SG-Damen chancenlos gegen Spitzenmannschaft

Mit 40:21 (21:9) mussten die Damen der SG Freudenstadt/Baiersbronn gegen die HSG Meißenheim/Nonnenweier die bisher höchste Saisonniederlage hinnehmen. Vor allem in der Abwehr hatte das Team von Trainergespann Bauer/Sättler dem offensivstarken Tabellenzweiten wenig entgegenzusetzen.


Vor heimischem Publikum dominierte die HSG die Partie von Beginn an. Die Schwarzwälderinnen fanden in den ersten Spielminuten überhaupt ins Spiel und konnten sich gegen die konsequente 5:1 Abwehr nur selten durchsetzen. Die Offensivfehler der SG bestraften die Gastgeberinnen mit schnellen Tempogegenstößen. Vor allem die beste Torschützin der Liga Daniela Wilhelmi kam so über die Außenposition zu einfachen Toren.

 

Auch im geregelten Positionsangriff traf die HSG kaum auf Gegenwehr und die Weiß-Schwarzen konnten den Offensivmotor der Gäste nicht aufhalten. Die herausragenden Rückraumspielerinnen Kerstin Erb und Kristina Wansidler konnten von der Schwarzwald-Abwehr über die gesamte Spieldauer hinweg nicht gestoppt wurden, wodurch die beiden alleine genauso viele Treffer erzielten wie das gesamte SG-Team.
Bereits Mitte der ersten Halbzeit war die Partie beim Stand von 11:2 zu Gunsten der HSG entschieden. Nach der völlig verkorksten Anfangsphase fingen sich die SG-Damen allmählich und Ina Klisch und Clara Züfle konnten auf 12:6 verkürzen. Im Anschluss konnten die Gastgeberinnen ihren Vorsprung bis zum deutlichen 21:9 Halbzeitstand allerdings weiter ausbauen.
Die ersten zwei Treffer nach dem Seitenwechsel konnten Emma Harzer und Marleen Finkbeiner für die SG erzielen. Danach fanden die Gastgeber aus Meißenheim und Nonnenweier wieder zu alter Stärke und die Torhüterinnen der SG mussten nach schnellen Tempogegenstößen häufig ins Netz hinter sich greifen.
Zwar besserte sich die Leistung der Schwarzwälderinnen in der zweiten Halbzeit merklich, gegen die individuelle Klasse der erfahrenen HSG-Spielerinnen waren die jungen Weiß-Schwarzen jedoch chancenlos. Für die Weiß-Schwarzen ging es daher nur noch um Schadensbegrenzung. In den letzten Minuten ließen die Kräfte der Gäste zudem merklich nach, wodurch die HSG ihren Vorsprung bis zum Schlusspfiff auf 40:21 erhöhen konnte.
„Die HSG war für uns heute eine Nummer zu groß für uns. Wir wurden einfach überrannt“, konstatiert Coach Sättler nach Spielende. Er will mit seiner Mannschaft nun nach vorne schauen, um auf die wichtigen Spiele in den kommenden Wochen optimal vorbereitet zu sein. Bereits am nächsten Samstag wartet in der heimischen David-Fahrner Halle um 18 Uhr der nächste schwere Gegner auf die Weiß-Schwarzen.

Damen schrammen knapp an Überraschungssieg vorbei

Erneut mussten sich die Damen der SG Freudenstadt/Baiersbronn am Ende geschlagen geben. Nach einem intensiven Schlagabtausch vor heimischer Kulisse verlor die Schwarzwald-SG gegen den ASV Ottenhöfen mit 25:28 (13:12).


Gegen den Tabellenvierten zeigten sich die Weiß-Schwarzen von Beginn an hellwach und kampfbereit. Durch Treffer der Geschwister Klisch gingen die Schwarzwälderinnen früh mit 2:0 in Führung. In dieser frühen Phase des Spiels überzeugte die Heim-SG mit einer überragenden Defensive in Verbindung mit sehenswerten Paraden der Torhüterinnen.
Gegen die kompakte 6:0 Abwehr fanden die Ottenhöfenerinnen zu Beginn kaum ein Durchkommen. Im Anschluss jedoch kamen die Gäste besser in Spiel und erarbeiteten sich geduldig ihre Treffer. Im Angriff erlaubten sich die Weiß-Schwarzen zu viele Unkonzentriertheiten, wodurch den ASV-Damen kurz vor Halbzeitpfiff der Anschlusstreffer zum 13:12 gelang.
In der zweiten Hälfte zogen die Gäste das Tempo merklich an und konnten kurz nach Seitenwechsel erstmals mit 13:14 in Führung gehen. In der SG-Defensive eröffneten sich für die ASV-Damen nun große Lücken, welche diese geschickt zu nutzen wussten. Vor allem das gute Zusammenspiel der Gäste mit den Kreisläufern stellte die SG-Abwehr aufgrund mangelnder Absprache im Mittelblock vor große Herausforderungen.
Auch im Angriff fielen die Schwarzwälderinnen in alte Muster zurück. Häufig wurde in der ersten und zweiten Welle zu überhastet abgeschlossen, anstatt im geordneten Positionsangriff geduldig klare Torchancen herauszuspielen. So konnten die Gäste Mitte der zweiten Halbzeit erstmals auf 17:22 davonziehen. Erst nach einem deutlichen Weckruf von Coach Ludwig Sättler in der Auszeit, fanden die Weiß-Schwarzen wieder zurück ins Spiel.
In der Offensive agierte man nun deutlich cleverer und räumte konsequent über die Außenpositionen ab. So konnte SG-Youngster Julia Kilgus drei wichtige Treffer von der Linksaußenposition erzielen. Schritt für Schritt kämpften sich die jungen SG-Damen so an den ASV heran und konnten in der Schlussphase erneut den Anschluss auf 23:24 herstellen.
Aufgrund unnötiger 2-min Strafen und schwacher Torabschlüsse konnten die Schwarzwälderinnen die Partie allerdings nicht mehr drehen. Die Gäste konnten sich erneut eine 4-Tore-Führung erarbeiten. Jule Fahrner setzte mit ihrem ersten Treffer im Trikot der Damenmannschaft den Schlusspunkt zum 25:28 Endstand.
Obwohl ein Sieg gegen Ottenhöfen im Voraus keineswegs eingeplant gewesen ist, war die Enttäuschung nach Abpfiff groß. „Heute wäre für uns auf jeden Fall etwas drin gewesen. Am Ende hat uns schlicht und einfach die notwendige Konzentration und Ausdauer gefehlt“, resümiert Trainer Sättler die Partie.
Auch am kommenden Wochenende wartet eine schwere Aufgabe auf die Mannschaft. Beim Auswärtsspiel gegen den Tabellenzweiten, die HSG Meißenheim/Nonnenweier, wird es für die junge Mannschaft von Trainergespann Bauer/Sättler vor allem darum gehen, weiter Erfahrung in der Landesliga zu sammeln.
Tanja Leins (Tor), Benita Roscher (Tor), Jessica Möhrle (Tor), Jana Sandelmann (2), Jana Klisch (4), Marleen Finkbeiner (4), Julia Kilgus (4), Clara Züfle (4), Bertina Bloch, Jule Fahrner (1), Svenja Bertiller (2/1), Ina Klisch (4), Emma Harzer

Negativserie kann auch in Sinzheim nicht gestoppt werden

In einer engen Partie mussten sich die Damen der SG Freudenstadt/Baiersbronn am Wochenende dem BSV Sinzheim II mit 27:25 (14:13) geschlagen geben. Die Mannschaft von Trainergespann Bauer/Sättler schrammte somit erneut am erhofften Befreiungsschlag vorbei und muss weiterhin auf den ersten Sieg der Rückrunde warten.
Aufgrund der aktuell äußerst angespannten Personalsituation mussten die SG Damen am Wochenende auch auf einige angeschlagenen Spielerinnen zurückgreifen. Somit waren die Vorzeichen alles andere als ideal auf Seiten der Gäste. Der Schwarzwald-SG war die Nervosität und Unsicherheit deutlich anzumerken. Trotzdem konnte man dank einer kompakten Abwehrarbeit und einigen guten Anspielen an den Kreis den Gastgeberinnen bis zum Spielstand von 8:8 Paroli bieten.
In der 20. Spielminute wurde der Spielfluss der SG-Damen durch eine höchst umstrittene Schiedsrichterentscheidung durcheinandergebracht. Bei einer normalen Abwehraktion zog das Schiedsrichterduo die Rote Karte und die wichtige Stammspielerin Kim Höfler musste den Rest der Partie von der Tribüne aus verfolgen.
Der Bruch im Spiel der Weiß-Schwarzen war deutlich zu spüren. Die Gäste agierten im Angriff nun weitgehend zu harmlos und unentschlossen. Dadurch gelang es den Sinzheimerinnen, sich erstmals eine 12:10 Führung zu erarbeiten. Kurz vor dem Seitenwechsel konnten die Gäste dank zwei Treffern von Ina Klisch noch einmal auf 14:13 verkürzen.
Auch zu Beginn der zweiten Hälfte blieb die Partie ausgeglichen und keine der beiden Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen. Doch wie bereits in den vergangenen Spielen machten sich die Weiß-Schwarzen das Leben über weite Strecken selbst schwer. Zu häufig scheiterte man nach gelungenen Offensivaktionen durch inkonsequente Abschlüsse an der gegnerischen Torhüterin.
So konnte sich die Heimmannschaft in der 50. Spielminute erstmals auf drei Tore absetzen. Die Gäste gaben sich allerdings noch nicht geschlagen und konnten durch Jana Klisch nochmals den Anschluss herstellen. Obwohl die Schwarzwälderinnen mit einer offensiven Deckung alles in die Waagschale warfen, behielten die Gastgeberinnen in der letzten Spielminute die Nerven und gingen als Sieger vom Platz.
Die Enttäuschung war der Mannschaft nach der knappen Niederlage deutlich anzumerken. „Uns war von Anfang an klar, dass das mit unserm aktuellen Kader ein schweres Spiel wird. Dann mussten wir auch noch einige unglückliche Schiedsrichterentscheidungen hinnehmen. Trotzdem müssen auch in einer solchen Situation einen kühlen Kopf bewahren und selbstbewusst auftreten“, analysiert Coach Sättler nach Spielende die Gründe für die Niederlage. 
Für die Mannschaft gilt es nun die Negativerlebnisse der letzten Woche zu verarbeiten, um dem ASV Ottenhöfen am Samstag um 18 Uhr in der heimischen David-Fahrner Halle voll fokussiert entgegentreten zu können. 
SG: Benita Roscher (Tor), Jana Sandelmann, Jana Klisch (5), Ines Welle (10/6), Julia Kilgus (1), Clara Züfle (1), Bertina Bloch, Jule Fahrner, Kim Höfler (1), Svenja Bertiller, Ina Klisch (7)

Dezimierte SG-Damen auch in Steinbach glücklos

Nach einer dramatischen Schlussphase unterliegen die Damen der SG Freudenstadt/Baiersbronn der SG Kappelwindeck/Steinbach denkbar knapp mit 26:25 (15:14). Die Gastgeberinnen behielten am Ende den kühleren Kopf und ziehen damit in der Tabelle an der Schwarzwald-SG vorbei.


Die Ausgangslage war für das Team von Trainerduo Bauer/Sättler alles andere als optimal. Der Ausfall einiger Stammkräfte schmälerte den ohnehin schon dünnen Stamm an Akteurinnen. Somit traten die Weiß-Schwarzen mit insgesamt acht A-Jugend-Spielerinnen und lediglich zwei Stammkräften die Reise ins Badische an.
Trotzdem spielten die Schwarzwälderinnen zu Beginn der Partie befreit auf und konnten dank Gegenstoßtreffern von Clara Züfle und Jana Klisch mit 0:2 in Führung gehen. Zudem taten sich die Gastgeberinnen schwer, die Anspiele von Ina Klisch an Kreisläuferin Marleen Finkbeiner zu unterbinden. Über diese Achse konnte die Gast-SG einfache Toren im Kleingruppenspiel erzielen.
Die Defensive der SG agierte allerdings in den entscheidenden Momenten zu nachlässig. Häufig fand die SGKS zu einfach Lücken in den Abwehrreihen der Gäste und konnte speziell über die gefährlichen Außenspielerinnen zu Treffern gelangen. So glichen die Gastgeber beim Stand von 6:6 erstmals aus und konnten von da an die Partie ausgeglichen gestalten.
Schwache Abschlüsse und mangelnde Konzentration im Passspiel brachten anschließend die Sättler-Sieben weiter ins Hintertreffen. Von einer Überzahlsituation konnten die Weiß-Schwarzen ebenso nicht profitieren und die Rebländerinnen gingen erstmals mit drei Toren in Führung.  Bis zur Halbzeit konnten die SG-Damen noch einmal auf 15:14 verkürzen.
Während man den Gastgebern in Anbetracht der angespannten Personalsituation im ersten Spielabschnitt noch mit einer guten Leistung die Stirn bot, fielen die Weiß-Schwarzen im Anschluss wieder in alte Muster zurück. Der Rückraum agierte zu harmlos und die mühsam erkämpften Chancen wurden häufig nicht verwandelt. Zudem machte sich die Abwesenheit von Stammsiebenmeterwerferin Ines Welle bemerkbar. Insgesamt fünf Strafwürfe fanden nicht den Weg ins Tor der Gastgeberinnen.
Trotzdem bewies man großen Kampfgeist und ließ sich auch nach der Sechs-Tore-Führung der Rebland-SG Mitte der zweiten Halbzeit nicht entmutigen. Durch einen starken 4:0 Lauf konnten die Schwarzwälderinnen noch einmal auf 24:22 verkürzen. Anfang der letzten Spielminute erzielte Ina Klisch, mit neun Toren die beste Werferin der SG, den Anschlusstreffer zum 26:25. Die erfahrene Heimmannschaft ließ sich davon allerdings nicht beeindrucken und rettete den knappen Vorsprung über die verbliebene Zeit.
Trainer Ludwig Sättler zeigte sich nach der knappen Auswärtsniederlage enttäuscht. „In den letzten fünf Minuten haben wir drei ganz klare Torchancen vergeben. Das darf uns bei einem so engen Spielstand nicht passieren.“ Trotzdem hebt der Coach hervor, dass seine junge Mannschaft viel Kampfbereitschaft bewiesen hat. Mit dieser Einstellung wollen die SG-Damen am kommenden Samstag um 20:00 Uhr in der Kreishalle die SG Muggensturm/Kuppenheim II besiegen.
Tanja Leins (Tor), Benita Roscher (Tor), Gina-Maria Cusa (2), Jana Klisch (3), Marleen Finkbeiner (7/1), Julia Kilgus (1), Clara Züfle (3/1), Bertina Bloch, Jule Fahrner, Ina Klisch (9/1)

SG-Damen chancenlos gegen Spitzenteam

Dem Tabellenzweiten TV Friesenheim mussten sich die Damen der SG Freudenstadt/Baiersbronn mit 18:28 (10:18) am Ende deutlich geschlagen geben. Trotz einer kämpferischen Leistung vor heimischer Kulisse hatte das Team von Trainerduo Bauer/Sättler dem starken Tabellenzweiten über weite Strecken wenig entgegenzusetzen.


Von Anfang an dominierten die Friesenheimerinnen die Partie und gingen in der David-Fahrner-Halle früh mit 0:3 in Führung. Nach der nervösen Anfangsphase steigerte sich die Leistung der Schwarzwald-SG und durch Treffer von Jana Klisch und Julia Kilgus konnte man den Anschluss beim zwischenzeitlichen 3:4 herstellen.
Im weiteren Verlauf ließen die Gastgeber vor allem in der Abwehr die notwendige Entschlossenheit vermissen. Zwar verteidigten die Weiß-Schwarzen über weite Strecken aggressiv, waren aber in den entscheidenden Moment zu zögerlich und handelte sich somit unnötige Gegentore und zu 2-Minuten Strafen ein. Dies ermöglichte es den Gästen, bereits Mitte der ersten Halbzeit auf 5:11 davonzuziehen.
Im eigenen Ballbesitz agierten die jungen SG-Damen über weite Strecken zu statisch und waren so laut Coach Ludwig Sättler für die aggressive Abwehr des TV zu ausrechenbar. Vor allem fehlte der Heim-Offensive am Wochenende aber die notwendige Torgefahr aus der zweiten Reihe. So konnten die Gegnerinnen ihren Vorsprung bis zum Seitenwechsel beim Stand von 10:18 weiter ausbauen.
Auch nach der Halbzeit erwies sich die Offensive als größte Schwachstelle der Schwarzwald-SG. Zwar konnten die Weiß-Schwarzen die gegnerische Defensive durchaus durchbrechen, scheiterten aber im Abschluss zu häufig an den stark aufgelegten Torhütern der Gäste. Für jeden der insgesamt nur 18 Treffer musste das junge Heim-Team lange kämpfen und erzielte daher ein Drittel der Tore über Strafwürfe. Diese wurden von den beiden sicheren Siebenmeterschützinnen Ines Welle und Kim Höfler souverän verwandelt.
Durch den komfortablen Vorsprung schalteten die Gäste nach dem Seitenwechsel merklich einen Gang herunter. Dies ermöglichte es der Heim-SG Mitte der zweiten Halbzeit noch einmal auf fünf Tore zu verkürzen. Trotzdem behielt der TV Friesenheim einen kühlen Kopf und verteidigte den Vorsprung abgeklärt über die restliche Spielzeit. Den Schlusspunkt der Partie setzte Bertina Bloch mit ihrem Treffer zum 18:28.
Nach nun zwei Niederlagen in Folge steht das Team von Trainergespann Bauer/Sättler am kommenden Wochenende unter Zugzwang. Im Vier-Punkte-Auswärtsspiel gegen den direkten Tabellennachbarn SG Kappelwindeck/Steinbach III müssen die SG-Damen am kommenden Sonntag um 13 Uhr die ersten Punkte der Rückrunde einfahren, um weiterhin nicht mit den Abstiegsplätzen in Berührung zu kommen.
Jessica Möhrle (Tor), Tanja Leins (Tor), Benita Roscher (Tor), Gina-Maria Cusa (1), Jana Klisch (2), Ines Welle (3/3), Julia Kilgus (2), Hannah Frei, Bertina Bloch (1), Jule Fahrner, Kim Höfler (7/3), Ina Klisch (1), Emma Harzer (1)

Harmlose Offensive kostet Derbysieg zum Rückrundenauftakt

Mit 20:17 (10:9) mussten sich die Damen der SG Freudenstadt/Baiersbronn im ersten Auswärtsspiel des Jahres 2019 der HSG Murg geschlagen geben. Vor allem die schwache Angriffsleistung besiegelte schlussendlich die Niederlage für die Mannschaft von Trainerduo Bauer/Sättler.

 


Von Beginn an merkte man den Weiß-Schwarzen die lange spielfreie Zeit an. Im Angriff stimmten die Abläufe oft nicht und es gelang nur selten, die stabile 5:1 Abwehr der Murg-Damen ins Wanken zu bringen. Zudem wurden leichtsinnige Ballverluste umgehend von den Gastgeberinnen bestraft, sodass die Schwarzwald-SG bereits in der 10. Minute einen 5:2 Rückstand in Kauf nehmen musste.
Im weiteren Spielverlauf verbesserte sich allerdings die Abwehrleistung der Gäste, wodurch man sich Tor um Tor auf 6:6 herankämpfen konnte. Trotzdem machte sich weiterhin die Unerfahrenheit der Schwarzwälderinnen bemerkbar, die ohne Spielmacherin Ina Klisch auskommen mussten.  Häufig verlor man die in der Abwehr mühsam erkämpften Bälle durch überhastete Aktionen in der Offensive.
Zudem konnten die Weiß-Schwarzen trotz ihrer starken Physis nicht vom behäbigen Rückzugsverhalten der HSG Murg profitieren. Die langen Pässe in der ersten und zweiten Welle kamen häufig nicht an, wodurch es zu nahezu keinem Torerfolg über das Tempospiel kam. Beim Stand von 10:9 wurden die Seiten gewechselt.
Die SG-Damen starteten optimistisch in die zweite Halbzeit, da man bereits im Hinspiel gegen den Lokalrivalen einen Rückstand in einen deutlichen Sieg gedreht hatte. Die Gelegenheit, die Partie durch einen raschen Ausgleich an sich zu reißen, wurde jedoch durch eine Unterzahlsituation verpasst.
Über von Ines Welle sicher verwandelte 7-Meter Strafwürfe gelang zwischenzeitlich der neuerliche Ausgleich zum 12:12. Es entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe, in der vor allem die beiden Abwehrreihen dominierten. Bis zum 15:15 in Spielminute 46 konnte sich keines der beiden Teams absetzen.
Obwohl bis zuletzt ein doppelter Punktgewinn möglich gewesen wäre, ließ sich die junge Mannschaft in der hitzigen Schlussviertelstunde verunsichern. Im Angriff agierte man ohne Selbstbewusstsein und konnte sich keine klaren Torchancen mehr erarbeiten. So konnte die HSG Murg ihren Vorsprung bis zum Abpfiff auf 20:17 ausbauen.
„In der entscheidenden Phase hat uns heute der Mut und die notwendige Cleverness gefehlt. Da merkt man einfach, dass die Mannschaft noch sehr jung und unerfahren ist“, resümiert Trainer Ludwig Sättler. Bereits am kommenden Samstag wartet mit dem Tabellenzweiten TV Friesenheim der nächste schwere Gegner auf die Schwarzwald-SG. Vor heimischer Kulisse fordert Sättler mehr Kampfbereitschaft und Selbstbewusstsein von seiner Mannschaft.
SG: Jessica Möhrle (Tor), Tanja Leins (Tor), Benita Roscher (Tor), Gina-Maria Cusa (1), Ines Welle (8/5), Marleen Finkbeiner (2), Julia Kilgus, Clara Züfle (1), Hannah Frei, Jule Fahrner, Kim Höfler (2), Jana Klisch (2), Emma Harzer

Versöhnlicher Jahresabschluss durch Derbysieg

Dank einer starken zweiten Halbzeit konnten die Damen der SG Freudenstadt/Baiersbronn beim 24:17 (9:10) im Lokalderby gegen die HSG Murg beide Punkte in eigener Halle behalten. Das schnelle Umschaltspiel der Mannschaft von Trainergespann Bauer/Sättler in Kombination mit einer aggressiven Abwehr machte am Ende den entscheidenden Unterschied.

 

Obwohl man sich vor Anpfiff in eigener Halle viel vorgenommen hatte, verschliefen die Schwarzwälderinnen die Anfangsphase des Spiels komplett und lagen früh mit 0:3 im Hintertreffen. Da die eigene Abwehr häufig zu unentschlossen agierte, kamen die Gäste zu einfachen Toren. Auch im Angriff taten sich die Weiß-Schwarzen anfangs schwer und erst in der fünften Spielminute konnte Kim Höfler das erste Tor für die Heim-SG erzielen.
Nach der verkorksten Anfangsphase stand die SG-Abwehr in der Folge deutlich kompakter und aggressiver. Die dadurch erkämpften Bälle führten dank Toren von Ina Klisch und Eva-Maria Raster zum 4:4 Ausgleich. Im Folgenden war die Schwarzwald-SG eigentlich die bessere Mannschaft, doch vergab im Angriff viele klare Torchancen. Dies ermöglichte es den Gegnerinnen beim Stand von 9:10 mit einer knappen Führung in die Kabine zu gehen.
Nach einer deutlichen Halbzeitansprache von Trainer Ludwig Sättler wirkte die junge Mannschaft wie ausgewechselt. Direkt nach Wiederanpfiff wurden drei Treffer in Serie erzielt und erstmals eine Führung erarbeitet. In der Defensive verteidigte man nun auch mit der einem Derby entsprechenden Härte und Entschlossenheit. Drei Treffer in Folge von SG-Youngster Jana Klisch führten zum weiteren Ausbau der der Führung auf 18:12.
Die Gäste aus dem unteren Murgtal agierten im Angriff zunehmend ideenlos und fanden gegen die stabile Abwehr um Torhüterin Tanja Leins kaum mehr ein Durchkommen. Die Weiß-Schwarzen spielten nun ihre Stärken im Gegenstoß voll aus und kam über schnelle Konter zu einfachen Toren. Mitte der zweiten Halbzeit war die Partie beim Stand von 21:13 entschieden und die Trainer der SG nutzen die Gelegenheit, um den A-Jugendspielerinnen Spielpraxis zu geben. Schlussendlich gewannen die SG-Damen verdient mit 27:14.
In gewisser Weise steht dieses Spiel sinnbildlich für den bisherigen Saisonverlauf der Schwarzwälderinnen, in denen es einige Ausrutscher nach oben und nach unten gab. Nach der Hinrunde steht man nun auf einem zufriedenstellenden siebten Tabellenplatz und konnte den Anschluss an das obere Tabellendrittel der Landesliga wiederherstellen.
Trainer Ludwig Sättler sieht allerdings für die Rückrunde noch deutlich Luft nach oben. In der langen spielfreien Zeit gilt es für die SG-Damen nun vor allem die Abläufe zu optimieren, um mehr Sicherheit und Konstanz auf das Feld zu bringen. Am 02.02 will das Team von Trainergespann Bauer/Sättler dann mit einem erneuten Sieg gegen die HSG Murg erfolgreich in die Rückrunde starten.
Tanja Leins (Tor), Benita Roscher (Tor), Eva-Maria Raster (1), Gina-Maria Cusa (3), Jana Klisch (6), Ines Welle (1/1), Marleen Finkbeiner (5), Clara Züfle (2), Hannah Frei, Bertina Bloch, Jule Fahrner, Kim Höfler (3/1), Ina Klisch (3), Emma Harzer

SG-Damen bewahren Gesicht gegen Tabellenführer   

Trotz einer ordentlichen Leistung unterlagen die Damen der SG Freudenstadt/Baiersbronn am Samstag mit 28:22 (14:13) beim TuS Schutterwald. In der ersten Halbzeit schaffte es das Team von Trainergespann Bauer/Sättler, über eine starke Abwehr dem ungeschlagenen Tabellenführer Paroli zu bieten, musste sich dann aber gegen Ende trotz alledem geschlagen geben.  


Da beide etatmäßigen Coaches der Weiß-Schwarzen an diesem Wochenende verhindert waren, nahmen auf der Trainerbank zwei ungewohnte Gesichter Platz. Mit dem erfahrenen Coach Axel Klisch und dem Jugendtrainer Christian Gubler konnte aber kurzfristig ein kompetentes Ersatzduo gefunden werden, welches die Mannschaft hervorragend über die 60 Minuten betreute.


Obwohl sich die SG vor der Partie in der klaren Außenseiterrolle befand, nahm man von Beginn an den Kampf mit dem Ligaprimus auf. Der Einsatz der Schwarz-Weißen wurde auch belohnt und es entwickelte sich eine ausgeglichene Anfangsphase, in der sich bis zum 7:6 in der zehnten Spielminute keine der beiden Mannschaften absetzen konnte.


Über eine kompakte und aggressiv deckende 6:0 Abwehr schafften es die Schwarzwälderinnen die sonst so durchschlagskräftige Offensive der Heimmannschaft zu bremsen. Im Angriff sorgten Jana Klisch und Ina Klisch mit schön herausgespielten Treffern für die Tore der Gäste.


Einige vergebene Torchancen auf Seiten der Schwarzwald-SG führten dazu, dass sich die Schutterwälderinnen beim Stand von 9:6 erstmals mit drei Toren absetzen konnten. Anschließend verkürzten die Gäste nochmals dank mehreren Paraden von Torhüterin Jessica Möhrle. Drei Treffer in Folge von Kim Höfler stellten vor der Halbzeit mit 14:13 den Anschluss her.
Nach dem Seitenwechsel verteidigte man weiterhin sehr konsequent und die Offensive des TuS fand in langen Angriffen oft kein Durchkommen gegen die Weiß-Schwarzen.  Aber auch diese taten sich im Angriff schwer und erlaubte sich einige unnötige technische Fehler.


Mitte der zweiten Halbzeit vergaben man beim Stand von 18:17 mehrere Male die Möglichkeit zum Ausgleich und damit die Chance, die Partie zu drehen. In der letzten viertel Stunde machte sich zudem die physische Überlegenheit des Tabellenführers bemerkbar und die Schwarzwälderinnen zahlten Tribut für das hohe Tempo in der Anfangsphase.


Die zunehmenden Unkonzentriertheiten auf Seiten der SG ermöglichten es dem TuS Schutterwald, in der Schlussphase davonzuziehen. Nach einem harten Kampf musste man sich daher mit 28:22 in fremder Halle geschlagen geben.
Trotz der Niederlage zeigte sich die Mannschaft um das Ersatztrainerduo Klisch/Gubler zufrieden mit dem Ergebnis des Spiels. Bei der kommenden Partie am Samstag um 18 Uhr in der heimischen Murgtalhalle gilt es nun an diese Leistung anzuknüpfen, um gegen die HSG Murg einen Heimsieg einfahren zu können.


SG: Jessica Möhrle (Tor), Tanja Leins (Tor), Benita Roscher (Tor), Eva-Maria Raster (1), Gina-Maria Cusa (1), Jana Klisch (7), Ines Welle (1), Clara Züfle (1/1), Hannah Frei, Bertina Bloch, Jule Fahrner, Kim Höfler (7/1), Ina Klisch (5)

Befreiungsschlag für SG-Damen   

Nach einem ansprechenden Auftritt gegen den TuS Altenheim fuhr das Team von Trainerduo Bauer/Sättler mit 27:21 (14:9) erneut zwei Punkte in heimischer Halle ein. Im Duell gegen den direkten Tabellennachbarn überzeugten die Weiß-Schwarzen vor allem mit einer stabilen Abwehr und einem schnellen Tempohandball.


Die Schwarzwälderinnen erwischten einen optimalen Start in die Partie und gingen früh mit 5:1 in Führung. Ein ums andere Mal scheiterten die Gäste an der aggressiv verteidigenden SG-Abwehr um das gut aufgelegte Torhütergespann Möhrle/Roscher.
Vor Beginn hatte sich die Heimmannschaft vorgenommen konsequent in die erste und zweite Welle zu gehen und konnte dies auch im Spiel gut umsetzten. Im schnellen Gegenstoß konnten vor allem die Geschwister Jana und Ina Klisch, welche an diesem Tag mit jeweils sieben Treffern erfolgreichste Werferinnen der Gastgeberinnen waren, einfache Tore erzielen.
Im normalen Positionsangriff tat sich die Schwarzwald-SG allerdings zunehmend schwer. Gegen die immer besser in Spiel kommende Gäste-Defensive fand man nur noch selten ein Durchkommen. In der eigenen Abwehrarbeit verteidigte man zwar über weite Strecken weiterhin gut, doch fanden trotzdem einige unglückliche Würfe ihren Weg ins Tor der SG.
Dies ermöglichte es den Altenheimerinnen, gegen Ende der ersten Halbzeit auf 10:9 zu verkürzen. Im Anschluss legte die Sättler-Sieben allerdings einen starken 4:0 Lauf hin und konnte dank Toren von Ines Welle, Gina-Maria Cusa und Maxi Kaltenbach ihre Führung wieder ausbauen. So ging es beim Stand von 14:9 in die Kabinen.
Auch nach dem Seitenwechsel machte vor allem die Abwehrarbeit den entscheidenden Unterschied. Der von den beiden Nachwuchstalenten Ines Welle und Jule Fahrner organisierte Mittelblock war in Kombination mit einem schnellen Umschaltspiel der Garant für den weiteren Ausbau der SG-Führung auf 17:10.
Trotzdem gaben sich die Damen aus Altenheim nicht geschlagen und versuchten über eine offensive 4:2 Abwehr zu schnellen Ballgewinnen zu kommen. Die so entstandenen Lücken konnten von den Schwarzwälderinnen allerdings gut genutzt werden und Clara Züfle vergrößerte mit ihrem Treffer zum 22:14 den Vorsprung auf acht Tore.
Auch im weiteren Verlauf erlaubten sich die jungen SG-Damen kaum Fehler, wodurch die Gäste nicht mehr herankommen konnten. Souverän verwaltete die Heim-SG ihre Führung über die restliche Spielzeit und gewann schlussendlich verdient mit 27:21.
Am kommenden Wochenende ist die Mannschaft von Trainerduo Bauer/Sättler nach zwei Heimspielen in Folge wieder auswärts gefordert. Zum Spiel beim bisher ungeschlagenen Tabellenführer TuS Schutterwald fahren die SG-Damen trotz zweier Siege in Folge allerdings als klarer Außenseiter.


Benita Roscher (Tor), Jessica Möhrle (Tor), Eva-Maria Raster, Gina-Maria Cusa (2), Jana Klisch (7), Ines Welle (5/4), Marleen Finkbeiner (2), Bertina Bloch, Clara Züfle (1), Hannah Frei, Jule Fahrner, Maxi Kaltenbach (3), Ina Klisch (7), Emma Harzer

Heimsieg mit Schönheitsfehlern

Vor eigenem Publikum konnten die Damen der SG Freudenstadt/Baiersbronn mit 23:15 den dritten Heimsieg der Saison gegen die TS Ottersweier II einfahren. Trotz des deutlichen Erfolgs zeigte das Team von Trainerduo Bauer/Sättler vor allem im Angriff eine schwache Leistung und konnte nur dank einer soliden Abwehrarbeit die Partie für sich entscheiden.


Die Schwarzwald-SG startete nach zuletzt drei Niederlagen in Folge vor heimischem Publikum hochmotiviert in die Partie und ging durch Tore von Jana Klisch, Gina-Maria Cusa und Marleen Finkbeiner früh mit 4:1 Führung. Im weiteren Verlauf konnten die SG-Damen allerdings den Vorsprung nicht weiter ausbauen. Im Angriff fanden die Weiß-Schwarzen zwar häufig Lücken in der gegnerischen Abwehr, doch scheiterte man bei freien Würfen ein ums andere Mal an der Torhüterin. Den drei in der Anfangsphase verworfenen Siebenmetern sollten über das gesamte Spiel noch vier weitere folgen.
Die katastrophale Chancenverwertung und die hohe Anzahl technischer Fehler in der Offensive der Gastgeber ermöglichte es der TS Ottersweier II auf 4:4 auszugleichen. Nach dieser Schwächephase legte die Heimmannschaft aber Mitte der ersten Halbzeit einen 5:0 Lauf hin und konnte sich dank Toren von Ina Klisch und Kim Höfler wieder auf 9:4 absetzen.
Nachdem das Team von Trainerduo Bauer/Sättler nun endlich in die Partie gefunden hatte, wurde der Spielfluss von zumindest zweifelhaften 2-Minuten-Strafen gebremst. Somit konnte das Polster von fünf Treffern nicht weiter ausgebaut werden und beide Teams gingen beim Stand von 12:7 in die Halbzeit.
Auch nach dem Seitenwechsel war die Anzahl der technischen Fehler im Angriff der Weiß-Schwarzen deutlich zu hoch. Somit nahmen sich die Gastgeber selbst die Chance, über die erste und zweite Welle zu einfachen Torerfolgen zu gelangen. Nur dank einer kompakten Abwehrarbeit gegen die Offensive des Schlusslichts konnten die SG-Damen ihre Führung Mitte der zweiten Halbzeit auf 19:12 ausbauen.
Anschließend verwalteten die Hausherren lediglich ihren Vorsprung über die verbleibende Spielzeit. Erfreulich war allerdings der erste Treffer von A-Jugend-Spielerin Emma Harzer im Trikot der SG-Damen. Kurz vor Abpfiff konnte Meike Schmieder noch einmal für die TS Ottersweier II verkürzen und sorgte für den Endstand von 23:15.
Trotz des deutlichen Heimsiegs zeigte sich Trainer Ludwig Sättler unzufrieden mit der Leistung seines Teams. „Wir haben uns erneut dem Niveau der Gegner angepasst und haben es nicht geschafft Ottersweier unsere Spielweise aufzudrücken“, konstatiert Sättler nach Abpfiff.
Dies wollen die Schwarzwälderinnen beim kommenden Heimspiel nächste Woche deutlich besser machen. Am Samstag wartet um 20:00 Uhr in der Murgtalhalle mit dem TuS Altenheim der punktgleiche Tabellennachbar auf das Team von Trainergespann Bauer/Sättler.
Tanja Leins (Tor), Benira Roscher (Tor), Jessica Möhrle (Tor), Eva-Maria Raster, Gina-Maria Cusa (1), Jana Klisch (9), Ines Welle, Marleen Finkbeiner (3), Clara Züfle (2/2), Hannah Frei, Jule Fahrner, Kim Höfler (5), Ina Klisch (2), Emma Harzer (1)

SG-Damen schnuppern an der Überraschung.

Mit 32:27 (18:12) mussten sich die Damen der SG Freudenstadt/Baiersbronn beim Auswärtsspiel gegen die SG Ohlsbach/Elgersweier geschlagen geben. Trotz einer kämpferisch starken Leistung, war vor allem die schwache Abwehrleistung der Mannschaft von Trainerduo Bauer/Sättler der Grund für die Niederlage. 


Da aus Sicht der Schwarzwälderinnen mit einem Sieg gegen die klar favorisierte Heimmannschaft nicht zu rechnen war, konnte die junge Mannschaft ohne Druck aufspielen. Dies tat sie auch von Anfang an und konnte Mitte der ersten Hälfte beim Stand von 5:6 dank Toren von Ina Klisch, Jana Klisch und Marleen Finkbeiner erstmals in Führung gehen.
In dieser frühen Phase des Spiels konnten die SG-Damen vor allem mit einer effizienten Angriffsleistung überzeugen.  Schöne Einzelaktionen der Rückraumspielerinnen oder Anspiele an Youngster Ines Welle am Kreis führten zum neuerlichen Ausgleich auf 9:9.
Die vom starken Auftreten der Weiß-Schwarzen sichtlich beeindruckten Gastgeberinnen erlaubten sich im Angriff zu viele einfache Ballverluste und verwarfen häufig freie Torchancen. Im weiteren Spielverlauf konnten die Gastgeber ihre Fehler allerdings reduzieren und sich beim Stand von 12:9 erstmals auf drei Tore absetzen.
Die Sättler-Sieben ließ sich davon jedoch nicht entmutigen und verkürzte auf 13:12. Anschließend erlaubte man sich jedoch eine vorentscheidende Schwächephase, in welcher die Heimmannschaft zu einem 5:0 Lauf ansetzte. Anstatt sich für die zweite Hälfte eine aussichtsreiche Ausgangslage zu schaffen, musste man beim Stand von 18:12 mit einem unnötigen sechs Tore Rückstand in die Kabine gehen.
Nach einer deutlichen Halbzeitansprache von Trainer Ludwig Sättler, in welcher er vor allem an den Kampfgeist der jungen Mannschaft appellierte, konnte man kurz nach dem Seitenwechsel erneut verkürzen. Tore von Ina Klisch und Gina-Maria Cusa führten somit zum zwischenzeitlichen 18:15.
Im folgenden Verlauf erwies sich allerdings die SG-Defensive als der größte Problemfaktor. Vor allem gegen die starke Rückraumschützin Luisa Tschopp, welche insgesamt elf Tore erzielte, blieb der Schwarzwald-Mittelblock zu harmlos. Im Angriff ließ zudem die Chancenverwertung zu wünschen übrig. 
Trotz des vielversprechenden Anfangs der zweiten Halbzeit schafften es die Gäste nicht den Damen aus Ohlsbach und Elgersweier noch einmal gefährlich nahe zu kommen. Zu groß blieben auch im Folgenden die Lücken in der Defensive. Swetlana Milowski setzte mit ihrem Treffer zum 32:27 den Schlusspunkt der Partie und besiegelte somit die Auswärtsniederlage für die Schwarzwälderinnen. 


Trotzdem wollen die SG-Damen auf den vielen positiven Eindrücken aus den letzten beiden Spielen gegen die Topteams der Liga aufbauen. Am kommenden Samstag empfängt das Team von Trainerduo Bauer/Sättler um 18 Uhr die bisher sieglosen Damen der TS Ottersweier II.


Jessica Möhrle (Tor), Benita Roscher (Tor), Tanja Leins (Tor), Eva-Maria Raster (1), Gina-Maria Cusa (3), Jana Klisch (3), Ines Welle (6/2), Marleen Finkbeiner (4), Clara Züfle (1), Hannah Frei, Jule Fahrner, Ina Klisch (9)

SG-Damen wehren sich nach Kräften

Die Damenmannschaft der SG Freudenstadt/Baiersbronn musste sich beim Heimspiel gegen den Tabellenführer HSG Meißenheim/Nonnenweier mit 22:30 (12:18) geschlagen geben. Trotz einer kämpferischen Leistung hat das Team von Trainerduo Bauer/Sättler die Partie vor allem in der Abwehr verloren.

 


Obwohl die Rollen vor der Partie klar verteilt waren, wollten sich die Schwarzwälderinnen vor heimischem Publikum gegen den Tabellenführer auf keinen Fall unter Wert verkaufen. Somit startete man hochmotiviert in die Partie und konnte dank einem Treffer von Kim Höfler mit 1:0 in Führung gehen.
Der Beginn der Partie gestaltete sich recht ausgeglichen und bis zum zwischenzeitlichen 5:6 konnte sich keine der beiden Mannschaften absetzen. Mitte der ersten Halbzeit kamen die Gäste aus Meißenheim und Nonnenweier aber zunehmend besser ins Spiel und zeigten insbesondere im Angriff, warum sie die Landesliga bisher ungeschlagen anführen.
Vor allem gegen die beiden starken Rückraumspielerinnen Kristina Wansidler und Kerstin Erb, welche zusammen insgesamt 17 Tore erzielten, fand die SG-Abwehr kaum ein Gegenmittel. Zu häufig mangelte es in der Defensive an der notwendigen Abstimmung und Aggressivität, wodurch die Badenerinnen häufig zu einfach Toren kamen.
In dieser Phase des Spiels agierten die Weiß-Schwarzen im Angriff teilweise ideenlos und erlaubten sich zu viele einfache Ballverluste, welche vom Tabellenführer gnadenlos bestraft wurden. Dies ermöglichte es den Badenerinnen, sich ein komfortables Polster zu erarbeiten und mit 12:18 in die Halbzeitpause zu gehen.
Für die zweiten Hälfte hatte sich die Schwarzwald-SG vorgenommen, den Abstand zum Tabellenführer nicht zu groß werden zu lassen. Dank Toren von Ines Welle und Marleen Finkbeiner konnte man kurz nach Wiederanpfiff auf vier Tore verkürzen. Zu große Lücken in der Defensive ermöglichten es den Gegnerinnen allerdings erneut auf 15:23 davonzuziehen und die Partie somit endgültig für sich zu entscheiden.
Im Angriff taten sich die Hausherren gegen die äußerst kompakt stehende Gäste-Abwehr schwer. Zu häufig suchte man überhastet denn Abschluss über Einzelaktionen, anstatt sich im Mannschaftsverbund geduldig gute Chancen zu erarbeiten. So musst man sich dem Tabellenführer mit 22:30 geschlagen geben.
Trotz der Niederlage zeigt sich das Trainerduo Bauer/Sättler durchaus zufrieden mit der Leistung der Mannschaft. Man habe phasenweise eine gute Leistung gezeigt und vor allem mit einer kämpferischen Einstellung überzeugt. Um gegen die SG Ohlsbach/Elgersweier, den aktuellen Tabellendritten, die ersten Auswärtspunkte der Saison einfahren zu können ist aber in der Abwehr eine deutliche Leistungssteigerung notwendig.
Tanja Leins (Tor), Benita Roscher (Tor), Eva-Maria Raster (1), Gina-Maria Cusa (1), Jana Klisch (2), Ines Welle (6/3), Marleen Finkbeiner (3), Emma Harzer, Clara Züfle, Hannah Frei, Jule Frei, Jule Fahrner, Kim Höfler (4/2), Ina Klisch (5), Bertina Bloch

Schwache zweite Halbzeit besiegelt Auswärtsniederlage

Schwache zweite Halbzeit besiegelt Auswärtsniederlage
Gegen den ASV Ottenhöfen mussten die Damen der SG Freudenstadt/Baiersbronn mit 30:21 (13:12) eine unnötig deutliche Auswärtsniederlage hinnehmen. Erneut schaffte es die junge Mannschaft von Trainergespann Bauer/Sättler nicht, ihr Potential über die gesamten 60 Minuten unter Beweis zu stellen.

 


Die jungen Schwarzwälderinnen erwischten einen hervorragenden Start in die Partie und konnten vor allem mit einer kompromisslosen Abwehrarbeit überzeugen.  Die in der Defensive erkämpften Bälle wurden von Gina-Maria Cusa, Ina Klisch und Marleen Finkbeiner in Tore verwandelt, wodurch die SG früh mit 3:0 in Führung gehen konnte.
Im Anschluss erlaubte man sich allerdings im Angriff zu viele technische Fehler und einfache Ballverluste. Das inkonsequente Rückzugsverhalten der Weiß-Schwarzen bestrafte Ottenhöfen mit schnellen Tempogegenstößen und konnte somit in der 10. Spielminute auf 6:6 ausgleichen.
Kim Höfler brachte die Schwarzwald-SG mit zwei schönen Einzelaktionen zwar erneut in Führung, doch führten überhastete und übermotivierte Aktionen im SG-Angriff erneut zu unnötigen Ballverlusten. Auch in der Defensive ließ die Sättler-Sieben zunehmend ihre anfängliche Entschlossenheit vermissen, wodurch die Heimmannschaft dank eines 4:0 Laufs erstmals in Führung gehen konnte.
Nach einer deutlichen Auszeitansprache von Trainer Ludwig Sättler und einigen guten Aktionen des Torhütergespanns Leins/Roscher konnten die Schwarzwälderinnen Ender der ersten Halbzeit den Abstand zur Heimmannschaft noch einmal verkürzen. Zur Pause ging mit einem knappen zwei Tore Rückstand in die Kabine.
Zu Beginn der zweiten Hälfte hatten die Weiß-Schwarzen die schlechteste Phase des Spiels. Anstatt wie erhofft schnell ausgleichen zu können, geriet man aufgrund vergebener Torchancen und einer unbefriedigenden Abwehrarbeit mit 17:12 in Rückstand.
Auch im weiteren Verlauf des Spiels konnten die SG-Damen nicht an die Leistung aus der ersten Halbzeit anknüpfen. In der Offensive zeigte sich das gleiche Muster, wie in den vorangegangenen Spielen. Anstatt die eigenen Angriffe geduldig und konsequent auszuspielen, verrannte man sich in unvorbereiteten Einzelaktionen.
In den letzten Spielminuten hatten die Gäste den Badenerinnen nicht mehr viel entgegenzusetzen und ließen zudem den notwendigen Kampfgeist vermissen. Dies führte schlussendlich dazu, dass die deutliche Differenz von neun Toren nicht den eigentlichen Spielverlauf wiederspiegelt.  
Für die Mannschaft von Trainergespann Bauer/Sättler gilt es nun, diese Partie abzuhaken und sich auf den nächsten schweren Gegner zu konzentrieren. Beim kommenden Spiel am 03.11 wartet in der heimischen Murgtalhalle mit der HSG Meißenheim/Nonnenweier der bisher ungeschlagene Tabellenführer auf die SG-Damen.


Tanja Leins (Tor), Benita Roscher (Tor), Eva-Maria Raster (1), Gina-Maria Cusa (1), Emma Harzer, Ines Welle (3/3), Marleen Finkbeiner (3), Clara Züfle, Hannah Frei, Bertina Bloch, Jule Fahrer, Kim Höfler (6/3), Ina Klisch (7)
 

Damen behalten weiße Heim-Weste

In der heimischen Murgtalhalle konnte sich das Team von Trainerduo Bauer/Sättler gegen den BSV Sinzheim II mit 18:14 (8:3) durchsetzen. In der umkämpften Partie machte vor allem die sehr kompakt stehende SG-Defensive um ein herausragendes Torhüterduo den Unterschied.  


Die krankheitsbedingt geschwächten Schwarzwälderinnen starteten nervös in die Partie und erlaubten sich im Angriff zu viele technische Fehler. Nach einem zwischenzeitlichen 1:2 Rückstand kam die Mannschaft von Trainerduo Sättler/Bauer aber zunehmend besser ins Spiel und war im weiteren Verlauf die klar dominierende Mannschaft.  Eine glänzend aufgelegte Benita Roscher im Tor der Weiß-Schwarzen ermöglichte Mitte der ersten Halbzeit einen 7:0-Lauf.
Im Angriff demonstrierten die SG-Damen ihre individuelle Überlegenheit, die Eva-Maria Raster, Ines Welle und Gina-Maria Cusa erfolgreich in Tore ummünzten. Auch das Umschaltspiel der Gastgeberinnen erwies sich als Trumpfkarte. Zu viele nicht verwandelte Torchancen und vereinzelte Unkonzentriertheiten verhinderten allerdings einen noch höheren Vorsprung. Gegen die aggressiv verteidigende SG-Abwehr gab es für den BSV weiterhin nur selten ein Durchkommen, wodurch man mit einer verdienten 8:3 Führung in die Halbzeit ging.


Zu Beginn der zweiten Spielhälfte konnte die Sättler-Sieben an ihre Leistung aus dem ersten Durchgang anknüpfen und ihren Vorsprung weiterhin ausbauen. Im weiteren Verlauf des Spiels ließ jedoch auf Seiten der Schwarzwald-SG sowohl in der Abwehr, als auch im Angriff die Konzentration nach. Während dieser unnötigen Schwächephase konnten die kampfstarken Badenerinnen aus Sinzheim Mitte der zweiten Halbzeit noch einmal gefährlich nahe auf drei Tore herankommen.
In dieser Phase des Spiels war es vor allem die in dieser Saison zurückgekehrte Ina Klisch, welche dem Angriffsspiel der SG ihren Stempel aufdrückte. Ein ums andere Mal konnte sie sich mit schönen Einzelaktionen durchsetzen und führte somit die Weiß-Schwarzen zum verdienten Heimsieg. Den Schlusspunkt der Partie setzte Ines Welle mit ihrem Treffer zum 18:14.
Nach zwei Heimsiegen wollen die Damen der SG im nächsten Spiel gegen den ASV Ottenhöfen am 28.10 um 18 Uhr auch die ersten Auswärtspunkte der Saison einfahren. Gegen den Absteiger aus der Südbadenliga dürfte dies ein ambitioniertes Unterfangen werden.


Margit Fritz (Tor), Benita Roscher (Tor),  Jessica Möhrle (Tor), Eva-Maria Raster (2), Gina-Maria Cusa (1), Ines Welle (3/2), Svenja Bertiller, Clara Züfle (2), Hannah Frei, Bertina Bloch, Jule Fahrner, Ina Klisch (8), Marleen Finkbeiner (2)

Fehlende Konstanz kostet Auswärtspunkte

Nach einer durchwachsenen Leistung mussten sich die Damen der SG Freudenstadt/Baiersbronn der SG Kuppenheim/Muggensturm II mit 32:26 (14:12) geschlagen geben. Aussetzer in der Offensive und zu viele Zeitstrafen besiegelten die unnötig deutliche Auswärtsniederlage.


Zu Beginn stellte sich der mit ungewöhnlich viel Klebemittel behaftete Ball als größte Herausforderung für das Team um Trainerduo Sättler/Bauer dar. Die dadurch resultierenden Ballverluste im Angriff bestraften die Badenerinnen gnadenlos mit Tempogegenstößen, wodurch die Weiß-Schwarzen mit 5:1 früh in Rückstand gerieten.
Nach der völlig verkorksten Anfangsphase fanden die SG-Damen aber immer besser ins Spiel. Dank einer konzentrierten Abwehrarbeit und erfolgreich abgeschlossener Angriffe konnten die Schwarzwälderinnen Mitte der zweiten Halbzeit trotz zweier verschossener Strafwürfe zum 6:6 ausgleichen.
Im Anschluss fing man sich aufgrund grober Abwehrfehler allerdings einige 2-Minuten-Strafen ein. Das schwache Unterzahlspiel der Schwarzwälderinnen ermöglichte es den Badenerinnen sich ein Polster von sechs Treffern zu erarbeiten. Trotzdem gaben sich die SG-Damen nicht geschlagen und konnten dank eines beherzten 4:0 Laufs kurz vor der Halbzeit mit nur zwei Toren Rückstand in die Kabine gehen.
Nach der Halbzeit setzten die Weiß-Schwarzen ihren Lauf fort und konnten kurz nach Wiederanpfiff auf 14:14 ausgleichen. Wie bereits in der ersten Halbzeit verpasste man allerdings die Gelegenheit, die Partie zu drehen und in Führung zu gehen.  Zudem spielten die Weiß-Schwarzen erneut über weite Strecken in einfacher oder doppelter Unterzahl, wodurch die Badenerinnen im Angriff zu leichten Toren kamen. Der Sättler-Sieben gelang es nicht mehr, den Rückstand zu verkürzen, den die Gastgeberinnen ihrerseits souverän verwalteten.
Für die SG Damen gilt es nun sich voll und ganz auf die kommende Partie gegen die BSV Sinzheim zu konzentrieren.  Um zu Hause weiterhin eine weiße Weste vorweisen zu können, dürfen sich die SG Damen beim Heimspiel am 20.10 um 18 Uhr allerdings keine derartigen Schwächephasen wie in Kuppenheim erlauben und müssen ihre phasenweise gute Leistung über die gesamten 60 Minuten abrufen.
Jessica Möhrle (Tor), Benita Roscher (Tor), Eva-Maria Raster (1), Gina-Maria Cusa, Jana Klisch (2), Marleen Finkbeiner (5), Clara Züfle (3), Hannah Frei, Bertina Block (1), Jule Fahrner, Kim Höfler (7/5), Nicole Knödler (2), Ina Klisch (3), Christina Wacker (3)

Ungefährdeter Heimsieg für SG-Damen

Vor heimischer Kulisse holten die Damen der SG Freudenstadt/Baiersbronn gegen die SG Kappelwindeck/Steinbach III mit 26:20 (12:9) die ersten Punkte der Saison. Eine geschlossene Mannschaftsleistung in Kombination mit einer aggressiv verteidigenden Defensive führen zum hochverdienten Heimsieg der Schwarzwälderinnen.


Nach der deutlichen Auftaktniederlage am vergangenen Wochenende hatte sich die Mannschaft um das Trainergespann Bauer/Sättler für das erste Heimspiel viel vorgenommen und startete dementsprechend motiviert in die Partie. Früh gingen die SG-Damen dank Toren von Marleen Finkbeiner und Maxi Kaltenbach, welche heute zusammen mit Jule Fahrner ihr Debüt im Trikot der Weiß-Schwarzen feierte, mit 2:0 in Führung. Anschließend entwickelte sich eine ausgeglichene Partie in welcher sich bis zum zwischenseitlichen 6:6 keine der beiden Mannschaften absetzen konnte.


Mitte der zweiten Halbzeit scheiterten die Rebländerinnen ein ums andere Mal an der kompakt stehenden SG-Abwehr um die glänzend parierende Jessica Möhrle. Konsequente Konter von Kim Höfler und Jana Klisch ermöglichten es den Gastgeberinnen dank eines starken 5:0 Laufs auf 11:7 davonzuziehen. Beim Stand von 12:9 wurden die Seiten gewechselt.


Zu Beginn der zweiten Halbzeit machten die Weiß-Schwarzen deutlich, dass sie die zwei Punkte unbedingt in der eigenen Halle behalten wollen und zogen auf 19:11 davon. Im Angriff machte sich vor allem die Rückkehr der noch angeschlagenen Spielmacherin Nicole Knödler bemerkbar, welche der jungen Sättler-Sieben die notwendige Sicherheit verlieh.
Gegen Mitte der zweiten Halbzeit schlichen sich allerdings vermehrt technische Fehler und kleine Nachlässigkeiten ein, wodurch die Gäste noch einmal auf 20:16 verkürzen konnten. Die Schwarzwälderinnen ließen sich davon allerdings nicht verunsichern und konnten nach einer Auszeit von Trainer Ludwig Sättler dank eines erneuten 5:0 Laufs die Partie für sich entscheiden. Schließlich stand mit dem 26:20 Endstand der erste Sieg der Saison fest.


Gestärkt durch die positiven Eindrücke aus der Partie gegen den Aufsteiger wollen die SG-Damen nach einem spielfreien Wochenende gegen die SG Muggensturm/Kuppenheim II das erste Auswärtsspiel für sich entscheiden.


Jessica Möhrle (Tor), Benita Roscher (Tor), Eva-Maria Raster, Jana Klisch (5), Ines Welle (2), Clara Züfle (2), Nicole Knödler (3), Marleen Finkbeiner (1), Bertina Bloch, Gina-Maria Cusa, Jule Fahrner, Kim Höfler (10/2), Hannah Frei (2), Maxi Kaltenbach (1)

Fehlende Durchschlagskraft besiegelt Auftakt-Niederlage

Mit einer deutlichen 24:14 (15:7) Auswärtsniederlage erwischte die Damenmannschaft der SG Freudenstadt/Baiersbronn keinen guten Start in die Saison 2018/2019. Die junge Mannschaft um Trainergespann Bauer/Sättler offenbarte vor allem in der Offensive deutliche Defizite.


Die Damen des TV Friesenheim starteten mit viel Selbstvertrauen in die Partie. Der starke Aufsteiger profitierte dergestalt vom Rückzug des Südbadenligisten TV Lahr, als dass einige Spielerinnen kurzfristig zu den Badenern wechselten. Demgegenüber standen die Schwarzwälderinnen, deren Kader bedingt durch die Ausfälle der beiden Führungsspielerinnen Katja Günter und Nicole Knödler größtenteils aus Jugendspielerinnen bestand.
Die Nervosität der Gäste machte sich von Beginn an bemerkbar. Zu frühe Abschlüsse und technische Fehler ermöglichten es den Friesenheimerinnen, über schnelle Tempogegenstöße zu einfachen Torerfolgen zu kommen. Gepaart mit dem ungeordneten Rückzugsverhalten der Weiß-Schwarzen führte dies zur frühen 4:1 Führung der Heimmannschaft.
Nach der anfänglichen Hektik konnten die SG-Damen aber über eine kämpferische Abwehr ihre Sicherheit zurückgewinnen und durch Tore von Ina Klisch und Kim Höfler ließ man die Gäste nicht weiter davonziehen. Gegen Ende der ersten Halbzeit häuften sich allerdings die Fehler in der Offensive. Die konsequent konternden Badenerinnen überrannten die SG-Damen förmlich und konnten sich mit einem 9:1 Lauf vor der Halbzeitpause deutlich auf 15:7 absetzen.
Auch nach der Halbzeit fanden die Schwarzwälderinnen kaum Mittel um die kompakt stehende Defensive der Gastgeber zu durchbrechen. Zu häufig suchte man übermotiviert den Zweikampf, anstatt geduldig klare Torchancen herauszuspielen. Die Badenerinnen konnten über ihre schnelle erste und zweite Welle von den Unkonzentriertheiten der SG-Damen profitieren und somit die Partie früh für sich entscheiden. Gegen Ende waren die Schwarzwälderinnen lediglich darum bemüht, die Niederlage nicht zu deutlich ausfallen zu lassen.
Trotz dieser Niederlage ist Trainer Kevin Bauer optimistisch, dass die SG-Damen kommendes Wochenende ihre Sicherheit im Angriffsspiel zurückfinden werden, um zu Hause gegen die SG Kappelwindeck/Steinbach 3 die ersten Punkte der Saison einfahren zu können. Anpfiff der Partie ist um 18:00 in der David Fahrer Halle in Freudenstadt.
Jessica Möhrle (Tor), Tanja Leins (Tor), Benita Roscher (Tor), Eva-Maria Raster, Jana Klisch (3), Bertina Bloch, Clara Züfle (2), Marleen Finkbeiner (1), Julia Kilgus, Gina-Maria Cusa, Ina Klisch (2), Kim Höfler (6/2)

Trainerduo nimmt junge Spielerinnen in die Pflicht

Nachdem die Damenmannschaft der SG Freudenstadt/Baiersbronn ihre erste Landesligasaison nach dem Abstieg aus der Südbadenliga auf einem zufriedenstellenden sechsten Tabellenplatz beenden konnte, lag während der intensiven Vorbereitung unter dem neuen Trainerduo Sättler/Bauer der Fokus vor allem auf der Integration der jungen Nachwuchsspielerinnen.
Hochmotiviert starteten die Schwarzwälderinnen der SG in die Vorbereitung, da man mit Kevin Bauer und Ludwig Sättler die vakante Trainerstelle optimal nach Wunsch besetzen konnte. Zusätzlich wechselte Ina Klisch von der SG Dornstetten/Alpirsbach zu ihrem Heimatverein zurück und auch Marleen Finkbeiner wird nach ihrem Auslandsaufenthalt wieder das weiß-schwarze Trikot der SG tragen.
Generell zeigt sich das Trainerduo zufrieden mit der Leistung der Mannschaft in der Vorbereitung. Kevin Bauer lobte vor allem die Bereitschaft der Mannschaft sich voll und ganz auf die neuen Trainer einzulassen, welche vor allem das Angriffsspiel der Damen von Grund auf umkrempelten. Dank zusätzlicher Laufeinheiten ist der Bauer, der auch die Drittliga-Damen der SG Kappelwindeck/Steinbach betreut, überzeugt: „Das Tempospiel wird zu unserer größten Stärke in dieser Saison“.
Zweifelsohne wird das Abschneiden der Mannschaft in der nächsten Saison maßgeblich davon abhängen, wie gut die jungen Nachwuchsspielerinnen an das Niveau der Landesliga herangeführt werden können. Da in den letzten Jahren viele wichtige Führungsspielerinnen ihre Handballkarriere beendet haben, zählen A-Jugendspielerinnen wie die Allrounderin Jana Klisch mittlerweile zu den tragenden Säulen der Mannschaft.
Ludwig Sättler sieht in diesem Umstand allerdings keinen Nachteil, sondern eine große Chance: „Das ist eine interessante Mischung aus einem jungen Team erfahrenen Akteurinnen. Langfristig hat diese Mannschaft großes Potential “. Dass die teilweise noch unerfahrenen Schwarzwälderinnen oft aber zu hektisch oder kopflos agieren, sieht er aktuell noch als größte Fehlerquelle, welche es schnellstmöglich auszumerzen gelte. Auch dank der positiven Eindrücke aus den letzten Testspielen blickt Sättler positiv auf die kommende Saison: „Ein Platz im oberen Tabellendrittel ist auf jeden Fall möglich.“
Allerdings können die SG-Damen nicht in personeller Bestbesetzung in die neue Saison starten. Schmerzlich vermisst wird vor allem die langjährige Topspielerin Katja Günther, welche aufgrund einer Knieverletzung die ersten Spiele ausfallen wird. Zudem ist auch der Einsatz der erfahrenen Nicole Knödler ungewiss.
Auf den Schultern der jungen Spielerinnen lastet vor dem Saisonstart am Sonntagabend gegen den TV Friesenheim somit zusätzliche Verantwortung. Trainer Ludwig Sättler warnt davor, die Badenerinnen nicht zu unterschätzen, da diese als Aufsteiger sicherlich hochmotiviert und aggressiv auftreten werden. Trotzdem ist er überzeugt, dass die SG-Damen mit einer konzentrierten Angriffsleistung und einer aggressiven Abwehr den ersten Sieg der Saison einfahren werden. Anwurf ist am Sonntag um 18 Uhr in der Sporthalle Friesenheim.