko (1), Marinko Tuka, Christian Gubler

SG-Herren reisen zum Mitaufsteiger

Am kommenden Samstag um 19:30 Uhr tritt die erste Herrenmannschaft der SG Freudenstadt/ Baiersbronn beim TuS Helmlingen II an. In der vergangenen Spielzeit hatten die Gastgeber im Kampf um die Meisterschaft die Nase vorne, weshalb die Weiß-Schwarzen noch eine Rechnung zu begleichen haben.

Die Vorgeschichte der Partie beginnt bereits in der Saison 2018/19. Damals kämpften die Verbandsliga-Vertretung und die Schwarzwald-SG um den Meistertitel in der Bezirksklasse Rastatt. Im direkten Duell am drittletzten Spieltag behielt der TuS mit 39:27 deutlich die Oberhand und sicherte sich schlussendlich die Meisterschaft. Die SG musste „nachsitzen“ und stieg in einer dramatischen Relegation in die Landesliga Nord auf.
Im bisherigen Saisonverlauf erwiesen sich beide Teams als starke Aufsteiger. Der TuS Helmlingen II rangiert mit 4:8 Punkten auf Rang elf der Tabelle. Im Rahmen eines schwierigen Auftakt-Programmes musste man sich zwar den Top-Teams der HSG Ortenau Süd, des ASV Ottenhöfen und der HSG Hanauerland geschlagen geben, konnte allerdings gegen Ohlsbach und Sandweier jeweils ein Unentschieden erringen. Am vergangenen Spieltag wurde gegen Ottersweier schließlich der erste Saisonsieg eingefahren.
Die Schwaben wissen, welch schwierige Aufgabe sie am Samstag in der Rhein-Rench-Halle Helmlingen erwartet. Die Mannschaft von Trainer Detlef Ludwig ist jung und exzellent ausgebildet. Viele Spieler entstammen der eigenen Jugendarbeit, welche regelmäßig Teams in den höchsten Ligen des Deutschen Nachwuchshandballs stellt. 
Die Mannschaft um Kapitän Marcel Bauer muss sich also darauf einstellen, dass sie analog zur Vorsaison auf eine körperlich, athletisch und taktisch hochklassige Mannschaft trifft, welche trotz des Aufstiegs keinesfalls als Underdog in der Liga gehandelt wird. Nichtsdestotrotz erwarten die Weiß-Schwarzen ein Duell auf Augenhöhe.
Abseits der Erfahrungen aus dem letzten Duell reist die Schwarzwald-SG mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen ins Badische. Mit 8:4 Punkten und als zweitbeste Defensive der Liga steht die Lisiecki-Sieben vollkommen überraschend auf Rang zwei der Tabelle. Speziell vor eigenem Publikum konnte die SG bisher überzeugen.
Möchte das Team jedoch auch gegen den TuS Helmlingen einen Erfolg feiern, muss es beginnen, die Leistungen aus den Heimspielen auch auswärts abzurufen. Dieses beinahe historische Problem wird auch am kommenden Samstag entscheidend sein. Der zweite Auswärtssieg der Saison würde die Position der SG im oberen Tabellendrittel festigen und damit den Abstand zu den Abstiegsrängen weiter ausbauen.
Bei diesem Vorhaben kann das Trainerteam Lisiecki/ Kammer wieder auf die Dienste von Drazen Dropuljic vertrauen. Nach überstandener Knieverletzung steht der Rückraum-Akteur wieder zur Verfügung. Verzichten muss die Schwarzwald-SG hingegen auf die Langzeit-Verletzten Max Kneißler, Jakob Benzing und Bruno Dropuljic.

 

SG-Herren lassen Ohlsbach keine Chance

Mit einem 32:20 (18:7) Heimerfolg über den SV Ohlsbach setzte die erste Herrenmannschaft der SG Freudenstadt/Baiersbronn ein weiteres Ausrufezeichen in der Landesliga Nord. In einer bisweilen hitzigen Partie stellte die Lisiecki-Sieben bereits in der ersten viertel Stunde die Weichen zu ihren Gunsten.
Der SV Ohlsbach reiste mit einem gewissen Druck in die Murgtalhalle Baiersbronn, denn die Mannschaft von Trainer Eisele konnte noch keinen Sieg in den ersten vier Partien erringen. Die Gastgeber indes gingen mit dem vielversprechenden Saisonstart und der Serie von 16 Heimsiegen in Folge in das Duell.
Die ersten fünf Minuten waren von Nervosität geprägt. Ballverluste und Fehlwürfe auf beiden Seiten sorgten dafür, dass nach sechs Spielminuten gerade einmal zwei Treffer gefallen waren. Anschließend jedoch fand die Schwarzwald-SG besser ins Spiel und konnte mit 3:1 in Führung gehen.
Die Gäste aus Ohlsbach hingegen konnten ihre Verunsicherung nicht ablegen. Sie verzweifelten buchstäblich an der Defensive der Schwaben, die im Anschluss konsequent in den Gegenstoß über den schnellen Nico Käser gingen. Bis zum Ende der Partie sollte der bärenstarke Allrounder der SG ganze 13 Treffer erzielen, von denen er eine Vielzahl frei vor dem gegnerischen Keeper erzielte.
Bereits in dieser frühen Phase der Partie schienen sich die Gäste aufgegeben zu haben. Beim zwischenzeitlichen 10:1 zugunsten der Heim-SG drohte dem SV ein wahres Debakel. Bis zum Halbzeitpfiff konnten die Badener jedoch zumindest dafür sorgen, dass der Abstand nicht noch größer wurde und beim Stand von 18:7 die Seiten gewechselt wurden.
In der zweiten Hälfte zeigte sich ein nahezu unverändertes Bild. Die Weiß-Schwarzen stellten eine solide Defensive um ein gut aufgelegtes Torhüter-Duo Wissmann/ Thomas und überzeugten mit einer konsequenten Chancenauswertung. Der SV Ohlsbach war sichtlich um Schadensbegrenzung bemüht und kam vor allem gegen Ende der Partie noch zu einigen sehenswerten Treffern.
Offensichtlich gefrustet ob der drohenden Niederlage ließen sich die Gäste zu einigen Unsportlichkeiten hinreißen, was die Zuschauer in der Murgtalhalle in Aufruhr versetzte. Völlig zu Recht wurden daher auch die Spieler Lehmann und Richter mit direkten roten Karten des Feldes verwiesen. Letzterer erhielt gar eine blaue Karte, welche einen Bericht an den Verband und eventuell eine weiterführende Strafe zur Folge hat. Zu einer weiteren Schrecksekunde kam es, als sich SG-Spieler Jakob Benzing im Kampf um den Ball schwer verletzte. Spätere Untersuchungen im Krankenhaus ergaben einen Bruch des Wadenbeins, weshalb Benzing wohl bis Jahresende ausfallen wird.
Die Mannschaft um Kapitän Marcel Bauer behielt im zweiten Spielabschnitt einen kühlen Kopf und verfolgte weiter ihr Spiel. Auf diese Weise konnte sie den Vorsprung bis zum Spielende noch auf zwölf Treffer erhöhen und fuhr somit einen auch in der Höhe verdienten 32:20 Heimsieg ein. Er ist ein weiteres Zeichen in Richtung der Konkurrenz, dass die Weiß-Schwarzen in eigener Halle eine Macht sind.
Mit 8:4 Zählern und als zweitbeste Abwehrreihe der Liga beißt sich die Mannschaft von Trainerduo Lisiecki/Kammer in der oberen Tabellenhälfte fest. Am kommenden Wochenende trifft die Schwarzwald-SG  auf den Mitaufsteiger TuS Helmlingen II und möchte dabei die offene Rechnung aus der Vorjahres-Niederlage im Kampf um die Meisterschaft begleichen.
SG: Sven Wissmann (Tor), Florian Thomas (Tor), Nico Käser (13), Dominik Schwab (4), Marcel Bauer (4), Patrick Waller (4/2), Hannes Benzing (2), Pascal Baur (2), Marinko Tuka (1), Jakob Benzing (1), Tobias Harastko (1), Nicolas Seeger, Drazen Dropuljic, Christian Gubler

SG-Herren wollen über die Defensive überzeugen

Am Samstag um 20 Uhr trifft die erste Herrenmannschaft der SG Freudenstadt/Baiersbronn in der Murgtalhalle Baiersbronn auf den SV Ohlsbach. Während die Hausherren mit ihrem Saisonstart zufrieden sein konnten, warten die Gäste noch auf den ersten Saisonsieg und wollen die imposante Heimserie der SG beenden.
Am vergangenen Wochenende musste die Schwarzwald-SG die zweite Niederlage der Saison hinnehmen. Im Nachgang der Partie gegen den TuS Schuttern haderten die Spieler um Kapitän Marcel Bauer vor allem mit ihrem Abwehrverhalten. Somit war es nicht verwunderlich, dass die SG erstmals in dieser Spielzeit mehr als 30 Gegentreffer zuließ.
Nichtsdestotrotz rangiert das Team von Trainerduo Lisiecki/Kammer mit 6:4 Punkten auf einem erfreulichen sechsten Tabellenplatz und kann damit sehr zufrieden mit dem bisherigen Saisonverlauf sein. Im bevorstehenden Duell mit dem SV Ohlsbach möchte die Mannschaft dabei ebenso selbstbewusst auftreten wie zuletzt.
Dies liegt nicht auch an der vielfach zitierten Heimstärke der Weiß-Schwarzen, die auf 16 Siege in Serie vor eigenem Publikum zurückblicken können. Im Wissen darum, einen Großteil der zum Klassenerhalt benötigten Punkte in heimischer Halle einfahren zu müssen, haben sich die Schwaben einen Punktgewinn fest vorgenommen und pochen auf einen Fortbestand ihrer Serie.
Mit dem SV Ohlsbach reist eine Mannschaft in die Murgtalhalle Baiersbronn, die noch keinen Sieg aus den ersten vier Partien holen konnte. Nach zwei Unentschieden und zwei Niederlagen rangiert der SV mit 2:6 Zählern auf dem zehnten Tabellenrang und blieb daher bisher hinter den eigenen Erwartungen zurück.
Wer nun vermutet, der Heim-SG in diesem Duell die Favoritenrolle zuschreiben zu können, irrt jedoch. Bei einem genaueren Blick auf das Auftaktprogramm des SV wird deutlich, dass dieser bislang auf eine ganze Reihe an Top-Teams traf. So mussten sie sich beispielsweise dem Vizemeister der Vorsaison, dem ASV Ottenhöfen, lediglich mit zwei Treffern geschlagen geben.
Es gilt also, sich von dem aktuellen Klassement der Landesliga Nord nicht blenden zu lassen. Der SV Ohlsbach verfügt über einen eingespielten Kader mit langjähriger Erfahrung in der Landesliga. Zudem verlieren sie auch in engen und hitzigen Partien nicht die Ruhe, was sie nicht zuletzt am vergangenen Sonntag bewiesen, als sie in letzter Sekunde durch einen sehenswerten Kempa-Treffer gegen den TuS Ottenheim den Ausgleich erzielten.
Für die Hausherren ist klar, dass die Favoritenrolle beim Gast aus dem Badischen liegt. Daran ändert weder die Tabellensituation noch die Heimstärke der SG etwas. Vielmehr geht es für die Lisiecki-Sieben darum, im Duell mit dem SVO zu alten Tugenden zurückzukehren und über eine stabile Defensive in das gewohnte Tempospiel zu gelangen.
Offensiv kommt Kapitän Marcel Bauer, der aktuell mit 35 Treffern erfolgreichster Schütze seines Teams ist, eine Schlüsselrolle zu. Es ist jedoch wichtig, dass die Akteure der SG von jeder Position aus torgefährlich sind und sich nicht auf die Dienste von Bauer verlassen. Ferner wird die Chancenverwertung ein wichtiger Erfolgsfaktor sein.

SG-Herren ärgern sich über Defensivleistung

Im Freitagsspiel des fünften Spieltags in der Landesliga Nord mussten sich die Herren der SG Freudenstadt/Baiersbronn dem TuS Schuttern mit 35:29 (16:14) geschlagen geben. Als Knackpunkt erwiesen sich allen voran Unkonzentriertheiten in der Abwehrarbeit der Weiß-Schwarzen.
Die Schwarzwald-SG war sich der schwierigen Aufgabe in der mit 200 Zuschauern gut gefüllten Offo-Halle Schuttern bewusst. Mit dem Selbstvertrauen von drei Siegen in Serie gingen die Gäste jedoch mutig in die Partie. Drei Treffer in Serie von Kapitän Marcel Bauer sorgten nach zehn Minuten für eine 3:5 Führung zugunsten der Württemberger.
Die Gastgeber kamen erst im Anschluss richtig ins Spiel. Speziell mit dem starken Mittelmann der Hausherren bekam die SG-Defensive ihre Probleme. Immer wieder gelang es ihm, seine Mannschaftskollegen sehenswert in Szene zu setzen und glänzte auch als Torschütze. Beim Stand von 10:7 für die Gastgeber sah sich das Trainerduo Lisiecki/Kammer zu einer Auszeit gezwungen.
In dieser gab der Head-Coach seinem Team wichtige Tipps auf den Weg und sorgte somit dafür, dass es dem TuS nicht weiter gelang, sich abzusetzen. Bis zum Pausenpfiff erwiesen sich die Weiß-Schwarzen somit als unangenehmer Aufsteiger und konnten von einem überraschenden Punktgewinn träumen. Beim Stand von 16:14 wurden die Seiten gewechselt.
Auch zu Beginn des zweiten Spielabschnitts konnten die Gastgeber noch nicht für eine Entscheidung sorgen. Im Anschluss an das zwischenzeitliche 21:19 durch Nico Käser jedoch verloren die Gäste den Faden. Mittels eines 8:3-Laufs zwischen der 38. Und 47. Spielminute zogen die Schutterner spielentscheidend davon.
Zur Verwunderung der SG erwies sich vor allem die zuletzt so stabile Defensive als Schwachstelle. Trotz erneut überragender Torhüterleistung gelang es den Akteuren der SG nicht, das druckvolle Angriffsspiel der Gäste zu unterbinden. Zudem schlichen sich bei Abprallern und in der Außenverteidigung unnötige Konzentrationsfehler ins Spiel ein.
Die erfahrenen Spieler des TuS Schuttern nutzten diese Schwächen im Stile eines Spitzenteams eiskalt aus und sorgen somit für die Entscheidung zu ihren Gunsten. Im Insgesamten verfügten sie an diesem Tag über den breiteren Kader und über eine niedrigere Fehlerquote. In der Schlussviertelstunde ließen sie trotz des aufopferungsvollen Kampfes der Schwarzwald-SG nichts mehr anbrennen.
Schlussendlich stand mit dem 35:29 die zweite Auswärtsniederlage der Saison fest. Unterm Strich hat sich die Mannschaft um Kapitän Bauer gegen den Favoriten teuer verkauft. Nichtsdestotrotz hadern die Akteure selbstkritisch mit der eigenen Leistung. Mit einem ähnlichen Deckungsverhalten wie in den Vorwochen, wäre der nächste Coup möglich gewesen.
Mit 6:4 Punkten aus fünf Spielen stehen die Weiß-Schwarzen als Underdog und Aufsteiger dennoch exzellent dar, sodass die Niederlage in Schuttern keinen Anlass zur Sorge darstellt. Am kommenden Samstag um 20 Uhr möchte die SG in der Murgtalhalle Baiersbronn gegen den SV Ohlsbach wieder punkten.
SG: Sven Wissmann (Tor), Florian Thomas (Tor), Marcel Bauer (7/3), Nico Käser (6), Pascal Baur (4), Tobias Harastko (4), Dominik Schwab (3), Hannes Benzing (2), Patrick Waller (2), Nicolas Seeger (1), Marinko Tuka, Jakob Benzing, Christian Gubler, André Stölzle

SG-Herren reisen zum Freitagsspiel nach Schuttern

Bereits zum zweiten Mal in dieser Spielzeit sind die Herren der SG Freudenstadt/Baiersbronn Freitagabends in der Fremde gefordert. Zum Auftakt des fünften Spieltags in der Landesliga Nord treffen die Weiß-Schwarzen um 20:30 Uhr auf den TuS Schuttern.
Die Weiß-Schwarzen reisen mit breiter Brust in die Offo-Halle nach Schuttern. Mit 6:2 Punkten grüßt die Schwarzwald-SG von Position zwei der Tabelle und konnte nach der Niederlage in Ottenheim zuletzt drei Siege in Serie feiern.
Am Freitagabend kommt es zu einer kleinen Premiere: Erstmals in der Vereinshistorie kommt es zum Aufeinandertreffen des TuS und der SG. Keinem der beiden Kontrahenten dürften besonders viele Informationen über die Gegenseite vorliegen und somit fokussiert sich auch das Team um Kapitän Marcel Bauer im Vorfeld auf sich selbst.
Fakt ist jedoch, dass die Gastgeber für die SG ein echter Prüfstein sind. In der vergangenen Saison belegte die Mannschaft von Trainer Axel Schmidt den vierten Platz in der Landesliga. Auch in dieser Spielzeit will der TuS „etwas reißen“, so Abteilungsleiter Bernhard Eble und peilt eine Platzierung im oberen Tabellendrittel an.
Dass diese Ambition nicht grundlos ist, zeigte der TuS bereits in den ersten Spielen. Zwei Siege konnten die Badener bisher einfahren, darunter ein Erfolg gegen den Verbandsliga-Absteiger aus Ottenheim. Lediglich dem Tabellenführer und Top-Favoriten der HSG Hanauerland musste man sich denkbar knapp mit einem Treffer geschlagen geben.
Die Weiß-Schwarzen erhielten zuletzt nicht nur Lob aus dem eigenen Umfeld. Auch bei den anderen Clubs der Liga hat sich die Mannschaft von Trainerduo Lisiecki/Kammer aufgrund der starken Auftritte vor eigenem Publikum Respekt verschafft. Es ist also nicht davon auszugehen, dass die SG am Freitagabend von den Gastgebern unterschätzt wird.
Das junge Team geht einerseits als Außenseiter und daher mit weniger Druck in die Partie. Nichtsdestotrotz wollen die Schwaben ihren positiven Eindruck fortsetzen und zeigen, dass sie auch in fremder Halle in der Lage sind, als Underdog der Liga die Favoriten ins Wanken zu bringen.
Hierfür muss speziell die Defensive der Schwarzwald-SG funktionieren. Mit unter 25 Gegentreffern pro Partie stellt man aktuell die zweitbeste Abwehrreihe der Liga. Angeführt wird diese Statistik übrigens vom Gegner, dem TuS Schuttern, der in seinen bisherigen drei Partien lediglich 23 Tore zuließ. Da sich demzufolge zwei starke Defensiven gegenüberstehen, wird es für die Schützen der SG umso wichtiger sein, ihre Chancen mit ähnlicher Konsequenz wie am vergangenen Wochenende gegen den TVS Baden-Baden II zu nutzen.
Auch wenn die Spielzeit den Akteuren der SG nur eine kurze Vorbereitung auf die Partie erlaubt und die Rollen in der Offo-Halle klar verteilt sind, sind die Stimmen im Lager der Weiß-Schwarzen durchweg zuversichtlich. Mit einem ähnlich couragierten und konzentrierten Auftritt wie in den vergangenen Wochen kann gegen den TuS Schuttern die nächste große Überraschung gelingen.

SG-Herren erwischen einen Sahnetag

Mit 34:19 (15:8) schlug die erste Herrenmannschaft der SG Freudenstadt/Baiersbronn am Samstag den TVS Baden-Baden II in der heimischen Murgtalhalle. Über alle Mannschaftsteile hinweg zeigten die Weiß-Schwarzen eine überragende Vorstellung und zeigten somit der Oberliga-Reserve mit Ambitionen ins obere Tabellendrittel deutlich ihre Grenzen auf.
Zu Beginn der Partie begegneten sich beide Teams noch auf Augenhöhe. In den ersten zehn Minuten, welche arm an Toren waren, lagen die Gäste aus dem Badischen stets mit einem Treffer in Front. Die Hausherren fanden noch nicht in gewünschter Manier zu ihrem Tempospiel und benötigten lange, um sich gute Wurfchancen zu erarbeiten. Dennoch wurde direkt klar, dass die SG dem Favoriten Paroli bieten konnte.
Anschließend rührte die Schwarzwald-SG in der Defensive den Beton an. Obwohl die spielstarken Akteure des TVS den Ball druckvoll durch die eigenen Reihen spielten, war die Abwehrreihe der Mannschaft um Kapitän Marcel Bauer mit guter Absprache und schneller Beinarbeit stets zur Stelle. Auf dieser Grundlage ging man in der 17. Spielminute erstmals in Führung und schraubte mittels eines 8:1-Laufes vor der Halbzeit den Vorsprung auf 15:8.
Die zahlreichen Zuschauer in der restlos vollbesetzten Murgtalhalle Baiersbronn sahen eine erste Halbzeit, in der das Team von Trainerduo Krzysztof Lisiecki und Ralph Kammer ihr komplettes Potential abrief. Nichtsdestotrotz musste man davon ausgehen, dass die Partie noch nicht entschieden ist und die Gäste nochmals alles daran setzen werden, das Ruder herumzureißen.
Doch vor der stimmungsvollen Kulisse wurde direkt nach Wiederanpfiff deutlich, dass die SG dies nicht zulassen würde. Drei Treffer in Serie durch Ludwig Sättler, Marcel Bauer und den exzellent aufgelegten Tobias Harastko bauten das Polster der Weiß-Schwarzen weiter aus.
Auch in der Folge blieben die Gastgeber hungrig und stellten eine Abwehr, die für den TVS schier unüberwindbar schien. Unterstützt von der Arbeit der Vorderleute erwischten auch die Keeper Sven Wissmann und Florian Thomas einen glänzenden Tag. Speziell im zweiten Spielabschnitt kam das Tempospiel der Spielgemeinschaft zur vollen Entfaltung sodass reihenweise einfache Treffer erzielt wurden und die Partie spätestens beim Spielstand von 24:12 nach 41 Minuten entschieden war.
In der Schlussphase reagierte Gäste-Trainer Schulmeister mit einer offensiveren Deckungsvariante auf das Spiel der Gastgeber. Die Lisiecki-Sieben ließ sich davon jedoch nicht beirren und überzeugte mit einer zufriedenstellenden Chancenauswertung. Den Schlusspunkt setzte einmal mehr Kapitän Bauer zum 34:19 Endstand.
Im Anschluss an die Partie überwog die Freude über den dritten Sieg in Serie, aber phasenweise auch eine Art Überraschung ob der Deutlichkeit des Ergebnisses. Selbst die Vereinsverantwortlichen der Weiß-Schwarzen sparten nicht an Lob: „Das war handballerisch das Beste, was wir seit Gründung der SG gesehen haben“, urteilte Vorstandsmitglied Matthias Haug.
Nach vier Spieltagen rangiert die SG Freudenstadt/Baiersbronn völlig überraschend mit 6:2 Punkten auf dem zweiten Tabellenrang der Landesliga Nord. Das Team jedoch muss bodenständig bleiben und im Wissen um die weiteren schweren Aufgaben auf dem Weg zum Klassenerhalt beharrlich weiterarbeiten. Am kommenden Wochenende reist das Team zum Vorjahres-Vierten TuS Schuttern.
SG: Sven Wissmann (Tor), Florian Thomas (Tor), Marcel Bauer (9/1), Tobias Harastko (7), Nico Käser (5), Marinko Tuka (3), Nicolas Seeger (3), Pascal Baur (3), Dominik Schwab (2), Jakob Benzing (1), Ludwig Sättler (1), Christian Gubler, Hannes Benzing, Patrick Waller

Oberliga-Reserve zu Gast im Schwarzwald

Am Samstag um 20 Uhr empfängt die erste Herrenmannschaft der SG Freudenstadt/Baiersbronn den TVS Baden-Baden II. Gegen die Gäste, die in den ersten Partien einen starken Eindruck hinterließen, benötigen die Weiß-Schwarzen einen perfekten Tag, um die Zähler in der heimischen Murgtalhalle zu behalten.
Die Stimmung bei der Mannschaft von Trainerduo Krzysztof Lisiecki/ Ralph Kammer ist gut. Mit zwei Siegen aus drei Partien hat die SG direkt zu Beginn der Landesliga-Saison wichtige Zähler gesammelt. Auch wenn es noch Baustellen im Spiel des Teams gibt, so ist man von Beginn an in der neuen Leistungsklasse angekommen.
Mit dem TVS Baden-Baden II (vormals TV Sandweier) haben die Gastgeber jedoch eine schwere Aufgabe vor der Brust. Die Badener konnten beide bislang absolvierten Partien deutlich gewinnen und rangieren daher auf dem zweiten Tabellenplatz. Damit unterstrich die Mannschaft von Trainer Frank Schulmeister ihre Ambitionen, in dieser Saison einen Platz unter den Top-6 der Liga anzustreben.
Die Oberliga-Reserve verfügt im Kern über eine seit Jahren eingespielte Mannschaft, welche in dieser Saison an einigen Stellen personell ergänzt und verbessert wurde. Speziell Neuzugang Simon Bornhäußer ist in diesem Zusammenhang zu nennen. Der Allrounder mit umfassender Oberliga-Erfahrung erzielte in den ersten zwei Partien ganze 24 Treffer.
Auch abseits des Top-Scorers ist die Offensive des TVS brandgefährlich. In beiden Partien trafen die Gäste ganze 40 Mal ins gegnerische Netz, was ein Ergebnis von individueller Klasse und hohem Tempo im Kader ist. Für die Hausherren wird es darum gehen, durch niedrige Fehlerquoten und engagiertes Rücklaufverhalten das Tempospiel der Gäste zu unterbinden.
An den bisherigen Spieltagen überzeugten die Weiß-Schwarzen speziell mit ihrer kompakten Defensive um ein gutes Torhüter-Duo. Diese Tendenz möchte das Team um Kapitän Marcel Bauer auch im kommenden Duell fortsetzen. Zusätzlich muss vor allem das Angriffsspiel der SG zwingender und die Chancenauswertung verbessert werden. Nur wenn die Schützen der Gastgeber sicher ihre Einschussmöglichkeiten nutzen, ist ein Punktgewinn möglich.
Ob man bei diesem Vorhaben auf die Dienste von Rückraum-Akteur Drazen Dropuljic vertrauen kann ist aktuell noch fraglich. Dropuljic laboriert derzeit an einem Bluterguss am Knie, welchen er sich bei der Partie am vergangenen Samstag in Sinzheim zugezogen hat. Nichtsdestotrotz kann das Trainerduo in Qualität und Quantität auf eine gute Bandbreite an Spielern zurückgreifen.
Die Weiß-Schwarzen wissen um ihre erneute Außenseiterrolle gegen ein Team, welches mit breiter Brust den Weg in die Murgtalhalle antritt. Doch die Mannschaft weiß, dass Sie vor eigenem Publikum auf einen Lauf von 15 Siegen in Folge zurückblicken kann. Sie ist nicht gewillt diese Serie ohne Gegenwehr enden zu lassen und hofft auf eine weitere kleine Überraschung in dieser frühen Saisonphase.

Wichtige Auswärtspunkte für SG-Herren

Mit 29:34 (11:15) siegten die Herren der SG Freudenstadt/Baiersbronn am vergangenen Samstag gegen den BSV Phönix Sinzheim II. Garanten für den verdienten Auswärtssieg waren der erfahrene Kapitän Marcel Bauer sowie der gut aufgelegte Keeper Sven Wissmann.
Die Gäste aus dem Schwarzwald starteten fokussiert und konzentriert in die Begegnung mit dem BSV. Durch drei Treffer in Serie von Patrick Waller konnte sich die SG nach sieben Spielminuten erstmals auf vier Tore absetzen.
Dass der Vorsprung der Mannschaft um Kapitän Marcel Bauer nicht weiter anwuchs, lag vor allem an der zum wiederholten Male schwachen Torausbeute. Ungewöhnlich viele Würfe der SG-Akteure verfehlten das Tor oder prallten am Gehäuse ab. Somit gab man der Südbadenliga-Reserve die Gelegenheit, besser ins Spiel zu kommen.
Torhüter Sven Wissmann war es, der seine Mannschaft vor dem Anschluss der Gastgeber bewahrte. Wie schon in den vergangenen Partien erwies er sich speziell während der Schwächephasen seiner Vorderleute als Lebensversicherung und partierte zahlreiche Würfe der BSV-Akteure.
Bis zum Halbzeitpfiff konnte keine der beiden Seiten noch nennenswerte Akzente setzen, sodass es mit einem Zwischenstand von 11:15 zugunsten der Weiß-Schwarzen in die Kabinen ging. Nachdem es die Lisiecki-Sieben in Halbzeit eins verpasst hatte, sich einen beruhigenden Vorsprung zu erarbeiten, nahm sie sich vor, das Spiel kurz nach Wiederanpfiff endgültig auf ihre Seite zu bringen.
Doch auch im zweiten Durchgang blieben die Gastgeber aus dem Badischen zumindest auf Tuchfühlung mit der SG. In der 42. Spielminute verletzte sich Rückraum-Spieler Drazen Dropuljic bei einer Abwehraktion am Knie und konnte nicht mehr eingreifen. Die Schwarzwald-SG drohte das Heft aus der Hand zu geben und ließ die Hausherren auf bis zu drei Treffer aufschließen.
In dieser Phase bewies Marcel Bauer seine Führungsqualitäten. Fünf der nächsten sechs Treffer für die Schwaben erzielte der Kapitän und hielt somit seine Farben nahezu im Alleingang auf Kurs. Die Gastgeber waren nicht mehr in der Lage, in den letzten zehn Minuten den Auswärtssieg der Weiß-Schwarzen ernsthaft zu gefährden, sodass schlussendlich ein 29:34 Endergebnis zugunsten des Aufsteigers auf der Anzeigetafel stand.
Der Erfolg über den BSV Phönix Sinzheim II ist durchaus verdient. Über die komplette Spielzeit lag die SG in Führung und erwies sich als taktisch und spielerisch reifer als die Gastgeber. Nichtsdestotrotz muss sich das Team eingestehen, dass es sich um eine Landesliga-Partie auf niedrigem Niveau gehandelt hat und dass es in den kommenden Wochen einer Leistungssteigerung bedarf.
Rang vier nach dem dritten Spieltag der Landeliga Nord ist gewiss eine schöne Momentaufnahme für die Schwarzwald-SG. Sie kann demnach mit viel Selbstvertrauen in die bevorstehenden, schwierigen Aufgaben blicken. Bereits am kommenden Samstag um 20 Uhr empfängt man in der Murgtalhalle Baiersbronn mit dem TVS Baden-Baden II ein mögliches Spitzenteam.
SG: Sven Wissmann (Tor), Florian Thomas (Tor), Marcel Bauer (7), Nico Käser (7), Patrick Waller (7), Dominik Schwab (4), Drazen Dropuljic (3), Christian Gubler (2), Nicolas Seeger (1), Hannes Benzing (1), Jakob Benzing, André Stölzle, Pascal Baur>

SG-Herren streben erste Auswärtspunkte an

Am dritten Spieltag der Landesliga Nord reisen die Herren der SG Freudenstadt/Baiersbronn am Samstag um 17 Uhr zum BSV Phönix Sinzheim II. Die Weiß-Schwarzen erwarten dabei ein Duell auf Augenhöhe mit einem Team, welches ebenso den Klassenerhalt als Saisonziel ausgerufen hat.
Am vergangenen Wochenende konnte die Schwarzwald-SG mit einem 32:24 Heimsieg gegen Ottersweier die ersten Punkte der Saison verbuchen. Dabei überzeugte die Mannschaft von Trainerduo Lisiecki/Kammer speziell in der zweiten Hälfte mit einer sicheren Defensive und konzentriertem Torabschluss. „Das hat uns Selbstvertrauen gegeben. Diesen Schwung möchten wir nun mitnehmen“, formuliert Krzysztof Lisiecki.
Gegner in der Altenburghalle am Samstag ist die Südbadenliga-Reserve des BSV Phönix Sinzheim. Nach dem Aufstieg in der Saison 2017/18 konnte der BSV mit 22:30 Punkten in der abgelaufenen Spielzeit souverän den Klassenerhalt feiern und wird auch in dieser Runde nichts anderes als den Verbleib in der Landesliga anstreben.
Die bisherigen zwei Partien verliefen für die Gastgeber jedoch unglücklich. Sowohl gegen den TVS Baden-Baden II als auch die HGW Hofweier II hatte das von Michael Rauber trainierte Team deutlich das Nachsehen. Von dieser Momentaufnahme darf man sich jedoch nicht blenden lassen – zumal die jeweiligen Kontrahenten im weiteren Saisonverlauf wohl eher im oberen Bereich der Landesliga einzuordnen sind.
Der Kader des BSV gehört zu den jüngeren der Liga. Durch die enge Verzahnung der ersten und zweiten Mannschaft des Phönix verfügen viele Spieler trotz ihres jungen Alters über höherklassige Erfahrung. Die genaue Besetzung des Kaders ist hingegen eine Wundertüte. Wie für Reserve-Mannschaften üblich, hängt die Zusammensetzung stark von der Situation der ersten Garde ab, die in diesem Fall erst am Sonntag in heimischer Halle gefordert ist.
Für die Weiß-Schwarzen sind die Gastgeber also nur schwer auszurechnen. Grundlegend ist davon auszugehen, dass die BSV-Spieler unterschiedliche Abwehrformationen beherrschen und demnach auch regelmäßig versuchen, die SG mit einer sehr offensiven Deckung unter Druck zu setzen. Darauf muss sich die Mannschaft um Kapitän Marcel Bauer einstellen und ihrerseits variabel und passsicher im eigenen Ballbesitz agieren.
Mit Hinblick auf die eigenen Stärken will die Lisiecki-Sieben auch am Samstag mit einer soliden Defensive überzeugen, um damit die Basis für Punktgewinne legen zu können. Desweiteren baut das Trainerduo auf die Breite des Kaders. In der vergangenen Woche überzeugte speziell die „zweite Reihe“ im Rückraum der SG und stellte somit eindrucksvoll die Breite des Kaders unter Beweis.
Ebenfalls unterstrichen hat die Mannschaft beim ersten Saisonsieg ihre Heimstärke. Der Schwarzwald-SG ist jedoch auch bewusst, dass es ohne Punktgewinne in der Fremde unmöglich sein wird, den Klassenerhalt zu sichern. In der Vergangenheit wurde speziell bei den Gastspielen im Badischen nicht das volle Potential abgerufen. Dies soll und muss sich in dieser Spielzeit ändern.
Ein Favorit ist vor dem Duell in Sinzheim nicht auszumachen. Die Spielgemeinschaft hat sich für das Gastspiel in der Altenburghalle fest vorgenommen, mit Zählbarem im Gepäck die Heimreise ins Württembergische anzutreten. Mit einem doppelten Punktgewinn könnte man zweifelsfrei ein zufriedenstellendes Fazit der ersten drei Partien in der Landesliga Nord ziehen.

Fulminante zweite Hälfte sichert erste Punkte

Die Herren der SG Freudenstadt/Baiersbronn bleiben in eigener Halle eine Macht. Mit einem unerwartet deutlichen 32:24 (11:9) Sieg gegen die TS Ottersweier fuhren die Weiß-Schwarzen am vergangenen Samstag die ersten zwei Zähler in der Landesliga Nord ein.
Die zahlreichen Zuschauer in der Murgtalhalle Baiersbronn sahen zunächst eine ausgeglichene Anfangsphase. Beide Teams gingen mit hohem Tempo in die Partie und erarbeiteten sich viele Chancen. Die Abwehrreihen der Kontrahenten jedoch fanden noch nicht den richtigen Zugriff, sodass in den ersten fünf Minuten der Partie je drei Treffer auf beiden Seiten erzielt wurden.
Dass sich die Turnerschaft aus Ottersweier in der Folge auf drei Treffer absetzen konnte, lag erneut an der mangelnden Chancenauswertung der Gastgeber, die in einigen Fällen am Gäste-Keeper scheiterten. Das Torhüter-Duo Wissmann/ Thomas auf Seiten der Schwarzwald-SG jedoch war erneut glänzend aufgelegt und hielt die Hausherren mit wichtigen Paraden im Spiel.
Zum Ende des ersten Durchgangs konnte die Mannschaft von Kapitän Marcel Bauer die Partie drehen. Ein 5:0-Lauf in den letzten zehn Spielminuten sorgte für eine knappe 11:9 Halbzeit-Führung. Im Wissen darum, am ersten Spieltag in Ottenheim die Partie im zweiten Spielabschnitt verloren zu haben, nahm sich die SG  für die kommende Halbzeit eine Menge vor.
In dieser agierten die Gastgeber von Beginn an sehr konzentriert. Das Trainerduo Lisiecki/Kammer gab die Anweisung, eine sehr defensive 6:0-Formation zu spielen, um somit Durchbrüche der Gäste zu verhindern. Obwohl man dadurch den Rückraum-Akteuren des Favoriten mehr Platz gewährte, erwies sich diese Umstellung als goldrichtig.
Die Schützen der Turnerschaft hatten sichtlich Probleme mit dem Harzverbot in der Murgtalhalle Baiersbronn, woraus Fehlwürfe und Ballgewinne zugunsten der Weiß-Schwarzen resultierten. Entgegen der ersten Halbzeit war die SG  nun in der Lage, diese Ballgewinne konsequent in Tore umzumünzen. Beim zwischenzeitlichen 22:14 durch den bärenstarken Jakob Benzing war in der 46. Spielminute die Vorentscheidung gefallen.
Es folgte eine Schlussphase, in der trotz des großen Abstands keines der beiden Teams nachließ. Von der hohen, bisweilen ruppigen Gangart der Partie zeugen auch die insgesamt 17 ausgesprochenen Zeitstrafen durch das Schiedsrichter-Gespann. Die gastgebende SG ließ sich davon aber nicht mehr beeindrucken, brachte den Sieg über die Zeit und bejubelte schließlich einen 32:24 Heimsieg.
Auch wenn der Erfolg der SG Freudenstadt/Baiersbronn unerwartet deutlich ausfiel, war er keinesfalls unverdient. Die Hausherren brachten ihr Spiel insbesondere in der zweiten Halbzeit zur Entfaltung und hatten die individuell starken Akteure der Gäste über weite Phasen im Griff. Auch das Trainerduo Krzysztof Lisiecki und Ralph Kammer lobte im Anschluss an die Partie die Art und Weise, mit der die Mannschaft ihre Vorgaben umgesetzt hat.
Mit dem 15. Heimerfolg in Serie ist ein erster, sehr kleiner Schritt zum Klassenerhalt getan. Der SG jedoch bleibt keine Zeit zum Feiern. Am nächsten Samstag kommt es mit dem Gastspiel beim BSV Phönix Sinzheim II zum Aufeinandertreffen mit einem Team, welches ebenso wie die Weiß-Schwarzen um den Klassenerhalt in der Landesliga Nord kämpfen wird. Hier möchte die Lisiecki-Sieben das Selbstvertrauen mitnehmen und zeigen, dass auch auswärts mit ihr zu rechnen ist.
SG: Sven Wissmann (Tor), Florian Thomas (Tor), Hannes Benzing (5), Nicolas Seeger (5), Pascal Baur (5/1), Tobias Harastko (3), Dominik Schwab (3), Drazen Dropuljic (3), Marcel Bauer (3/2) Jakob Benzing (2), Patrick Waller (2), Ludwig Sättler (1), André Stölzle, Christian Gubler

Die SG baut auf ihre Heimstärke

Im ersten Heimspiel der Saison empfängt die Herrenmannschaft der SG Freudenstadt/Baiersbronn am Samstag um 20 Uhr die TS Ottersweier in der heimischen Murgtalhalle Baiersbronn. Im Wissen darum, vor eigenem Publikum alles schaffen zu können, gehen die Weiß-Schwarzen mit Selbstbewusstsein in das Duell.
Der Auftakt zum „Abenteuer Landesliga“ war für die Schwarzwald-SG gewiss kein leichter. Mit dem TuS Ottenheim war die Mannschaft um Kapitän Marcel Bauer bei einem der Top-Teams der Liga zu Gast und musste sich trotz hartem Kampf mit 19:26 geschlagen geben. Nun präsentiert sich das Team erstmals in der Murgtalhalle. Dort gastiert ein Gegner, der zumindest in sportlicher Schlagdistanz liegt.
Die Turnerschaft aus Ottersweier geht in die vierte Spielzeit in der Landesliga Nord. Seit dem Aufstieg 2016 konnten die Badener sich stets aus dem unmittelbaren Abstiegskampf heraushalten und sicherten sich auch in der vergangenen Saison mit 24:28 Punkten souverän den Klassenerhalt. Auch in dieser Runde wird eine Platzierung im soliden Mittelfeld das Ziel für die TS sein.
Die Akteure der Gäste stammen zu einem wesentlichen Teil aus der eigenen, guten Jugendarbeit. Im Durchschnitt dürfte das Alter des jungen Teams nicht über dem der SG liegen. Vor der Spielzeit wurde der Kader gezielt verstärkt, sodass Chef-Trainer Siggi Oser auf einen äußerst breiten Kader von über 20 Spielern zurückgreifen kann.
Zur Integration der Neuzugänge absolvierte die Turnerschaft sogar ein einwöchiges Trainingslager in Kroatien. Die Stärken in der vergangenen Saison lagen vor allem in der starken Defensivarbeit und einem kompromisslosen Tempospiel. Es ist davon auszugehen, dass beide Teams ein hohes Tempo gehen werden und konditionell topfit sind.
Auf das Team von Trainerduo Lisiecki/Kammer wartet also eine Mannschaft, die eine ähnliche Spielphilosophie verfolgt. Auch die SG möchte aus einer soliden Defensive heraus einfache Tore erzielen. Am vergangenen Wochenende gelang dies gegen den TuS Ottenheim nur phasenweise. Während die Mannschaft mit der Abwehrleistung zufrieden sein konnte, agierte man im Angriff oft zu überhastet und ließ die nötige Ruhe vermissen.
Hinzu kommt der Torabschluss und damit ein ständiges Problem im Spiel der Weiß-Schwarzen, die in der Vergangenheit häufig nicht mit konsequenter Chancenauswertung überzeugten. Um am Samstag in der Murgtalhalle erfolgreich zu sein, wird dies jedoch unabdingbar sein. Die Akteure um Kapitän Bauer sind sich bewusst, dass sie in der kommenden Partie eine realistische Chance auf einen Punktgewinn haben und dass es hierfür einer möglichst fehlerfreien Vorstellung bedarf.
Dabei baut die SG auch auf ihre Heimstärke. Die letzte Liga-Niederlage in eigener Halle datiert vom 3. März 2018 und somit noch aus der Saison 2017/18. Die Weiß-Schwarzen können eine beeindruckende Serie von 14 Siegen in Folge vor eigenem Publikum aufweisen. Mit ihren zweifelsfrei besonderen Fans im Rücken wollen die SG-Herren diese Serie weiter ausbauen.
Auf dem Papier geht die heimische Schwarzwald-SG als Außenseiter in das Duell mit dem TS Ottersweier. Daran wird sich die Lisiecki-Sieben in dieser Saison gewöhnen müssen. Trotz alledem möchte sie selbstbewusst auftreten und setzt sich das klare Ziel, die ersten Punkte in der noch jungen Spielzeit einzufahren.

 

Schwächephase verhindert die Überraschung

Am ersten Spieltag der Landesliga Nord musste sich die erste Herrenmannschaft der SG Freudenstadt/Baiersbronn dem TuS Ottenheim mit 26:19 (14:11) geschlagen geben. Auch wenn sich die Lisiecki-Sieben achtbar schlug, erwiesen sich die Gastgeber schlussendlich als cleverer und entschieden die Partie verdient für sich.

Die Rollen auf dem Papier waren klar verteilt. Die Schwarzwald-SG sah sich gegen das Top-Team aus Ottenheim als klarer Außenseiter, wollte sich jedoch als konkurrenzfähiger Aufsteiger präsentieren. In einer Anfangsphase, die beidseitig von Nervosität geprägt war, erzielte Dominik Schwab den ersten SG-Treffer in der Landesliga seit 2011.

In der Folge fanden die Kontrahenten besser in die Partie. Dennoch konnte sich im ersten Spielabschnitt kein Team nennenswert absetzen. Die Weiß-Schwarzen überzeugten insbesondere mit einer soliden Defensiv-Leistung um einen exzellent aufgelegten Sven Wissmann im Tor. Nach mehreren Führungswechseln gelang es den Gastgebern in der 24. Spielminute, sich erstmals mit drei Treffern abzusetzen (11:8).

Die SG steckte nicht auf und konnte bis zum Pausenpfiff die Partie offen gestalten. Neuzugang Drazen Dropuljic erzielte den letzten Treffer für seine Farben zum 14:11 Halbzeitstand. Durch zwei Tore direkt nach Wiederanpfiff konnte die Mannschaft von Trainerduo Lisiecki/Kammer sogar zum TuS Ottenheim aufschließen und schnupperte an der Sensation.

Anschließend jedoch kam es zu einem Bruch im Spiel der SG. Überhastete und schwache Torabschlüsse sowie nachlassende Konzentration in der Defensive luden die Hausherren zum Tore werfen ein. Es folgte ein spielentscheidender 7:0-Lauf zugunsten des TuS, der sich bis zur 47. Spielminute auf 21:13 absetzen konnte.

In dieser Phase war der Schwarzwald-SG die mangelnde Erfahrung deutlich anzumerken. Die Ottenheimer indes nutzten konsequent ihre Chancen, hielten den Druck auf die SG hoch und spielten in langen Angriffen den Vorsprung routiniert über die Zeit. Für die Weiß-Schwarzen ging es in der Folge darum, den Rückstand nicht weiter anwachsen zu lassen.

Dieses Vorhaben gelang in den Schlussminuten. Letztendlich stand ein 26:19 zugunsten des TuS Ottenheim auf der Anzeigetafel. Ein Ergebnis, welches die Schwarzwald-SG dennoch zufrieden stimmt. Lange Zeit konnte man einem spielerisch und körperlich überlegenen Gegner Paroli bieten.

Nichtsdestotrotz offenbarten sich im Spiel der SG Mängel, die es in den kommenden Trainingseinheiten zu beheben gilt. Neben der „Dauerbaustelle“ Chancenauswertung muss die Lisiecki-Sieben vor allem an ihrer Durchschlagskraft in der Offensive arbeiten.

Am kommenden Wochenende präsentiert sich das Team dann erstmals vor eigenem Publikum. Gegen die TS Ottersweier rechnen sich die Weiß-Schwarzen am Samstag um 20 Uhr in der Murgtalhalle Baiersbronn erstmals realistische Chancen auf einen Punktgewinn aus.

SG: Sven Wissmann (Tor), Florian Thomas (Tor), Marcel Bauer (9/3), Dominik Schwab (2), Drazen Dropuljic (2), Pascal Baur (2), Nico Käser (1), Hannes Benzing (1), Ludwig Sättler (1), Patrick Waller (1), Jakob Benzing, Christian Gubler, Nicolas Seeger Tobias Harastko.

Harter Prüfstein zum Saisonauftakt

Im Eröffnungsspiel der Landesliga Nord gastiert die erste Herrenmannschaft der SG Freudenstadt/Baiersbronn am Freitag um 20:30 Uhr beim TuS Ottenheim. Dieser zählt zu den Spitzenteams der Spielklasse, weshalb die Weiß-Schwarzen sich klar in der Außenseiterrolle sehen.
Die Vorfreude bei der Schwarzwald-SG auf die bevorstehende Landesliga-Saison ist groß. Einen dementsprechend motivierten und positiven Eindruck hinterließen die Akteure des Teams um den neuen Kapitän Marcel Bauer in der Vorbereitung. Auch Co-Trainer Ralph Kammer gibt sich zuversichtlich: „Wir sind gut vorbereitet und die Mannschaft harmoniert“, so Kammer.
Die SG-Herren wissen jedoch, dass es die kommende Saison 2019/20 in sich haben wird. In einer starken und ausgeglichenen Landesliga wird die Mannschaft von Beginn an um den Klassenerhalt kämpfen müssen. Umso wichtiger ist es daher, sich schnell an das körperliche und spielerische Niveau zu gewöhnen, um in der ersten Saisonphase keine unnötigen Punktverluste hinnehmen zu müssen.
Mit dem TuS Ottenheim wartet ein echtes „Schwergewicht“ auf die SG. Die Mannschaft von Trainer Ulf Seefeldt belegte im Vorjahr den dritten Tabellenplatz und gehörte seit dem Abstieg aus der Verbandsliga in den vergangenen drei Spielzeiten stets zum Kreis der Top-Teams. Auch in der Saison 2019/20 gibt der TuS einen Platz auf dem Treppchen als Saisonziel aus, vermeidet jedoch bewusst die Formulierung von Aufstiegsambitionen. 
Der TuS verfügt über einen breiten und körperlich starken Kader ohne erkennbare Schwächen. Das eingespielte Team wurde im Saisonübergang nur an vereinzelten Stellen ergänzt und zeichnet sich insbesondere durch eine starke Defensive aus. Hinter dem souveränen Meister aus Meißenheim stellten die Badener in der vergangenen Spielzeit die zweitbeste Abwehrreihe der Liga.
Es liegt auf der Hand, dass die Schwarzwald-SG beim Gastspiel in der Rheinauenhalle als klarer Außenseiter ins Rennen geht. Dennoch möchte das Team selbstbewusst auftreten. „Wir wollen jedes Spiel gewinnen, egal wie der Gegner lautet,“ formuliert Head-Coach Lisiecki und fährt fort: „Wir wissen aber auch, dass wir nicht in der Pflicht sind, einen Sieg zu holen.“
Personell kann das Trainerduo dabei bis auf die Verletzen Max Kneißler und Bruno Dropuljic auf einen breiten Kader zurückgreifen. Speziell gegen die Spitzenteams ist es wichtig, über ausreichend Wechselalternativen zu verfügen, damit allen Spielern die nötigen Pausen ermöglicht werden. 
Um für eine kleine Sensation zum Saisonauftakt zu sorgen, müssen die Weiß-Schwarzen über alle Mannschaftsteile hinweg einen exzellenten Tag erwischen. Unabhängig vom schlussendlichen Ergebnis möchte die Schwarzwald-SG sich von seiner besten Seite präsentieren und Selbstvertrauen sammeln, bevor man am darauffolgenden Spieltag vor eigenem Publikum die TS Ottersweier empfängt.

 

SG-Herren wollen Historisches leisten

Nach dem Sensations-Aufstieg in der Vorsaison kämpft die erste Herrenmannschaft der SG Freudenstadt/Baiersbronn in dieser Spielzeit in der Landesliga um Punkte. Erstmals in der Geschichte der Spielgemeinschaft soll nun der Klassenerhalt in der zweithöchsten Spielklasse des SHV gelingen.
Eine überaus intensive Vorbereitung liegt hinter den Spielern der Weiß-Schwarzen. Auch wenn die obligatorischen Lauf- und Athletikeinheiten nicht fehlen durften, wurde in dieser Vorbereitung ein Schwerpunkt auf die Arbeit mit dem Ball gelegt. Hiermit setzte das Trainerteam Lisiecki/ Kammer seine Linie aus der Vorsaison fort und konzentrierte sich auf die Steigerung des Spielniveaus.
Dass man nahtlos an die Arbeit der vergangenen Jahre anknüpfen konnte, liegt an dem nur punktuell veränderten Kader. Mit Drazen und Bruno Dropuljic sowie Sven und Marc Wissmann kehrten zwei Brüderpaare zur Schwarzwald-SG zurück, die den Verein bereits vorab sehr gut kannten und sich daher rasch in das bestehende Mannschaftsgefüge integrieren konnten.
Mit Drazen Dropuljic und Marc Wissmann stellt sich die SG im Rückraum breiter auf und gewinnt an Erfahrung hinzu. Allein Dropuljic erzielte in der vergangenen Saison über 100 Treffer für die SG Schenkenzell/Schiltach in der Landesliga Süd. Während Bruno Dropuljic auf der Kreisläufer-Position zuhause ist, schließt der erfahrene Sven Wissmann die Lücke, die der scheidende Kapitän Simon Höfler im Tor hinterlassen hat.
Das Erbe als Kapitän der Weiß-Schwarzen tritt derweil Marcel Bauer an. Seit Jahren ist der Rückraum-Allrounder der Dreh- und Angelpunkt im Spiel der SG. „Marci kann spielentscheidend sein, ist ein absoluter Führungsspieler und darüber hinaus sorgt er immer für gute Stimmung im Team“, rechtfertigt Co-Trainer Ralph Kammer die Wahl Bauers zum Mannschaftskapitän.
Das Saisonziel für die Schwarzwald-SG liegt auf der Hand. Erstmals seit Gründung der Spielgemeinschaft 2006 soll der Klassenerhalt in der Landesliga gelingen. Zuletzt stand man in der Saison 2010/2011 in der zweithöchsten Spielklasse des SHV, musste aber nach nur einem Jahr den Weg zurück in die Bezirksklasse antreten. Mit dem Ligaverbleib möchte die Lisiecki-Sieben eine historische Leistung vollbringen.
In einer starken und ausgeglichenen Landesliga wird dieses Vorhaben gewiss keine Leichtigkeit. „Das Niveau ist sehr stark. Es gibt keine Außenseiter und viele Teams mit Erfahrung aus höheren Leistungsklassen“, fasst Krzysztof Lisiecki seine Eindrücke der Liga zusammen. In den vergangenen Spielzeiten ging es speziell im Abstiegskampf stets eng zu, sodass sich die SG keine Schwächeperiode erlauben kann.
In Bezug auf die Stärken und Schwächen der Mannschaft stellt das Trainerduo das Kollektiv in den Vordergrund. „Die Mannschaft harmoniert gut, hat aber auch individuell starke Einzelspieler“, so Ralph Kammer. Immer wieder zeigten die Weiß-Schwarzen in der Vorsaison eine große Moral. Davon zeugt allein der Aufstieg nach einer 9-Tore-Niederlage im Relegations-Hinspiel. Trotz alledem müssen die SG-Aktiven speziell in der Defensivarbeit und dem Torabschluss noch konsequenter werden, da Fehler in dieser Spielklasse gnadenlos bestraft werden.
Ein weiterer zentraler Faktor werden die Spiele vor eigenem Publikum. „Dort haben wir in der vergangenen Saison kein Spiel verloren. Wir haben großartige Fans und hoffen, zuhause den Grundstein für den Klassenerhalt legen zu können“, formuliert Head-Coach Lisiecki. Auswärts wird die Schwarzwald-SG hingegen häufig als krasser Außenseiter ins Rennen gehen. Dennoch möchte sie sich nicht verstecken und auch in fremder Halle wichtige Punkte gegen den Abstieg sammeln.

Der Auftakt ins Abenteuer Landesliga startet für die Weiß-Schwarzen am Freitag, dem 13. September um 20:30 Uhr. Im Eröffnungsspiel der Landesliga Nord trifft die SG auf den Verbandsliga-Absteiger und Top-Favoriten TuS Ottenheim. Somit wartet zum Einstieg direkt eine Herkules-Aufgabe auf den Aufsteiger. Co-Trainer Kammer ist sich der Rollenverteilung bewusst „Natürlich wird das gegen so eine starke Mannschaft schwer. Aber wir möchten uns teuer verkaufen und sehen, was darüber hinaus möglich ist.“

Pokal-Niederlage für SG-Herren

Bereits nach der ersten Runde des südbadischen Verbandspokals mussten die Herren der SG Freudenstadt/Baiersbronn die Segel streichen. Gegen die SG Schramberg unterlagen die Weiß-Schwarzen mit 32:27 (12:11).
Nach dem Halbfinal-Einzug im Vorjahr und den Duellen gegen zahlreiche höherklassige Mannschaften, ging die Schwarzwald-SG am vergangenen Freitag erstmals favorisiert in ein Pokalspiel. Das Team von Trainerduo Lisiecki/Kammer, welches auf die verhinderten Marcel Bauer und Dominik Schwab verzichten musste, hatte sich darum vorgenommen, die Aufgabe beim ambitionierten Bezirksligisten mit der nötigen Konzentration anzugehen.
Doch bereits in der Anfangsphase zeigte sich, dass mit den Schrambergern ein harter Prüfstein auf die SG wartete. Mit großem Engagement und hohem Tempo gingen die Teams in die Partie, wobei sich jedoch keine der beiden Seiten nennenswert absetzen konnte. Neuzugang Drazen Dropuljic brachte beim zwischenzeitlichen 4:5 seine Farben erstmals in Front.
Leider sollte dies die letzte Führung der Gäste im weiteren Spielverlauf sein. Mitte des ersten Durchgangs gelang den Hausherren ein 7:1-Lauf, wodurch sich das von Tim Hirt trainierte Team auf 11:6 absetzen konnte. In dieser Phase unterliefen den Weiß-Schwarzen viele technische Fehler und auch im Torabschluss ließen die SG-Akteure die nötige Präzision vermissen.
Nichtsdestotrotz kämpfte sich die Lisiecki-Sieben wieder zurück in die Partie und konnte bis zum Pausenpfiff auf 12:11 verkürzen. In der Halbzeitpause richtete das Trainerteam eine klare Botschaft an seine Spieler und forderte mehr Konzentration im zweiten Abschnitt.
Leider konnte die Schwarzwald-SG ihre Vorhaben nicht in die Tat umsetzen und die SG Schramberg setzte sich nach Wiederanpfiff erneut auf fünf Treffer ab. Speziell den neunfach erfolgreichen Rückraum-Akteur Kugler bekam die SG-Abwehr zu keiner Phase des Spiels in den Griff. Auch im Kollektiv zeigten die Gäste noch nicht die für die Landesliga nötige Stabilität in der Defensive.
Zwei Gegentreffer mit anschließender Unterzahl entschieden zehn Minuten vor Spielende die Partie endgültig zugunsten der Gastgeber, die bis zuletzt das Tempo und ihre Konzentration hochhalten konnten. Das Trainerteam der Weiß-Schwarzen nutzte die Schlussphase und räumte allen Spielern ausreichend Spielzeit ein, um weitere Spielpraxis zu sammeln.
Schlussendlich steht nach einer durchwachsenen Leistung das verdiente Aus im Verbandspokal. Auch wenn das Ergebnis sicherlich unbefriedigend für die Weiß-Schwarzen ist, ziehen die Beteiligten in Hinblick auf die weitere Vorbereitung ihre Lehren aus der Partie. Speziell in der Defensive steht der Schwarzwald-SG bis zum Saisonstart am 13.09. in Ottenheim noch einiges an Arbeit bevor.
SG: Florian Thomas (Tor), Sven Wissmann (Tor), Drazen Dropuljic (7), Nico Käser (7/2), Marinko Tuka (3), Tobias Harastko (2), Pascal Baur (2/1), Jakob Benzing (2), Nicolas Seeger (2), Hannes Benzing (1), Christian Gubler (1), Marc Wissmann, Jan Schultz, Patrick Waller

Pflichtspielauftakt im Verbandspokal

Am Freitag um 20 Uhr steht mit der ersten Runde im südbadischen Verbandspokal das erste Pflichtspiel für die Herren der SG Freudenstadt/Baiersbronn an. Gegner ist die SG Schramberg.

In Hinblick auf den Start der Landesliga stecken die SG-Herren noch mitten in der Vorbereitung. Zuletzt lag der Fokus des Trainerteams auf den spielerischen Aspekten. Sowohl in der Defensive als auch im Angriffsspiel möchte Head-Coach Lisiecki an der Feinabstimmung arbeiten.

Ein wichtiges Element hierbei sind die Trainingsspiele, in denen die Schwarzwald-SG die Inhalte unter Wettkampfbedingungen anwendete. In der vergangenen Woche waren die Ergebnisse dabei durchaus auf einem guten Niveau. Auf einen Sieg bei der HSG Murg (Bezirksklasse Rastatt) folgte ein deutlicher 53:26 Sieg gegen den TV Altensteig II (Bezirksliga Achalm Nagold).

In diese zentrale Phase der Vorbereitung fällt nun die erste Runde des SHV-Pokals gegen die SG-Schramberg. Die Schramberger beendeten die vergangene Saison in der Bezirksklasse Offenburg-Schwarzwald auf Rang drei und zählen auch im kommenden Jahr zu den Top-Teams in einer starken Liga.

Dass die Aufgabe in der Kreissporthalle Schramberg gewiss nicht einfach ist, dürfte allen SG-Akteuren bewusst sein. Die Gastgeber sind nicht nur robust, spielstark und personell breit aufgestellt. Sie verfügen zudem als Außenseiter mit dem heimischen Publikum im Rücken über einen vermeidlichen psychologischen Vorteil.

Diesen Vorteil dürften die Weiß-Schwarzen selbst sehr gut kennen. In der vergangenen Saison drang die SG selbst bis ins Halbfinale des Wettbewerbs vor und schaltete dabei zahlreiche höherklassige Teams in eigener Halle aus. 

Auch wenn dem Verbandspokal vor dem Hintergrund der Mission Klassenerhalt keine zentrale Bedeutung zukommt, möchte die Schwarzwald-SG diesen keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen. Demnach reißt die Mannschaft von Trainerduo Lisiecki/Kammer mit einer klaren Zielsetzung nach Schramberg: Mit einem Sieg soll die zweite Pokal-Runde erreicht und damit Spielpraxis und Selbstvertrauen gesammelt werden.

Saisonvorbereitung: SG-Herren schwitzen für die Landesliga

Seit knapp vier Wochen befinden sich die Herrenteams der SG Freudenstadt/Baiersbronn im Training für die bevorstehende Spielzeit. In der zweiten Phase der Vorbereitung rückt neben den kräftezehrenden Athletik-Einheiten auch zunehmend die Arbeit mit dem Spielgerät in den Fokus.
Der Abstiegskampf hat am 9. Juli begonnen. Mit diesem Tenor schwor das Trainerduo Lisiecki/Kammer seine Mannschaft auf die Saison 2019/20 ein. Vor dem Ligastart am 13.9. gegen den TuS Ottenheim möchte die Schwarzwald-SG die nötigen Grundlagen für die Mission Klassenerhalt legen.
In den vergangenen Wochen lagen die Schwerpunkte speziell im Bereich der Athletik. Somit verbrachten die SG-Akteure die überwiegende Trainingszeit im Hermann-Saam-Stadion zwischen Ausdauerläufen, Kraftzirkeln und Treppensprints.
Doch trotz der gemeinhin ungeliebten Trainingsinhalte überzeugten alle Beteiligten mit ihrer Einsatzbereitschaft. Auch das Trainerteam lobte die Einstellung der Mannschaft, die mit dem Aufstieg im Rücken und der Landesliga vor Augen nochmals einen Motivations-Schub erfahren hat. Ein Indikator hierfür ist die ungebrochen hohe Trainingsbeteiligung.
Zur Freude vieler Spieler findet in der zweiten Stufe der Vorbereitung das eigentliche Spielgerät immer mehr Verwendung. Ein wesentliches Ziel der kommenden Wochen ist es, neben der individuellen Schulung der Einzelspieler auch das Kollektiv der Weiß-Schwarzen weiter zu stärken. Dabei sollen die Neuzugänge integriert und die Abläufe weiter automatisiert werden.
Zu diesem Zwecke absolvierte die Schwarzwald-SG am vergangenen Samstag ihr erstes Trainingsspiel. Gegen die SG Hornberg/Lauterbach/Triberg aus der Bezirksklasse Offenburg/Schwarzwald wurde dabei ein 28:26 (13:13) Sieg eingefahren.
Co-Trainer Kammer zieht ein gemischtes Fazit der Partie. Während ihn die Laufbereitschaft und Defensivleistung seiner Mannschaft überzeugt hat, konnte er mit der Passgenauigkeit und Torausbeute nicht zufrieden sein. Die hohe Fehlerquote ist sicherlich auch darauf zurückzuführen, dass die Weiß-Schwarzen zuvor lediglich eine Einheit mit Ball absolvierten.
Vor dem Start der Landesliga stehen noch weitere sechs Freundschaftsspiele auf dem Programm, um unter Wettkampfbedingungen an der Feinabstimmung zu arbeiten. Das erste Pflichtspiel ist indes schon für den 23. August angesetzt. In der ersten Runde des Südbadischen Vereinspokals trifft die Lisiecki-Sieben auf den Bezirksligisten aus Schramberg.

Herren 2019 / 20 (Landesliga)