SG-Damen ziehen gemischtes Saisonfazit

Nach dem vorzeitigen Abbruch der Spielzeit 2019/20 beenden die Damen der SG Freudenstadt/Baiersbronn eine durchwachsene Saison auf Platz elf der Tabelle. Durch eine Präsidiums-Entscheidung des Südbadischen Handballverbands wurde der Klassenerhalt in der Landesliga Nord am „Grünen Tisch“ gesichert.

In der vorangegangenen Spielzeit retteten sich die Weiß-Schwarzen noch in letzter Sekunde durch einen überraschenden Sieg am letzten Spieltag. Auch für dieses Jahr war der Verbleib in der Landesliga das erklärte Saisonziel des Teams von Trainer Ludwig Sättler. Von vornherein war klar, dass dies aufgrund der engen Leistungsdichte und der hohen Anzahl an Absteigern kein einfaches Vorhaben werden würde.

Vor Saisonstart zogen sich mit Kim Höfler, Jessica Möhrle und Eva-Maria Raster gleich drei erfahrenen Spielerinnen aus dem Spielbetrieb zurück und hinterließen in der jungen Mannschaft große Lücken. Dafür rückten ambitionierte Nachwuchskräfte wie Emma Harzer, Jule Fahrner und Anna-Lena Krake in den Kreis der aktiven Damen auf und entwickelten sich im Laufe der Saison zu wichtigen Stützen der Mannschaft.

Nach einem deutlichen Saisonauftaktsieg zeigte sich in den folgenden Spielen, dass die Offensive die größte Schwachstelle des jungen Teams ist. In vielen Partien blieben die SG-Damen unter zwanzig Treffer. Hierfür lassen sich verschiedene Gründe ausmachen. Zum einen ließen die Spielerinnen der SG zu viele gute Torchancen liegen, wodurch man sich für gute Offensivaktionen häufig nicht belohnte.

Andererseits hebt Trainer Ludwig Sättler hervor, dass das Team häufig nicht mit allen Spielerinnen trainieren konnte: „Viele unserer Spielerinnen studieren und sind unter der Woche nicht da. Daher hatten wir häufig Probleme mit der Abstimmung und den Abläufen im Angriff“. Vor allem in wichtigen Situationen fehlte es laut Sättler an Sicherheit.

Weniger Anlass zur Sorge bot dem erfahrenen Coach hingegen die Defensive der Weiß-Schwarzen. Mit lediglich 23 Treffern pro Spiel stellte die Schwarzwald-SG eine der besten Abwehrreihen der Liga. Neben den hervorragenden Mittelblockspielerinnen Ines Welle und Jule Fahrner trugen auch die SG-Torhüter ihren Anteil zur Stabilität der Defensive bei.

Obwohl die beiden Torhüterinnen Tanja Leins und Benita Roscher noch in der A-Jugend spielberechtigt gewesen wären, sind sie im Laufe der Saison zu einem zuverlässigen Torhüterduo gereift und haben ihr Team mit entscheidenden Paraden unterstützt. Optimal ergänzt wird das Gespann durch Nachwuchstorhüterin Annika Günther, welche in der aktuellen Saison erste Erfahrung in der Landesliga sammelte.

Trotz der guten Defensivleistung tat sich die Sättler-Sieben vor allem auswärts schwer. Ganze drei Partien verloren die Weiß-Schwarzen mit nur einem Treffer Unterschied. „Da hat sich leider unsere Unerfahrenheit gezeigt. Wir haben auch mit den Spitzenteams der Liga häufig bis zum Ende mitgehalten, aber unsere Chancen dann nicht konsequent genutzt“, analysiert Sättler.

So konnten die Schwarzwälderinnen bis zum vorzeitigen Abbruch der Liga lediglich acht Punkte auf dem Kontostand verbuchen, was eine Platzierung auf dem vorletzten Tabellenplatz bedeutete. In den letzten fünf Partien hätte man den Abstieg noch aus eigener Hand verhindern können, doch durch die Entscheidung des Präsidiums wurde der Klassenerhalt nun jedoch am „Grünen Tisch“ gesichert.

Hinter der Zukunft des Teams stehen aktuell noch große Fragezeichen. In der verlängerten Sommerpause werden aus beruflichen und privaten Gründen erneut einige Spielerinnen der SG Freudenstadt/Baiersbronn den Rücken zukehren. Daher ist derzeit fraglich ob und in welcher Form die Mannschaft in der nächsten Saison erneut in der Landesliga Nord auflaufen wird. Die Planungen für eine zukunftsfähige Fortsetzung des Damenhandballs bei den Weiß-Schwarzen laufen auf Hochtouren.

Vergebene Chancen kosten Heimsieg

Mit 21:24 (9:9) unterlagen die Damen der SG Freudenstadt/Baiersbronn am vergangenen Samstag daheim dem ASV Ottenhöfen. Trotz einer ordentlichen Leistung bleibt das Team von Trainer Ludwig Sättler in der Rückrunde weiterhin glücklos und steckt tief drin im Abstiegskampf der Landesliga.

In der David-Fahrner-Halle gaben zunächst die Weiß-Schwarzen den Ton an. Im Angriff glänzten vor allem die beiden Außenspielerinnen Emma Harzer und Hannah Frei, welche auch schwierige Würfe sicher verwandelten und ihr Team mit 3:1 in Führung brachten. Auch in der Defensive präsentierte man sich zu Beginn hellwach und kampfbereit, wodurch die SG-Damen den Vorsprung kontinuierlich ausbauten.

Beim Stand von 9:5 in der 19. Spielminute kam es jedoch zu einem Bruch im Spiel der Sättler-Sieben. Neben vermehrten technischen Fehlern und Unkonzentriertheit stand auch die Abwehr nicht mehr so kompakt wie zu Beginn. So ermöglichte man es dem Gegner nach und nach ins Spiel zu finden. Wenige Sekunden vor Halbzeitpfiff gelang den ASV-Damen sogar der Ausgleichstreffer zum 9:9.

Nach einem schlechten Start in die zweite Halbzeit fingen sich die Weiß-Schwarzen allmählich. Gina-Maria Cusa und Jule Fahrner sorgten mit ihren Treffern für den erneuten Ausgleich. Im Anschluss verpasste man jedoch die Möglichkeit in Führung zu gehen und ließ den Gegner davonziehen. Zwar blieben die SG-Damen immer in Schlagdistanz, schafften es aber nicht das Ruder herumzureißen.

Mit einer offensiven Abwehrformation entwaffneten die Ottenhöfenerinnen den SG-Angriff und ließen kaum noch Wurfgelegenheiten zu. Obendrein war auch die Chancenverwertung der Schwarzwälderinnen mangelhaft. Alleine fünf 7-Meter-Strafwürfe vergab man über den gesamten Spielverlauf hinweg. So musste man sich am Ende mit 21:24 in eigener Halle geschlagen geben.

Nach der erneuten Niederlage stehen die Damen der SG Freudenstadt/Baiersbronn unter Zugzwang. Gegen den Tabellenletzten, die SG Willstätt-Auenheim, müssen die Weiß-Schwarzen punkten, um sich weiterhin Chancen auf den Klassenerhalt zu wahren. Spielbeginn ist in der Hanauerlandhalle am Samstag um 15:45 Uhr.  

Annika Günther (Tor), Benita Roscher (Tor), Tanja Leins (Tor), Gina-Maria Cusa (2), Jana Klisch (2), Anna-Lena Krake, Marleen Finkbeiner (2), Julia Kilgus, Hannah Frei (3), Jule Fahrner (1), Ines Welle (3/1), Svenja Bertiller (3), Ina Klisch (1), Emma Harzer (4)

Auswärtspunkt in letzter Sekunde hergegeben

Denkbar knapp verloren die Damen der SG Freudenstadt/Baiersbronn mit 23:22 (12:10) gegen die SG Ohlsbach/Elgersweier. Gegen den haushoch favorisierten Tabellenzweiten zeigte das Team von Trainer Ludwig Sättler über weite Strecken eine starke Leistung und brachten so den zu Hause ungeschlagenen Gegner an den Rand einer Niederlage.  

Unterstützt durch zahlreiche Fans, die zur lautstarken Unterstützung der Weiß-Schwarzen mit zwei Bussen nach Ohlsbach gereist waren, starteten die SG-Damen top motiviert in die Partie. Nach einer nervösen Anfangsphase und vielen Fehlwürfen auf beiden Seiten erzielte Marleen Finkbeiner für die Gäste den ersten Treffer der Partie.

In den ersten Minuten bereitete die kompakte und aggressive 6:0 Abwehr der Weiß-Schwarzen der besten Angriffsreihe der Liga einige Probleme. Dank Treffern von Ina Klisch und Emma Harzer verteidigten die Schwarzwälderinnen ihre Führung. Im Anschluss gewann die Heimmannschaft allerdings die Oberhand über die Partie und legte einen 6:0-Lauf hin. Dies ließ die Sättler-Sieben nicht auf sich sitzen und verkürzte bis zur Halbzeit auf 12:10.

Nach dem Seitenwechsel wuchs der Vorsprung der Heimmannschaft erneut an. Daran war vor allem die anfangs so starke Defensive der SG-Damen schuld, in welcher sich nun vermehrt Lücken auftaten. Trotzdem bewiesen die Weiß-Schwarzen auswärts große Moral und ließen sich von dem Rückstand nicht entmutigen.

In der Schlussphase kämpfte man sich mit viel Einsatz Stück für Stück wieder an die Damen aus Ohlsbach und Elgersweier heran. Maßgeblich beteiligt war hierbei vor allem Torhüterin Benita Roscher, die ihr Team mit glänzenden Paraden im Spiel hielt. Beim Stand von 21:20 hielt Roscher einen wichtigen 7-Meter-Strafwurf, wodurch Jana Klisch 30 Sekunden vor Schluss zum 21:21 ausglich. In Unterzahl schafften es die Schwarzwälderinnen leider nicht den Rückstand über die Zeit zu retten und kassierten kurz darauf den Siegtreffer zum 23:22.

Somit verlieren die Damen der SG Freudenstadt/Baiersbronn auswärts zum vierten Mal mit nur einem Treffer Unterschied. Trotz der Niederlage zeigt sich Coach Ludwig Sättler äußerst zufrieden mit dem Spiel seiner jungen Sieben: „Wir haben heute bis zur letzten Sekunde gekämpft und als Team eine starke Leistung gezeigt. Das gibt uns Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben.“ Bereits am kommenden Samstag wartet auf die Damen der SG Freudenstadt/Baiersbronn um 18 Uhr in der David-Fahrner-Halle mit dem ASV Ottenhöfen erneut ein starker Gegner.  

Tanja Leins (Tor), Benita Roscher (Tor), Gina-Maria Cusa, Jana Klisch (4),  Anna-Lena Krake (1), Marleen Finkbeiner (7), Julia Kilgus (1), Hannah Frei, Jana Sandelmann, Jule Fahrner, Ines Welle (3), Svenja Bertiller (1), Ina Klisch (1), Emma Harzer (1)

SG-Damen vor schwieriger Auswärtsaufgabe

Begleitet von zwei Fan-Bussen reisen die Damen der SG Freudenstadt/Baiersbronn am kommenden Samstag zur SG Ohlsbach/Elgersweier. In der Brumatthalle trifft das Team von Trainer Ludwig Sättler um 18 Uhr auf den zu Hause ungeschlagenen Tabellenzweiten.

Durch das spielfreie Wochenende hatten die Weiß-Schwarzen mehr Zeit als sonst, um sich auf den Gegner vorzubereiten. Da dank der Semesterferien zudem die zahlreichen Studentinnen auch unter der Woche im Training waren, konnte nach langer Zeit wieder mit dem kompletten Kader trainiert werden.

Dies ist für die Schwarzwald-SG wichtig, um weiter an der Offensive feilen zu können. Seit Beginn der aktuellen Saison offenbart sich diese als die größte Schwachstelle der SG. Mit nur knapp 22 Treffern pro Spiel stellen die Schwarzwälderinnen aktuell eine der schwächsten Offensiven der Liga. Vor allem an Schlagkraft aus dem Rückraum mangelte es zuletzt.

Demgegenüber steht die SG Ohlsbach/Elgersweier, deren Angriffsreihe mit durchschnittlich 31 Treffern pro Partie den Spitzenwert der Liga vorweisen kann. Die Damen aus Ohlsbach und Elgersweier zeichnen sich durch schnellen Tempohandball und eine effiziente Chancenverwertung aus. Im Kader der Badenerinnen sticht allen voran die wurfgewaltige Luisa Tschopp heraus, welche auf Platz zwei der Torschützenliste rangiert und für rund jeden vierten Treffer ihrer Mannschaft verantwortlich ist.

Dank der Offensivstärke mussten die Badenerinnen in der Saison 2019/20 erst sieben Punkte abgeben und stehen daher mit vier Punkten Rückstand auf die Tabellenspitze auf Platz zwei der Liga. Um im engen Kampf der Spitzenteams weiterhin Chancen auf den Meistertitel und den Aufstieg in die Südbadenliga zu wahren, darf sich die SG Ohlsbach/Elgersweier keine Ausrutscher erlauben.

Aufgabe der SG-Defensive in Verbindung mit dem Torhütertrio wird es daher sein, die gegnerischen Power-Offensive zu stoppen und dabei die notwendige Aggressivität an den Tag zu legen. Trainer Ludwig Sättler mahnt angesichts der Begleitung durch die zahlreichen SG-Fans allerdings zur Vorsicht: „Die Unterstützung der Fans ist für uns natürlich ein zusätzlicher Motivationsschub und kann uns einen entscheidenden Vorteil verschaffen. Trotzdem müssen wir einen kühlen Kopf bewahren und auf unsere Chancen warten.“

Offensive macht entscheidenden Unterschied

Trotz einer beachtlichen Aufholjagd in der zweiten Halbzeit mussten sich die Damen der SG Freudenstadt/Baiersbronn dem TV Friesenheim daheim mit 20:23 (7:12) geschlagen geben. Obwohl man den Gegner dank einer guten Defensivleistung bei nur 23 Toren hielt, besiegelte die schwachen Offensivleistung die Heimniederlage

In der gut gefüllten Murgtalhalle präsentierten sich die Weiß-Schwarzen von Beginn an hochmotiviert und wachsam. Ines Welle und Jule Fahrner brachten die SG-Damen mit 4:2 in Führung. Danach fanden die Gäste immer besser in die Partie und legten einen 5:0-Lauf zum zwischenzeitlichen 4:7 hin. Nur den gut parierenden Torhüterinnen war es zu verdanken, dass die TV-Damen den Vorsprung nicht noch weiter ausbauten.  

Da zwei Keeper des SG-Torhütertrios verhindert waren, kehrte die Torwarttrainerin und ehemalige SG-Spielerin Margit Fritz zurück ins Tor der Weiß-Schwarzen und sorgte gemeinsam mit Benita Roscher für wichtige Paraden auf Seiten der Heimmannschaft. Nach der starken Anfangsphase erzielten die Schwarzwälderinnen in 20 Spielminuten lediglich drei Tore, weshalb die Schwatzwald-SG mit einem 7:12-Rückstand in die Kabine gehen musste.

Nach dem Seitenwechsel stellte Coach Ludwig Sättler die Abwehr auf eine offensivere 5:1-Formation um. Dank einer engagierten Defensivarbeit kam man so zu einigen Ballgewinnen.  Auch in der Offensive legten die SG-Damen eine deutliche Schippe drauf und kämpften sich für bis zum 14:15-Anschlusstreffer durch Ina Klisch Stück für Stück an den Gegner heran.

Danach gewann jedoch der Tabellenführer wieder die Oberhand. Die individuell starken Friesenheimerinnen gewannen gegen die SG-Abwehr zu viele 1-gegen-1-Duelle und holten einige 2-Minuten-Strafen heraus. Im Gegensatz dazu taten sich die Heim-Damen im Angriff zunehmend schwer und fanden in der gegnerischen Offensive nur wenig Lücken. Daher konnte die Sättler-Sieben bis zum 20:23-Endstand nicht weiter verkürzen.

„Der Gegner war heute definitiv schlagbar. Aber wir haben uns heute das Leben durch unsere Fehler in der Offensive selbst schwer gemacht und somit die Chance auf zwei wichtige Heimpunkte verpasst“, analysiert Sättler nach Abpfiff. Am Samstag, den 29.02 wartet auf die SG-Damen ein Gegner ähnlichen Kalibers. Um 18 Uhr treten die Weiß-Schwarzen auswärts gegen den Tabellenzweiten, die SG Ohlsbach/Elgersweier an.

SG: Margit Fritz (Tor), Benita Roscher (Tor), Gina-Maria Cusa, Anna-Lena Krake (1), Marleen Finkbeiner (1), Julia Kilgus (4/1), Hannah Frei (1), Jule Fahrner (1), Ines Welle (2/1), Ina Klisch (8), Emma Harzer (2)

Herkulesaufgabe für SG-Damen 

Der TV Friesenheim tritt die Reise in den Schwarzwald als aktueller Tabellenführer an. Im Duell gegen die Damenmannschaft der SG Freudenstadt/Baiersbronn sind die Gäste am Samstagabend um 18 Uhr somit klarer Favorit. 

Nach vier Niederlagen in Folge ist die Mannschaft von Trainer Ludwig Sättler tief in den Tabellenkeller der Landesliga gerutscht.  Nach vierzehn Spielen können die Weiß-Schwarzen lediglich acht Punkte vorweisen und stehen somit auf dem elften Tabellenplatz. In der engen Landesliga ist damit die Entscheidung im Abstiegskampf jedoch noch lange nicht gefallen. Mit nur zwei Siegen mehr auf dem Konto, stünden die SG-Damen bereit im sicheren Tabellenmittelfeld. 

Gerade weil die Liga aktuell so eng ist, zählt für die Weiß-Schwarzen im Abstiegskampf jeder Punkt. Für das kommende Spiel gegen den Ligaprimus nimmt Sättler jedoch den Druck von den Schultern der jungen Mannschaft. „Wir haben in der Vergangenheit bewiesen, dass wir daheim an einem guten Tag auch die Großen ärgern können. Punkte gegen Friesenheim sind für uns jedoch keine Pflichtaufgabe“, so Sättler. 

Erschwerend kommt hinzu, dass der SG-Coach in den letzten Wochen immer wieder auf Leistungsträgerinnen verzichten musste. Auch am kommenden Samstag kann er in Sachen Kader nicht aus dem Vollen schöpfen. Unter anderem müssen die SG-Damen auf zwei Torhüterinnen verzichten, weshalb Keeperin Benita Roscher alleine das Tor der Weiß-Schwarzen hüten wird. 

Chancenlos sind die Schwarzwälderinnen jedoch keineswegs. Im Hinspiel zeigte man mit die beste Leistung der Saison und führte auswärts über 45 Minuten lang. Am Ende hatten die TV-Damen jedoch den längeren Atem und gewannen mit nur einem Tor Differenz. An diese gute Leistung wollen die Damen der SG Freudenstadt/Baiersbronn im Heimspiel anknüpfen und so den Favoriten in der heimischen Halle ärgern.  

Dezimierte SG-Damen wehren sich nach Kräften

Im Duell gegen die SG Muggensturm/Kuppenheim II konnten die Damen der SG Freudenstadt/Baiersbronn nur über 30 Minuten mithalten. So stand am Ende trotz einer kämpferischen Leistung eine deutliche 27:18 (11:8) Auswärtsniederlage zu Buche.

Die Favoritenrolle lag vor Anpfiff eindeutig auf Seiten der Damen aus Muggensturm und Kuppenheim. Da gleich mehrere Spielerinnen der Weiß-Schwarzen erkrankt waren, reiste man lediglich mit sieben Feldspielerinnen an. Neben beiden etatmäßigen Kreisläuferinnen fiel auch die beste Torschützin der SG, Jana Klisch aus. Demgegenüber stand auf Seiten der Heimmannschaft ein 13-köpfiger Kader, von dem sechs Spielerinnen ebenfalls in der Südbadenligamannschaft aktiv sind.

In den ersten Spielminuten begegneten sich beide Teams zunächst auf Augenhöhe. Auf Seiten der Weiß-Schwarzen rächte sich jedoch zunehmend die schlechte Chancenverwertung. So konnten die Mu/Ku´s, wie sie sich selbst nennen, auf 7:3 davonziehen. Daraufhin stellte Trainer Ludwig die Abwehr auf eine offensive 5:1-Abwehr um. Dies ermöglichte es der Schwarzwald-SG bis zur Halbzeit auf 11:8 zu verkürzen.

Nach dem Seitenwechsel machte sich allerdings der ausgedünnte Kader bemerkbar. Innerhalb von gut zehn Minuten erhöhte die Heim-SG den Vorsprung auf 21:11 und machte damit die Hoffnungen der Weiß-Schwarzen auf Auswärtspunkte zunichte. Da einige Spielerinnen auf ungewohnten Positionen aushelfen mussten, stimmten die Abläufe häufig nicht. Folglich fehlte das Selbstvertrauen und man baute im Angriff nur wenig Druck auf die gegnerische Defensive aus.

Lediglich Ina Klisch, welche alleine für die Hälfte der SG-Treffer verantwortlich war, sorgte aus dem Rückraum für Gefahr. Auch in der Defensive zeigte sich das Fehlen einiger Stammspielerinnen. Da man gegen die gut eingespielten Gegnerinnen zu langsam agierte, kassierte man vor allem über die Außenpositionen zu viele einfache Treffer. Trotzdem schafften es die SG-Damen den Rückstand bis zum 27:18-Endstand nicht weiter anwachsen zu lassen.

Trotz der hohen Niederlage zeigt sich Trainer Ludwig Sättler zufrieden mit der Leistung des Teams: „Wir haben uns den Umständen entsprechend gut verkauft. Mit einem vollen Kader wäre hier definitiv mehr drin gewesen.“ Am kommenden Samstag kann Sättler hoffentlich wieder auf eine breitere Bank zählen. Um 18 Uhr wartet in der Baiersbronner Murgtalhalle mit dem TV Friesenheim der aktuellen Tabellenführer auf die Damen der SG Freudenstadt/Baiersbronn.

Annika Günther (Tor), Benita Roscher (Tor), Tanja Leins (1), Jana Sandelmann, Julia Kilgus, Hannah Frei (1), Svenja Bertiller (6/3), Ina Klisch (7), Emma Harzer (3)

Wieder zu alter Defensivstärkte zurückkehren

Nach drei Niederlagen in Folge stehen die Damen der SG Freudenstadt unter Zugzwang. Mit der SG Muggensturm/Kuppenheim II steht am Sonntag um 15 Uhr eine schwere, aber nicht unlösbare Aufgabe in fremder Halle an.

Das Hinspiel gegen die „Mu/Ku’s“ war für die Weiß/Schwarzen das erste Spiel der Saison 2019/20 und ein mehr als denkwürdiger Auftakt. Nachdem man zwischenzeitlich 11:0 geführt hatte, bezwang die Sättler-Sieben die hilflosen Gäste ohne Probleme mit 19:7. Nach diesem verkorksten Saisonbeginn hat sich die Südbadenliga-Reserve aber mittlerweile gefangen und steht mit 14:14 Punkten auf dem fünften Tabellenplatz.

Das Team von Trainergespann Krauth/Stahlberger erlaubte sich im Laufe der Saison sowohl Ausrutscher nach oben als auch nach unten. Am vergangenen Wochenende ließen die Badener beispielsweise unterwartet auswärts einen Punkt beim Tabellenschlusslicht SG Willstätt/Auenheim liegen. Die unterschiedlichen Gesichter der Mannschaft richten sich im Wesentlichen danach, ob die erfahrenen Kräfte des Verbandsliga-Teams zum Einsatz kommen.

Die erste Mannschaft der SG Muggensturm/Kuppenheim spielt bereits am Samstagabend, weshalb davon auszugehen ist, dass das Team mit Spielerinnen aus der Südbadenliga verstärkt wird. „Davon dürfen wir uns nicht verunsichern lassen, sondern mit dem guten Gefühl aus dem Hinspiel in die Partie gehen“, fordert Ludwig Sättler. Da Axel Klisch in der Winterpause aus persönlichen Gründen als Co-Trainer zurückgetreten ist, betreut Sättler das Team nun wieder alleine.  

Der Rückrundenstart der Weiß-Schwarzen war bisher wenig erfolgreich. Beide Partien gingen verloren, obwohl man die Gegner in der Hinrunde noch bezwungen hatte. Grund hierfür ist unter anderem die Formschwäche in der Defensive. Während man in der Hinrunde mit am wenigsten Treffer aller Teams in der Landesliga kassierte, schwächelte die SG-Abwehr zuletzt. Gegen den TuS Helmlingen musste man 34 Treffer hinnehmen - so viele wie nie zuvor.

Sättler zeigt sich jedoch optimistisch, dass die Defensive bald wieder zu alter Stärke zurückkehren wird. „Wir müssen in der Abwehr geschlossen als Mannschaft zusammenstehen. So können wir uns über die Abwehrarbeit in die Partie finden und uns für den Angriff Selbstvertrauen erarbeiten“, gibt Sätller die Marschrute für Sonntag vor.

Gegner über weite Strecken überlegen 

Mit 23:34 (10:16) mussten die Damen der SG Freudenstadt/Baiersbronn eine herbe Heimniederlage einstecken. Gegen den TuS Helmlingen war das Team von Trainer Ludwig Sättler sowohl im Angriff als auch in der Abwehr über weite Strecken hinweg unterlegen, weshalb die Gäste nach 60 Minuten einen Kantersieg bejubeln konnten. 

Nach zwei Niederlagen in Folge hatten sich die Weiß-Schwarzen vorgenommen, mit einem Heimsieg eine Kehrtwende in der Rückrunde einzuleiten. Zu Beginn sah es auch so aus, als ob dies gelingen könnte. In der Anfangsphase führte vor allem das gute Zusammenspiel mit dem Kreis zu einfachen Toren für die Heimmannschaft. Kreisläuferin Ines Welle brachten die Weiß-Schwarzen mit 3:2 in Führung. 

Im Anschluss erlaubte man sich jedoch im Angriff zu viele Fehler. Durch einfache Ballverluste und vergebene Torchancen gingen die Gäste erneut in Führung. Bis zum 10:11 in der 24. Spielminute blieb die Partie jedoch ausgeglichen. In den letzten Minuten vor der Halbzeit gab es einen weiteren Bruch im Spiel der Weiß-Schwarzen und die TuS-Damen legten einen 5:0-Lauf auf 10:16 hin. 

Auch nach dem Seitenwechsel schafften es die SG-Damen nicht, das Spiel noch einmal zu drehen. In der offensiven 5:1-Abwehr waren die Lücken zu groß und die körperlich starken Helmlingerinnen konnten sich im 1-gegen-1 ohne große Probleme durchsetzen. So erhöhten die Gäste gegen völlig verunsicherte Schwarzwälderinnen bereits wenige Minuten nach Wiederanpfiff auf 11:21. 

Nach dem Rückstand zwischendurch sogar weiter angewachsen war, stabilisierten sich die Weiß-Schwarzen allmählich. In dieser Phase waren vor allem die beiden Außenspielerinnen Emma Harzer und Julia Kilgus ein Lichtblick, welche ihre Chancen sicher verwandelten. Trotzdem wurde der Rückstand nicht weiter verkürzt, weshalb am Ende eine deutliche Niederlage zu Buche steht.

Durch den Punktverlust in der heimischen Halle rutschen die Damen der SG Freudenstadt/Baiersbronn noch tiefer in den Abstiegskampf der Landesliga hinein. Da die Abstiegskonkurrenten alle punkten konnten, wurde die Schwarzwald-SG auf den elften Tabellenplatz durchgereicht. Ein Sieg wäre daher nach drei Niederlagen in Folge wichtig, um sich weiterhin Chancen auf den Klassenerhalt zu wahren. Am Samstag wartet mit der SG Muggensturm/Kuppenheim jedoch ein schwieriger Gegner auf die Weiß-Schwarzen. 

Annika Günther (Tor), Tanja Leins (Tor), Jana Klisch (2), Anna-Lena Krake (1), Marleen Finkbeiner, Julia Kilgus (4), Gina-Maria Cusa (1), Jana Sandelmann, Madeleine Weisser, Jule Fahrner (1), Ines Welle (3/1), Svenja Bertiller (6/5), Ina Klisch (1), Emma Harzer (4) 

Zu ungewohnter Zeit in eigener Halle

Am kommenden Sonntag um 17 Uhr empfangen die Damen der SG-Freudenstadt/Baiersbronn den TuS Helmlingen in der David-Fahrner-Halle Freudenstadt. Die Gäste präsentieren sich im bisherigen Saisonverlauf als starker Aufsteiger und sind daher leicht favorisiert. 

Das gute Abschneiden des TuS Helmlingen ist sicherlich eine der größten Überraschungen in der aktuellen Landesligasaison. Nach einigen Startschwierigkeiten passte sich das Team von Trainergespann Kehret/Gartner schnell an das Niveau in der höheren Spielklasse an und sammelte viele Punkte. Im engen Klassement rangiert die Mannschaft aus dem Rheintal aktuell mit 14:10 Zählern auf Rang vier.

Allerdings ist der TuS damit noch lange nicht von allen Abstiegssorgen befreit, da Mannschaften in der engen Landesliga schnell nach oben oder unten rutschen können. Dies gilt auch für die SG Freudenstadt/Baiersbronn. Nach dem verpatzten Rückrundenauftakt gegen den SV Schutterzell ist jeder Zähler überlebenswichtig, um den Anschluss an die Tabellenplätze im Mittelfeld nicht zu verlieren. 

Insbesondere in eigener Halle möchten die Weiß-Schwarzen den Grundstein für den Klassenerhalt legen. Gegen direkte Konkurrenten behielt die Schwarzwald-SG bisher alle Punkte in der heimischen Halle. Allerdings ist am kommenden Wochenende der Anpfiff nicht wie gewohnt für Samstag um 18 Uhr angesetzt, sondern erst am späten Sonntagnachmittag. Trainer Ludwig Sättler gibt sich jedoch trotzdem optimistisch: „Wir müssen die richtige Einstellung an den Tag legen, dann ist es egal wann das Spiel stattfindet“. 

Zudem habe sein Team aus dem Hinspiel gegen den TuS Helmlingen einige Lehren ziehen können. In diesem musste man sich nur knapp mit 31:27 geschlagen geben. Nachdem man zwischenzeitlich deutlicher zurückgelegen hatte, setzten die Weiß-Schwarzen auf schnelle Tempogegenstöße und konnten so den Abstand wieder verkürzen. Durch ein mangelndes Abschlussverhalten brachte man sich jedoch selbst um einen Punktgewinn. 

In Hinblick auf die Abwehrleistung seines Teams zeigt sich Sättler zwar prinzipiell zufrieden, fordert aber, dass die SG-Ladies einen richtigen Mittelweg zwischen Aggressivität und Übereifer finden. „Wir haben in wichtigen Phasen häufig zu viele 2-Minuten-Strafen wegen unnötiger Fouls bekommen. Daher müssen wir in der Abwehr kompakt zusammenstehen und den Kampf als Mannschaft annehmen“, erklärt Sättler.  

SG-Damen verschenken Auswärtspunkte

Im ersten Spiel der Rückrunde mussten sich die Damen der SG Freudenstadt/Baiersbronn mit 29:23 (12:10) geschlagen geben. Bei der Auswärtsniederlage gegen den SV Schutterzell hielt das Team von Trainer Ludwig Sättler zwar über weite Strecken mit, verpasste es aber in entscheidenden Momenten ihre Chancen zu nutzen.

Den besseren Start in die Partie erwischten die Weiß-Schwarzen. Ines Welle und Jana Klisch brachten ihr Team mit 2:0 in Führung. Nach einigen Minuten kam die Heimmannschaft jedoch immer besser ins Spiel und übernahm die Führung. Im SG-Angriff machte sich die lange Winterpause bemerkbar. Häufig stimmte das Timing zwischen den Spielerinnen nicht. Zudem traf die Sättler-Sieben oft an das Aluminium anstatt ins Netz.

So konnten die SV-Damen auf 10:6 davonziehen. Trainer Sättler reagierte auf die zunehmenden Probleme seines Teams in der Abwehr und stellte die Abwehr in der 20. Minute auf eine offensivere 5:1-Formation um. Diese fruchtete umgehen und die Weiß-Schwarzen konnten bis zur Halbzeit auf 12:10 verkürzen.

Die Schwarzwald-SG kam mit viel Schwung aus der Kabine. Im Angriff setzte sich SG-Youngster Jule Fahrner im 1-gegen-1 stark durch und erzielte so den Ausgleichstreffer zum 12:12. In dieser Phase hatten die Schwarzwälderinnen nun viele Möglichkeiten, um in Führung zu gehen und das Spiel an sich zu reißen. Diese Chancen blieben jedoch ungenutzt, weshalb sich das Heim-Team erneut einen Vorsprung erarbeiten konnte.

Im Angriff fehlte der Sättler-Sieben die notwendige Durchschlagkraft, um den Rückstand erneut verkürzen zu können. Zudem kam der SV Schutterzell bedingt durch technische Fehler auf Seiten der Weiß-Schwarzen zu einfachen Tempogegenstoß-Treffern. Daher konnte sich das Team von Trainer Manfred Kurz in den letzten Minuten der Partie ein komfortables Polster erarbeiten.

Nach der Niederlage stehen die SG-Damen weiterhin auf dem neunten Tabellenplatz. Der Vorsprung zu den Abstiegsrängen beträgt jedoch nur noch ein Punkt. Um diesen wieder zu vergrößern bauen die Weiß-Schwarzen am Sonntag, den 02.02 um 17 Uhr in der David-Fahrner-Halle auf ihre Heimstärke. Mit dem aktuellen Tabellenvierten, dem TuS Helmlingen, reist jedoch ein schwerer Gegner in den Schwarzwald.

Tanja Leins (Tor), Benita Roscher (Tor), Gina-Maria Cusa, Jana Klisch (2), Anna-Lena Krake, Marleen Finkbeiner (3), Hannah Frei (1), Madeleine Weisser, Jule Fahrner (2), Ines Welle (10/7), Svenja Bertiller (2), Ina Klisch (3)

 

Vier-Punkte-Spiel zum Rückrundenauftakt

Gleich im ersten Spiel nach der Winterpause steht für die Damen der SG Freudenstadt/Baiersbronn eine wichtige Partie an. Am Sonntag um 15:30 Uhr treten die Weiß-Schwarzen gegen den SV Schutterzell an und wollen beim Aufsteiger endlich die ersten Auswärtspunkte der Saison einfahren. 

Nach der Hinrunde zog die Schwarzwald-SG ein gemischtes Fazit zum bisherigen Saisonverlauf. Während sich vor allem in Angriff noch einige Baustellen im Spiel des Teams von Trainer Ludwig Sättler auftaten, zeigte die Mannschaft in der Defensive starke Leistungen. Auf der soliden Abwehrarbeit möchte die Mannschaft in den kommenden Spielen aufbauen. 

Der Aufsteiger aus Schutterzell fand sich nach dem Aufstieg schnell in der Landesliga zurecht. Mit 10 Punkten stehen die SV-Damen derzeit auf dem achten Tabellenplatz und mischen somit im engen Abstiegskampf der Landesliga mit. Coach Manfred Kurz kann auf einen breiten Kader setzen, aus dem Topwerferin Judith Hermann herausragt.

Als direkte Abstiegskonkurrenten steht für beiden Mannschaften viel auf dem Spiel. Zudem wollen die Weiß-Schwarzen Selbstvertrauen sammeln, um für die kommenden Aufgaben in der Rückrunde gewappnet zu sein. Vor dem Duell ist keinem der Vereine eine eindeutige Favoritenrolle zuzuschreiben. Das Hinspiel konnten die Weiß-Schwarzen zwar trotz sechs vergebener Siebenmeter mit 18:14 für sich entscheiden, doch auswärts tut man sich erfahrungsgemäß schwer. 

Coach Sättler sieht das Spiel als willkommene Gelegenheit um den „Auswärtsfluch“ endlich zu überwinden. „Wir haben bisher drei Auswärtsspiele mit nur einem Tor verloren. Das zeigt, dass wir das notwendige Potential haben, uns am Ende aber die letzte Konsequenz fehlt“, so Sättler. Daher müsse seine Mannschaft von Anfang an mutig auftreten und die Verantwortung auf alle Schultern verteilen. 

SG-Damen fühlen sich um Punkte betrogen

Im emotionalen Lokalderby gegen die HSG Murg zogen die Damen der SG Freudenstadt/Baiersbronn denkbar unglücklich den Kürzeren. Durch einen nicht gegebenen Treffer in den letzten Sekunden der Partie, musste sich das Team von Trainergespann Klisch/Sättler mit 22:21 geschlagen geben. 

Von der ersten Sekunde an war die Stimmung aufgeheizt.  Beide vom Abstieg bedrohten Mannschaften machten deutlich, dass sie sich im letzten Spiel des Jahres nicht leicht geschlagen geben würden. Über sechzig mitgereiste Fans der Weiß-Schwarzen sorgten zudem für eine derbywürdige Stimmung.  

Die SG-Abwehr war von Beginn an wach und agierte mit der für ein Derby notwendigen Härte und Aggressivität. Im Angriff fand man allerdings nur schwer ins Spiel.  Die Damen der HSG nahmen die beste Werferin der SG, Jana Klisch, in Manndeckung und brachten so gezielt die gewohnten Abläufe der Schwarzwälderinnen durcheinander. So mussten die Weiß-Schwarzen zur Halbzeit einen knappen 10:9-Rückstand hinnehmen. 

In der zweiten Hälfte präsentierte sich die Sättler-Sieben jedoch hellwach und Emma Harzer brachte die Schwarzwald-SG in der 33. Spielminute erstmals mit 11:12 in Führung. Leider schafften es die SG-Damen nicht die Schwächephase der Gegner auszunutzen. Entscheidend waren hierfür die zahlreichen 2-Minuten-Strafen auf Seiten der Weiß-Schwarzen. 

Insgesamt 14 Zeitstrafen, von denen aus Sicht der Gäste einige höchst fragwürdig waren, verteilte das insgesamt unglücklich agierende Schiedsrichtergespann an die Gäste-SG. Auch wenn eine hohe Anzahl an Zeitstrafen in einem emotionalen Derby durchaus berechtigt ist, stehen die 14 Strafminuten der Weiß-Schwarzen in keinem Verhältnis zu den lediglich 4 Zeitstrafen der ebenfalls hart agierenden Heimmannschaft.

So war es für das Team von Trainergespann Sättler/Klisch nicht möglich den Vorsprung weiter auszubauen. Obwohl man selten vollzählig, teilweise sogar nur zu dritt, auf dem Feld stand, schafften es die Weiß-Schwarzen mit viel Einsatz und Wille den Anschluss zu halten. Trotzdem hatte die Heimmannschaft in der Schlussphase die besseren Karten in der Hand. 

Nach einem Fehlwurf der HSG-Damen gelang Ina Klisch 30 Sekunden vor Schluss der Anschlusstreffer zum 22:21. Dank einer aufmerksamen Abwehrarbeit kam die Sättler-Sieben direkt im Anschluss erneut in Ballbesitz. Der darauffolgende Angriff konnte von den HSG-Damen nur mit einem Foul gestoppt werden. Dabei wurde die Hallenuhr zu spät angehalten, weshalb den Weiß-Schwarzen lediglich sieben Sekunden Spielzeit blieb. 

Diese wusste die Schwarzwald-SG jedoch gekonnt zu nutzen. Gina-Maria Cusa behielt in der hitzigen Phase die Nerven und erzielte für die Gäste den Ausgleichstreffer zum 21:21. Nachdem die Weiß-Schwarzen, inklusive der zahlreichen mitgereisten Fans, bereits in Jubel ausgebrochen waren, wurde der Treffer von einem der beiden Schiedsrichter wieder zurückgenommen. Dieser sei entgegen der Annahme der Beteiligten nach der regulären Spielzeit gefallen, weshalb die HSG Murg zum Derbysieger erklärt wurde. 

Die Frustration war auf Seiten der SG-Damen nach der dritten Auswärtsniederlage mit lediglich einem Tor Differenz groß. Auch Coach Sättler zeigte sich nach der Niederlage enttäuscht: „Schlimmer kann mein Derby nicht verlieren. Obwohl wir in der zweiten Hälfte fast nur in Unterzahl gespielt haben, hat sich die Mannschaft in den letzten Minuten noch einmal toll zurückgekämpft. Trotzdem müssen wir die Niederlage akzeptieren und für die nächsten Spiele mitnehmen, dass wir in hitzigen Phasen cleverer agieren müssen“. 

Annika Günther (Tor), Benita Roscher (Tor), Tanja Leins (Tor), Gina-Maria Cusa (1), Jana Klisch (2), Anna-Lena Krake, Julia Kilgus (3), Jana Sandelmann, Jule Fahrner, Ines Welle (4), Svenja Bertiller (5/3), Ina Klisch, Emma Harzer (2)

Derbykracher zum Jahresabschluss

Im letzten Spiel vor der Winterpause treffen die Damen der SG Freudenstadt/Baiersbronn am Samstag um 16 Uhr auf die HSG Murg. Begleitet von einem Fanbus mit mehr als fünfzig SG-Fans reist das Team von Trainergespann Sättler/Klisch mit einem klaren Ziel in die Obertsroter Ebersteinhalle: Im Derby wollen die Weiß-Schwarzen die ersten Auswärtspunkte der Saison einfahren.   

Nur knapp gelang den Damen aus Murg in der vergangenen Spielzeit der Klassenerhalt in der Landesliga. Auch in der aktuellen Saison reihten sie sich bisher in der unteren Tabellenregion ein. Zuletzt machte das Team von Trainer Günter Grässel jedoch auf sich aufmerksam. Vergangenes Wochenende schlug man daheim den letztjährigen Vizemeister, die HSG Meißenheim/Nonnenweier, knapp mit 27:24.

Trotz des Siegs haben die HSG-Damen nach zehn Spielen bisher lediglich drei Punkte vorzuweisen. Der Klassenerhalt ist daher nach wie vor ein ambitioniertes Unterfangen. Damit die Chancen nicht bereits vor der Winterpause erheblich sinken, ist für die Murg-Damen ein Sieg im Heimspiel gegen die Weiß-Schwarzen Pflicht.

Diese sind jedoch entschlossen am Samstag die ersten Auswärtspunkte der Saison einzufahren. Zudem reisen man mit breiter Brust an, da man sich mit einem wichtigen Heimsieg zuletzt Luft im Abstiegskampf verschafft hat. Klares Ziel des Teams von Trainergespann Sättler/Klisch ist es durch einen weiteren Sieg ins Tabellenmittelfeld vorzurücken.

Während die SG-Defensive in Verbindung mit einem starken Torhütertrio zuletzt auf ganzer Linie überzeugte, ist für einen Auswärtssieg vor allem in der Offensive eine Leistungssteigerung notwendig. „In den letzten Wochen haben sich unsere Abläufe im Angriff zwar deutlich verbessert, aber das Abschlussverhalten ist immer noch ausbaufähig. Die vielen Fehlwürfe haben uns bei den knappen Spielen schon einige wichtige Punkte gekostet“, arbeitet Sättler die Schlüsselstellen in der SG-Offensive heraus.

Entscheidend wird beim Derby sicherlich die lautstarke Unterstützung der SG-Fans sein. Für die SG-Fanausfahrt hatten sich bereits eine Woche vor Spielbeginn fünfzig Fans der Weiß-Schwarzen angemeldet, welche das Auswärtsspiel zu einem Heimspiel machen wollen. Co-Trainer Axel Klisch hebt die Bedeutung dieser Unterstützung hervor: „Die Mädels freuen sich schon seit Wochen auf das Derby und sind bis in die Haarspitzen motiviert. Mit so vielen Fans nach Oberstrot zu reisen ist natürlich ein großer Vorteil und kann bei einem engen Spiel der entscheidende Faktor sein.“

 

Defensive sichert Heimsieg

Zwei wichtige Zähler erkämpften sich die Damen der SG Freudenstadt/Baiersbronn am vergangenen Samstag in der Murgtalhalle. Beim 18:14 (9:7) Sieg gegen den SV Schutterzell machte die starke Abwehrarbeit der Mannschaft von Trainergespann Sättler/ den entscheidenden Unterschied.

Nach drei Niederlagen in Folge lag vor dem richtungsweisenden Heimspiel ein gewisser Druck auf den Schultern der Weiß-Schwarzen. Dementsprechend motiviert, aber auch merklich angespannt, startete die Heim-SG in die Partie. In den ersten Minuten des Spiels erlaubte man sich zu viele einfache technische Fehler und Fehlwürfe. So ging die Gästemannschaft zunächst mit 0:2 in Führung.

Dann drehten jedoch die Geschwister Ina und Jana Klisch, welche an diesem Abend zusammen zwei Drittel der SG-Treffer erzielten, auf und brachten ihre Mannschaft nach einem starken 4:0-Lauf erstmals in Führung. Leider belohnten sich die Schwarzwälderinnen für ihre nahezu tadellose Defensivarbeit, welche in Verbindung mit dem starken SG-Torhütertrio dem Gegner kaum eine Chance zu punkten ließ, nicht. Im Angriff ließ man zu viele völlig freie Torchancen liegen, weshalb man zur Halbzeit nur mit einem knappen 2-Tore-Vorsprung führte.

Auch nach dem Seitenwechsel führten die Klisch-Geschwister ihr Team in der Offensive an. Dank schneller Gegenstoßtreffer und schöner Offensivkombinationen gingen die SG-Damen in der 42. Spielminute mit 14:9 in Führung. Allerdings hätten sich die klar dominierenden Weiß-Schwarzen in dieser Phase eine deutlichere Führung erarbeiten müssen. Die 7-Meter-Verwertung entpuppte sich als größte Schwachstelle des Abends. Fünf verschiedene SG-Spielerinnen verwarfen insgesamt sechs Strafwürfe.

Diese lasche Chancenverwertung rächte sich nur wenige Minuten später bitter. Die Gäste-Sieben nutzte die Fehler der Damen aus Freudenstadt und Baiersbronn geschickt aus und verkürzte so innerhalb von nur sieben Minuten auf 14:14. In dieser Phase verwandelte Svenja Bertiller zwei ganz entscheidende 7-Meter-Strafwürfe und befreite so ihr Team aus der Schockstarre. In den letzten zehn Minuten der Partie ließ die starke Schwarzwald-Defensive keinen Treffer mehr zu, weshalb die SG-Damen verdient mit 18:14 siegten.

Trainer Ludwig Sättler zeigte sich nach dem Spiel äußerst zufrieden mit der Defensiv-Leistung seines Teams, bemängelte aber die Inkonsequenz im Angriff. „Wir waren heute die bessere Mannschaft und müssen das Spiel eigentlich viel deutlicher gewinnen. Mit den vielen Fehlwürfen haben wir das Spiel unnötig spannend gemacht“, so Sättler. Im Auswärtsduell gegen den aktuellen Tabellenletzten, die HSG Murg, liegt am kommenden Samstag um 16 Uhr daher der Fokus auf der Chancenverwertung.

SG: Annika Günther (Tor), Benita Roscher (Tor), Tanja Leins (Tor), Gina-Maria Cusa, Jana Klisch (7), Anna-Lena Krake, Marleen Finkbeiner (1), Julia Kilgus (1), Nele Eisele, Jana Sandelmann, Jule Fahrner, Svenja Bertiller (3/2), Ina Klisch (5), Emma Harzer

SG-Damen wollen Heimvorteil nutzen

Im letzten Heimspiel des Jahres steht in der für die Damen der SG Freudenstadt/Baiersbronn ein wichtiges Duell auf dem Programm. Mit dem SV Schutterzell erwartet das Team von Trainergespann Sättler/Klisch am Samstag um 18 Uhr einen Bezirksligaaufsteiger in der heimischen Murgtalhalle, der sich im Tabellenmittelfeld etabliert hat.
Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge sind die Weiß-Schwarzen ins untere Tabellendrittel abgerutscht. Problematisch war zuletzt vor allem die Inkonsequenz des jungen Teams. Oft zeigte die junge Sättler-Sieben innerhalb einer Partie völlig unterschiedlichen Gesichter.  Für diese Problematik steht sinnbildhaft das Spiel am vergangenen Wochenende gegen die HSG Meißenheim/Nonnenweier. Über 50 Minuten lang lieferte die Schwarzwald-SG eine hervorragende Leistung ab und bot dem haushohen Favoriten in fremder Halle die Stirn. Aufgrund einer unnötigen Schwächephase Mitte der zweiten Halbzeit hatte man am Ende jedoch knapp das Nachsehen.
In der umkämpften Landesliga aber kann am Ende jeder Punkt entscheiden sein, weshalb solche knappen Niederlagen umso ärgerlicher sind. Trainer Ludwig Sättler kann den vergangenen Spielen jedoch auch einiges Positives abgewinnen. „Wir haben gezeigt, dass wir in der Abwehr mit so gut wie jedem Team in der Liga mithalten können. Dabei sind vor allem unsere Torhüterinnen eine wichtige Stütze. Sie geben den Mädels mit ihren Paraden viel Rückhalt“, arbeitet Sättler heraus.
Am kommenden Wochenende steht der erfahrene Coach in der Defensive jedoch vor personellen Problemen. Da Ines Welle nicht für die Weiß-Schwarzen auflaufen wird und auch der Einsatz von Marleen Finkbeiner aufgrund eines Nasenbeinbruchs noch unsicher ist, fallen eventuell gleich beide Stammspielerinnen des SG-Mittelblocks aus. Nachwuchskräfte wie Jule Fahrner haben in der Saison jedoch bereits ihr Können in der Abwehr unter Beweis gestellt.  
Der SV Schutterzell, ebenfalls mit dem Ziel „Klassenerhalt“ in die aktuelle Spielzeit gestartet, kann mit dem bisherigen Saisonverlauf durchaus zufrieden sein. Nach zehn Spielen warten die Damen aus Schutterzell mit einer ausgeglichenen Punktebilanz auf. Jedoch konnte das Team von Manfred Kurz bisher lediglich zwei Auswärtspunkte einfahren. Dies ist für die heimstarken Schwarzwälderinnen ein klarer Vorteil.
Für diese wären die zwei Heimpunkte umso wichtiger, um den Anschluss an die sicheren Nichtabstiegsränge vor der Winterpause nicht zu verlieren. Co-Trainer Axel Klisch zeigt sich in Hinblick auf Samstag jedoch optimistisch: „Wir müssen den Heimvorteil nutzen und vor allem im Angriff selbstbewusst auftreten. Wenn wir das über 60 Minuten hinweg schaffen, halten wir die Punkte in der Murgtalhalle“.

SG-Damen schrammen an Auswärtsüberraschung vorbei

Nach einer spannenden Schlussphase mussten sich die Damen der SG Freudenstadt/Baiersbronn im Duell gegen die HSG Meißenheim/Nonnenweier denkbar knapp mit 29:28 (12:11) geschlagen geben. Auch ein starker 4:0-Lauf fünf Minuten vor Schluss reichte nicht aus, um die ersten Auswärtspunkte der Saison einzufahren.

Zum Spiel gegen den letztjährigen Vizemeister waren die Weiß-Schwarzen zunächst in der Außenseiterrolle angereist. Von Minute eins machte die Schwarzwald-SG jedoch deutlich, dass man sich in der Burkhard-Michael-Halle nicht kampflos ergeben würde. So setzte man gleich zu Beginn ein Ausrufezeichen und ging mit 3:0 in Führung.

Dies hatte die Sättler-Sieben vor allem der hervorragend aufgelegten Tanja Leins im Tor zu verdanken, welche erst in der fünften Minute den ersten Treffer zuließ. Nach und nach kam die Heimmannschaft jedoch immer besser ins Spiel und erarbeitete sich eine knappe 12:11-Halbzeitführung.

Wie so oft schafften es die Schwarzwälderinnen jedoch nicht, den Schwung aus der ersten Hälfte mit in die zweite zu nehmen. So ließ man die HSG-Damen nach dem Seitenwechsel zunächst auf 15:11 davonziehen. Nachdem die Schwarzwald-SG dann nach 48 Minuten bereits mit sechs Treffern zurücklag, sah sich Coach Sättler gezwungen, die zweite Auszeit des Spiels zu nehmen.

Diese fruchtete umgehend, denn die Gäste-SG startete eine beeindruckende Aufholjagd. Einen wichtigen Teil leistete hierfür Torhüterin Annika Günter, welche bei ihrem ersten Einsatz in der Damenmannschaft direkt mit zwei Paraden in die Partie startete und es ihrer Mannschaft so ermöglichte, wieder ins Spiel zu kommen. Mit viel Kampfbereitschaft und Wille kämpften sich die Schwarzwälderinnen in der 58. Spielminute zum 28:28-Ausgleich.

Nachdem die Heimmannschaft noch einmal in Führung gehen konnte, spielte die Sättler-Sieben ihren letzten Angriff geduldig aus und erarbeitet sich wenige Sekunden vor Schluss einen 7-Meter-Strafwurf. Dieser wurde aber leider nicht verwandelt, weshalb das Team von Trainergespann Sättler/Klisch trotz einer guten Leistung ohne Punkte nach Hause kehrte.

Neben dem Punktverlust schmerzt zudem die Verletzung von Marleen Finkbeiner. Diese zog sich in der hitzigen Schlussphase einen Nasenbeinbruch zu, weshalb ihr Einsatz in den kommenden Spielen fraglich ist.  Alles in allem zeigte sich Coach Sättler jedoch höchst zufrieden mit dem Auftreten seiner SG-Damen. „Das war eines der besten Spiele der Saison. Dass es am Ende nicht gereicht hat ist natürlich schade, aber es hat einfach Spaß gemacht zu sehen, wie die Mädels füreinander bis zur letzten Sekunde gekämpft haben“, lobt Sättler.

Auf diesen positiven Eindrücken wollen die Weiß-Schwarzen nun am kommenden Samstag aufbauen. Um 18 Uhr wartet in der Murgtalhalle mit dem SV Schutterzell der Bezirksligaaufsteiger auf die SG-Damen. Im engen Abstiegskampf der Landesliga wird dies eines der wichtigsten Spiele der Hinrunde sein.

Annika Günther (Tor), Tanja Leins (Tor), Jana Klisch (8), Anna-Lena Krake, Marleen Finkbeiner (4), Julia Kilgus (4), Nele Eisele, Jana Sandelmann (1), Madeleine Weisser, Jule Fahrner, Ines Welle (3/1), Svenja Bertiller (5/2), Ina Klisch (2), Emma Harzer (1)

SG-Damen vor schwerer Auswärtsaufgabe

Mit der HSG Meißenheim/Nonnenweier wartet auf die Damen der SG Freudenstadt/Baiersbronn am kommenden Samstag eine schwere Aufgabe. Um 18 Uhr trifft das Team von Trainergespann Sättler/Klisch auf ein ambitioniertes Team aus dem Tabellenmittelfeld.

Tabellarisch stehen die beiden Teams aktuell nicht weit auseinander. Die Weiß-Schwarzen konnten bislang sechs Punkte auf ihr Konto verbuchen und rangieren deshalb auf Platz zehn, während sich die HSG-Damen mit acht Punkten auf Rang 7 befinden. Dies war vor der Saison so nicht zu erwarten, da die HSG Meißenheim/Nonnenweier als Vizemeister der vergangenen Saison als einer der heißesten Kandidaten für den Aufstieg in die Südbaden-Liga startete.

Nachdem die Mannschaft von Coach Stefan Wilhelmi in der letzten Spielzeit knapp in der Aufstiegsrelegation gescheitert war, tat man sich in der Saison 2019/20 bisher überraschend schwer. Nach sieben Spielen weist das Punktekonto des Teams bereits sechs Minuspunkte auf, so viele wie in der gesamten letzten Saison.

Das Auswärtsduell aus der letzten Saison ist der Schwarzwald-SG noch gut in Erinnerung geblieben. Mit 40:21 ging man damals baden und musste in Meißenheim die höchste Saisonniederlage hinnehmen. „So wie in der letzten Saison dürfen wir uns am Samstag auf keinen Fall verkaufen. Uns ist klar, dass das ein schweres Spiel wird, aber wir dürfen uns nicht nach der ersten Halbzeit schon aufgeben“, fordert Coach Ludwig Sättler.

Co-Trainer Axel Klisch ergänzt: „Die Mädels haben gegen Meißenheim/Nonnenweier nichts zu verlieren. Deshalb können wir das Spiel nutzen, um weiter Erfahrung in der Landesliga zu sammeln. Das gelingt aber nur, wenn wir geschlossen als Mannschaft auftreten und füreinander kämpfen.“

Aussichtslos ist die Lage der Weiß-Schwarzen jedoch nicht. Zuletzt ließ die Wilhelmi-Sieben gegen die SG Muggensturm/Kuppenheim II überraschend Punkte liegen. Aus den vergangenen Partien wissen die Schwarzwälderinnen, dass vor allem Kerstin Erb und Dana Wilhemi aus dem Spiel genommen werden müssen, um in Meißenheim Punkte zu holen.

Neben der kleinen Formschwäche haben die HSG-Damen zudem personelle Probleme. Der Einsatz einiger Spielerinnen, unter anderem der von HSG-Toptorschützin Hannah Kern, steht noch unter einem Fragezeichen. Das Trainergespann Sättler/Klisch hingegen kann auf einen vollen Kader bauen.

Obwohl das Kräfteverhältnis vor dem Spiel somit klar verteilt scheint, bauen die Weiß-Schwarzen auf ihre Rolle als Underdog. Die zwei Punkte wären im engen Abstiegskampf der Landesliga wichtig für die Schwarzwald-SG. „Gegen Friesenheim sind wir auswärts nur knapp an einer Überraschung vorbeigeschrammt. Wenn wir konzentriert spielen und unser Potenzial über 60 Minuten abrufen, ist für uns auch in Meißenheim etwas drin“, erklärt Sättler.

SG-Damen verschenken Punkte in eigener Halle

Nach einer durchwachsenen Leistung mussten sich die Damen der SG Freudenstadt/Baiersbronn der HR Rastatt/Niederbühl mit 23:25 (13:16) geschlagen geben. Obwohl man sich über weite Strecken gegen den Absteiger aus der Südbadenliga behaupten konnte, reichte es am Ende nicht für einen Punktgewinn in heimischer Halle.

Den besseren Start in die Partie erwischte das Team von Trainergespann Sättler/Klisch. Dank Toren von Ina Klisch und Ines Welle gingen die Gastgeber mit 3:1 in Führung. Durch die Kombination von starker Defensivarbeit und einer gut parierenden Torfrau Tanja Leins kamen die Damen aus Rastatt und Niederbühl in ihrem Positionsangriff nicht wie gewohnt zum Erfolg.

Nach der guten Anfangsphase ließ die Konzentration der Weiß-Schwarzen zunehmend nach. So kamen die Gäste aus dem Badischen immer wieder zu einfachen Toren über schnelle Gegenstöße. Die Schwarzwald-SG schaffte es nicht, das Tempospiel der Gegnerinnen zu unterbinden, wodurch man nach den ersten 30 Minuten mit einem 13:16-Rückstand in die Kabine ging.  

Die Sättler-Sieben startete nicht mit dem gleichen Elan in die Partie, wie zu Beginn des Aufeinandertreffens. Dies ermöglichte es dem Team aus Rastatt/Niederbühl kurz nach Wiederanpfiff erstmals mit fünf Toren davonzuziehen. Nachlässigkeiten in Abwehr und Angriff führten dazu, dass die Weiß-Schwarzen nicht erneut in Schlagdistanz kamen.

Obwohl die Schwarzwälderinnen in der 52. Spielminute bereits mit 19:25 zurücklagen, gab sich die junge Mannschaft nicht auf. Mit schnellem Tempohandball und hoher Effizienz verkürzten die SG-Damen in Person von Jana Klisch und Julia Kilgus. Die Heimmannschaft zündete den Schlussturbo jedoch zu spät, weshalb die Schwarzwald-SG die Punkte nicht in eigener Halle halten konnte.

„Unsere Fehlerquote war am Ende vor allem beim Torabschluss zu hoch. So haben wir uns das Leben heute Abend leider unnötig schwer gemacht, obwohl die Ausganssituation nicht schlecht war“, analysiert der Head-Coach. Gegen das starke Team der HSG Meißenheim/Nonnenweier ist am kommenden Wochenende in der Burkhard-Michael-Halle eine deutliche Leistungssteigerung notwendig.

Annika Günther (Tor), Tanja Leins (Tor), Benita Roscher (Tor), Gina-Maria Cusa, Jana Klisch (3), Anna-Lena Krake, Julia Kilgus (3), Jana Sandelmann, Jule Fahrner, Ines Welle (8/4), Ina Klisch (7), Svenja Bertiller, Emma Harzer (1)

Ungewissheit vor Heimduell gegen Absteiger

Mit der HR Rastatt/Niederbühl reist am Samstag einer der Absteiger aus der Südbadenliga zu den Damen der SG Freudenstadt/Baiersbronn. In der David-Fahrner-Halle wartet auf das Team von Trainergespann Sättler/Klisch um 18 Uhr eine schwierige, aber nicht unlösbare Aufgabe. 

Beim Duell zwischen Verbandsliga-Absteiger und den Weiß-Schwarzen, die um den Klassenerhalt kämpfen, scheint die Rollenverteilung klar zu sein. Die Tabelle spricht jedoch ein anderes Bild. Die Badenerinnen rangieren aktuell auf dem siebten Tabellenrang und sind mit nur einem Punkt Vorsprung Tabellennachbar der Schwarzwald-SG. 

Die Mannschaft aus Rastatt und Niederbühl hat in den letzten Jahren einen großen Umbruch durchgemacht. Vor zwei Jahren war der Aufstieg aus der Landesliga Nord in die Südbadenliga geglückt. Nach nur einer Saison in der höherklassigen Liga folgte jedoch wieder der Abstieg in die Landesliga. Als Tabellenletzter konnte die HR lediglich acht Punkte einfahren. 

Nach dem Abstieg verließen wichtige Leistungsträgerinnen den Kader und auch auf der Trainerbank gab es einen Wechsel. Seit dieser Saison wird die Mannschaft von Matthias Reiche an der Seitenlinie betreut. Im bisherigen Saisonverlauf konnte sich das Team jedoch nicht, wie für einen Absteiger üblich, im oberen Tabellenfeld einordnen. 

Auch die SG Freudenstadt/Baiersbronn hat in den letzten Jahren zahlreiche Führungsspielerinnen verloren, in deren Fußstapfen nun junge Akteurinnen aus der A-Jugend getreten sind. Obwohl diese in den letzten Monaten beachtliche Fortschritte gemacht haben, zeigt sich häufig die Unerfahrenheit der jungen Weiß-Schwarzen. Als eines der jüngsten Teams der Liga fehlte es vor allem im Angriff zuletzt an der notwendigen Durchschlagskraft. 

Laut Coach Ludwig Sättler hat sich dies am vergangenen Wochenende bei der unglücklichen Auswärtsniederlage gegen den TuS Helmlingen gezeigt. „Sportlich waren wir mit dem Gegner auf einer Höhe. In der wichtigen Phase des Spiels hatten wir aber nicht die mentale Stärke, um das Spiel zu unseren Gunsten zu drehen“, analysiert Sättler. 

Für das kommende Wochenende ist Sättler jedoch trotzdem positiv gestimmt. „Ohne Druck und in der eigenen Halle spielen die Mädels immer befreiter und selbstbewusster auf. Diese Energie müssen wir nutzen und schauen ob wir dem Gegner nicht doch ein Schnippchen schlagen können“, so Sättler.

Die Heim-SG fühlt sich also sichtlich wohl in Ihrer Außenseiter-Position vor eigenem Publikum. Ein doppelter Punktgewinn könnte indes ein echter Befreiungsschlag sein und die Weiß-Schwarzen bei entsprechender Schützenhilfe der Konkurrenz bis auf Rang fünf katapultieren. Im Wissen um diese Chance strebt die Mannschaft den vierten Sieg im fünften Heimspiel an.

SG-Damen lassen Auswärtspunkte liegen

Auch im dritten Auswärtsspiel der Saison blieben die Damen der SG Freudenstadt/Baiersbronn ohne Punkte. Am Sonntag musste man sich dem TuS Helmlingen mit 31:27 (12:10) geschlagen geben. Entscheidend für die Niederlage war eine mangelnde Chancenverwertung und eine knapp zehnminütige Schwächephase in der zweiten Halbzeit.

Die Weiß-Schwarzen taten sich zur ungewohnten Spielzeit am Sonntag um 17 Uhr zu Beginn schwer. Die jungen Spielerinnen benötigten einige Minuten, um sich an den Ball mit Haftmittel zu gewöhnen, weshalb die ersten Aktionen des Spiels unnötige Fehlpässe waren. So konnte die Heimmannschaft zunächst mit 4:2 in Führung gehen.

Nach und nach fand das Team von Trainergespann Sättler/Klisch in die Partie und nahm den Kampf gegen den motivierten Aufsteiger an. Dank zweier erfolgreicher Strafwürfe durch Svenja Bertiller, welche am 7-Meter-Punkt den ganzen Abend keine Nerven zeigte und alle acht Strafwürfe souverän verwandelte, glich die Schwarzwald-SG auf 4:4 auf. Jana Klisch brachte ihr Team durch einen schönen Treffer aus der zweiten Reihe erstmals mit 4:5 in Führung.

Obwohl die Abwehr der Weiß-Schwarzen aggressiv verteidigte und in Kombination mit dem gut aufgelegten Torhüterduo Roscher/Leins wenig zuließ, gingen die Helmlingerinnen wieder in Führung. Durch unnötige Fehlwürfe und einfache Fehler im SG-Angriff, trat die Heimmannschaft den Gang in die Kabine mit einem knappen 12:10 Vorsprung an.  

Nach dem Seitenwechsel kämpften sich die SG-Damen Stück für Stück an die Gegner heran. Emma Harzer netzte schließlich in der 38. Spielminute zum 15:15 Ausgleichstreffer ein. Leider schaffte es die Schwarzwald-SG nicht die TuS-Damen weiter unter Druck zu setzten. So konnten die Damen aus Helmlingen das Ruder wieder an sich reißen und legten ab Minute 43 einen 5:0-Lauf auf 23:17 hin.

Diesen Vorsprung konnten die Weiß-Schwarzen bis zum Ende nicht mehr aufholen. Trotz offensiver Manndeckung und schnellem Tempohandball reichte die Zeit nicht mehr aus, um den Gegnern noch einmal gefährlich nahe zu kommen. Am Ende steht für die Damen aus Freudenstadt und Baiersbronn so eine 31:27 Niederlage zu Buche.

Bereits am kommenden Samstag hat die Sättler-Sieben erneut die Chance zu punkten. Gegen den Absteiger aus Rastatt/Niederbühl, welcher sich in der Landesliga bisher überraschend schwertut, zählen die SG-Damen zur gewohnten Anwurfzeit um 18 Uhr auf ihre Heimstärke in der David-Fahrner-Halle.  

Tanja Leins (Tor), Benita Roscher (Tor), Jana Sandelmann, Jana Klisch (7), Anna-Lena Krake (1), Marleen Finkbeiner (2), Julia Kilgus, Bertina Bloch, Jule Fahrner, Svenja Bertiller (11/8), Ina Klisch (4), Emma Harzer (1)

Kleine Serie soll gegen Aufsteiger fortgesetzt werden.

Am Sonntag reisen die Damen der SG Freudenstadt/Baiersbronn zum Auswärtsduell beim TuS Helmlingen. In der Rhein-Rench-Halle will das Team von Trainergespann Sättler/Klisch um 17 Uhr die ersten Auswärtspunkte der Saison einfahren.

Nach sechs Spielen in der aktuellen Landesligasaison stehen die Weiß-Schwarzen mit einer ausgeglichenen Bilanz von 6:6 Zählern auf dem siebten Tabellenrang. Damit ist das Team von Trainergespann Sättler/Klisch voll auf Kurs, um das selbst gesetzte Ziel „Klassenerhalt“ zu erreichen. Die kleine Serie von zwei aufeinanderfolgenden Siegen wollen die SG-Damen nun gegen den Aufsteiger fortsetzen.  

Ein quasi schon traditionelles Problem der Schwarzwald-SG ist ihre Auswärtsschwäche. Auch in dieser Saison blieb man bei drei Auftritten in fremder Halle bisher punktlos. Auch die späte Anwurfzeit am Sonntag spielt den Weiß-Schwarzen nicht gerade in die Karten. Coach Ludwig Sättler fordert von seinem jungen Team dennoch vollen Einsatz.

„Als Aufsteiger braucht Helmlingen wie wir jeden Punkt. Da müssen wir von Anfang an alles geben, um uns die zwei Punkte zu sichern“, so Sättler. Als größte Schwachstelle des TuS hat der SG-Coach deren Defensive ausgemacht. Mit durchschnittlich 34 Treffern pro Spiel kassierten die Helmlingerinnen im bisherigen Saisonverlauf deutlich mehr Tore, als andere Teams in der Landesliga.

Dies wollen die Schwarzwälderinnen gezielt nutzen, um über schnelle Angriffe zu einfachen zu kommen. In der Offensive hat sich der Aufsteiger jedoch recht schnell an das Niveau der Landesliga angepasst. Maßgeblich dazu beigetragen hat vor allem die Topwerferin und sichere 7-Meter-Schützin Geraldine Kimmer, die in sieben Partien bislang 50 Treffer erzielte.

Co-Trainer Axel Klisch betont, dass die Weiß-Schwarzen in den letzten Wochen einen positiven Trend eingeleitet haben. „Vor allem gegen Altenheim hat das Team eine tolle Moral gezeigt und auch die jüngeren Spielerinnen haben in entscheidenden Situationen Verantwortung für die Mannschaft übernommen. Darauf können wir am Sonntag aufbauen“, lobt der Trainer den Einsatz seines Teams.

SG-Damen mit längerem Atem

Mit einem 26:20 (8:11) Heimerfolg gegen den TuS Altenheim fuhren die Damen der SG Freudenstadt/Baiersbronn zwei immens wichtige Zähler für den Klassenerhalt ein. In einer emotionalen und spannenden Partie überzeugten die Weiß-Schwarzen insbesondere im zweiten Spielabschnitt mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung.
Für beide Teams war das Duell in der David-Fahrner-Halle von großer Bedeutung. Als punktgleiche Tabellennachbarn und direkte Konkurrenten um den Ligaverbleib gingen die Schwarzwald-SG und der TuS in die Partie. Während der Gewinner sich etwas Luft verschaffen kann, würde der Verlierer in die Abstiegsränge rutschen.
Das Gasteberinnen war in der Anfangsphase eine gewisse Verunsicherung anzumerken. Erst nach fünf Spielminuten gelang der SG durch Ina Klisch der erste Treffer. Die Gäste aus dem Badischen jedoch waren durch vier Treffer der alles überragenden Kreisläuferin Vanessa Szill erfolgreich, wodurch das Team um Trainer Axel Klisch ins Hintertreffen geriet.
Auch wenn der Angriffsmotor der Heim-SG in der Folge langsam aber sicher anlief, so fehlte es der Offensivreihe noch an der nötigen Durchschlagskraft. Neben fehlender Torgefährlichkeit war eine schwache Chancenverwertung das große Manko im Spiel der SG. Somit lief man im ersten Durchgang einem konstanten Rückstand hinterher.
Mut machte jedoch von Beginn an die Abwehrleistung. Die Weiß-Schwarzen verteidigten mit einer defensiven 6:0-Formation und ließen die Gäste nur selten zu klaren Wurfchancen kommen. Einzig Vanessa Szill konnten die SG-Damen zu keiner Zeit der Partie in den Griff bekommen. Mit einem Drei-Tore-Rückstand ging die Klisch-Sieben in die Kabine.
Für den zweiten Durchgang hatte sich die Mannschaft insbesondere für die Offensive einiges vorgenommen. Erneut jedoch dauerte es fünf Minuten, ehe Ines Welle der erste Treffer für ihre Farben gelangen. Nichtsdestotrotz stellten zwei weitere Treffer durch Jana Klisch den Anschluss an den TuS wieder her, sodass die Partie beim Stand von 14:15 nach 40 Minuten auf des Messers Schneide stand.
Es entwickelte sich eine dramatische Partie. Beide Seiten gingen mit hoher Intensität in die Zweikämpfe. Die Schiedsrichter ihrerseits zogen ihre harte Linie aus dem ersten Durchgang bis zuletzt durch, verteilten insgesamt 18 Zeitstrafen und gaben ganze 21 Strafwürfe. Die ständigen Über- und Unterzahlsituationen beunruhigten das ohnehin spannende Spiel zusätzlich.
Die Weiß-Schwarzen jedoch bewahrten trotz ihres jungen Alters die Ruhe. Von Trainer Klisch exzellent eingestellt, ließen sie nun ihre stärkste Phase folgen. Ein 6:1-Lauf bis zur 53. Spielminute entschied die Partie zugunsten der SG. Speziell die Youngsters wie Anna-Lena Krake und Jana Sandelmann übernahmen Verantwortung und erzielten wichtige Treffer.
In der Schlussphase konnte der TuS dem selbstbewussten Spiel der Schwarzwald-SG nichts mehr entgegensetzen. Gestützt auf eine solide Defensive um ein gutes Torhüterduo Roscher/Günther baute sie den Vorsprung sukzessive aus und entschied somit die Partie mit 26:20 für sich.
Durch den wichtigen Heimerfolg springt die SG auf Rang sieben der Landesliga und ist mit 6:6 Punkten absolut im Soll. Nach einem spielfreien Wochenende kommt es bereits zum nächsten Duell mit einem direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt. Das Team gastiert beim Aufsteiger des TuS Helmlingen.
SG: Benita Roscher (Tor), Annika Günther (Tor), Ines Welle (7/6), Jana Klisch (6), Julia Kilgus (6), Anna-Lena Krake (2), Ina Klisch (2), Jana Sandelmann (1), Emma Harzer (1), Svenja Bertiller (1), Nele Eisele, Hannah Frei, Bertina Bloch, Jule Fahrner

Defensive als Schlüssel zum Erfolg

Einen wichtigen Sieg im engen Abstiegskampf fuhren die Damen der SG Freudenstadt/Baiersbronn in der David-Fahrner-Halle gegen die SG Willstätt-Auenheim ein.
Dank einer deutlichen Leistungssteigerung zu Beginn der zweiten Halbzeit besiegte das Team
von Trainergespann Sättler/Klisch den Aufsteiger mit 27:17 (12:11).
Für die Weiß-Schwarzen stand vor dem Anpfiff einiges auf dem Spiel. Nach zuletzt drei Niederlagen war man in das untere Tabellendrittel abgerutscht. Dementsprechend startete man hochmotiviert in die Partie, um die Punkte gegen den direkten Abstiegskonkurrenten in eigener Halle zu behalten.
In der ersten Hälfte der Partie fehlte es der Heim-SG in der Abwehr jedoch an der notwendigen Aggressivität.
Der Mittelblock blieb häufig zu passiv, wodurch die Damen aus Willstätt und Auenheim zu einfachen Toren aus dem Rückraum kamen. Vor allem die
elffache Torschützin Anja Bechthold bekam die Schwarzwald-SG über weite Strecken hinweg nicht in den Griff.
In der Offensive kam das Team von Trainergespann Sättler/Klisch dank geduldig zu Ende gespielter Angriffe zu guten Tormöglichkeiten. Mit zwei schönen Treffern von der Linksaußenposition brachte so Julia Kilgus ihr Team vom 7:5 in Führung. Bis zur Halbzeit konnte der Vorsprung aufgrund der Defensivprobleme allerdings nicht weiter erhöht werden. Daher gingen die Weiß-Schwarzen nur mit einer knappen, aber aussichtsreichen 12:11-Führung in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel schafften es die SG-Damen, die Halbzeitansprache der Trainer optimal umzusetzen. Die Abwehr agierte nun deutlich aggressiver und offensiver und bot den Gegnern keine Lücken. Zudem nahm Jule Fahrner die beste Torschützin der Gäste über eine personenbezogene Manndeckung komplett aus dem Spiel.
Dies stellte die Gäste vor große Herausforderungen. Ganze fünfzehn Minuten lang gelang den Badenerinnen kein Treffer. Auch Torhüterin Benita Roscher trug durch ihre zahlreichen Paraden maßgeblich zu diesem Erfolg bei.
Im Angriff spielten die Heim-Damen in der zweiten Hälfte deutlich konsequenter und konnten somit Profit aus ihren Ballgewinnen schlagen.
Dank Treffern von Marleen Finkbeiner und Ines Welle, welche insgesamt sechs Strafwürfe sicher verwandelte, setzte man sich deutlich auf 20:12 ab.
Nach dieser starken Phase zu Beginn der zweiten Hälfte, mussten die Damen aus Freudenstadt und Baiersbronn den Vorsprung in der Schlussphase nur noch verwalten. So steht am Ende ein ungefährdeter 27:17-Sieg zu Buche.
Für Coach Klisch war die Defensive der Schlüssel zum Erfolg. „Wir haben in der zweiten Halbzeit mit viel Wille und Kampfbereitschaft verteidigt, deshalb haben wir uns den Sieg auch in der Höhe absolut verdient. Das war die beste Saisonleistung der Mannschaft“, lobt Klisch den Einsatz seines Teams.
Auf dieser guten Leistung will die Schwarzwald-SG am kommenden Samstag aufbauen. In der David-Fahrner-Halle möchte das Team von Trainerduo Sättler/Klisch gegen den TuS Altenheim um 18 Uhr erneut Punkte gegen einen Abstiegskonkurrenten sammeln.
Benita Roscher (Tor), Tanja Leins (Tor), Gina-Maria Cusa, Jana Klisch (1), Marleen Finkbeiner
(6), Julia Kilgus (4), Nele Eisele, Hannah Frei, Bertina Bloch, Jule Fahrner (1), Ines Welle (8/6),
Svenja Bertiller (2/1), Ina Klisch (4), Emma Harzer (1)

Richtungsweisendes Spiel gegen Aufsteiger 

Für die Damen der SG Freudenstadt/Baiersbronn steht am Samstag um 18 Uhr in der David-Fahrner-Halle ein wichtiges Spiel an. Gegen den Aufsteiger aus der Bezirksklasse, die SG Willstätt-Auenheim, sind zwei Punkte für den Klassenerhalt eine Pflichtaufgabe. 

Lange war unsicher, ob das Heimspiel überhaupt stattfinden würde. Die SG Willstätt-Auenheim hatte aufgrund von Verletzungsproblemen eine Verschiebung des Spiels beantragt. Die Staffelleitung des Südbadischen Handballverbands lehnte dies jedoch ab, weshalb das Spiel nun doch wie geplant in der David-Fahrner-Halle um 18 Uhr stattfindet. 

Mit 44:0 Punkten spielten die Damen der SG Willstätt-Auenheim eine perfekte Saison in der Bezirksklasse und sicherte sich frühzeitig den verdienten Aufstieg in die Landesliga Nord. Dort machte das Team am zweiten Spieltag mit einem überraschenden Sieg auf sich aufmerksam. In eigener Halle besiegte man den aktuellen Tabellenführer, die SG Ohlsbach/Elgersweier. 

Gegen den Abstiegskonkurrenten HSG Murg reiche es zuletzt jedoch nur für ein Unentschieden. Diesen Punkt haben die SG-Damen vor allem ihrer Toptorschützin Anja Bechthold zu verdanken. Von den 18 Treffern ihres Teams gingen alleine zwölf auf ihr Konto. Die weiß-schwarze Defensive muss folglich am kommenden Samstag gezielt die Kreise von Anja Bechthold einschränken, um die Punkte in eigener Halle zu halten. 

Die SG-Defensive bot in den letzten Spielen allerdings keinen Anlass zur Sorge. Viel mehr entpuppte sich die Offensive als größte Schwachstelle der Schwarzwald-SG. Obwohl nun schon einige Saisonspiele bestritten wurden, mangelt es noch häufig an der notwendigen Abstimmung der Abläufe. Dies führt zu unnötigen technischen Fehlern und mangelnder Durchschlagskraft. 

Der Fokus des Trainergespanns Sättler/Klisch liegt daher derzeit vor allem auf der Verbesserung der Abläufe, um dem jungen Team im Angriff mehr Sicherheit und Routine zu geben. Allerdings kommt hierbei erschwerend hinzu, dass so gut wie nie mit dem vollständigen Kader trainiert werden kann, da ein Großteil der Spielerinnen studiert und somit unter der Woche nicht da ist. 

Coach Sättler zeigt sich vor der kommenden Aufgabe trotzdem zuversichtlich. „Unsere Abwehr stand in den letzten Wochen sehr gut. Wenn wir es schaffen auch im Angriff unsere Chancen zu nutzen und Ruhe bewahren, dann gehören die zwei Punkte daheim auf jeden Fall uns“, so Sättler.    

SG-Damen in Ottenhöfen chancenlos

Ohne jegliche Aussicht auf Punktgewinn waren die Damen der SG Freudenstadt/Baiersbronn im Duell gegen den ASV Ottenhöfen. So musste man sich nach sechzig Minuten mit 31:16 (14:8) deutlich geschlagen geben.   

Nach den ersten fünf Spielminuten sah es beim Stand von 2:2 noch nach einer ausgeglichenen Partie aus. Dann jedoch stellte die Heimmannschaft ihre individuelle Klasse unter Beweis setzte sich innerhalb von nur zwei Minuten auf 5:2 ab. In der Abwehr der Weiß-Schwarzen offenbarten sich zu viele Lücken, wodurch die ASV-Damen zu einfachen Toren kamen. 

Dies ermöglichte es dem Favoriten seinen Vorsprung kontinuierlich auf 12:4 zu erhöhen. Gegen Ende der ersten Hälfte hatten sich die Schweiß-Warzen langsam an die ungewohnte 4:2 Abwehrformation der Gegner gewöhnt. Über geduldig zu Ende gespielte Angriffe fand man so immer wieder Lücken in der Heim-Defensive. 

So verkürzten die Geschwister Ina und Jana Klisch für die SG-Damen auf 13:8. Allerdings trat wieder ein alt bekanntes Problem der SG-Damen auf. Zu viele freie Würfe wurden vergeben, weshalb man trotz einer deutlichen Leistungssteigerung bis zur Halbzeit nicht weiter verkürzen konnte. 

Kurz nach Wiederanpfiff gaben aus Sicht der Gäste zwei Treffer von Marleen Finkbeiner Anlass zur Hoffnung. Nachdem der Vorsprung auf nur vier Tore geschmolzen war, nahmen die ASV-Damen jedoch wieder das Heft in Hand. Angeführt von der zehnfachen Torschützin Tatjana Harter schraubte die Heimmannschaft den Vorsprung bis schnell wieder auf 20:11 hoch. 

Trotz einiger erkämpfter Bälle in der Abwehr konnten die Weiß-Schwarzen den Anschluss nicht wiederfinden. Grund hierfür waren zu viele technische Fehler und erneut die mangelnde Chancenauswertung. So steht am Ende eine deutliche 31:16 Niederlage zu Buche. 

Nach drei Niederlagen in Folge steht die Schwarzwald-SG nun auf einem Abstiegsrang. Allerdings hatte sich die SG gegen die Top-Teams der Liga von Vornherein wenig Chancen auf Punkte für die Mission „Klassenerhalt“ ausgerechnet. Die richtungsweisenden Spiele gegen Abstiegskonkurrenten stehen für die Damen der SG Freudenstadt/Baiersbronn nun in den kommenden Wochen an. 

Für den nächsten Samstag ist laut Spielplan in der David-Fahrner-Halle um 18 Uhr ein Heimspiel gegen die SG Willstätt-Auenheim angesetzt. Ob dieses tatsächlich stattfindet oder auf Wunsch der verletzungsgeplagten Gäste noch kurzfristig verschoben wird, wird sich erst in der kommenden Woche herausstellen.
SG: Benita Roscher (Tor), Tanja Leins (Tor), Jana Sandelmann, Gina-Maria Cusa, Jana Klisch (5), Anna-Lena Krake, Marleen Finkbeiner (4/2), Julia Kilgus (2), Hannah Frei, Jule Fahrner, Ines Welle (1), Svenja Bertiller, Ina Klisch (4) 

Schwere Auswärtsaufgabe für SG-Damen

Das dritte schwierige Spiel in Folge steht für die Damen der SG Freudenstadt/Baiersbronn an. Mit dem ASV Ottenhöfen wartet am Sonntag um 15 Uhr ein ambitioniertes Team aus dem oberen Tabellendrittel auf die Mannschaft von Trainergespann Sättler/Klisch.
Die ASV-Damen erwischten bisher einen durchwachsenen Start in die Saison. Aktuell stehen sie auf dem 5. Tabellenplatz. Gegen die beiden Aufsteiger SG Willstätt/Auenheim und TuS Helmlingen konnte man zwar Siege feiern, bei zwei Topteams der Liga blieb man jedoch punktlos. Zuletzt setzte es gegen den Südbadenliga-Absteiger der HR Rastatt/Niederbühl eine Niederlage. Das kommende Spiel ist für die Damen aus Ottenhöfen somit wichtig, um den Anschluss an die vorderen Teams der Tabelle nicht zu verlieren.
Die Weiß-Schwarzen befinden sich derzeit in einer schwierigen Lage. Nach einer überzeugenden Leistung zu Saisonbeginn musste man zuletzt zwei zu erwartende Niederlagen gegen starke Teams hinnehmen. So steht die Sättler-Sieben nach drei Partien nur auf dem 10. Tabellenplatz. Allerdings ist die Tabelle in der Landesliga Nord aktuell verzerrt. Einige Teams hatten bisher erst zwei Spiele, während andere schon sechs Mal aktiv waren. Daher sind die Tabellenplatzierungen zurzeit wenig aussagekräftig.  
Trotzdem lassen sich nach drei Spieltagen bei den Weiß-Schwarzen Schwachstellen identifizieren, an denen das Trainergespann Sättler/Klisch nun gezielt arbeiten möchte. Vor allem die Offensivleistung der Schwarzwald-SG ist noch ausbaufähig. In den letzten drei Partien erzielten die SG-Damen im Durchschnitt lediglich 18 Treffer pro Spiel, was deutlich unter dem üblichen Ligawert liegt.
Die Gründe hierfür sind unterschiedlich. Unter anderem erlaubte sich die Sättler-Sieben häufig minutenlange Schwächephasen, in denen kein Treffer erzielt werden konnte. „Da zeigt sich die mangelnde Erfahrung der Mädels. Von schlechten Aktionen lassen wir uns zu schnell herunterziehen. Dann fällt es der Mannschaft schwer aus diesem Tief wieder herauszufinden“, analysiert Sättler die Herausforderungen für sein Team.  
Gegen das starke Team aus Ottenhöfen wird es daher am kommenden Sonntag entscheidend sein, auch in schwierigen Phasen nicht den Kopf zu verlieren. Eine zusätzliche Herausforderung wartet für die Schwarzwald-SG auf der gegnerischen Trainerbank. Der ehemalige SG-Coach Rainer Merkel betreut nun die Damen des ASV Ottenhöfen und ist folglich sehr gut mit der Spielweise der Weiß-Schwarzen vertraut.

Tabellenführer eine Nummer zu groß für die SG-Damen

Nichts zu holen gab es für die Damen der SG Freudenstadt/Baiersbronn im Duell gegen die SG Ohlsbach/Elgersweier. Vor allem aufgrund einer schwachen Offensivleistung in der zweiten Spielhälfte musste sich das Team von Trainergespann Sättler/Klisch am Ende recht deutlich mit 16:24 (8:11) geschlagen geben.

Die favorisierten Damen aus Ohlsbach und Elgersweier erwischten den besseren Start in die Partie und gingen früh mit 2:0 in Führung. Nach einigen unsicheren Minuten fanden auch die Weiß-Schwarzen ins Spiel und glichen in der 9. Spielminute zum 3:3 aus. Durch schnelle Tore der beiden Toptorschützinnen Luisa Tschopp und Lena Echle erarbeiteten sich die Gäste jedoch eine Drei-Tore-Führung.

Die SG-Abwehr hatte den gegnerischen Angriff zwar gut im Griff, schaffte es aber nicht erneut zu verkürzen. Grund hierfür war, wie bereits am vergangenen Wochenende, das inkonsequente Abschlussverhalten der Schwarzwälderinnen. Obwohl man dem Tabellenführer über weite Strecken Paroli bieten konnte, mussten die Weiß-Schwarzen den Gang in die Kabine daher mit einem knappen 8:11 Rückstand antreten.

Jegliche Hoffnungen, dem Gegner in eigener Halle doch noch ein Schnippchen schlagen zu können, wurden in den ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit zerstört. In diesen gelang der Schwarzwald-SG kein Treffer, wodurch die Gäste auf 9:17 davonziehen konnten. Lediglich der gut parierenden Torhüterin Tanja Leins war es zu verdanken, dass der Vorsprung der „ElgOhls“ nicht weiter anwuchs.

Gegen die offensive 5:1 Abwehr fand die SG-Offensive kein Gegenmittel und agierte zu zurückhaltend und einfallslos. Mitte der zweiten Halbzeit fing man sich jedoch wieder und Ines Welle erlöste die Weiß-Schwarzen mit ihrem Treffer zum 10:17. Bis zum Endstand von 16:24 konnte die Heimmannschaft jedoch nicht weiter verkürzen.

Nach drei Spieltagen steht die SG Freudenstadt/Baiersbronn nun mit 2:4 Punkten auf dem zehnten Tabellenrang. Für Coach Axel Klisch bietet dies jedoch noch keinen Anlass zur Sorge. „Die letzten zwei Spiele waren beide gegen Top-Teams der Liga. Da ging es für nur darum, Erfahrung zu gewinnen. Die Gegner, mit denen wir uns messen wollen, kommen erst noch“, bewertet Klisch den Saisonstart seines Teams. Auch am kommenden Sonntag, den 27.10 reisen die SG-Damen zum Duell gegen ASV Ottenhöfen in der Außenseiterrolle an.

Benita Roscher (Tor), Tanja Leins (Tor), Gina-Maria Cusa, Jana Klisch (1), Anna-Lena Kake, Marleen Finkbeiner (1), Julia Kilgus, Hannah Frei, Bertina Bloch, Jule Fahrner, Ines Welle (5/4), Svenja Bertiller (3/2), Ina Klisch (6), Emma Harzer

SG-Damen empfangen Tabellenführer

Mit der SG Ohlsbach/Elgersweier ist am Samstag um 18 Uhr der aktuelle Tabellenführer in der Baiersbronner Murgtalhalle zu Gast. Obwohl die Gäste laut Tabelle als Favorit in den Schwarzwald reisen, rechnen sich die Damen der SG Freudenstadt/Baiersbronn aufgrund des Heimvorteils zumindest realistische Chancen aus.

Die Gäste von Trainer Armin Bandle legten einen beachtlichen Saisonstart hin und führen somit die Tabelle der Landesliga Nord an. Dass sich die Damen aus Ohslbach und Elgersweier so weit oben einsortieren würde, war vor Saisonbeginn nicht unbedingt zu erwarten gewesen. Spielte die Bandle-Sieben zu Beginn der vergangenen Spielzeit noch um die Spitzenplätze der Tabelle mit, zeigte die Formkurve in der Rückrunde doch deutlich nach unten.

So beendeten die „ElgOhls“ die Saison 2018/19 mit 21:23 Punkten auf dem fünften Tabellenrang. In der aktuellen Spielzeit befinden sich die Badenerinnen mit 6:2 Punkten jedoch wieder auf Erfolgskurs. Bisher mussten sie sich lediglich dem Aufsteiger SG Willstätt-Auenheim im Auswärtsduell geschlagen geben.

Die mangelnde Punkteausbeute aus Partien in fremder Halle ist eine vermeintliche Schwachstelle der Badenerinnen.  Auch in der letzten Saison holten die „ElgOhls“ auswärts lediglich zwei Siege. Daher rechnen sich die Weiß-Schwarzen für die Partie am Samstag realistische Chancen auf einen Punktgewinn aus. Bereits im letzten Duell konnte man den Gegner vor heimischem Publikum in einem der besten Spiele der Rückrunde mit 22:19 bezwingen.

Für die kommende Partie nennt Co-Trainer Axel Klisch die Chancenverwertung als Schlüsselfaktor. Diese müsse sich laut Klisch im Vergleich zur unglücklichen Auswärtsniederlage am vergangenen Wochenende deutlich steigern: „Letzte Woche sind wir mit unseren Abschlüssen zu leichtfertig umgegangen, was uns am Ende den Sieg gekostet hat. Das darf uns nicht noch einmal passieren.“  

Head-Coach Ludwig Sättler betont zudem die Bedeutung der Abwehr für den angepeilten zweiten Heimsieg der Saison. Mit Luisa Tschopp und Lena Kaufmann hat die SG Ohlsbach/Elgersweier laut Sättler gleich zwei Toptorschützinnen im Kader, auf welche die Abwehr besonders achten muss. „Vor heimischen Publikum müssen wir in der Abwehr von Anfang an aggressiv spielen und den Kampf um die zwei Punkte annehmen“, so Sättler.

 

SG-Damen schrammen knapp an Sensationssieg vorbei 

Lange schnupperten die Damen der SG Freudenstadt/Baiersbronn an einer Überraschung gegen den TV Friesenheim. Obwohl das Team von Trainergespann Sättler/Klisch über 45 Minuten hinweg die bessere Mannschaft war, musste man sich vor allem aufgrund einer schlechten Chancenverwertung mit 18:17 (8:11) geschlagen geben. 

Obwohl der TV Friesenheim als klar favorisiertes Team in die Partie ging, erwischten die Weiß-Schwarzen in der Friesenheimer Sporthalle den besseren Start. Gegen die lückenhafte 6:0-Defensive konnten sich die SG-Damen im Eins-gegen-Eins oft durchsetzen, wodurch man sich viele gute Torchancen erarbeitete. So gingen die Schwarzwälderinnen durch Treffer von Ina Klisch und Julia Kilgus erstmals mit 1:3 in Führung. 

Im Anschluss vergaben die Schwarzwälderinnen zu viele freie Würfe und scheiterten entweder am Torpfosten oder der gegnerischen Keeperin. So konnte sich die spielerisch dominierende Sättler-Sieben bis zum 6:6 in der 18. Spielminute nicht absetzen. Der darauffolgende 3:0 Lauf der Weiß-Schwarzen war vor allem Torhüterin Benita Roscher zu verdanken. 

Mit ihren zahlreichen gehaltenen Bällen gab sie den SG-Spielerinnen in der Defensive den notwendigen Rückhalt, um sich auf 6:9 abzusetzen. Auch gegen Ende der ersten Halbzeit legte die Schwarzwald-SG die bessere Leistung auf das Parket, verpasste es aber erneut, den Vorsprung weiter zu erhöhen. Trotzdem konnte die Mannschaft mit einer vielversprechenden und unerwarteten 8:11 Führung in die Kabine gehen. 

Nach dem Seitenwechsel war es erneut die SG-Defensive und Torhüterin Benita Roscher, welche die Weiß-Schwarzen im Spiel hielten. So konnte man die Führung trotz einer durchschnittlichen Angriffsleistung Mitte der zweiten Halbzeit auf 11:16 ausbauen. Dann stellte der Friesenheimer Coach Ralf Mättler jedoch die Defensivformation der TV-Damen auf eine 5:1-Abwehr um. Dies stellte sich als optimales Mittel heraus, um den SG-Angriff komplett durcheinander zu bringen. 

Gegen die offensive Abwehr fanden die zunehmend verunsicherten SG-Spielerinnen keine spielerischen Lösungen. Dies führte zu einfachen Ballverlusten, wodurch die Heimmannschaft sukzessive verkürzte. Nach einem 5:0 Lauf konnte so Miriam Bolz in der 55. Spielminute erstmals für die Gäste auf 16:16 ausgleichen. 

In der spannenden Schlussphase bewiesen die erfahrenen Frisenheimerinnen bessere Nervenstärke. Das junge SG-Team ließ sich von der hitzigen Atmosphäre in der Halle anstecken und vergab einige Möglichkeiten zur erneuten Führung. Aufgrund des Einbruchs Mitte der zweiten Halbzeit musste man sich so mit 18:17 geschlagen geben.  

„Die Enttäuschung nach so einer knappen Niederlage ist natürlich groß. Vor allem da wir über weite Strecken des Spiels die bessere Mannschaft waren. In den entscheidenden Minuten hat uns dann aber einfach die notwendige Coolness und Abgeklärtheit gefehlt“, analysiert Sättler die knappe Niederlage seines Teams. Co-Trainer Axel Klisch ergänzt: „Trotz der Niederlage können die Mädels wirklich stolz auf sich sein. Auf so einer tollen Leistung gegen ein Spitzenteam der Liga können wir für die nächsten Spiele aufbauen.“

Bereits am kommenden Samstag ist die Schwarzwald-SG erneut gegen ein Top-Team der Liga gefordert. Um 18 Uhr wollen die Damen im Spiel gegen die SG Ohlsbach/Elgersweier beide Punkten in der eigenen Murgtalhalle halten. 

Benita Roscher (Tor), Tanja Leins (Tor), Gina-Maria Cusa (1), Jana Klisch (1), Anna-Lena Krake, Marleen Finkbeiner (2), Julia Kilgus (1), Nele Eisele, Jana Sandelmann, Jule Fahrner, Ines Welle (3/1), Svenja Bertiller (3/1), Ina Klisch (6)

SG-Damen auswärts ohne Druck

Nach der erfolgreichen Heimpremiere sind die Damen der SG Freudenstadt/Baiersbronn am kommenden Samstag um 19 Uhr erstmals in dieser Saison auswärts gefordert. Zum Duell gegen den TV Friesenheim reist das Team von Head-Coach Ludwig Sättler jedoch als klarer Außenseiter an.

Aktuell teilen sich die beiden Teams nach jeweils einer gewonnenen Partie den vierten Tabellenrang der Landesliga Nord. Dem TV Friesenheim ist jedoch die eindeutige Favoritenrolle zuzuschreiben, da die Mannschaft von Trainer Ralf Mättler die letzte Spielzeit auf dem dritten Tabellenrang beendete.

Das gute Abschneiden der TV-Damen war in der vergangenen Saison mitunter die größte Überraschung, denn sie wurden als Aufsteiger aus der Bezirksklasse eher im Kampf um den Klassenerhalt angesiedelt. Für die neue Aufgabe in der Landesliga hatte man sich jedoch mit einigen erfahrenen Spielerinnen verstärken können, wodurch der Sprung ins obere Tabellendrittel glückte.

Im Gegensatz zu den meisten anderen Teams der Landesliga, in denen häufig zwei oder drei Spielerinnen die Schlüsselakteure sind, ist die Verantwortung bei den Friesenheimerinnen auf viele Schultern verteilt. Dies macht die individuell starke Mannschaft für die gegnerische Abwehr unberechenbar. Zudem kann Trainer Ralf Mättler auf einen breiten Kader zurückgreifen, weshalb der TV über die gesamten sechzig Minuten hinweg auf hohem Niveau spielen kann.

Auch in dieser Saison sind die Damen aus Friesenheim somit wieder zu den heißen Kandidaten für die Aufstiegsplätze zu zählen. Diese Einschätzung bestätigte die Mättler-Sieben in ihrem ersten Saisonspiel eindrucksvoll. In eigener Halle besiegte man den Vizemeister der Saison 2018/19, die HSG Meißenheim/Nonnenweier, mit 27:24.

Auch die Weiß-Schwarzen können mit dem Saisonauftakt zufrieden sein. Mit ihrem 19:7 Heimerfolg gegen direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt aus Muggensturm haben sie die erste Pflichtaufgabe der Saison erfolgreich gemeistert. Punkte gegen die starken Friesenheimerinnen sind für das Saisonziel Klassenerhalt nicht eingeplant, weshalb die Weiß-Schwarzen am Samstag ohne Druck anreisen.

Auch Trainer Ludwig Sättler sieht das kommende Auswärtsspiel gelassen: „Wir haben gegen Friesenheim nichts zu verlieren. Keiner rechnet damit, dass wir dort gewinnen. Deshalb können die Mädels ganz befreit aufspielen und schauen, ob es nicht vielleicht doch etwas zu holen gibt“.

SG-Damen mit gelungener Heimpremiere

Zum Auftakt der Landesliga-Saison bezwangen die Damen der SG Freudenstadt/Baiersbronn die SG Muggensturm/Kuppenheim II überraschend deutlich mit 19:7 (11:2). Die Grundlage für den hohen Erfolg legten die SG-Damen mit einem fantastischen 11:0-Lauf zu Beginn der ersten Halbzeit. 

Vor Anpfiff waren die Erwartungen bei den Weiß-Schwarzen gemischt, da nicht klar war, wie sich die junge Mannschaft in der neuen Spielzeit einordnen würde. Umso größer war daher die Überraschung, als man dank Toren von Marleen Finkbeiner und Jana Klisch früh mit 5:0 in Führung ging. 

Die gegnerische Mannschaft von Michael Krauth, welche in heimischer Halle für großzügigen Haftmitteleinsatz bekannt ist, tat sich mit dem Harzverbot in der Murgtalhalle sichtlich schwer. So war die Anfangsphase von zahlreichen Fehlpässen und technischen Fehlern auf Seiten der Badenerinnen geprägt. Fand doch ein Ball den Weg in Richtung SG-Tor, war stets die herausragend parierende Torhüterin Benita Roscher zur Stelle.
 
Die zahlreichen Fehler der Mu/Ku-Damen wurden von der bestens aufgelegten Heim-SG gnadenlos mit schnellen Tempogegenstoß-Treffern bestraft. Auch in der Defensive wirkten die Damen aus Muggensturm und Kuppenheim überfordert und planlos, wodurch die beste Werferin des Abends Ines Welle ein ums andere Mal zu einfachen Treffern vom Kreis kam. Den Höhepunkt der ersten Hälfte setzte Svenja Bertiller mit ihrem Tor zum 11:0 in der 21. Spielminute.  

In der 23. Minute gelang dann den Gäste-Damen durch Ann-Kathrin Schmidt der lang ersehnte erste Treffer der Partie. Im Anschluss erlaubten sich auch die Weiß-Schwarzen einige unnötige Fehlwürfe, wodurch der Vorsprung nicht weiter ausgebaut werden konnte. So gingen die beiden Teams beim Halbzeitstand von 11:2 in die Kabine. 

Trotz der deutlichen Führung wähnten sich die SG-Damen noch keineswegs in Sicherheit, da man in der Vergangenheit im zweiten Spielabschnitt häufig eingebrochen war. Die erschreckend schwache und unmotivierte Spielweise der SG Muggensturm/Kuppenheim II war jedoch auch in den zweiten 30 Minuten einer Landesligamannschaft nicht würdig, sodass den zwei Punkten aus Sicht der Heim-SG wenig entgegenstand. Spätestens beim Stand von 15:3 in der 40. Spielminute zweifelte niemand mehr am ersten Heimsieg der Schwarzwald-SG.  

Die letzte viertel Stunde nutzte Coach Sättler um jungen Nachwuchstalenten aus der eigenen Jugend wie Anna-Lena Krake und Jana Sandelmann Spielpraxis in der Landesliga zu geben. Den Schlusspunkt der teils kuriosen Partie setzte Alica Charles mit ihrem Treffer zum 19:7. 

Nach dem Schlusspfiff zeigte sich Sättler rundum zufrieden mit der Leistung seiner jungen Mannschaft. „So ein Sieg zum Saisonauftakt ist natürlich toll, das wird uns für die kommenden Partien Selbstvertrauen geben. Außerdem ist das Team ein direkter Abstiegskonkurrent von uns, da sind die zwei Punkte umso wertvoller“, bewertet der Coach den Sieg. 
Jedoch sollte der Erfolg  gegen eine Mannschaft, die sich bereits nach zehn Minuten aufgegeben hatte, keineswegs überbewertet werden. Bereits am nächsten Samstag wartet mit dem Spitzenteam TV Friesenheim um 19 Uhr ein Gegner von ganz anderem Format auf die Damen der SG Freudenstadt/Baiersbronn. 

Benita Roscher (Tor), Tanja Leins (Tor), Gina-Maria Cusa (2), Jana Klisch (3), Anna-Lena Krake, Marleen Finkbeiner (2), Julia Kilgus (2), Hannah Frei (1), Bertina Bloch, Jule Fahrner, Ines Welle (5/1), Svenja Bertiller (4/2), Ina Klisch, Jana Sandelmann 

Erste Standortbestimmung zu Saisonbeginn

Am kommenden Samstag starten die Damen der SG Freudenstadt/Baiersbronn um 18 Uhr in der heimischen Murgtalhalle in die neue Spielzeit. Mit der SG Muggensturm/Kuppenheim II wartet zu Beginn der Saison gleich ein schwieriger Prüfstein auf die Weiß-Schwarzen.

Während die Weiß-Schwarzen in der Liga noch ein unbeschriebenes Blatt sind, hat die Mannschaft von Trainer Markus Krauth bereits an zwei Spieltagen Erfahrung in der aktuellen Landesligasaison gesammelt. Mit dem bisherigen Saisonverlauf können die Mu-Ku´s durchaus zufrieden sein. Im Auftaktspiel düpierte man den Abstiegskandidaten TuS Altenheim mit einem Elf-Tore Sieg, musste gegen die starken Damen aus Ohlsbach und Elgersweier jedoch eine knappe Niederlage hinnehmen.

Obwohl die Weiß-Schwarzen gegen die Südbadenliga-Reserve in der letzten Hinrunde eine deutliche Niederlag hinnehmen mussten, beendeten die beiden Teams die letzte Spielzeit als direkte Tabellennachbarn. Trotzdem treten die Gegnerinnen als leicht favorisierte Mannschaft den Weg in die Murgtalhalle an.

Erfreuliche Nachrichten gab es zuletzt aus dem Damenteam der SG zu vermelden. Ab sofort wird Ludwig Sättler an der Seitenlinie von Axel Klisch unterstützt. Mit dem neuen Co-Trainer konnten die SG-Damen einen sehr erfahrenen Coach für sich gewinnen.  Zudem ist er bereits bestens mit der Mannschaft vertraut, da er viele der jungen Damenspielerinnen bereits als Jugendtrainer betreut hat.  

Der erfahrene Coach Axel Klisch weißt vor der kommenden Partie darauf hin, dass das Team einen kühlen Kopf bewahren muss. „Die notwendige Coolness und Abgeklärtheit fehlt uns noch. Ich bin mir aber sicher, dass die Mädels von Spiel zu Spiel mehr Sicherheit und Selbstvertrauen gewinnen werden. Dafür wollen wir jetzt mit zwei Punkten im ersten Heimspiel den Grundstein legen“, so Klisch.

Auch Trainer Ludwig Sättler sieht die Chancen für sein junges Team als keineswegs aussichtlos an: „Die Mädels sind nach der langen Pause heiß darauf, endlich wieder Handball zu spielen. Diese Energie und Leidenschaft auf müssen die Mädels auf das Spielfeld bringen, um die zwei Punkte in eigener Halle zu halten“.

SG-Damen wollen auch nach dem Umbruch die Klasse halten

Die Damenmannschaft der SG Freudenstadt/Baiersbronn geht in eine ebenso schwierige wie spannende Spielzeit 2019/20. Die Mannschaft von Trainer Ludwig Sättler geht als eines der jüngsten Teams der Liga in die Runde und möchte mit Spielerinnen aus der eigenen Jugendarbeit den erneuten Ligaverbleib anpeilen.

Die vergangene Saison endete für die Damen der SG Freudenstadt/Baiersbronn mit einem Paukenschlag. Im letzten Spiel besiegte man überraschend den bis dato ungeschlagenen Tabellenführer TuS Schutterwald und schaffte so den Klassenerhalt in letzter Sekunde. Auch in der kommenden Saison ist der Verbleib in der Landesliga das klare Ziel der jungen Schwarzwald SG. 

Neben dem sensationellen Klassenerhalt war das Ende der Saison auch mit schmerzhaften Abschieden verbunden. Ludwig Sättler wird von nun an alleine an der Seitenlinie stehen, da Drittliga-Coach Kevin Bauer sich voll auf seine Aufgabe bei der SG Kappelwindeck/Steinbach konzentriert. Mit Jessica Möhrle und Kim Höfler beendeten gleich zwei wichtige Spielerinnen der SG ihre Handballkarriere. Deren Erfahrung und spielerische Stärke wird in der kommenden Saison nur schwer zu kompensieren sein. Zudem verabschiedete sich SG-Nachwuchstalent Clara Züfle für ein Jahr nach Kanada. 

Gefüllt werden diese Lücken mit jungen Spielerinnen aus der eigenen Jugend. Jana Klisch, Julia Kilgus und Gina-Maria Cusa, welche bereits in der letzten Saison wichtige Stützen der Damenmannschaft waren, rücken nun auch offiziell in den Mannschaftskader der Damen auf. Zudem sollen Nachwuchstalente wie die beiden 17-jährigen Anna-Lena Krake und Annika Günther erste Erfahrungen in der Landesliga sammeln. Mit einem Altersdurchschnitt von neunzehn Jahren wird die Sättler-Sieben erneut eine der jüngsten Mannschaften der Liga sein. 

Trainer Ludwig Sättler ist trotz des jungen Alters seiner Spielerinnen überzeugt, dass sie die spielerische Stärke besitzen, um die Klasse zu halten. „Wir haben in der Rückrunde gezeigt, dass wir auch gegen Topmannschaften wie Schutterwald oder Ohlsbach/Elgersweier bestehen können. In entscheidenden Situationen merkt man aber, dass uns noch Mut und Selbstvertrauen fehlen“, so der erfahrene Coach. 

Für den Klassenerhalt müssen die Weiß-Schwarzen vor allem die Duelle gegen direkte Abstiegskandidaten gewinnen. Ausrutscher wie gegen die HSG Murg oder den TuS Altenheim darf sich die Schwarzwald-SG in der engen Landesliga nicht mehr erlauben. Auch Punkte gegen die Bezirksliga-Aufsteiger SV Schutterzell und SG Willstätt-Auenheim sind für den Klassenerhalt Pflichtaufgaben. 

Auch im ersten Spiel der Saison am Samstag den 5.10. will Coach Sättler die Punkte in der heimischen Murgtalhalle halten. „Unsere Heimstärke war in der letzten Saison der entscheidende Schlüssel zu Klassenerhalt. Daran wollen wir auch in dieser Spielzeit wieder anknüpfen“, blickt Sättler erwartungsvoll auf den Saisonstart.