Damen behalten weiße Heim-Weste

In der heimischen Murgtalhalle konnte sich das Team von Trainerduo Bauer/Sättler gegen den BSV Sinzheim II mit 18:14 (8:3) durchsetzen. In der umkämpften Partie machte vor allem die sehr kompakt stehende SG-Defensive um ein herausragendes Torhüterduo den Unterschied.  


Die krankheitsbedingt geschwächten Schwarzwälderinnen starteten nervös in die Partie und erlaubten sich im Angriff zu viele technische Fehler. Nach einem zwischenzeitlichen 1:2 Rückstand kam die Mannschaft von Trainerduo Sättler/Bauer aber zunehmend besser ins Spiel und war im weiteren Verlauf die klar dominierende Mannschaft.  Eine glänzend aufgelegte Benita Roscher im Tor der Weiß-Schwarzen ermöglichte Mitte der ersten Halbzeit einen 7:0-Lauf.
Im Angriff demonstrierten die SG-Damen ihre individuelle Überlegenheit, die Eva-Maria Raster, Ines Welle und Gina-Maria Cusa erfolgreich in Tore ummünzten. Auch das Umschaltspiel der Gastgeberinnen erwies sich als Trumpfkarte. Zu viele nicht verwandelte Torchancen und vereinzelte Unkonzentriertheiten verhinderten allerdings einen noch höheren Vorsprung. Gegen die aggressiv verteidigende SG-Abwehr gab es für den BSV weiterhin nur selten ein Durchkommen, wodurch man mit einer verdienten 8:3 Führung in die Halbzeit ging.


Zu Beginn der zweiten Spielhälfte konnte die Sättler-Sieben an ihre Leistung aus dem ersten Durchgang anknüpfen und ihren Vorsprung weiterhin ausbauen. Im weiteren Verlauf des Spiels ließ jedoch auf Seiten der Schwarzwald-SG sowohl in der Abwehr, als auch im Angriff die Konzentration nach. Während dieser unnötigen Schwächephase konnten die kampfstarken Badenerinnen aus Sinzheim Mitte der zweiten Halbzeit noch einmal gefährlich nahe auf drei Tore herankommen.
In dieser Phase des Spiels war es vor allem die in dieser Saison zurückgekehrte Ina Klisch, welche dem Angriffsspiel der SG ihren Stempel aufdrückte. Ein ums andere Mal konnte sie sich mit schönen Einzelaktionen durchsetzen und führte somit die Weiß-Schwarzen zum verdienten Heimsieg. Den Schlusspunkt der Partie setzte Ines Welle mit ihrem Treffer zum 18:14.
Nach zwei Heimsiegen wollen die Damen der SG im nächsten Spiel gegen den ASV Ottenhöfen am 28.10 um 18 Uhr auch die ersten Auswärtspunkte der Saison einfahren. Gegen den Absteiger aus der Südbadenliga dürfte dies ein ambitioniertes Unterfangen werden.


Margit Fritz (Tor), Benita Roscher (Tor),  Jessica Möhrle (Tor), Eva-Maria Raster (2), Gina-Maria Cusa (1), Ines Welle (3/2), Svenja Bertiller, Clara Züfle (2), Hannah Frei, Bertina Bloch, Jule Fahrner, Ina Klisch (8), Marleen Finkbeiner (2)

Fehlende Konstanz kostet Auswärtspunkte

Nach einer durchwachsenen Leistung mussten sich die Damen der SG Freudenstadt/Baiersbronn der SG Kuppenheim/Muggensturm II mit 32:26 (14:12) geschlagen geben. Aussetzer in der Offensive und zu viele Zeitstrafen besiegelten die unnötig deutliche Auswärtsniederlage.


Zu Beginn stellte sich der mit ungewöhnlich viel Klebemittel behaftete Ball als größte Herausforderung für das Team um Trainerduo Sättler/Bauer dar. Die dadurch resultierenden Ballverluste im Angriff bestraften die Badenerinnen gnadenlos mit Tempogegenstößen, wodurch die Weiß-Schwarzen mit 5:1 früh in Rückstand gerieten.
Nach der völlig verkorksten Anfangsphase fanden die SG-Damen aber immer besser ins Spiel. Dank einer konzentrierten Abwehrarbeit und erfolgreich abgeschlossener Angriffe konnten die Schwarzwälderinnen Mitte der zweiten Halbzeit trotz zweier verschossener Strafwürfe zum 6:6 ausgleichen.
Im Anschluss fing man sich aufgrund grober Abwehrfehler allerdings einige 2-Minuten-Strafen ein. Das schwache Unterzahlspiel der Schwarzwälderinnen ermöglichte es den Badenerinnen sich ein Polster von sechs Treffern zu erarbeiten. Trotzdem gaben sich die SG-Damen nicht geschlagen und konnten dank eines beherzten 4:0 Laufs kurz vor der Halbzeit mit nur zwei Toren Rückstand in die Kabine gehen.
Nach der Halbzeit setzten die Weiß-Schwarzen ihren Lauf fort und konnten kurz nach Wiederanpfiff auf 14:14 ausgleichen. Wie bereits in der ersten Halbzeit verpasste man allerdings die Gelegenheit, die Partie zu drehen und in Führung zu gehen.  Zudem spielten die Weiß-Schwarzen erneut über weite Strecken in einfacher oder doppelter Unterzahl, wodurch die Badenerinnen im Angriff zu leichten Toren kamen. Der Sättler-Sieben gelang es nicht mehr, den Rückstand zu verkürzen, den die Gastgeberinnen ihrerseits souverän verwalteten.
Für die SG Damen gilt es nun sich voll und ganz auf die kommende Partie gegen die BSV Sinzheim zu konzentrieren.  Um zu Hause weiterhin eine weiße Weste vorweisen zu können, dürfen sich die SG Damen beim Heimspiel am 20.10 um 18 Uhr allerdings keine derartigen Schwächephasen wie in Kuppenheim erlauben und müssen ihre phasenweise gute Leistung über die gesamten 60 Minuten abrufen.
Jessica Möhrle (Tor), Benita Roscher (Tor), Eva-Maria Raster (1), Gina-Maria Cusa, Jana Klisch (2), Marleen Finkbeiner (5), Clara Züfle (3), Hannah Frei, Bertina Block (1), Jule Fahrner, Kim Höfler (7/5), Nicole Knödler (2), Ina Klisch (3), Christina Wacker (3)

Ungefährdeter Heimsieg für SG-Damen

Vor heimischer Kulisse holten die Damen der SG Freudenstadt/Baiersbronn gegen die SG Kappelwindeck/Steinbach III mit 26:20 (12:9) die ersten Punkte der Saison. Eine geschlossene Mannschaftsleistung in Kombination mit einer aggressiv verteidigenden Defensive führen zum hochverdienten Heimsieg der Schwarzwälderinnen.


Nach der deutlichen Auftaktniederlage am vergangenen Wochenende hatte sich die Mannschaft um das Trainergespann Bauer/Sättler für das erste Heimspiel viel vorgenommen und startete dementsprechend motiviert in die Partie. Früh gingen die SG-Damen dank Toren von Marleen Finkbeiner und Maxi Kaltenbach, welche heute zusammen mit Jule Fahrner ihr Debüt im Trikot der Weiß-Schwarzen feierte, mit 2:0 in Führung. Anschließend entwickelte sich eine ausgeglichene Partie in welcher sich bis zum zwischenseitlichen 6:6 keine der beiden Mannschaften absetzen konnte.


Mitte der zweiten Halbzeit scheiterten die Rebländerinnen ein ums andere Mal an der kompakt stehenden SG-Abwehr um die glänzend parierende Jessica Möhrle. Konsequente Konter von Kim Höfler und Jana Klisch ermöglichten es den Gastgeberinnen dank eines starken 5:0 Laufs auf 11:7 davonzuziehen. Beim Stand von 12:9 wurden die Seiten gewechselt.


Zu Beginn der zweiten Halbzeit machten die Weiß-Schwarzen deutlich, dass sie die zwei Punkte unbedingt in der eigenen Halle behalten wollen und zogen auf 19:11 davon. Im Angriff machte sich vor allem die Rückkehr der noch angeschlagenen Spielmacherin Nicole Knödler bemerkbar, welche der jungen Sättler-Sieben die notwendige Sicherheit verlieh.
Gegen Mitte der zweiten Halbzeit schlichen sich allerdings vermehrt technische Fehler und kleine Nachlässigkeiten ein, wodurch die Gäste noch einmal auf 20:16 verkürzen konnten. Die Schwarzwälderinnen ließen sich davon allerdings nicht verunsichern und konnten nach einer Auszeit von Trainer Ludwig Sättler dank eines erneuten 5:0 Laufs die Partie für sich entscheiden. Schließlich stand mit dem 26:20 Endstand der erste Sieg der Saison fest.


Gestärkt durch die positiven Eindrücke aus der Partie gegen den Aufsteiger wollen die SG-Damen nach einem spielfreien Wochenende gegen die SG Muggensturm/Kuppenheim II das erste Auswärtsspiel für sich entscheiden.


Jessica Möhrle (Tor), Benita Roscher (Tor), Eva-Maria Raster, Jana Klisch (5), Ines Welle (2), Clara Züfle (2), Nicole Knödler (3), Marleen Finkbeiner (1), Bertina Bloch, Gina-Maria Cusa, Jule Fahrner, Kim Höfler (10/2), Hannah Frei (2), Maxi Kaltenbach (1)

Fehlende Durchschlagskraft besiegelt Auftakt-Niederlage

Mit einer deutlichen 24:14 (15:7) Auswärtsniederlage erwischte die Damenmannschaft der SG Freudenstadt/Baiersbronn keinen guten Start in die Saison 2018/2019. Die junge Mannschaft um Trainergespann Bauer/Sättler offenbarte vor allem in der Offensive deutliche Defizite.


Die Damen des TV Friesenheim starteten mit viel Selbstvertrauen in die Partie. Der starke Aufsteiger profitierte dergestalt vom Rückzug des Südbadenligisten TV Lahr, als dass einige Spielerinnen kurzfristig zu den Badenern wechselten. Demgegenüber standen die Schwarzwälderinnen, deren Kader bedingt durch die Ausfälle der beiden Führungsspielerinnen Katja Günter und Nicole Knödler größtenteils aus Jugendspielerinnen bestand.
Die Nervosität der Gäste machte sich von Beginn an bemerkbar. Zu frühe Abschlüsse und technische Fehler ermöglichten es den Friesenheimerinnen, über schnelle Tempogegenstöße zu einfachen Torerfolgen zu kommen. Gepaart mit dem ungeordneten Rückzugsverhalten der Weiß-Schwarzen führte dies zur frühen 4:1 Führung der Heimmannschaft.
Nach der anfänglichen Hektik konnten die SG-Damen aber über eine kämpferische Abwehr ihre Sicherheit zurückgewinnen und durch Tore von Ina Klisch und Kim Höfler ließ man die Gäste nicht weiter davonziehen. Gegen Ende der ersten Halbzeit häuften sich allerdings die Fehler in der Offensive. Die konsequent konternden Badenerinnen überrannten die SG-Damen förmlich und konnten sich mit einem 9:1 Lauf vor der Halbzeitpause deutlich auf 15:7 absetzen.
Auch nach der Halbzeit fanden die Schwarzwälderinnen kaum Mittel um die kompakt stehende Defensive der Gastgeber zu durchbrechen. Zu häufig suchte man übermotiviert den Zweikampf, anstatt geduldig klare Torchancen herauszuspielen. Die Badenerinnen konnten über ihre schnelle erste und zweite Welle von den Unkonzentriertheiten der SG-Damen profitieren und somit die Partie früh für sich entscheiden. Gegen Ende waren die Schwarzwälderinnen lediglich darum bemüht, die Niederlage nicht zu deutlich ausfallen zu lassen.
Trotz dieser Niederlage ist Trainer Kevin Bauer optimistisch, dass die SG-Damen kommendes Wochenende ihre Sicherheit im Angriffsspiel zurückfinden werden, um zu Hause gegen die SG Kappelwindeck/Steinbach 3 die ersten Punkte der Saison einfahren zu können. Anpfiff der Partie ist um 18:00 in der David Fahrer Halle in Freudenstadt.
Jessica Möhrle (Tor), Tanja Leins (Tor), Benita Roscher (Tor), Eva-Maria Raster, Jana Klisch (3), Bertina Bloch, Clara Züfle (2), Marleen Finkbeiner (1), Julia Kilgus, Gina-Maria Cusa, Ina Klisch (2), Kim Höfler (6/2)

Trainerduo nimmt junge Spielerinnen in die Pflicht

Nachdem die Damenmannschaft der SG Freudenstadt/Baiersbronn ihre erste Landesligasaison nach dem Abstieg aus der Südbadenliga auf einem zufriedenstellenden sechsten Tabellenplatz beenden konnte, lag während der intensiven Vorbereitung unter dem neuen Trainerduo Sättler/Bauer der Fokus vor allem auf der Integration der jungen Nachwuchsspielerinnen.
Hochmotiviert starteten die Schwarzwälderinnen der SG in die Vorbereitung, da man mit Kevin Bauer und Ludwig Sättler die vakante Trainerstelle optimal nach Wunsch besetzen konnte. Zusätzlich wechselte Ina Klisch von der SG Dornstetten/Alpirsbach zu ihrem Heimatverein zurück und auch Marleen Finkbeiner wird nach ihrem Auslandsaufenthalt wieder das weiß-schwarze Trikot der SG tragen.
Generell zeigt sich das Trainerduo zufrieden mit der Leistung der Mannschaft in der Vorbereitung. Kevin Bauer lobte vor allem die Bereitschaft der Mannschaft sich voll und ganz auf die neuen Trainer einzulassen, welche vor allem das Angriffsspiel der Damen von Grund auf umkrempelten. Dank zusätzlicher Laufeinheiten ist der Bauer, der auch die Drittliga-Damen der SG Kappelwindeck/Steinbach betreut, überzeugt: „Das Tempospiel wird zu unserer größten Stärke in dieser Saison“.
Zweifelsohne wird das Abschneiden der Mannschaft in der nächsten Saison maßgeblich davon abhängen, wie gut die jungen Nachwuchsspielerinnen an das Niveau der Landesliga herangeführt werden können. Da in den letzten Jahren viele wichtige Führungsspielerinnen ihre Handballkarriere beendet haben, zählen A-Jugendspielerinnen wie die Allrounderin Jana Klisch mittlerweile zu den tragenden Säulen der Mannschaft.
Ludwig Sättler sieht in diesem Umstand allerdings keinen Nachteil, sondern eine große Chance: „Das ist eine interessante Mischung aus einem jungen Team erfahrenen Akteurinnen. Langfristig hat diese Mannschaft großes Potential “. Dass die teilweise noch unerfahrenen Schwarzwälderinnen oft aber zu hektisch oder kopflos agieren, sieht er aktuell noch als größte Fehlerquelle, welche es schnellstmöglich auszumerzen gelte. Auch dank der positiven Eindrücke aus den letzten Testspielen blickt Sättler positiv auf die kommende Saison: „Ein Platz im oberen Tabellendrittel ist auf jeden Fall möglich.“
Allerdings können die SG-Damen nicht in personeller Bestbesetzung in die neue Saison starten. Schmerzlich vermisst wird vor allem die langjährige Topspielerin Katja Günther, welche aufgrund einer Knieverletzung die ersten Spiele ausfallen wird. Zudem ist auch der Einsatz der erfahrenen Nicole Knödler ungewiss.
Auf den Schultern der jungen Spielerinnen lastet vor dem Saisonstart am Sonntagabend gegen den TV Friesenheim somit zusätzliche Verantwortung. Trainer Ludwig Sättler warnt davor, die Badenerinnen nicht zu unterschätzen, da diese als Aufsteiger sicherlich hochmotiviert und aggressiv auftreten werden. Trotzdem ist er überzeugt, dass die SG-Damen mit einer konzentrierten Angriffsleistung und einer aggressiven Abwehr den ersten Sieg der Saison einfahren werden. Anwurf ist am Sonntag um 18 Uhr in der Sporthalle Friesenheim.